Kinski

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  • als Antwort auf: Vor kurzem durchgespielt #906708
    KinskiKinski
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    Ich kann es ja noch überarbeiten. Aber ich denke ich weiß was du meinst.

    *Edit:
    Hab es jetzt nochmal umgeschrieben und Absätze geschaffen. Müsste sich besser lesen lassen.

    als Antwort auf: Vor kurzem durchgespielt #906707
    KinskiKinski
    Teilnehmer

    *Edit:

    #22. MGS5 TPP (PS4)
    Hideo Kojima hat uns das letzte, finale Metal Gear geliefert.
    100h später habe ich wohl das längste Spiel der Serie beendet, aber es gibt noch immer viel zu tun. Nach 50 Hauptmissionen und mittlerweile ca. 90 Nebenaufgaben bin ich nun bei 110h Spielzeit
    angekommen.
    Ich bin noch nicht fertig mit dem Game, habe aber alles gesehen was relevant für ein Fazit ist.
    Auch habe ich mir genügend Zeit zum reflektieren gelassen um MGSV ein für mich ausreichendes Fazit zukommen zu lassen.
    Generell bin ich als langjähriger Fan der Serie öfter am meckern, allerdings nur auf hohem Niveau.

    Angefangen bei der Story:
    Nach dem Opener Ground Zeroes lag Big Boss neun geschlagene Jahre im Koma und erwacht endlich.
    Die Intro Sequenz mit Flucht aus dem Krankenhaus ist spektakulär in Szene gesetzt und man freut sich aufs eigentliche Hauptspiel. Skull Face ist einer bestimmten Spur gefolgt, hat Venom Snake in eben genannten geheimen Krankenhaus auf Zypern gefunden und will ihn nun endgültig kalt stellen.
    Seine XOF Truppen suchen das Gebäude nach Snake ab und werden teilweise gestört vom Burning Man und dem Third Child.
    Man möchte meinen das beide Parteien zusammen arbeiten, allerdings verfolgt jede Gruppe eigene Ziele.
    Viel von der Story will ich auch gar nicht preisgeben.
    Nach der erfolgreichen Flucht wartet Ocelot auf Big Boss um gemeinsam zu fliehen.
    Gefolgt vom spektakulären Auftakt beruhigt sich die Erzählweise sehr drastisch, in der ersten Hälfte der Spielzeit passiert nämlich nicht viel bis gar nichts. Man wird in Afghanistan und Afrika eingeführt und bekommt Hintergründe der Länder und Kriegssituationen erklärt, insofern man sich schön brav alle Tapes anhört.
    Das ist ein entscheidender Punkt seit Peace Walker. Die Story und die Hintergründe der Protagonisten werden über Tapes transportiert.
    Ellenlange Sequenzen sind tabu.
    Jene die es gibt sind dafür sehenswert und aufs wesentliche reduziert.
    Allerdings sollte man sich definitiv nicht vor den Kassetten verschließen, wenn man das ganze Ausmaß von MGSV verstehen will und Handlungen besser nachvollziehen möchte.
    Prinzipiell findet die Story einen meiner Meinung nach sehr guten Abschluss, insofern man ein paar Punkte berücksichtigt die wohl aus dem Zwist zwischen Konami und Kojima entstanden sind. Mission 51 gibt es nicht.
    Eine wichtige Figur wird einfach aus dem Spiel entlassen, ohne das der Spieler erfährt wie es ihr ergangen ist, jenes würde in Hauptmission 51 erklärt.
    Diese kann man natürlich nicht spielen, daher gibt es zwei Optionen:

    1. YouTube oder
    2. man besitzt die Collectors Edition, in der eine Bonus Blu Ray beiliegt die eben jene Mission im Frühstadium erklärt und zeigt wie es mit dem Erzählstrang dieser einen Person weitergeht.

    Meiner Meinung nach wollte Kojima diese Mission einbinden, aber Konami wollte das
    Game schnellstmöglich releasen.
    Ich kann somit die Kritik vieler Leute verstehen, die sich damit nicht abfinden
    wollen.
    Die Hauptstory ist aber mit Mission 46 beendet und das Ende hat es in sich.

    Ich denke hier scheiden sich auf jeden Fall die Geister. Ich für meinen Teil habe es für ein
    paar Tage sacken lassen und finde es sehr passend ins MGS Universum eingefügt.
    Die gesamte Geschichte ist wohl Geschmackssache, aber Kojima, der alte Fuchs, hat es
    geschafft mich zum nachdenken zu bewegen.
    Die Zusammenhänge erschließen sich mir tatsächlich neu und bestimmte Figuren kann man jetzt besser nachvollziehen.
    Qcelot bleibt in dem Teil leider sehr blass und Big Boss redet zu wenig. So wirkt er teils wirklich wie ein Laufbursche, wobei Miller und Ocelot Diamond Dogs eigentlich am laufen halten.
    Die Ruhe die The Phantom Pain ausstrahlt ist aber sehr angenehm.
    Man merkt tatsächlich die Spannungen zwischen Charakteren wie eben Big Boss, Quiet und auch Skull Face.
    Ich denke Kojima wollte ein ganz anderes Gefühl transportieren als noch in MGS4.
    Es ist ihm auch teilweise gelungen, leider werden brenzlige Themen nur angeschnitten.
    Beispielsweise hätte man das Thema Kindersoldaten noch besser ausweiten können.
    Der Schmerz, der dahinter steckt, wird nur angedeutet, wie leider auch bei vielen anderen Themen.
    Kojima hätte hier wesentlich konsequenter sein können, wollte aber wohl nicht zu sehr anecken, weil Menschen vor Tabuthemen lieber die Augen verschließen als daran zu arbeiten.
    Soweit zum Gefühl was Charaktere und Story betrifft.

    Da MGSV aber ein Videogame ist und sich aus mehreren Komponenten zusammen setzt, komme ich jetzt zu dem eigentlichen Spiel.
    Dies ist grandios mit leichten Macken.
    Snake steuert sich perfekt durch die kargen Felsschluchten von Afghanistan und die flachen und tropischen Gebiete von Afrika.
    Alle Knöpfe des DS4 sind voll ausgeschöpft und teils doppelt und dreifach belegt, dabei bleibt aber tatsächlich alles durchdacht.
    Ich habe selten so einen intuitiven Titel gespielt.
    Waffenwechsel, zielen, schießen und verstecken, alles klappt tadellos und man hat
    immer die volle Kontrolle über die Figur. Dazu kommt noch das perfekte Treffer Feedback
    und die imposanten Schießereien, falls man sich auf eine einlassen möchte.
    Schleichen ist wie bei jedem MGS immer die beste Alternative.
    Ein Punkt bei der Steuerung wurde trotzdem in den Sand gesetzt, nämlich das steuern von Fahrzeugen. Dies ist schon fast eine Zumutung.
    Der Wendekreis kommt direkt aus der Hölle und auch sonst kommen die
    Vehikel kaum aus dem Arsch.
    Gut ist da bloß, dass man Fahrzeuge tatsächlich nur zum vorankommen von A nach B braucht. Dafür reicht es dann, Gott sei Dank, auch aus.
    D-Horse und die Walker steuern sich hingegen ganz angenehm und bieten eine bessere
    Alternative um von einem Punkt zum anderen zu gelangen.
    Diese bewegen sich wesentlich besser und geschmeidiger durch die Gegend.
    Aufgrund der Tatsache das man aber immer nur einen Begleiter mitnehmen kann, ist zu überlegen ob das Pferd die beste Wahl ist, da der Spieler zwischen 4 Verschiedenen wählen kann.
    Darunter die oben Genannten, alternativ gibt es D-Dog oder Quiet hinzu. Vorausgesetzt, man hat sie freigespielt, was aber bei allen Begleitern ungefähr in den ersten 15h passiert.
    Ich für meinen Teil bin oft mit Quiet oder D-Dog unterwegs gewesen. Erstere kann ganze Areale ausspähen und Lager ausnehmen, während D-Dog mir in einem sehr großen Radius Feindbewegungen anzeigt, Soldaten einzeln ausschalten und per Fulton rausholen kann.
    Das Pferd kann reiten und kacken und der Walker ist ganz nett für offensive Missionen, weswegen Beide fast nie zum Einsatz kommen.
    Das Missionsdesign ist durchdacht, wiederholt sich ab der Hälfte des Games aber zu oft.
    Missionen strecken sich von Geiseln befreien, über Basen einnehmen bis hin zu Sabotage
    und Waffentransporten. Auch Zerstörungsmissionen gilt es zu absolvieren.
    Nebenbei kann man seine Basis mit Rohstoffen und Geld ausbauen und diesmal sogar selbst besichtigen, feindliche Soldaten rekrutieren und Tiere sammeln.
    An Aufgaben mangelt es dem Game wahrlich nicht, gerade der Basisausbau und das rekrutieren von feindlichen Soldaten macht unheimlich Spaß.
    Man vergleicht die Gegner nach Statuswerten und sammelt sich die ein die man eben braucht, ein bisschen Pokemonfeeling also. xD
    Das hat einen gewissen Suchtfaktor und lässt mich auch lange nach der Hauptkampagne
    weiterspielen, zumindest bis ich alle Nebenaufgaben erledigt habe.
    Die Side Ops sind meist kurze Aufträge, wo es gilt ein Ziel rauszuholen, etwas zu finden oder
    jemanden zu eliminieren.
    All das ist, den Einflug ins Missionsgebiet nicht mitgerechnet, in wenigen Minuten machbar.
    Die Hauptmissionen erstrecken sich meist über mehrere Phasen die absolviert werden müssen und sind auch fast alle spannend inszeniert.
    Was mich stört ist das ab der zweiten Spielhälfte Missionen gnadenlos recycelt werden, sogar mit Vor- und Abspann. Diese sind dann halt einfach schwerer.
    Aber selbst der Endgegnerkampf aus Mission 30 ist der Gleiche wie in Mission 50….
    Das hätte man anders lösen können, beispielsweise als Side Ops deklarieren.
    Diese Designentscheidung hat mich richtig geärgert, vor Allem da einige Nebenaufgaben dann wieder wichtig für die Story sind.
    WTF Kojima!
    Ich fand es ebenso nervig das es für jede Hauptmission einen Vor- und Abspann gibt wo jedes Mal auch Kojimas Name zu lesen ist.
    Ich meine klar, es soll aufgebaut sein wie ein Serienformat, das passt aber bei MGSV absolut nicht rein, einfach nur weil in manchen Missionen rein gar nichts passiert.
    Das ist bei Games wie Alan Wake, The Walking Dead und Ähnlichen klar besser aufgehoben.

    Über die Online Modi kann ich nichts sagen, da ich Diese nicht groß gespielt habe.
    Ich hatte und habe mit dem Game echt ne Menge Spaß.
    Mein persönliches GotY ist es aber nicht geworden, dafür gab es ein paar Schnitzer die mich zu sehr gestört haben.
    Jedoch reicht es noch immer für 09/10 Punkten, sonst hätte ich auch keine 100h+ Spaß dran gehabt.

    Jetzt bin ich gespannt wie sich die Zukunft von Metal Gear entwickelt….

    als Antwort auf: Vor kurzem angespielt / Welche Spiele spielt Ihr zur Zeit? #1050270
    KinskiKinski
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    The Talos Principle würde mich auch reizen. Wie lang geht denn die Hauptkampagne?

    als Antwort auf: Die 26 Games Challenge 2015 #1212731
    KinskiKinski
    Teilnehmer

    Ich glaube irgendwie nicht mehr dran, dass ich die 26 Games Challenge dieses Jahr noch beendet bekomme xD

    als Antwort auf: X Mas Wichtelmania 2015 #1234387
    KinskiKinski
    Teilnehmer

    @Cold, hab dir ne Mail geschickt.

    als Antwort auf: Wii U Talk #1092696
    KinskiKinski
    Teilnehmer

    Wenn das der Fall ist, dann werde ich es wohl nie spielen^^

    als Antwort auf: RPG Thread #945480
    KinskiKinski
    Teilnehmer

    Doch ich.
    Btw, Belborn hattest du mal vor ewigkeiten meine Antwortmail bekommen
    auf die PSP Frage?

    als Antwort auf: Wii U Talk #1092694
    KinskiKinski
    Teilnehmer

    Ich hab da nur die japansiche Wii Version hier rumliegen. Kann die aber
    nicht zocken. Aber das Cover davon ist genial.

    als Antwort auf: Stylish-Hard-Action #1215727
    KinskiKinski
    Teilnehmer

    Kannst die Disk noch zum Frisbee nutzen. Und falls die dann kaputt ist,
    eben ne Scheibe Salamie ins Laufwerk legen. Hat den gleichen Effekt.
    Moment von welchen Shice Spiel reden wir gerad?

    als Antwort auf: Wii U Talk #1092692
    KinskiKinski
    Teilnehmer

    Aus heutiger Sicht würden ein paar Wii Games aus der U ohne Fuchtelsteuerung
    ganz gute funktionieren. Other M würd ich dann mal zocken und auch
    Skyward Sword, was mir sonst auf ewig verwehrt bleibt^^

    als Antwort auf: Playstation 4 Talk #1117671
    KinskiKinski
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    Als professioneller RPG’ler von Ost und West, hättest du das wissen müssen?!
    Oder kommt das Game aus’m Norden?

    als Antwort auf: Playstation 4 Talk #1117659
    KinskiKinski
    Teilnehmer
    Spacemoonkey wrote:

    “dann bist du auch empfänglicher für ein bisschen Kritik ! ^^” ich gebs auf :)

    viel genauer bekomme ich es nicht hin. du kritisierst hauptsächlich die geschichte in einem spiel aus einem genre in welchem sowas klare nebensache ist. zu bezeichnest den kampf als stumpf was er objektiv gesehen nicht ist. du hast das spiel nicht komplett gespielt. die schwierigkeitsgrade gehören in diesem genre nunmal dazu da sie das spiel nicht nur schwerer machen sondern auch den ablauf etwas ändern. wenn man auf zu niedrigen graden spielt nutzt man das kampfsystem nicht aus. das ist aber in diesem genre das wichtigste. du kannst auch ein prügelspiel wie street fighter 4 auf easy mit einem knopf durchspielen und sagen das sei stumpf, die kampagne zu abwechslungsarm, geschichte von blanka zu dumm und die durchspielzeit von 15min viel zu kurz :)

    ein review wird nicht einfach gut weil man tolle sätzchen und einen schicken aufbau hinbekommt. man sollte von dem was man reviewt auch ahnung haben. ist zumindest meine einstellung im leben. wenn ich keine ahnung habe dann merke ich das meistens und laber nicht darüber als hätte ich ahnung. auch sollte man mit kritik an kritik umgehen können. nur weil jemand gegen eine kritik argumentiert heißt das nicht dass er nicht mit kritik umgehen kann. wer das ständig behauptet kann nicht damit umgehen dass seine kritik nicht von jedem geteilt wird

    Amen.

    als Antwort auf: Metal Gear Solid V: The Phantom Pain | Kept you waiting, huh? #1152737
    KinskiKinski
    Teilnehmer

    An MGS5 scheiden sich die Geister….
    Wenn man sich durch 6 oder 7h Tapes hört, hat man auch seine Story :D
    Das Missions Recycling ging mir auch auf’m Sack. Aber es spielt sich einfach
    traumhaft. Ich kann nicht aufhöres es zu spielen. Storytechnisch hätte man
    es mehr auswalzen können. Ich würde gern Kojimas Gedanken zu bestimmten
    Abschnitten kennen…

    als Antwort auf: Metal Gear Solid V: The Phantom Pain | Kept you waiting, huh? #1152714
    KinskiKinski
    Teilnehmer

    Spielerisch ist es auch fertig. Wie lang soll man denn noch spielen?! Und die
    Story hat Kojima ganz anders aufgezogen wie sonst und der auch leider
    nicht genug Gewichtung gegeben. Aber prinzipiell ist das Game fertig.

    KinskiKinski
    Teilnehmer

    Hat schon jemand Platin? Mir wird das wohl zu zeitaufwendig. Werde noch alle
    Side Ops erledigen und dann war’s das auch.

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