ChrisKong
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ChrisKongTeilnehmerJa definitiv. Steht auch so bei mir im Text. Gibt Leute, die können generell nichts mit Filmen aus der Zeit anfangen. Vermutlich muss man halt schon damit aufgewachsen sein. Btw. hat der Regisseur Noyce nachher so richtig losgelegt und ein paar interessante Thriller abgeliefert.
ChrisKongTeilnehmerUnd wir sind eigentlich immer noch bei der Frage ob die “Genialität des Minimalen” nun Überinterpretation und damit Überbewertung der Fans ist oder ein beabsichtiges Mittel?
Hmm, ich weiss nicht per se, welche Antwort du hier erwartest. Ich glaube ich definiere Genialität wohl generell anders und das Konzept hinter Dark Souls fällt für mich nicht darunter. Gleichwohl finde ich die Umsetzung genial, aber das ist nicht das Gleiche. Vielleicht liegt das Genie darin, seine Faulheit, eine Geschichte erzählen zu wollen und es als Konzept zu verkaufen? Mir ist das ja egal, da mich die Intention des Machers oft gar nicht interessiert. Btw. nach Dark Souls 3 hab ich angefangen the Outer Worlds zu spielen. Die Spiele haben ganz unterschiedliche Qualitäten und decken unterschiedliche Bedürfnisse ab.
Wenn du nur bis zu diesem Punkt gespielt hast in Dark Souls, dann bleibt der Reiz vielleicht für immer vor dir verschlossen. Vielleicht kennst du Cave Story? Das ist im Prinzip sehr ähnlich zu Dark Souls. Wirklich klar ist auch dort nichts, vieles bleibt Interpretationssache. Und doch entwickelt die Welt einen Sog, der den Spieler sie erkunden lässt. Und genauso verhält es sich mit Dark Souls. Ich bin Erkunder in einer feindseligen Welt, das Ziel ist Progression im Sinne von die Geheimnisse dieser Welt entdecken. Bei einem Fallout liegt das Ziel woanders, die Geschichte, egal wie man sie erzählt, findet durch Zuspitzung zu seinem Finale. Und das gibt es so in Dark Souls eigentlich nicht. Vieles bleibt kryptisch. Als filmisches Äquivalent nenne ich gerne John Boormans Excalibur. Erzählt zwar recht straight seine Handlung, aber hat darüber hinaus eine sehr frei interpretierbare Ebene, die sich aus Motiven speist, welche in der westlichen Literatur verankert sind. Einzelne Elemente werden nicht erklärt, aber sie sind Bestandteil der Welt. Ich denke da bleibt es auch dem Zuschauer überlassen, welche Bedeutung er den Worten wie Gral, Drachen usw. beimisst. Bei Dark Souls hast du im Prinzip eine Galerie von Gemälden, was du aber im Einzelnen darin siehst, bleibt dir überlassen. Nehmen wir mal das verlorene Izalith, das vermutlich einige für die Hölle halten, aber diese Assoziation steht natürlich jedem frei.Mehr fällt mir dazu im Moment nicht ein, aber ich glaube nicht, dass damit deine Frage wirklich beantwortet ist. Dafür müsstest du vermutlich selbst nochmals Hand anlegen. Irgendwas sagt mir, dass das aber deine Ansicht zum Spiel auch nicht verändern wird.
ChrisKongTeilnehmerUnd eine besser umschriebene und in mehr Kontext gesetzte Welt ist nicht anschaulicher, verständlicher und damit glaubhafter?
Äh, nein, nicht automatisch. Denn mir scheint grad in Videospielen oft einiges redundant. Etwa lässt Fallout keine Gelegenheit aus, den Satire-Aspekt zu prononcieren. Irgendwann hat auch der dümmste Hänsel kapiert, dass er es mit Überzeichnung zu tun hat. Manchmal wäre weniger auch mehr. Aber gibt Leute, die mögens nicht subtil. Vielleicht muss man manchen Leuten alles vorkauen, damit sie ein reichhaltigeres Erlebnis haben. Aber die Welt wird für mich dadurch nicht zwingend greifbarer, nur weil mehr Dialog und Texte vorhanden sind. Du verwechselst da klassisch Komplexität mit einem plausiblem, nachvollziehbaren Worldbuilding. Das eine muss nicht was mit dem anderen zu tun haben und umgekehrt. Im besten Fall befruchtet sich beides gegenseitig. Gibt auch genug Spiele, die verlieren sich in einer Art Komplexität und bringen dann nicht mehr auf den Punkt, was sie aussagen möchten.
ChrisKongTeilnehmerBlind Fury
Ein Film, der so ziemlich alle Zutaten eine guten alten 80ies Streifen hat. Rutger Hauer darf seine Version von Zatoichi, dem blinden Samurai, zum Besten geben. Hatte den Film damals irgendwie per Zufall gesehen, war wohl mit Martial Arts gelabelt. Und zu der Zeit hab ich so ziemlich alles, was im TV lief und ein paar fesche Handkanten oder Katanas drinhatte weggeschaut, inkl. der ganzen grottigen Cynthia Rothrock Filme.
Dieser hier ist aber klar besser als vieles von dem Zeug von damals. Das Schurkarium besteht aus bekannten Gesichtern, Willingham und Cobb kennt man aus anderen Action-Streifen. Natürlich gibts auch die Dödel-Handlanger, die irgendwie an Rocksteady und Bebop von den Turtles erinnern. Auf jeden Fall ist klar, wer die Arschlöcher in dem Streifen sind und dass Hauer Shishkebap aus ihnen macht. Dabei hats im Finale eine Szene drin, die frappant an Darth Mauls Abgang aus Episode 1 erinnert. Vermutlich war der Film Lucas bekannt. ^^
Ansonsten folgt der Film dem Action-Realismus der 80ies und der Held der Geschichte ist natürlich unkaputtbar und jeder Handgriff sitzt. Mit dabei sind natürlich Auseinandersetzungen mit allerlei Gesindel, die seine vermeintliche Schwäche auszunutzen versuchen. Aber keine Chance, immerhin wurde er von einem kleinwüchsigen Asiaten trainiert. Wie und wo das genau passiert, erklärt der Film nicht, denn so richtig vietnamnesisch scheint das dort nicht zu sein. Aber egal, wen kümmern solche Details? Der Film macht Laune und war für mich wieder ein Trip ins Fernsehprogramm der Jugend.
Die Aufbereitung auf Disc ist recht gut gelungen, aber es hat dann doch unnötig viele Schmutzpartikel. Und die eine Szene, die ein Special Effect ist, wirkt wie auf einem 286er Rechner erstellt. Aber hier viel zu erwarten, wäre wohl kaum angebracht. Dafür kennen vermutlich zu wenig den Streifen. Ich bin schon froh, wurde der released. So mancher Film wartet immer noch drauf. Und nein, eine Rothrock Box will und brauch ich nicht.
ChrisKongTeilnehmerIst der Werbespot für Social Medias durch? Hat ja nie wer behauptet, das gibt es nur schlechte Sachen. In der Tendenz ist es aber so, dass irgendwann alles, was mal gut gedacht war, auf einmal gegen die Leute verwendet wird. Die Frage ist, wann das Negative überwiegt und was dagegen getan wird. Und ich seh aktuell kaum etwas, das gegen die negativen Auswirkungen getan wird, eher immer noch extremere Auswüchse wie Cybermobbing usw. Wäre das alles nur Teufelszeug für mich, würde ich kein FB und Instagram Account haben und hier auch nix schreiben. Auf Twitter verzichte ich freiwillig, ein gewisses Mass an anderer Beschäftigung würde so manchem hier nicht schaden sag ich nur. ^^
10. Januar 2021 um 16:43 als Antwort auf: Auf welche Spiele freut ihr euch 2021 am meisten? #1704508
ChrisKongTeilnehmerAch warum sollte man von der Demo keinen richtigen Eindruck bekommen? Ich fand die Belegung halt Mist, die ganze Zeit da irgendwo in den Rücken attackiert zu werden, fehlende Übersicht usw. Doch, ich denke man kriegt einen sehr guten Eindruck davon. Ehrlich gesagt will ich mich auch nicht wirklich eingewöhnen müssen, entweder es funzt oder nicht. Kriegen andere Spiele auch hin. Wer damit Spass hat, ok, ich hatte den nicht. Und wenn einem fundamental etwas an einem Spiel nicht zusagt, seh ich auch keinen Grund, weiter Zeit drauf zu verschwenden. Ich kann gut akzeptieren, dass es nicht für mich gemacht ist. Die Loblieder dazu verstehe ich trotzdem nicht. Dead Island hab ich auch gespielt, das war vom spielerischen Grundgerüst schon zig mal besser, aber dort fand ich das so repetitiv wie nur was und die Geschichte konnte mich ehrlich gesagt keine 5 Minuten fesseln. Aber manchen reicht es einfach ein Zombie Setting zu haben und so verleihen dem Spiel einen Hitstempel. Days Gone ist ja auch sowas, wo meine Meinung mit der von Mavi nicht Hand in Hand geht. Und ich fand das Spiel immerhin gut. Kenn da andere, die fandens schlecht. Vielleicht gibts zum zweiten Teil ne Demo, dann kann ich dem vielleicht mal eine Chance geben, sehen wir dann.^^
Überzeugungsversuche könnt ihr euch bis dahin sparen.
ChrisKongTeilnehmerMan könnte fast meinen, das wäre ein Werbevideo zur nächsten Präsidentenwahl, aber dafür müsste der entsprechende Zusatzartikel gemäss Demolition Man gestrichen werden. XD
ChrisKongTeilnehmerIch glaube nicht, dass das Worldbuilding besser ist, es wird nur narrativ stärker unterlegt. Man stösst in Fallout immer wieder auf komplette Geschichten, in Dark Souls ist das halt nur fragmentarisch vorhanden. Hat aber allgemein mit dem Worldbuilding allein nur wenig zu tun. Der Ansatz ist einfach ein anderer, darum ist da ein Vergleich auf dieser Ebene kaum zielführend.
ChrisKongTeilnehmerIch war damals froh, dass es eine Demo gab. Was fürn Kack sag ich nur. Die Steuerung ist ein richtiger Krüppel. Ich würde dir empfehlen, die Demo zu laden, dann kannst du dir selber ein Bild machen, was generell immer besser ist.
ChrisKongTeilnehmer@Johnny Rocket
Ja, wurde schon richtig verstanden. Ich habe keinen Twitter Account und vermisse nichts. Und wenn ich sehe, dass mehr als 50% der geposteten Tweets ausserhalb von Twitter sich immer mit negativen Aspekten des Lebens befassen, dann wundert mich gar nichts mehr.
Das dient nur noch dazu, toxische Sichtweisen unnötig global aufzublähen und das halbe Netz mit Reaktionen dazu zu blockieren. Faktisch redet man immer von den Problemen, löst aber keine. Das sehe ich denn auch als Anlass für einen Feldzug ala Thunberg. Denn thats the point, dieses ganze Gerede bringt uns nicht weiter. Es ist ja nur ein gegenseitiges Anschreien und Anpöbeln. Und wenn man sieht, wie knapp über 70 Millionen jemanden wie Trump wählten, dann finde ich es umso schlimmer, wenn die Medien ihm diese Macht dazu überhaupt erst verliehen haben. Die stehlen sich natürlich aus der Verantwortung. Aber mit dieser Berichterstattung vorbei an den ganzen Spinnern erzeugt man ehrlich gesagt nur noch mehr von diesen und lässt sie weiter anwachsen.
Vielleicht kann man ein kleines gedankliches Experiment machen und sich einfach mal vorstellen, nur für einen Augenblick, es würde keine Medienberichterstattung geben, kein Twitter, FB, Insta usw. Dann würden die Menschen sich wieder auf das Wesentliche konzentrieren und vermutlich ganz neue Wege der Kommunikation und Problemlösung entdecken oder denn überhaupt eine Lösung ihrer Probleme ernsthaft anstreben, denn Feindbilder generieren und diese bewirtschaften.
Trump ist ja nicht der einzige Despot, der über mediale Macht verfügt. Trump, Xi Xinping, Putin, Bolsonaro, die nehmen sich alle nicht viel und sie alle sind in den Medien überpräsent, besonders in ihren Ländern. Und deren negativer Einfluss auf die Menschen und deren Einstellung wiegt in keinster Weise das Positive solcher medialer Plattformen auf. Man kann sich ja selber fragen, ob die 24/7 Gesellschaft wirklich glücklicher ist. Und ich spreche da jetzt nicht vom privilegierten Teil, dem gings immer gut, egal zu welcher Epoche und Zeit.
ChrisKongTeilnehmerQueen & Slim
Wieder die Sorte Film, von der ich mitbekam, dass darüber geredet wurde, aber keine Ahnung hatte, worums ging. Vermutet hatte ich eine Art Bonny und Clyde Geschichte. Das ist aber nicht der Fall. Der Film ist eher die Black Lives Matter Antwort zu Thelma & Louise. Ein wenig Perfect World steckt auch drin. Am Anfang steht ein Verbrechen und ungünstige Umstände, die dazu geführt haben. Eigentlich sollte der Abend mit einem Date eher in erfreuliche Richtungen gehen. Aber – und da greift der Film eine Situation aus dem Alltag schwarzer Amerikaner auf – wird eine ordinäre Verkehrskontrolle zum Wendepunkt im Leben der beiden. Der Roadtrip in die Freiheit ist von Szenen geprägt, die die geschundene schwarze Seele Amerikas beschreiben. Wer kämpft, tut das oft skrupellos, wer nicht kämpft hat einfach Angst und möchte lieber nicht auffallen. Am Ende regiert das Geld und das ist bekanntlich farbenblind.
Ohne die ganzen Nachrichten aus den USA könnte man den Film als einfache Übertreibung abtun. So zeichnet er ein hochaktuelles Bild über den Zustand eines Landes. Dabei sind beide Darsteller Daniel Kaluuya und Jodie Turner-Smith sehr ambivalente Charaktere fernab von Klischees. Ähnlich wie bei Perfect World und Thelma & Louise wird bei diesem Road Trip auch das Leben gefeiert und die kleinen Dinge, die es lebenswert machen. Das wird auch immer plausibel in die Situation eingebettet. Einzig ein tragisches Ereignis im letzten Drittel des Films kommt mir ein wenig zu kurz, was die Verantwortung der beiden angeht. Da wirken beide zu unbeteiligt. Das wirkt nicht sehr glaubhaft.
Ansonsten muss ich sagen, ein sehr sehenswerter Film, ein Film der leisen Töne, die durch Spitzen gebrochen werden, wos nötig ist.
ChrisKongTeilnehmerMortal Engines
Peter Jackson hat diesen Film produziert, inszeniert hat ihn wer anders. Aber er war mit dem gleichen Team fürs Drehbuch verantwortlich wie schon bei HdR. Das weckt natürlich Erwartungen. Und die kann der Film leider nicht erfüllen. Zuerst mal zum Positiven.
Die Settings und das Worldbuilding sind erstklassig. Bild und Ton reizen das Setting sehr gut aus, alles ist sehr detailreich konstruiert und getrickst. Da spürt man Jacksons Handschrift deutlich. Während des Films zündet man auch ein richtiges Effektfeuerwerk. Mit Hugo Weaving hat man einen erstklassigen Darsteller an Bord, der jeden Film aufwertet. Die Hauptprotagonisten entsprechen hingegen wieder den üblichen Stereotypen. Sie könnten auch aus Maze Runner oder Tribute von Panem sein. Was uns grad zu den eher wenig prickelnden Sachen des Films bringt. Die Dialoge sind zum Teil unterirdisch und leider auch so vorgetragen. Als wollte man einem 6jährigen klar machen, wer hier der Schurke und ganz ganz böse ist. Das hat der Film einfach nicht nötig. Daneben wirkt alles wie aus dem Baukasten ähnlicher Filme, beispw. die schon richtig abgenudelte Variante von, woran erkenne ich das Signal? Siehst du schon, wenns soweit ist…Generell ist fast alles so überraschungsarm, als hätte mans schon mal gesehen. So fühlt es sich denn auch an, wie eine Ansammlung von Genre-Versatzstücken. Ob es an der Vorlage liegt oder einfach das Drehbuch schwach ist, weiss ich nicht. Aber das Resultat wirkt irgendwie uninspiriert. Schade um die an sich originelle Idee mit den Städten auf Rädern.
Fazit: Als Vorführscheibe kann man das Teil durchaus brauchen. Und für einen Nachmittag kann der Film sicher unterhalten. Für Fans von Sachen wie Into the Badlands (ebenfalls mit Stephen Lang) und City of Ember sicher einen Blick wert. Bei den Dialogen sollte man gelegentlich einfach weghören.
ChrisKongTeilnehmerThe Doorman
Ruby Rose ist the Doorman. Eigentlich Doorwoman, aber vielleicht verzichtet man im Englischen darauf. Im Deutschen halt statt Page Paige. Denn wie die Wrestlerin, so darf auch Rose hier kräftig austeilen. Das kleine Budget dürfte wohl zum grössten Teil für Reno als Hans Gruber in der Franzmann Version draufgegangen sein. Die Dankeshymne am Ende des Films lässt vermuten, dass der Streifen in Rumänien abgedreht wurde. Ein Wunder stolpern nicht Seagal und Snipes durchs Set.
Welchen Actionfilm kupfert man ab? Stirb Langsam natürlich. Man kriegt sozusagen die entkoffeinierte Cola Light Version davon. Aber trotzdem funktioniert der Film über weite Strecken recht gut. Ruby Rose wird zwar keinen Oscar gewinnen und ihr zierlich anmutender Körper könnte die Immersion auch zerstören, wenn sie ihre Feinde auseinandernimmt. Aber unter diesen ganzen Stirb Langsam Kopien ist das doch eine der besseren. Insbesondere bewegt sich Ruby Rose recht professionell und wirkt sehr durchtrainiert. Ein Blick ins Wiki offenbart, dass ich schon div. Filme mit ihr gesehen habe, aber hätte ich einen nennen müssen, hätte ich keinen sagen können. Spricht halt nicht wirklich dafür, dass ihre Rollen markant rausstechen oder die Filme, in denen sie mitspielt. Aber für einen Actionstreifen doch ein guter Fit. Der Rest des Casts ist, nun ja, zweckmässig. Ich denke die Kleine hätte noch Potenzial für mehr gehabt, aber ihre Beziehung zu Roses Charakter bleibt sehr oberflächlich.
Was man auch anrechnen darf, die Charaktere versuchen situativ richtig zu handeln, ausser die Gangster, die bleiben doof.
Wer was für Zwischendurch braucht, kriegt Kante. Alternativ wäre noch Banderas Stirb Langsam Variante im Kaufhaus, gibts auf Netflix, der Name ist mir entfallen, Vielleicht Kauf Langsam oder so.
ChrisKongTeilnehmerIch glaube Bill Gates sollte mit seinem Geld lieber Twitter kaufen und dauerhaft abschalten. Das wäre für die Gesundheit der Menschen vielleicht sogar besser als die Entwicklung von Medikamenten. ^^
Twitter ist sowieso eine Heuchlerbande, denn eigentlich hätte man dann schon div. Sachen gleich löschen müssen und bei Trump kams 4 Jahre zu spät. Vielleicht sollte generell öffentlichen Personen nicht noch eine Zusatzplattform zur Verfügung gestellt werden. Oft kommt da eh nix Schlaues bei raus. Und an eine Netiquette hält sich da sowieso niemand.
ChrisKongTeilnehmerJay & Silent Bob Reboot
Die sympathischen Blödel-Tramps sind zurück und dürfen sich gegen einen Reboot von Bluntman and Chronic erwehren. Durch einen “genialen” Twist werden Jay und Silent Bob gleich auch noch die Namen abspenstig gemacht. Dabei begegnen Jay & Silent Bob so einigen Überraschungen und alten Weggefährten auf dem Weg zur Chronic-Con. Im Grunde ist es wie bei Bill & Ted und Bad Boys 3 einfach ein Wiedersehen mit den Charakteren aus den Vorgängern, in diesem Fall div. Kevin Smith Filmen. Daneben wird das Ganze mit einem Zitaten-Festival sondergleichen angereichert, bei dem sich Comic-, Star Wars- und Star Trek Nerds wohl fühlen dürften. Die ganzen Anspielungen zu Kevin Smiths New Jersey Filmen ist mMn fast schon zwingende Voraussetzung für den Filmgenuss. Das Meiste dürfte manchem zu infantil sein, aber so war der Vorgänger auch. Daneben gibt es halt aber auch Kritik an der ganzen SM Kultur, toxischen Fandoms und dgl. Dabei spart Smith auch nicht mit Selbstironie. Wobei ich das nur in Massen ertrage. Ben Stiller macht das auch so überstrapazierend, sein Alter Ego als Unsympathen darzustellen.
Den Film kann man durchaus als Geschenk von Smith an die Fans verstehen und hält alles bereit, Schmunzeln, lauthals Lachen und Fremdschämen. Und so hab ich den auch geniessen können. Denn klar, eine Filmperle ist der Streifen nicht und er kommt mMn auch nicht an die ganzen Jersey Filme ran. Wermutstropfen ist das Fehlen von Randall, aber ich hoffe immer noch auf Clerks 3. Und solange heisst es Suck my Cock Berzerker und Teetrinken, Snoogans. -
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