Dr. Mario
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Dr. MarioTeilnehmerAuf Youtube müsste es auch genügend Videos geben, aber das ersetzt natürlich nicht das Spielerlebnis.
Wie gesagt, Pokemon war ein Beispiel für diese Verteilpraxis, ein anderes gab es vor Jahren bei Segas Dreamcast: Das sehr schöne RPG “Skies of Arcadia” beinhaltete einen Endgegner, einen besonderen Ort und zwei Waffen, die man nur per Internetverbindung freischalten konnte. Das und die Bestellung des Gratis-Spiels “Chu Chu Rocket” waren die beiden einzigen Male, dass ich mit dem Dreamcast ans Netz gegangen bin.
Dr. MarioTeilnehmer@ Zocky: Im Falle der Pokemon-Spiele treibt Nintendo schon seit Jahren dieses Spielchen… Hat mich da schon immer geärgert, denn meine Tochter ist begeisterte Pokemon-Spielerin (naja, ist ja ein Runden-RPG – der Apfel fällt nicht weit vom Stamm…).
Rapthorne kommt im achten Teil der Serie vor – wenn Du eine PS2 hast, ist DQ8 eigentlich ein Pflichtkauf. Wie der Herrscher der dunklen Welt aber mit dem Göttervogelszepter und dem fiesen Hofnarren Douhlmagus in Verbindung steht, das sollte man schon selbst herausfinden: Viel Spaß bei einem gewaltigen und liebevoll gestalteten Rollenspiel, das zudem noch immer eine graphische Augenweide ist. (Und nicht vergessen: Nach dem ersten Durchspielen erwarten einen noch viele ausgesprochen kniffelige Bosskämpfe im Extra-Abschnitt)
Und ja, bei der schottisch anmutenden Frittenbude sollte es klappen.
Dr. MarioTeilnehmer@ IKARUDENSHIN:
Da bist Du ja noch ganz am Anfang des Spiels, die herunterladbaren Missionen des DQVC sind erst dann anwählbar, wenn Du nach Brennbergen kommst – und das wird noch dauern. Und keine Sorge, das ist noch lange nicht der Schlusspunkt…Über DQVC kannst Du Dir Missionen, Prominente Gäste für den Rastenden Recken (die schenken jeweils einen besonderen Ausrüstungsgegenstand – und unter bestimmten, aber bisher noch nicht geklärten, Voraussetzungen einen zweiten) sowie ein täglich wechselndes Angebot an Waffen, Rüstungsgegenständen, Alchemiezutaten oder sonstigen Gegenständen (Minimedaillen!!!) herunterladen.
Die Missionsliste und wohl auch die Gästeliste ist wohl ein ganzes Jahr abrufbar, also wer sich erst im November einwählt, bekommt auch Mission 121 noch, da verpasst man nichts.Anders schaut es mit den Extra-Endgegner-Grotten aus: Die mit Rapthorne gibt es nur am Nintendo-Stand der Gamescom, der Priester Kyrill als Gast im Wirtshaus wird sogar noch limitierter verteilt, nur per Zufall durch eine auf der Messe anwesende Person!
Und das ist, was mich so ärgert: Da kauft man ein Spiel für 30-40 Euro und soll dann, damit man auch in den Genuss der versprochenen Boni kommt, sich einen Tag freinehmen (was sollen eigentlich schulpflichtige Kinder in den Bundesländern machen, die gerade keine Ferien haben?), den Sprit für die Fahrt nach Köln (wahlweise das Bahnticket, sicher um die 60 Euro) plus den Eintrittspreis der Messe zahlen, um somit das zu erhalten, was schon im Spiel enthalten ist, aber auf normalem Wge nicht abrufbar! Wirklich fein, Nintendo! So sorgt man für Kundenbindung…Vielleicht wird ja mit viel Glück eben jene Rapthorne-Karte und der Priester Kyrill auch bei den beginnenden Pokemon-Touren verteilt, da ist ja etwas derartiges angekündigt – das wäre zwar immer noch nicht kundenfreundlich, aber immerhin hätten so etwas mehr Menschen die Möglichkeit, in den Genuss dessen zu kommen, für das sie ohnehin schon gezahlt haben!
Zu Deinem Router-Problem: Ich nutze den USB-Wifi-Connector, da ich den Router nicht auf WEP umstellen möchte. Außerdem gibt es bei den Gaststätten einer bekannter Fast-Food-Kette öffentliche Hotspots, da kann man sich mit dem DS auch mit dem Internet verbinden.
Dr. MarioTeilnehmerEs ist eine der Schatzkarten im Spiel, also ein Spielgegenstand: Neben den auf “normalem” Wege erhältlichen Karten gibt es ja noch solche, die spezielle Endgegner beinhalten, nämlich Gegner aus vorigen Dragon-Quest-Spielen. Rapthorne war der Endgegner des achten Teils (ich denke, inzwischen dürfte das wirklich jeder wissen) und der – ebenso wie weitere Promi-Bosse – ist eben nur über spezielle Schatzkarten herausforderbar.
Und gerade deswegen ärgert mich diese Verteilpraxis: Alteingesessene DQ-Fans kennen diese Gegner natürlich und würden sich über deren “Gastauftritt” freuen, doch wahrscheinlich dürfte es mehreren so gehen wie mir, dass sie nämlich keine Chance haben, diese Karte zu erhalten. Ich ging davon aus, dass sie über Wifi via DQVC erhältlich sein wird, doch leider hat Nintendo einen anderen, wesentlich unfaireren Weg gewählt: Ob die Mehrheit der Neueinsteiger diese Zusatzbosse überhaupt zu schätzen weiß…?
Dr. MarioTeilnehmerWer es noch nicht weiß: Während der Messe Gamescom in Köln wird Nintendo an ihrem dortigen Stand eine Sonderschatzkarte verteilen (via Zufallsbegegnung), die als Endgegner Rapthorne enthält. Außerdem soll eine Person auf der Messe unterwegs sein, die den Priester Kyrill ebenfalls via Zufallsbegenung verteilt.
Weiterhin wird Nintendo anlässlich der Pokemon-Tour durch mehrere deutsche Städte eine bisher nicht weiter bezeichnete Sonderschatzkarte verteilen – ich zumindest kann nur hoffen, dass es sich hierbei um die Rapthorne-Karte handelt: So besteht wenigstens der Hauch einer Chance, doch noch an diese Karte zu kommen, denn extra für die Messe kann ich mir nicht frei nehmen.
Mich würde mal interessieren, wie andere über diese Verteilpraxis denken. Ich halte wenig davon, denn solche Sonderkarten sind gerade für die langjährigen Fans und Unterstützer etwas Besonderes und höchstwahrscheinlich gehen gerade die leer aus – ein Problem, dass auch meine Tochter als Pokemon-Fan stets beklagt. Dort fand ich die Verteilung über WiFi wesentlich gerechter als wie bisher bei speziellen Touren vor Ort.
Und nun setzt Nintendo bei Dragon Quest, das nun endlich die Werbung erhält, de es verdient, gerade wieder auf so einen Blödsinn!
Außerdem bleibt für mich dabei stets ein fader Beigeschmack wie bei angeblich herunterladbaren Inhalten, die dann doch schon auf der DVD waren: Man hat als Käufer das Gefühl, zwar für das ganze Produkt gezahlt zu haben, aber dann doch nicht alles erhalten zu haben. Ähnlich wie bei einem Schrank, den man gekauft hat, aber der eine verschlossene Schublade hat, deren Schlüssel einem vorenthalten wird: Man fühlt sich betrogen…31. Juli 2010 um 15:53 als Antwort auf: Recherche fürs nächste Heft: Deine Meinung zu Gamerscore und Trophies #934212
Dr. MarioTeilnehmerDas Rad neu erfunden hat man auch mit Trophäen und ähnlichem nicht: Vergleichbares gibt es schon lange, doch waren diese Dinge meist festgelegter Bestandteil eines Spieles und hatten im besten Falle einen bestimmten spielerischen Nutzen. Ich möchte hier an die “Ratchet & Clank” – Spiele erinnern, in denen man ebenfalls für das Erreichen bestimmter Vorgaben Extras freischalten konnte.
Und genau darin liegt der Unterschied: Es waren spielerisch relevante Extras, nicht bloße Zierde zum Vorzeigen und Prahlen. Ohne spielerischen Nutzen bleiben Trophäen und ähnliches nichts weiter als ein virtueller Penisvergleich.
Ob man sich durch sinnfreie Trophäen mehr mit einem Spiel beschäftigt, möchte ich bezweifeln: Ist es ein Zeichen von Klugheit, mit einer gutbestückten Bibliothek zu prahlen, deren Bücher man nur zu einem geringen Teil gelesen hat? Hat man wirklich etwas vom Land gesehen, wenn man – wie der fernöstliche Klischee-Tourist – in vier Tagen durch Europa reist und lediglich eine Liste abhakt: Habe ich die Mona Lisa gesehen? Neuschwanstein? Vor der Tower Bridge fürs Foto posiert?
Ich denke, Trophäen verleiten eher dazu, sich weniger intensiv mit einem Spiel zu beschäftigen. Man hakt eben eine vorgegebene Liste ab statt sich selbst Ziele zu setzen.Ich persönlich kann gut auf Trophäen verzichten, auch wenn man ihnen kaum noch entkommen kann: Im (exzellenten) neuen Dragon Quest bekommt man ja auch “alle Nase lang” irgendeine Auszeichnung verliehen…
Dr. MarioTeilnehmerIm alten Atari 2600 “Ghostbusters” gab es in einem Bildschirm einen zweiten Geisterjäger, der zu steuern war, um so den Geist durch zwei Strahlen einzufangen – aber ob das als “Begleiter” gilt?
In einem Kirby-Spiel gab es Tiere als Helfer / Reittiere, aber ab welchem Teil war das?
Zählt auch das alte NES “A boy and his blob”? Das war von 1989.
Dr. MarioTeilnehmerMeine PS2 wird wesentlich öfter in Betrieb genommen als ihr Nachfolgemodell: schließlich gibt es auch mehr und bessere Spiele für sie. Während die PS 3 bei mir hauptsächlich genutzt wird, um Street Fighter 4 und Super Street Fighter 4 abzuspielen, lege ich auf der PS 2 immer gerne Okami, Dragon Quest 8, Tomb Raider Anniversary, Rogue Galaxy, FF12, Breath of Fire: Dragon Quarter, Wild Arms 3, Ratchet&Clank2, Virtua Fighter 4, Suikoden 5 oder God Hand ein. (Allerdings ist meine Hauptkonsole der DS, da ich mit dem nicht an unser “Spielzimmer” gebunden bin und auch auf dem Weg zur Arbeit spielen kann – PS2, PS3, Wii, Dreamcast und N64 stehen in friedlicher Harmonie auf unserem Spieleschränkchen)
Online habe ich die PS2 nie genutzt – das war mir schon beim Dreamcast zu umständlich; da habe ich es nur für die drei Bonusinhalte bei Skies of Arcadia genutzt.
Dr. MarioTeilnehmer@ schnitzel 78: Die Geschmäcker sind nun mal verschieden: Mir hat Silent Hill 3 auch ganz gut gefallen (es fehlte nur irgendetwas, ohne dass ich genau sagen könnte, was – es wirkte ein bißchen zu aufgeräumt im Sinne von “abgespult”) und Metroid Prime 3 spiele ich immer noch gerne, aber so ist das nun mal: Jeder empfindet das anders. Nach der Oddworld-Diskussion letztens müsste ich bei meinen Fehlkäufen die beiden Titel eigentlich auch noch nennen.
Dr. MarioTeilnehmerDer siebte Teil war geradezu göttlich (ich denke da an einen bestimmten Gegner…), aber in den USA hat es niemanden interessiert, die wollten das wesentlich kürzere und spielerisch anspruchslosere Final Fantasy im Render-Wahn damals.
Für mich ist das noch immer unverständlich: Qualitätsarbeit wird ignoriert und Dutzendware hochgejubelt – das Videospielegeschäft ist leider ungerecht.Aber inzwischen sind Mangas und Co. auch im Westen weitgehend akzeptiert und haben eine festumrissene Zielgruppe, daher gebe ich die Hoffnung nicht auf.
Dr. MarioTeilnehmerAllein schon das Brettspiel-Minispiel ist genial!
Ich habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass Square-Enix im Zuge ihrer Wiederveröffentlichungswelle (Final Fantasy 3 und 4, DQ 4-6, Chrono Trigger) auch den herrlichen siebten Teil noch im Westen herausbringen – vielleicht auf dem 3DS? (in Japan wäre damit ein Kassenknüller sicher)
Dr. MarioTeilnehmerEine genaue Beantwortung wird wohl erst ab Freitag möglich sein, wenn es bei uns in Europa erhältlich ist. Bei der “Hand der Himmelsbraut” enthielt unsere Version fünf Sprachen, da wäre ein Umstellen auf englisch also möglich. Ob das aber auch für den neunten Teil gilt, kann Dir wohl momentan nur Nintendo verraten (warum also nicht direkt dort anfragen?)
Die US-Version greift sicher auf die US-Server für die Bonusmissionen zu (sobald diese freigeschaltet sind), daher sollte das wohl kein Problem sein, aber auch da gilt: eine höfliche Anfrage bei Nintendo of America könnte das klären, schließlich ist das Spiel bisher nur in Japan auf dem Markt, wir können ansonsten nur raten.Noch fünf Tage!!!
Dr. MarioTeilnehmerNatürlich Fälschungen, obwohl ich es gewissen Entwicklern im englisch-/amerikanischen Bereich durchaus zutrauen würde, eine Art “Führersimulation” auf den Markt zu bringen…
Dr. MarioTeilnehmerAlso dass die Bildschirme zu klein wären, finde ich nicht – so riesig müssen die gar nicht sein, wer will schon einen halben Fernseher mit sich herumtragen?
Obwohl mich 3D bisher völlig kalt gelassen hat (diesen Avatar-Film habe ich mir erst gar nicht angetan und mit Grausen muss ich an die Zeit mit den lächerlichen rot/blau-Brillen im Kino zurückdenken…), muss ich gestehen, dass ich beim 3DS erstmals auf 3D neugierig geworden bin.
Ich denke, den räumlichen Effekt in Verbindung mit der “Bewegungssteuerung” (wie wird der 3DS im Raum gehalten) könnte man gut für pfiffige Rätsel in Spielen wie “Professor Layton” oder der “Ace Attorney”-Reihe nutzen: dass etwa Beweise oder Fingerabdrücke nur in einem bestimmten Winkel sichtbar sind u.ä.
Da kommt es wie immer auf die Kreativität der Entwickler an.Aber allein Street Fighter und Paper Mario sind für mich eigentlich schon ein Kaufargument… Hoffentlich bleibt es preislich im Rahmen.
Der Korrespondent vom Spiegel war wohl ordentlich beeindruckt von dem 3D-Effekt, wie man auf Spiegel online nachlesen kann.
Dr. MarioTeilnehmerMeine Lieben, die Geschmäcker sind nun einmal verschieden: Ich habe “Flashback” damals (im – Aufgepasst!, ein deutscher Ausdruck für einen offenbar unverzichtbaren englischen Begriff – Rückblick) scheußlich gefunden und die 130 Mark bitter bereut, die es gekostet hat. Von der ungeschickten Steuerung und Tastenbelegung träume ich noch… Es war für mich damals einfach ein Graphikblender: schließlich lobten ja alle seinerzeit die animierte Einleitung.
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