ghostdog83
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ghostdog83TeilnehmerDas Fernsehen bietet allein aufgrund des Formates klare Vorteile (Zeit) gegenüber dem Kino. Eine zusammenhängende, komplexe und vielschichtige Handlung mit entsprechend komplexen Figuren kann mit dem Fernsehen besser erzählt werden als mit dem Kino. Die Fragmentierung der Handlung in einzelne Episoden ist für den Zuschauer zudem besser konsumierbar, als bei einem 2-3 Stunden Film im Kino, der weniger Inhalt bietet.
ghostdog83Teilnehmer@ captain carot: Das ist mir auch schon aufgefallen, daher bin wirklich froh, dass bei Game of Thrones das Budget nicht so hoch ist, sodass die Produzenten eher auf praktische Effekte setzen müssen als auf CGI. Die Serie entspricht in ihrer Gestaltungsweise den der Herr der Ringe Filme, CGI kommt nur da zum Einsatz, wo es auch nicht anders geht. Der Regisseur der beiden Schlachtenfolgen in der Serie, Neil Marschall dazu:
“Wann immer möglich, versuche ich mit der Kamera zu drehen.
Das Budget für visuelle Effekte benutze ich lieber für Dinge, die man absolut nicht
mit der Kamera machen kann.”
ghostdog83TeilnehmerIst halt eine Frage des Geschmacks, Mad Men gefällt mir, wie ich an anderer Stelle im Forum bereits geschrieben habe, sehr gut. Wenn du schon Boardwalk Empire erwähnst, HBO hat mit True Detective ein optisches Meisterwerk abgeliefert, wenn die Serie nicht nach Kino aussieht, dann tut es keine.
ghostdog83Teilnehmer@ChrisKong: Dazu kommt, dass einige Schauspieler, die in Blockbusterfilmen unter Wert verkauft werden, bzw. sonst auch eher unscheinbar in ihren Leistungen sind, in Serienrollen plötzlich ein Leistungsvermögen abrufen, was vorher kaum abzusehen war. Aktuelles Beispiel ist Eva Green in Penny Dreadful (Showtime). Ihre Leistung darin ist wirklich bemerkenswert. Für ihr Schauspiel in der fünften Folge wird sie mit Sicherheit zu den Favoriten auf den Emmy (weibliche Hauptrolle) zählen.
Dem Fernsehen gehört klar die Zukunft: Inhaltlich ist es dem Kino überlegen, während es bei der optischen Gestaltung immer weiter aufholt. Viele Serien bieten heute schon eine Bildsprache, die es im Kino nur selten zu sehen gibt (z.b Hannibal, Utopia).
ghostdog83TeilnehmerIch sag ja nicht, dass seine Filme schlecht sind, sie haben häufig ein eher durchschnittliches Drehbuch zu bieten, dafür als Ausgleich aber interessante Charaktere, wobei er bei Pacific Rim da schon etwas geschwächelt hat (zumindest war keine Figur besonders einprägsam).
ghostdog83Teilnehmer@ChrisKong: Guillermo del Toro’s Vorstellung vom Hobbit wäre schon interessant gewesen, auch wenn er für mich nicht zu besten Regisseuren zählt (Pan’s Labyrinth ist aus meiner Sicht der einzige Film, der auch inhaltlich vollkommen überzeugen kann), seine Filme haben durchweg mit guten Designentscheidungen gepunktet.
Vielleicht wäre der Hobbit dann düsterer, ernster ausgefallen, sodass zumindest die Optik gestimmt hätte (die aufgeblähten Drehbücher wären ja leider erhalten geblieben).
ghostdog83Teilnehmer@ Harrikules: Ein Link zu der “Schadensbegrenzung” vonseiten Mortensen wäre ganz nett.
Aber grundsätzlich, er hat diese Aussagen getroffen, die Seite zitiert ihn schließlich auch wortwörtlich, ob nun aus dem Zusammenhang gerissen oder nicht.
Interviews werden auch nicht ohne weiteres veröffentlicht, ohne das die Gegenseite (also Mortensen bzw. sein PR-Berater) vorher noch einmal Einsicht genommen hat um dieses letztlich zu autorisieren.
Es scheint wie so oft hinter den Kulissen ein Nachspiel gegeben zu haben, wodurch er sich zu dieser Relativierung seiner Aussagen genötigt sah. Schade.
ghostdog83TeilnehmerNettes Fun Video, mit reichlich verpackten Anspielungen: Game of Thrones VS Lord of the Rings https://www.youtube.com/watch?v=QgqUI6e1T5E
ghostdog83TeilnehmerUm mich mal hier mit einzuklinken – für mich sind die beiden Hobbit Filme auch enttäuschend gewesen, der zweite weniger, da mir die andere Herangehensweise Jacksons nicht mehr überraschen konnte. Beide Filme weisen aus meiner Sicht teils deutliche Mängel bei der Dramaturgie auf, die durch zu viel Effekthascherei/fehlende Bodenständigkeit, der nahezuen Abwesenheit von Bedrohung für die Protagonisten sowie einer schwachen Charakterisierung bedingt sind. Die Handlung ist gemessen an der Laufzeit der Filme (egal ob Kino- oder Extended Cut) zu dünn.
Während die Herr der Ringe Trilogie für mich zu den besseren Buch-Verfilmungen zählt, ist die Umsetzung des Hobbits bezogen auf die ersten beiden Filme wie oben bereits angesprochen enttäuschend. Vom dritten Teil erwarte ich daher nicht mehr viel.
Viggo Mortensen hatte im Mai dem telegraph ein Interview gegeben, wo er seine Sicht der Dinge darlegt, was seiner Meinung nach an den bisherigen Hobbit Filmen nicht stimmt:
http://www.telegraph.co.uk/culture/film/10826867/Viggo-Mortensen-interview-Peter-Jackson-sacrificed-subtlety-for-CGI.html
ghostdog83TeilnehmerDa es scheinbar keinen eigenen Thread zu Film Trailern gibt, schreibe ich den Beitrag einfach mal hier rein.
Von Laika (Corpse Bride, Coraline, ParaNorman) ist der finale Trailer zu The Boxtrolls erschienen, der allen Anschein nach im Bereich Stop-Motion neue Maßstäbe setzen wird wie zuvor Coraline und ParaNorman bei Erscheinen.
http://www.youtube.com/watch?v=Y9-Df4ITW7o
ghostdog83Teilnehmer@ChrisKong: Dem stimme ich zu – diese ständige Diskussion, welche den nun die beste Serie überhaupt sei, ist reine Makulatur. Im letzten Jahr war der Glaubenskrieg zwischen den “Breaking Bad” und “Game Of Thrones” Anhängern besonders auffällig, obwohl beide Serien nur schlecht miteinander vergleichbar sind. “Breaking Bad” wird ja auch so immer wieder als “die” Serie angepriesen:

“Lost” hat mich über die Jahre gut unterhalten, der Höhepunkt war für mich mit der dritten Staffel aber erreicht, danach hat sich die Serie etwas in ihrer Mythologie verrannt. Das Ende hätte ich mir auch anders gewünscht. Zu meinen Favoriten zählt sie daher nicht.
ghostdog83Teilnehmer@ChrisKong: Staffel 3 habe ich nicht mehr gut in Erinnerung, die Vierte ist aber für mich die erste überragende Mad Men Staffel gewesen, eine der Folgen zählt für mich sogar zu meinen absoluten Lieblingsfolgen (welche genau das war müsste ich nachschauen).
Die Serie besticht für mich in erster Linie durch die toll geschriebenen Figuren sowie die hohe Qualität der Dialoge, die für mich die derzeitige Referenz darstellt (das Szenenbild ist aber auch Spitze).Wenn ich da “The Walking Dead” betrachte, wo regelmäßig die Showrunner gewechselt werden, statt mal in bessere Drehbuchautoren zu investieren. Die Figuren sind dort im Verhalten sehr inkonsistent und nicht sonderlich interessant geschrieben. Ein Charakter wie Daryl überzeugt da hauptsächlich durch seine Taten, während ein Michael Ehrmantraut in Breaking Bad auch verbal in Erinnerung bleibt, für mich somit der interessantere und denkwürdigere Charakter ist.
“Mad Men” profitiert aus meiner Sicht klar davon, das Matthew Weiner die Serie von Anfang bis Ende als Showrunner begleitet und zudem viele Drehbücher selbst verfasst hat. Aber auch so ist es häufig der Fall, dass bei Serien, wo der oder die Showrunner für die komplette Serie zuständig sind (“Breaking Bad”, “Mad Men”, “Game of Thrones”) eine durchweg höhere Qualität am Ende herauskommt, als bei Serien mit wechselnden Showrunner (“The Walking Dead”, “Dexter”).
ghostdog83TeilnehmerMad Men zählt für mich neben GoT zu meiner aktuellen Lieblingsserie, nachdem BB in den wohlverdienten Ruhestand getreten ist. Die sechste Staffel hat einige richtige Knallerfolgen parat, die auch hinsichtlich Humor einiges zu bieten haben. Das Ende der Staffel bietet sehr viel Sprengkraft für die abschließende siebende Staffel.
ghostdog83TeilnehmerUlrich Steppberger wrote:100 Posts unter Umfrage und allmählich habe ich das Gefühl, den Untergang des Internet eingeläutet, oder zumindest den Seelenfrieden einiger Leute auf dem Gewissen zu haben. Mannomann.
Der nächste Schritt wird dann die Zusammenlegung der M!Games mit der Audio-Vision sein, um den Seelenfrieden endgültig den Garaus zu machen^^
ghostdog83Teilnehmer@US: zu Godzilla ist sehr wohl ein neuer Trailer erschienen, siehe hier: https://www.youtube.com/watch?v=64c6VLNJQiE
Walter White vs Riesenechse kann nur besser werden als die unsägliche Verfilmung von Roland Emmerich. -
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