Oliver Gruener
Verfasste Forenbeiträge
-
AutorBeiträge
-
Oliver GruenerTeilnehmerMr. ED-E wrote:Ähm…kann mir mal jemand erklären wieso dieses Ding ausgerechnet “Steambox” heißt ?
Steam ist eine (die erfolgreichste) Spieleplattform auf dem PC, die von Valve (Half Life) betrieben wird.
Die offiziellen Codenamen für die Steambox sind “Bigfoot” (Konsole) und Littlefoot (Portable). Das Wort Steambox hat sich nur im Volksmund etabliert.
Oliver GruenerTeilnehmerBastian 1984 wrote:Freiheit gibt es auch in einer Beziehung, es eght mir um die Frage der Abhängigkeit. Gerade in wirtschaftlicher Hinsicht ist Abhängigkeit ein Problem. Beziehungen werden häufig nicht aus Leibe weiter geführt, sondern weil der Mann jemand für den Haushalt und die Frau einen Versorger braucht.
Hier ist das Problem, dass einige “emanzipierte” Frauen halt in einer Beziehung eben nicht frei sondern eingeengt fühlen. Aber klammern wir das Thema Freiheit mal aus. Es geht also um die Abhängigkeit. Ist die jetzt gegenseitig? Gibt es sie überhaupt? “Braucht” ein Mann wirklich eine Haushälterin und bleibt deswegen verheiratet? Hat eine “Hausfrau”, die nie gearbeitet hat (was voraussetzt, dass sie aber auch schon wohl jenseits der 50 ist), wirklich finanziell abhängig? Wir haben doch den Sozialstaat, sie kann ihren Mann doch jeder Zeit verlassen. Der Mann ist dann doch Unterhaltspflichtig, falls sie nicht verheiratet waren, dann kriegt sie immer noch Hartz IV und kann ja, falls sie nicht unendlich faul ist, auch vielleicht eine Weiterbildung oder Umschulung machen. Solche Projekte, gerade für ehemalige Hausfrauen, gibt es in jeder Stadt.
Die eingebildete Abhängigkeit ist heute meiner Ansicht nach nur Faulheit und Bequemlichkeit! Oder sie wird auf eigenen Wunsch gewählt, um den gewohnten, gemütlichen, faulen Lebensstandard zu wahren. Oder anders ausgedrückt, das Paar, das aus welchen Gründen auch immer zusammenbleibt, obwohl sie sich nicht mehr riechen können, versklavt sich letztlich freiwillig selbst.
Zum Thema Alice Schwarzer sage ich mal nichts mehr, da scheinst du ja dein Vorurteile zu pflegen.
Quote:Kennst du den Begriff selektive Wahrnehmeung?
Die hat jeder Mensch, und das ist schon das erste Probrem beim “Alltagswissen”. Es ist gefiltert, was in die eigenen Vorurteile/Denkmuster reinpasst, wird eher gespeichert, was nicht reinpasst, wird “passend gemacht”. Das ist bei jeden Menschen s, bei mir, vie dir, bei jedem und deshalb sollte man sich bemühren dass zu reflektieren und seine eigene Warnehmung der Welt auf den Prüfstand stellen.
Ein vortereffliches und unter Statistikern berühmtes Beispiel ist z.B. die Wahrnehmung von “Ausländerkriminalität”:
http://www.bpb.de/politik/innenpolitik/76639/auslaenderkriminalitaet?p=allDas führst du uns z.B. vortrefflich vor, wenn du mich die ganze Zeit verschst zu Überzeugen, dass Manager ja gar nicht so schlimm seien, obwohl ich gar nichts in der Richtung gesagt habe. Das entspricht einfach deinem Denkmuster, weil du meinst, das ich denken würde. Genauso das Zeug, was du über “bestimmte Fachrichtungen” sagst, wie verallgeminernd du vom Islam, von Feministinnen usw. sprichst. Du behauptest, ich würde davon ausgehen, dass Frauen nach dem selben Tarifvertrag schlechter bezahlt werden würden, als Männer. So etwas hab ich jedoch nie geschrieben, und auch nicht gedacht. Ich mache dich darauf aufmerksam, dass ich das nicht behauptet, und du wiederholst es trotzdem noch, weil du meinst zu wissen, was meine Ansicht ist. Auch bei den Linken gilt:
Ich kenne den Begriff selektive Wahrnehmung. Und sorry aber das ist Bullshit!
Übrigens auch das mit der Ausländerkriminalität oder der Beschönigung. Eine einfache Rechnung mit Beispielzahlen, wenn 50 Prozent der Straftaten von Ausländern begangen werden, die aber grundsätzlich nur einen Anteil von 10 Prozent an der Bevölkerung haben … na, merkst du was?
Dazu kommt natürlich, dass etliche türkischstämmige Deutsche eben das sind: Deutsche, zumindest dem Pass nach. Dass sich gerade Linke hier sehr viel schön rechnen ist nun wirklich zu offensichtlich!Das Problem ist, das Aufgrund ihrer Weltsicht einigen Menschen der Überblick fehlt und andere sich vielleicht auch von ihren bevorzugten Medien verleiten lassen. Der Unterschied ist, ich bekomme nur zu oft die ungefilterte Wahrheit auf den Tisch. Etwa bei der Pressekonferenz zur Vorstellung des jährlichen Polizeiberichts (in denen Ausländerkriminalität gerne ausgeblendet wird) aber die Polizisten hinter vorgehaltener Hand dann doch sagen, dass das größte Problem die (jugendlichen) Türken sind, gefolgt von, je nach Region, Russen usw..
Quote:Ich bezweifel, dass deine Frau repräsentativ ist. Eine “Stichprobe” von einer Person ist arg wenig, wenn man darüber spricht, welche beruflichen Chancen Frauen, gerade jene mit sogenannten “Migrationshintergrund” haben.
Oh natürlich ist sie nicht repräsentativ! Z.B. hat sie in zehn Jahren fließend deutsch gelernt, was gewisse andere “Leute” ja nicht mal in der dritten Generation hier schaffen … (über die Ausreden, und sorry das sind sie letztlich, will ich hier jetzt aber bitte nicht auch noch diskutieren)
Der Punkt ist, sie hat sich angestrengt und was gemacht und nicht bloß gejammert und sich in ihrer Ecke verkrochen. Das war meine Aussage: Wer will und dann zufällig noch kann, der schafft das in unserer Gesellschaft auch! Das gilt für alle Menschen und vor allem auch für ALLE Frauen! Man muss aber vor allem erst mal auch wollen und selbst was machen und nicht immer bloß nach Hilfe vom Staat oder anderen schreien und selbst auf der faulen Haut liegen.Quote:Auch hier würde ich so ziemlich allem zustimmen.
Wir haben einen Konsens!
Lass uns anstoßen! Prost!
Oliver GruenerTeilnehmer@fenris:
Oh, du musst dir erst mal die Diskussion zu dem “Tropes”-Video auf einer anderen Seite (oder wahrscheinlich auf einigen … ) durchlesen. Was da abgeht ist wirklich nicht feierlich. Wenn man bedenkt, dass es letztlich nur darum ging, dass Peach eine Frau ist (wenn sie ein Mann oder ein Neutrum wäre, hätte sich Niemand aufgeregt) und sich von einem dicken Klempner retten lassen muss – okay, wenn Peach männlich wäre, dann hätten einige homophobe Amis jetzt gegen den vermeintlich schwulen Italiener gewettert. Es ist halt sehr schwer, es jedem Recht zu machen …
Gegen einige männliche Radikalfeministen in diesen anderen Foren ist unser Bastian jedoch ein richtiger Waisenknabe. ^^
Oliver GruenerTeilnehmerfenris21 wrote:@olli Grüner
Also jetzt verlassen wir das Thema!
Die armen Manager müssen wir da auch nicht reinziehen,die brauchen unser Verständnis nicht!
Wenn sich ein paar deiner Managerfreunde lang und breit ausheulen nimmst du das doch nicht ernst,oder?
Deine Einstellung,dem Feminismus gegenüber,teile ich im großen und ganzen.
Probleme habe ich allerdings mit deinen sozialdarwinistischen Anwandlungen.
Eine linkere,die Umverteilung praktizierende,Politik kann im Augenblick nicht schaden.
Sieh dir mal die Performance der FDP an,dann weißt du Bescheid!
Man braucht in einer Gesellschaft,welche sich soweit auseinanderdividiert hat,ein bisschen sozialen Kitt!Das kostet,keine Frage!Ein Staat ist kein Unternehmen!
Ich bin selbständig und in der “Werbebranche” tätig.Ich bezahle Steuern und ich bezahle sie gerne.
In jungen Jahren sah es zukunftsmäßig nicht besonders rosig aus bei mir.Der Staat und mein soziales Umfeld haben mich nicht fallenlassen!Das rechne ich beiden hoch an!Jeder kann an sich arbeiten!Die Verhältnisse sind nicht einzementiert!
Ich gebe zu, ich habe da ein wenig auf den Putz gehauen. Ich habe überhaupt keien Managerfreunde oder ähnliches. Und ich kann dir ruhigen Gewissens sagen, dass mind. 99 Prozent der Leute in solchen Positionen absolute Arschlöcher sind. Das kommt leider glaube ich mit dem Job, wer andere anleitet, der muss sehr Selbstbewusst, teilweise Arrogant und vor allem Dominant sein, damit ihm Untergebene als auch Geschäftspartner nicht auf der Nase herumtanzen. Leider übertreiben es einige Chefs dann auch letztlich und verkommen zu richtiggehenden Unmenschen und Ausbeutern.
Auf der anderen Seite sehe ich aber eben auch die Chefs, die tatsächlich 100 bis 120 Stunden in der Woche arbeiten und jede zweite Woche irgendwo in der Weltgeschichte rumdüsen und zu Lasten ihrer Familie alles tun, um den Laden am Laufen zu halten.
Und in solchen Augenblicken fällt es mir immer schwer, den Neid der Linken auf die “Millionen” die solche Leute angeblich scheffeln und als Ungerechtigkeit abstempeln zu akzeptieren.Es gibt immer solche und solche.
Wo wir einer Meinung sind ist, dass viele Jobs eine bessere Bezahlung verdienen würden. Allerdings muss man bei solchen Wünschen immer aufpassen. Die Inflation könnte in so einem Augenblick gnadenlos zuschlagen und den allgemeinen Mehrverdienst völlig verpuffen lassen. Und, ich glaube gar nicht, dass ich so was wirklich sage, um dem Vorzubeugen benötigt eine Marktwirtschaft wie unsere auch Niedriglöhner. Damit z.B. die Kosten für Lebensmittel nicht mit einmal eskalieren.
Was allerdings nicht bedeutet, dass die Geldverteilung nicht einiges fairer sein sollte. Viele sehr Reiche verdienen wirklich zu viel, viele normale Angestellte haben zu wenig Netto vom Brutto übrig. Eine Politik, die hier eine bessere (Um-)Verteilung betreibt, würde ich sehr begrüßen. Allerdings muss ich zugeben, dass ich keine(!) Partei kenne, die ein wirklich faires Modell anstrebt, welches letztlich dem Wohle aller dienen würde.
Anfangen würde ich z.B. mit der Abschaffung der Leiharbeit, das ist für mich Ausbeutung pur und viele Firmen nutzen dies schamlos aus, um Leute eben nicht einstellen zu müssen. Dann würde ich strengere Auflagen bezüglich Outsourcing begrüßen, d.h. wer Arbeitnehmer outsourced um deren Lohnnebenkosten zu sparen, bzw. solche “Scheinselbstständigen” beschäftigt muss höhere Abgaben zahlen. Sowie die Unterbindung der Aufsplittung einer Firma in viele kleine einzelne Firmen, was gerne gemacht wird, damit die Firma z.B. keinen Betriebsrat benötigt oder gar nach Tarif bezahlen müsste. Was ich hingegen tun würde wären Arbeits-Kurzverträge zu erlauben, also das eine Firma bei einem Auftragshoch auch mal für ein bis drei oder sechs Monate jemanden einstellen und dann wieder entlassen kann. Das sind jetzt nur mal so ein paar Ansätze, wo ich denke, dass es ziemlich krankt und man vieles verbessern kann. Selbst einem flächendeckenden Mindestlohn bin ich absolut nicht abgeneigt.
Oliver GruenerTeilnehmerDer Piston ist halt ein stylischer kleiner Würfel. Vielleicht spekuliert man darauf, dass irgendwer das Teil cool findet, wenn es neben dem Fernseher steht!?
Preislich ist das Ding jedenfalls ein schlechter Scherz. 1000 Euro für die Minimalkonfiguration, mit voller Ausstattung liegt man schon bei über 1700 Euro – da soll richtig abgeschöpft werden! Ein Notebook mit ähnlicher Leistung kriegt man immerhin locker für 500.
Ein vernünftiger HTPC im HiFi-kompatiblen Gehäuse mit ähnlicher Leistung bekommt man auch für 400 bis 500 Euro, je nachdem, wie wertig letztlich das Gehäuse ist. Da wäre allerdings Platz für eine weitaus schnellere Grafikkarte und man würde wahrscheinlich von vornherein eine schnellere CPU wählen.
So wie ich das verstanden habe, steht beim Piston aber noch gar nicht fest, ob das Teil überhaupt als Steambox kommt oder eben doch nur als normaler HTPC. Über das OS ist noch nichts bekannt.
Aber generell halte ich eine Steambox als überflüssig. Ich kaufe doch keinen PC, der mir in der Grundkonfiguration nur die Möglichkeit bietet maximal 100 meist uralte oder Indie Games über Steam zu zocken.
Oliver GruenerTeilnehmerBastian 1984 wrote:Das waren schon ein paar mehr als ein Spiel.
Und wie viele davon waren jetzt wirklich exklusiv und nicht temporär exklusiv? Und wie viele Spiele hat Ouya nicht, die es für jedes Smartphone gibt?
Wie gesagt, du kannst dir vieles schönreden aber einiges einfach nicht!
Oliver GruenerTeilnehmercaptain carot wrote:Was die 1080p Darstellung angeht, gerade bei 3D wird da oft “gemogelt” d.h. fröhlich skaliert. Das aktuelle iPad kann aufwändige 3D Grafik auch nicht in 2560*1600 darstellen, das läuft intern in erheblich niedrigerer Auflösung und wird dann skaliert.
Ich fürchte Android ist nicht so schlau …
Benchmarks sagen jedenfalls, dass mein Tablet langsamer ist (immer noch mehr als schnell genug) als andere gleich getaktete Tegra 3 Tablets, was an der höheren Displayauflösung liegt.
Ich habe wie gesagt ein Acer Iconia A700, derzeit noch Android 4.1.1, das Update auf 4.2 soll aber demnächst irgendwann kommen.
Oliver GruenerTeilnehmercaptain carot wrote:Bei einem bestimmten SoC ist die einzige große Variable die Taktrate. Hier soll Ouya anscheinend auf die vollen 1,6GHz CPU takt von Tegra 3 setzen, auch die GPU könnte etwas schneller takten als bei anderen Geräten. Allerdings, der schnellste SoC und vor allem die schnellste GPU ist es eh nicht.Interessanterweise habe ich inzwischen erfahren, dass in meinem mit 1,3 GHz getaktetem Tegra 3 Tablet die SoC durchaus auch teilweise bei Spielen wohl höher taktet, wenn mehr Leistung gefordert wird.
Fakt ist allerdings, dass die GPU wirklich nicht zu den schnellen Vertretern gehört, die im iPhone und iPad, sogar in den älteren Geräten ist flotter, als auch der Mali 400 Billigchip, der in vielen günstigeren Geräten verbaut ist.
Der Punkt ist halt, dass Tegra 3 wohl mehr Features hat, jedenfalls sind die speziell angepassten Spiele für Tegra 3 hübscher als die Spiele, für die anderen schnelleren Chips. Oder hier wird schlicht mehr Geld in die Spiele investiert, weil das von NVidia unterstützt wird.So oder so ist mir bisher kein Spiel untergekommen, dass mit Tegra 3 und 1080p Darstellung ruckelt.
Das jetzt allerdings speziell für die höher taktbare Ouya Spiele grafisch noch weiter aufgemotzt werden, das halte ich für eine Illusion.
Oliver GruenerTeilnehmerBastian 1984 wrote:Und ein 100%iger OUYA-ersetz kann kein Androidphone sein, da einige Spiele nicht für Mobile Devices erscheinen werden, aber für die OUYA.
Aha, weil du ein einzelnes wahrscheinlich sogar nur temporär exklusives Indie-Game für Ouya gefunden hast, können die anderen Android-Geräte, die “1 Millionen” mehr Spiele haben, die nie speziell für Ouya erscheinen werden, also kein Ersatz sein. Komische Logik …
Oliver GruenerTeilnehmerBastian 1984 wrote:@Oliver
Ich weiß ja nicht ob du sozialwissenschaftlich “geschult” bist (bzw. in welcher Richtung du wissenschaftlich arbeitest), aber wenn dem so sei, dann solltest du Wissen wie wenig Alltagswissen “wert” ist. Daher ist es mir völlig wurscht, wieviele Leute du kennst, die so und so leben. Eine repräsentative Statsistik würd man daraus wohl kaum erstellen können.
Du scheinst echt zu glauben, weil ich links bin und an der einen oder anderen Stelle Feministinnen Recht gegeben habe, kannst du fort an meine “Gedanken lesen”, oder?
Ich gehe jetzt schlafen. Gute Nacht.
Im Gegenteil, ich halte mein Alltagswissen aus jahrelanger Berufserfahrung und von der Straße für wesentlich aussagekräftiger als irgendwelche wissenschaftlichen Statistiken, die aus dem Elfenbeinturm heraus gemacht oder gar von bestimmten Auftraggebern finanziert sind. Ich habe Interviews mit der Tierpflegerin und der Verkäuferin aus dem Tante Emma Laden an der Ecke oder dem Streetworker im Jugendtreff genauso geführt wie mit bekannten Politikern oder Medienstars.
Ich kenne die Probleme und weiß, wo es juckt. Ich kenne beruflich vom Müllmann bis zum Konzernchef alle möglichen Leute. Und in meinem persönlichen Bekanntenkreis gibt es einige Sozialpädagogen, die genauso denken wie du, und mir ist sehr klar, warum das so ist und auch, dass ihnen leider der Blick auf die Realität verschlossen bleibt, weil sie sich lieber an ihr eigenes ach so ungerechtes Weltbild klammern.
Sie begreifen nicht, dass der arrogante Top-Manager, der da gerade 2000 Menschen entlassen hat und da selbst “Millionen” verdient damit dafür gesorgt hat, dass die anderen 15.000 Mitarbeiter weiter in Lohn und Brot stehen können und er für sein Geld sechs Monate im Jahr um die Welt jetten muss und im Rest der Zeit 100 bis 120 Stunden die Woche arbeitet und dabei seine Familie kaum zu Gesicht kriegt und dazu auch eine enorme Verantwortung trägt, unter deren Last die meisten Menschen schlicht zusammenbrechen würden.
Ich sage nicht, dass es nicht unfair zu geht! Aber ich sage, dass Frauen längst nicht so benachteiligt sind, wie gerne dargestellt. Da ist viel Scheinheiligkeit dahinter und viel der Wunsch, doch unbedingt “politisch korrekt” sein zu wollen, weil das in bestimmten sich selbst für elitär haltenden Kreisen – die allerdings nicht viel verdienen – ja so “in” ist. Dieses Verhalten kommt nicht von ungefähr und wird während des Studiums in bestimmten Fachrichtungen durchaus auch gerne forciert.
Oliver GruenerTeilnehmerLeute wie du sind grundsätzlich neidisch auf “die da oben”.
Kannst du belegen, dass Frauen in einem Job in der gleichen Firma und Abteilung und gleich langer Beschäftigung weniger verdienen als ihre männlichen Kollegen? Warum sollte ich mir die Mühe machen da jetzt zu suchen, die grundsätzliche Behauptung geht doch von dir aus. Also, zeige mir die Arbeitsverträge! Wir hatten hier schon jemanden, der als Verkäufer bestätigt hat, dass er genau so viel verdient wie seine Kolleginnen. Es liegt an dir zu beweisen, dass Frauen wirklich benachteiligt sind!
Ich glaube dir nicht, weil es meiner Lebenserfahrung diametral entgegen steht. Vielleicht verwechselst du das mit einigen Paaren, die grundsätzlich auf einem Stand sind, wo jetzt zufällig die Frau mehr verdient. Wie es etwa bei mir der Fall ist. Aber kennst du wirklich eine studierte Frau mit Diplom und gutem Job, die einen einfachen Arbeiter geheiratet hat? Ich glaube nicht!
Oliver GruenerTeilnehmerBastian 1984 wrote:Kenne Fälle, bei denen das so ist.
Ach ja? Wieso glaube ich dir das bloß nicht?
Ich kenne genau einen(!) solchen Fall. Und glaube mir, als Journalist kenne ich verdammt viele Menschen. Nur der ist eine absolute Ausnahme, weil die Frau sowieso keinen Partner auf ihrem Status gefunden hätte, denn viel höher als sie geht es nicht. Und ihr Wahlpartner war jetzt letztlich auch kein “unerfolgreicher” Mann.
Oliver GruenerTeilnehmerBastian 1984 wrote:Ähja, ich bin neidisch weil Frauen schlecht verdienen. Alles klar.
Ich bezog mich auf dein Traktat gegen Alice Schwarzer.
Was deinen Neid angeht, du weißt genau, was ich meinte. Als selbsternannter Verteidiger der armen ausgebeuteten hilflosen Frauen, insbesondere auf die fetten gierigen und vornehmlich männlichen Manager etwa.
Bastian 1984 wrote:Im Klartext: Frauen haben auf der Jobsuche einen Nachteil, weil sie mit höherer Wahrscheinlichkeit aus dem Job ausscheiden (nicht nur Schwangerschaft, aucu Erziehung). Deswegen erhalten sie eher schlechter bezahlte Jobs. Weil die Paare sich eher entscheiden, dass der schlechter Bezahlte ausscheidet, scheiden eher Frauen aus. Deswegen haben Frauen weiterhin den Nachteil, dass…(und der Teufelskreis von vorne)
Ah, du drehst dir dein eigenes Weltbild so hin, wie es dir am besten passt, sorry, was du schreibst ist einfach nicht wahr!
Oliver GruenerTeilnehmer@Bastian: Sorry, aber mit solchem Tonfall disqualifizierst du dich für eine ernsthafte Debatte. Da klingen nur die typische Verbitterung, Frustration und, so leid es mir tut, der blanke Neid durch.
@carot: Ich stimme zu, dass es viele Bereiche gibt, in denen Frauen für gleiche Arbeit weniger verdienen. Allerdings würden Männer in exakt gleichem Job (und nicht bloß bei gleichartiger Arbeit) auch nicht unbedingt mehr machen. Friseure oder Kellner sind so ein Beispiel, das wird halt leider einfach schlecht bezahlt. Dienstleistungsgewerbe generell wird schlecht bezahlt, obwohl das teilweise echte Knochenjobs sind. Dass hauptsächliche Frauen in solchen Jobs arbeiten, was durchaus historische Wurzeln hat, und dadurch den allgemeinen Lohnschnitt für Frauen senken, liegt insofern also in der Natur der Sache. Diese Strukturen aufzubrechen dauert Jahrzehnte. Das Problem ist, die Bezahlung wird nicht unbedingt besser werden, wer kann sich etwa wirklich die Kosten für ein Pflegeheim leisten? Ich prophezeie eher, dass in solchen Jobs in Zukunft sehr viel mehr Osteuropäer arbeiten. Voraussetzung natürlich, dass die Frauen, die heute so einen Job wählen, sich künftig einen anderen suchen, wo sie mehr verdienen können.
Andererseits ist es eben nicht so, dass Frauen etwa im gleichen Bürojob, mit einmal weniger verdienten als ihre männlichen Kollegen. Oft gibt es schließlich auch so was wie Tarifverträge.
Das alte Rollenbild von der Frau, die an den Herd gehört, gibt es nicht mehr! Jedenfalls nicht in der Generation unter minimal 45 bis 50. Darüber gibt es sicher noch den einen oder anderen ewig gestrigen.
Und ja, klar, Frauen haben bei der Jobfindung einen Nachteil, weil sie Schwanger werden könnten. In einigen Firmen ist das problematisch, in anderen nicht, etwa weil jemand da ist, der in der Fehlzeit einspringen könnte oder eben auch nicht, wenn die Firma relativ klein ist.
Ich glaube allerdings nicht, dass es einzig dem Mann anzulasten ist, wenn er während der Elternzeit nicht zu Hause bleibt. Hier muss doch jedes Paar seine eigene Lösung finden. Sicher gibt es Männer, die sich dagegen sträuben und lieber arbeiten gehen wollen, andersrum gibt es sicher genau so viele Frauen, die lieber selbst zu Hause bleiben möchten. Letztlich gehören in dem Fall nun einmal zwei dazu, die für sie angenehmste Entscheidung zu finden. Oft ist es auch einfach eine finanzielle Frage. Der Besserverdienende geht weiter arbeiten.Und da schließen wir einen Kreis, dass das oft der Mann ist hängt mit vielerlei Faktoren zusammen. Das ist allerdings nicht die (alleinige) Schuld der Männer. Schließlich gibt es auch Gegenbeispiele (meine Frau verdient mehr als ich). Da kommen wir wieder in das alte Rollenbild, dass Frauen mindestens so frönen wie Männer. Männern ist es oft egal, wie gut ihre Frau ausgebildet ist und wie ihre Berufschancen sind, das sind keine primären Faktoren bei der Partnerwahl. Bei Frauen hingegen ist es in der Regel genau andersrum. Sie würden nie unter ihrem “Stand” heiraten. Sicher, Klischee- und Verallgemeinbehaftet, dennoch ist so leider(!) meine Erfahrung. Die erfolgreiche Karrierefrau die einen Bauerbeiter heiratet gibt es in der freien Wildbahn praktisch nicht. Aufgrund des sozialen Umfeldes, und das muss hier unbedingt erwähnt werden, sind jedoch die meisten heutigen Paare so oder so auf einer Stufe.
Oliver GruenerTeilnehmerEin gutes modernes Smartphone bekommt man neu ab ca. 200 Euro.
Nur darfst du halt eben nicht wieder vergessen, dass das Ding eben weitaus, extrem sogar, mehr kann als die Ouya! Du kannst nämlich nicht nur mit telefonieren und chatten, du kannst damit (überall) im Internet surfen, du kannst es als MP3 und Videoplayer nutzen und du kannst damit (überall) spielen! Du kannst es zusätzlich als 100-prozentigen Ouya-Ersatz nutzen. Der Mehrwert ist also gewaltig! Und was bei dem einen Gerät Hauptsache ist, ist bei dem anderen Gerät nur eines von vielen Dingen, die für viele Menschen weitaus wichtiger sind als zocken.
-
AutorBeiträge



