ghostdog83
Verfasste Forenbeiträge
-
AutorBeiträge
-
ghostdog83TeilnehmerEin F-Zero mit hohem Production Value wäre heute sicher ein Risikotitel. Oder man bringt was in der Art, wie es Indie Devs machen, was aber sicher kein Millionenseller wird.
Für Indies kann es sich rechnen, was wiederum für Nintendo eine Verschwendung von Ressourcen wäre, die man anderweitig besser einbringen könnte. Und selbst als kleiner Lückenfüller müsste ein Titel schon eine gewisse Größe mitbringen, um nennenswert ein Loch (mit) stopfen zu können. Ansonsten würde der Effekt verpuffen. Letztendlich ist die Zielgruppe lautstark und engagiert, aber darüber hinaus nur überschaubar groß.
ghostdog83Teilnehmer
ghostdog83TeilnehmerGestern bin ich noch auf einen Thread bei Resetera aufmerksam geworden, wo es um die Preisgestaltung in den verschiedenen Stores im Ausland geht: Die Preise in Brasilien unterscheiden sich teils erheblich und das nicht etwa nur zwischen Steam und den Konsolen, sondern auch zwischen den Konsolen selbst:
Hollow Knight Silksong (Brasilianischer Real):
PlayStation Store – R$ 114.90
Xbox Store – R$ 74.95
Nintendo eShop – R$ 59.99
Steam – R$ 59.99Metal Gear Solid Delta: Snake Eater (BR):
PlayStation Store – R$ 399.90
Xbox Store – R$ 349.90
Steam – R$ 349.90Outer Worlds 2 (BR):
PlayStation Store – R$ 399.90
Xbox Store – R$ 299.00
Steam – R$ 299.90Lords Of The Fallen (BR): (game received a price cut some weeks ago)
PlayStation Store – R$ 169.90
Xbox Store – R$ 112.45
Steam – R$ 119.99007 First Light (BR):
PlayStation Store – R$ 299.90
Xbox Store – R$ 339.95
Steam – R$ 299.90Hell Is Us (BR):
PlayStation Store – R$ 222.44
Xbox Store – R$ 339.95
Steam – R$ 179.90Wir sind hier, um mit der Community zu sprechen, die Top Racer liebt und die angesichts unserer wirtschaftlichen Realität verständlicherweise frustriert über den hohen Preis im PSN sind.
Tatsache ist, dass jede Plattform eine andere Preispolitik verfolgt. Auf PSN gibt es keine Möglichkeit, die Preise an die einzelnen Märkte anzupassen. Der Basiswert ist immer in Dollar angegeben und wird bei der Registrierung automatisch in die anderen Währungen anderer Regionen und Länder umgerechnet, ohne dass eine separate Anpassung für jede einzelne Währung möglich ist. Genau das führt dazu, dass die PS-Werte immer höher sind, und darauf haben wir absolut keinen Einfluss.
In dem Thread wird auf einen konkreten Fall eingegangen, wo eine nachträgliche Preisanpassung möglich war:
In der vergangenen Woche gab es erneut einen Fall, in dem der Entwickler behauptete, dass die direkte Umrechnung des Dollars in die lokale Währung die regionalen Preise durcheinanderbringe. In diesem Fall gelang es den Entwicklern, das Problem zu „beheben”, und der Preis des Spiels sank von 229,90 R$ auf 153,90 R$ (immer noch höher als der Preis auf Steam).

ghostdog83TeilnehmerIch verfolge die Diskussionen auf TrueAchievements regelmäßig, wo das Thema Preise im Vergleich zu Steam keinerlei Relevanz besitzt. Es kommt aber ab und zu vor, dass es Kritik an der Preisgestaltung von Titeln gibt, die erst sehr spät für die Xbox erscheinen. Hier ist die Erwartungshaltung, diese bei Release bereits günstig kaufen zu können (was einige Titel auch tatsächlich anbieten).
Wenn MS Steam Konkurrenz machen möchte (ich weiß, ein aussichtsloses Unterfangen), müssten sie u. a. die Bezahlschranke beim Online-Gaming abschaffen, was sie ja bereits auf der PC-Seite des Ökosystems getan haben.
Der wohl größte Vorteil Sonys ist, dass der Kunde sich keine Gedanken über die Zukunft des Ökosystems machen muss. Bei Microsoft kann man sich als Verbraucher dagegen schon fragen, ob die Investitionen auch in ein paar Jahren noch Bestand haben. Satya Nadella soll 2021 schon mit dem Gedanken gespielt haben, die Xbox-Sparte zu schließen. Stattdessen entschied man sich für groß angelegte teure Investitionen und dem GamePass, beides mit Zielen verknüpft, die aus heutiger Sicht illusorisch waren.
Selbst wenn sie von jetzt an alles richtig machen würden, ein konkurrenzfähiges Paket schnüren, wäre es zu spät – das Vertrauen zurückzugewinnen ist ein äußerst schwieriges Unterfangen. Genauso schwer ist es, Verbraucher von Plattformen wegzubekommen, auf der sie sich wohl und heimisch fühlen. Hier kann MS weder von Steam, Playstation oder Nintendo Kunden im großen Umfang abgreifen. Da müsste schon etwas Gravierendes passieren (wie es MS über die Jahre selbst getan hat), dass einer dieser Hersteller in Ungnade fallen könnte (zumal die Schnittmenge unterschiedlich groß ausfällt (bei Nintendo eher weniger als bei Playstation)).
ghostdog83Teilnehmer>Was spricht für die Kiste? Selbst wenn man eine GamePass Hure ist nicht viel.
Wenn wir unsere eigenen Präferenzen ausklammern, dann gibt es schon noch Gründe, warum sich jemand für eine Xbox entscheidet, angefangen damit, weil derjenige mit dem Ökosystem schlicht und einfach zufrieden ist, trotz der Tatsache, dass es bessere Alternativen gibt (Steam). Die Frage, die sich daran anknüpft, ist, von welcher Größenordnung wir hier sprechen – 5, 10, 20 Millionen Kunden, die in Frage kommen würden? Und dann wäre da natürlich noch der Preis.
Bei der ganzen Kritik sollte man nicht ignorieren, dass das Ökosystem von Sony (um mal einen Vergleich anzubringen), was deutlich erfolgreicher ist, nicht das bessere ist, sondern das es hier und da Unterschiede gibt, die für das eine oder andere System sprechen. Bei Sony musst du bspw. für Cloud Speicher ein Abo abschließen, du hast fest verbaute Akkus in den Controllern, du hast kein Quiet Resume, sondern eine andere Lösung, die in der Praxis schlechter ist, kein Play Anywhere, du musst dir lt. Sony einen neuen Account anlegen, wenn du in ein anderes Land umziehst*
Der Erfolg von Sony ist letztlich nicht darauf zurückzuführen, dass das System überlegen ist. Der Erfolg fußt auf einer sehr guten Markenpflege, den kapitalen Fehlern seitens des Führungsmanagements der Xbox-Sparte, die ab einem bestimmten Zeitpunkt dazu geführt haben, Kunden dauerhaft zu verlieren und den Entscheidungen von Microsoft als Ganzes: Technologien zur Massenüberwachung von Palästinensern zur Verfügung zu stellen, der Fokus auf KI haben unter den Gamern deutliche Spurgen hinterlasssen. Auf größeren Plattformen wie resetera ist Microsoft und damit auch die Xbox-Sparte zu einem Hassthema geworden. Auch die Massenentlassungen werden eher auf Druck von Microsoft erfolgt sein, dem sich die Xbox-Führung beugen musste.
Worauf ich hinaus will, ist, dass das Ökosystem für sich betrachtet nicht so schlecht da steht, wie man es bei der Kritik vielleicht annehmen würde. Das ganze Drumherum führt letztlich dazu, dass es am Ende aber keine Rolle mehr spielt.
*https://www.resetera.com/threads/so-playstation-account-holders-arent-allowed-to-move-or-what.1382023/
ghostdog83TeilnehmerNeue Infos zur Coslopit AI Box aka next gen Xbox:
Ich habe letztes Jahr berichtet, dass die nächste Xbox mit Windows laufen wird, und das ist nach wie vor der Plan. In Zusammenarbeit mit AMD wird die nächste Xbox die „Vollbild-Erfahrung” von Windows 11 mit der Xbox-PC-App nutzen, um ihre Konsolenoberfläche bereitzustellen. Microsoft arbeitet an umfangreichen Updates für die Xbox-PC-App, um dies zu ermöglichen, und passt sie damit besser an die Erwartungen der Xbox-Konsolenspieler an, die das Gerät eher am Fernseher als am Schreibtisch nutzen.
[…]
Der Unterschied zu einem herkömmlichen PC besteht darin, dass auf diesem Gerät tatsächlich Spiele laufen, die mit Xbox One und Xbox Series X|S kompatibel sind. Microsoft hat angekündigt, dass es mit AMD zusammenarbeitet, um Xbox-Spiele auf diesem PC-ähnlichen Gerät zu ermöglichen. Die Bibliotheken bestehender Xbox-Konsolenbenutzer werden auf die neue Xbox übertragen, da Microsoft sich weiterhin in großem Umfang für Abwärtskompatibilität einsetzt.
[…]
Ich vermute, dass wir auf der GDC 2026 mehr darüber erfahren werden, wie Xbox seine Veröffentlichungspraktiken modernisieren will, um dieser neuen, „offeneren” Strategie Rechnung zu tragen. Entwickler, die auf Xbox PC veröffentlichen, erhalten bereits einen großzügigeren Anteil an den Einnahmen als auf der Konsole, aber Microsoft hat immer noch ein großes Problem damit, Entwickler dazu zu bewegen, Xbox PC organisch zu unterstützen. Die Verlagerung der Plattform auf die Konsole wird hier Abhilfe schaffen, aber ich vermute, dass die Xbox Series X|S noch mindestens einige Jahre lang die primäre Entwicklungsplattform für die meisten bleiben wird.
Das Konzept finde ich nach wie vor reizvoll, vor allem, wenn sämtliche Xbox Spiele ähnlich wie bei den Xbox 360 Spielen auf der Xbox One X in verbesserter Form verfügbar sein könnten.
Immerhin wirkt das Thema Abwärtskompatibilität nicht mehr so diffus. Bislang klang das nämlich eher danach, als würde man diese Möglichkeit zunächst nur ausloten wollen.
ghostdog83TeilnehmerMicroslop wird wohl in Kürze aufgrund der hohen Kosten für KI erneut viele Beschäftigte auf die Straße setzen:
Die Microsoft Corporation MSFT +1,20 % ▲ plant Berichten zufolge im Januar 2026 eine weitere Runde von Stellenstreichungen. Schätzungen zufolge könnten weltweit zwischen 11.000 und 22.000 Stellen abgebaut werden. Das entspräche etwa 5 % bis 10 % der Gesamtbelegschaft von rund 220.000 Mitarbeitern.
https://www.tipranks.com/news/microsoft-msft-eyes-major-january-layoffs-as-ai-costs-rise
ghostdog83Teilnehmer
ghostdog83TeilnehmerIch kann mich seit Tagen nicht mehr über die Bing-App auf dem Smartphone anmelden (Fehlermeldung).
Ich habe mich an den Support gewandt, der trotz detaillierter und unmissverständlicher Schilderung des Falls eine Antwort verfasst hat, die sich nicht auf die Mobile-Version bezieht, sondern auf die Desktop-Version. Die KI ist nutzlos.
ghostdog83TeilnehmerDer Saftladen aus Redmond hat sich dazu entschieden, Microsoft Office in Microsoft 365 Copilot App umzubenennen.
edit:
Der Preis für Office 365 wurde deutlich erhöht (gilt ab Juli 2026):
https://www.heise.de/news/Microsoft-erhoeht-Preise-fuer-Microsoft-365-ab-Juli-2026-deutlich-11103864.html
ghostdog83TeilnehmerNVIDIA DLSS 4.5 mit Transformer-Modell der 2. Generation und dynamischer 6-facher Frame-Generierung

NVIDIA wird DLSS 4.5 als nächsten Schritt für seinen DLSS 4-Stack ankündigen. Die Änderungen konzentrieren sich auf die Superauflösung und einen neuen „Dynamic Multi Frame Generation”-Pfad, der besser auf die Ziel-Bildwiederholfrequenz eines Displays abgestimmt ist.
Was die Bildqualität angeht, wechselt DLSS 4.5 Super Resolution zu einem „Transformer-Modell der 2. Generation”. NVIDIA gibt an, dass die Trainingspipeline nun mehr Fehlerfälle abdeckt und einen größeren Datensatz verwendet, mit dem Ziel einer besseren zeitlichen Stabilität, weniger Ghosting und saubererem Anti-Aliasing. Das Unternehmen hat außerdem einen Vergleich zwischen DLSS 4 und DLSS 4.5 veröffentlicht, der das reduzierte Ghosting bei Bewegungen hervorhebt.
Dynamic Multi Frame Generation ist, wie der Name schon sagt, nicht an einen einzigen Multiplikator gebunden. Stattdessen können Benutzer je nach Einstellung 3- bis 6-mal mehr Frames sehen. NVIDIA präsentiert dieses Update als eine Möglichkeit, ein flüssigeres Gameplay auf Monitoren mit hoher Bildwiederholfrequenz, einschließlich 240-Hz-Panels, zu erzielen.
Laut NVIDIA wird DLSS 4.5 am ersten Tag der Veröffentlichung unterstützt und über die NVIDIA-App verfügbar sein, während die dynamische Multi-Frame-Generierung später hinzukommen wird. NVIDIA gibt außerdem an, dass Benutzer in der App eine Ziel-FPS bis zur maximalen Bildwiederholfrequenz des Displays einstellen können, wobei die Funktion dynamisch anpasst, wie viele Frames generiert werden, um dieses Ziel zu erreichen.
NVIDIA bestätigt, dass die Superauflösung DLSS 4.5 von allen RTX-GPUs (Serien 20, 30, 40 und 50) unterstützt wird. Die dynamische 6-fache Frame-Generierung wird jedoch im Frühjahr 2026 als exklusive Funktion der RTX 50-Serie eingeführt.
Weitere Details, darunter Demos und Videos zum Vergleich des neuen DLSS 4.5-Transformermodells, folgen in Kürze. NVIDIA wird DLSS 4.5 morgen offiziell vorstellen.
ghostdog83TeilnehmerMonster Hunter Wilds auf dem PC mit den geleakten Switch 2 Einstellungen.
Mit der Qualität dürften sich die meisten Spieler sicherlich zufriedengeben – da gab es in Vergangenheit auf der Switch schon andere Kaliber mit sichtbareren Unzulänglichkeiten.
ghostdog83TeilnehmerSpiegel-online hat einen Artikel veröffentlicht (Paywall), wo es darum geht, welche möglichen Risiken den Weg für eine Finanzkrise für das laufende Jahr bereiten könnten. Als ein potenzielles Risiko wird die KI-Blase benannt.
Viele Marktbeobachter hatten US-Technologieaktien bereits vor Jahresfrist das Ende des Hypes vorhergesagt. Allein: Es kam anders. An der Techbörse Nasdaq legten die Kurse 2025 rund 22 Prozent zu.
Dennoch ist die Sorge weiterhin groß, dass ein Einbruch der Boom-Aktien den Gesamtmarkt in die Tiefe reißen könnte, weil insbesondere die sogenannten »Magnificent 7« ein enormes Indexgewicht haben, also Apple, Microsoft, Amazon, die Google-Mutter Alphabet, der Facebook-Konzern Meta, Nvidia und Tesla.
Die Zweifel am Börsenhype um diese Konzerne sind nicht geringer als vor einem Jahr.
So gab es zuletzt heftiges Geraune um die Bilanzierungspraktiken von Schwergewichten wie dem Chiphersteller Nvidia oder Meta. Vor allem der US-Hedgefondsmanager Michael Burry, der einst erfolgreich auf den Zusammenbruch des amerikanischen Immobilienmarktes wettete, macht Nvidia schwere Vorwürfe. Kunden des Konzerns würden den Wert der Chips nicht korrekt beziffern, so Burry. Weil sie die Grafikprozessoren oftmals über sechs Jahre bilanziell abschrieben, obwohl die Chips nur über eine kürzere Spanne Mehrwert generierten, würden sie Nvidia helfen, Gewinne künstlich aufzublähen. Nvidia wies die Vorwürfe zurück.
Meta rückte ins Scheinwerferlicht, weil das Unternehmen sein im Bau befindliches KI-Rechenzentrum Hyperion im Bundesstaat Louisiana aus seiner Konzernbilanz in ein Gemeinschaftsunternehmen mit dem Investor Blue Owl Capital schob, an dem Meta selbst 20 Prozent hält. Indem Meta Hyperion aus seiner eigenen Bilanz heraushält, entschlackt der Konzern diese um milliardenschwere Kosten und kann sein gutes Kreditrating behalten; das wiederum erleichtert es Meta, neue Schulden zu günstigen Konditionen aufzunehmen.
Generell sind die In-sich-Geschäfte der großen KI-Firmen für viele Marktbeobachter ein Gefahrenherd. Stellvertretend dafür stehen Nvidias Milliardeninvestments in den Cloud-Dienstleister CoreWeave und den ChatGPT-Entwickler OpenAI.
Überhaupt OpenAI: Das Unternehmen hat sich verpflichtet, fünf Jahre lang beim Softwarekonzern Oracle Rechenkapazitäten im Wert von insgesamt 300 Milliarden Dollar einzukaufen, um das sogenannte »Project Stargate« umzusetzen, ein KI-Leuchtturmprojekt von US-Präsident Donald Trump. Microsoft wiederum ist mit 27 Prozent der wichtigste Anteilseigner an OpenAI.
Dadurch, dass einige wenige, sehr potente Konzerne finanziell miteinander verflochten sind, wächst die Sorge vor einer Krisenkaskade, sollte einer der Beteiligten in Not geraten. »Der KI-Boom wird in einem erheblichen Umfang über Kredit finanziert. Sollten vermehrt von Finanzinvestoren gehaltene Firmen in Konkurs gehen, würde es Probleme im Kreditmarkt geben«, fürchtet stellvertretend für viele Experten Edgar Walk, Chefvolkswirt bei Metzler Asset Management in Frankfurt am Main.
Oracle: Das schwächste Glied in der Kette?
Ein besonderer Fall im lustigen IT-Reigen ist der Konzern des Trump-Freundes und Milliardärs Larry Ellison. Seit Mitte September hat die Oracle-Aktie rund 40 Prozent an Wert verloren, die Schuldpapiere des Technologieriesen werden an den Anleihemärkten inzwischen mit Ramschstatus gehandelt. Das heißt: Will Oracle per Anleiheverkauf Geld einsammeln, muss das Unternehmen viel höhere Zinsen zahlen als andere IT-Multis, so groß ist das Misstrauen der Anleger inzwischen.
Es gibt mehrere Gründe für die Skepsis gegenüber Oracle: So sollen Rechenzentren, die Oracle für OpenAI entwickelt, später fertig werden als geplant. Am Markt gilt: Schwächelt OpenAI, kommt auch Oracle in Schwierigkeiten. Das kommt nicht von ungefähr: Dass OpenAI durch die Konkurrenz in die Enge getrieben werden könnte, hat der sogenannte DeepSeek-Schock Anfang 2025 gezeigt. Damals hatte das chinesische Unternehmen ein leistungsstarkes, extrem kostengünstiges KI-Modell angekündigt und damit OpenAI frontal angegriffen – an der Börse herrschte zeitweise Panik.
Zudem könnten andere Anbieter effizientere Chips herstellen und Oracle auf leer stehender Rechenzentrums-Infrastruktur sitzen bleiben. Dahinter steht die Sorge, dass sich die gigantischen Investitionen in KI-Projekte als übertrieben entpuppen könnten – und zwar nicht nur die von Oracle.
Kurzum: Mit seinen weit mehr als 100 Milliarden Dollar Schulden gilt Oracle inzwischen als Gradmesser für die Stimmung gegenüber der künstlichen Intelligenz und der Furcht vor einer Blase in diesem Sektor. So waren jüngst auch die Kosten in die Höhe geschnellt, die Anleger dafür zahlen müssen, sich für einen Zahlungsausfall von Oracle zu wappnen. »Oracle ist das schwache Glied in der KI-Kette«, sagt ein Investor, der lieber ungenannt bleiben möchte.
ghostdog83Teilnehmer
ghostdog83TeilnehmerASUS hat angekündigt, dass es aufgrund von Herausforderungen in der Branche ab dem 5. Januar die Preise für verschiedene Produkte erhöhen wird.
ASUS Announces Price Hikes Starting January 5th, Which Could Raise ROG Ally Prices
-
AutorBeiträge



