Oliver Gruener
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26. März 2013 um 20:07 als Antwort auf: Sind Onlinefeatures wirklich “nur optional” und für lau? #1121720
Oliver GruenerTeilnehmerDenke auch. Solange man keine totalen Zahlen sondern nur Prozente hat, ist das wenig aussagekräftig.
Oliver GruenerTeilnehmerRonyn wrote:Nightshade / Kunoichi
Erstaunlich! Ich erinnere mich gar nicht an den Titel. Habe mir jetzt mal ein paar Gameplay-Videos angeschaut und finde den recht interessant. Werde ich mir mal merken!
Oliver GruenerTeilnehmerBastian 1984 wrote:Der NES-Emulator EMUya wird einen eigenen Shop erhalten für NES-bastierte Hombrewtitel
Also ich muss ehrlich sagen, man muss jetzt echt nicht jeden Schei… in den Himmel loben. Ich meine Homebrew für NES? Wer will sich das freiwillig antun?
Selbst Dreamcast oder PSP Homebrew ist zu 99,99 Prozent totale Grütze. Den Krempel spielt echt keiner.
Oliver GruenerTeilnehmerLofwyr wrote:Es geht nicht darum das es Unterschiede gibt. Es geht darum das man nicht darauf festgelegt werden soll.
Das entscheidet aber nicht der Gleichstellungsbeauftragte sondern der Markt!
Quote:Im übrigen gibt es garantiert mehr Dating Sims für Kerle.
Nicht im Google Play Store. Dort würde ich das Verhältnis etwa 1000 : 1 sehen (oder anders ausgedrückt, ich habe dort noch keine einzige “Dating Sim” für Männer entdeckt, mit denen für Frauen wird man aber zugeschmissen!)
Oliver GruenerTeilnehmerTja, das ist der Beweis, Männer und Frauen ticken nun einmal anders … ^^
Die würden nicht solche Spiele machen, wenn die nicht nachgefragt werden!
Du musst mal in den Google Play Store gucken, da fallen dir die Augen aus, wie viele Dating Sims und Co. es für Frauen(!) gibt.Das Ding mit Klischees ist immer, auch wenn “Gleichschaltungsverfechter” das nicht hören können, Klischees haben eine Grundlage und treffen nur zu oft tatsächlich zu. Aber das wurde hier ja bisher auch immer vehement abgestritten (unter Ausblendung der Realität).
Oliver GruenerTeilnehmerDas mit den Emulatoren hatte ich schon geschrieben (oder auch nicht, war vielleicht in einem anderen Forum, wird aber in der verlinkten Rede von Julie Uhrman erzählt). Betrifft aber eben nur den reinen Emu, BIOS und ROMs muss man sich schon selbst irgendwo besorgen, die wird es offiziell nicht geben. Deswegen ja auch u.a. mein Statement, dass die Ouya eine bevorzugte Raubkopierer Konsole wird.
Gearbox und Randy Pitchford sind Schnacker vor dem Herrn. Wenn man irgend einen Hersteller fragt, dann werden die alle ganz laut verkünden, dass sie das alles ganz, ganz toll finden und dann kommt der Nachsatz, man wird dann irgendwann vielleicht, vielleicht auch eher nicht, mal schauen, ob man auch was für macht. Davon ab hat Gearbox außer Borderlands sowieso nichts dolles. Was ich mir vorstellen kann ist, dass sie vielleicht noch mal einen Duke Nukem 2D Plattformer zusammenschustern und den dann auf iOS und Android bringen und Ouya dann auch mit bedienen, falls die Konsole bis dahin noch irgend wen interessiert.
Oliver GruenerTeilnehmerIch denke aber ,dass wir gerade von deutschen Entwicklern oftmals jetzt eher sowas erwarten können:
http://www.kickstarter.com/projects/kingartgames/battle-worlds-kronos-turn-based-strategy-revisitedEine Neuauflage von Battle Isle quasi, die dann nicht für ein System kommt, sondern für ALLE (ggf. außer Konsolen) einschließlich jedoch iOS und Android (deswegen gibt es wohl auch eine Linux-Version obendrauf).
Dabei ist das eigentlich kein Indie-Entwickler sondern jemand, der u.a. The Book of unwritten Tales gemacht hat und mit The Raven künftig auch einen Titel außer auf Windows und Mac OS auch auf PS3 und XBox360 bringt.Aber der Witz ist ja gerade, aufgrund der riesigen Spieleflut habe ich gar keine Zeit, alle interessanten Games zu zocken und konzentriere mich dann halt tatsächlich auf Elder Scrolls 6 oder Fallout 4 – sprich auf die wirklich Knaller – und selbst da muss ich schon arg aussortieren und kann nicht mehr alles zocken. Diese unglaubliche Spielemasse macht meiner Ansicht nach schon den Markt ein wenig kaputt. Ich verstehe ja, dass alle was vom Kuchen ab haben wollen, glaube jedoch langsam, dass dabei unglaublich viele Unternehmen auch auf der Strecke bleiben. Einen Crash wie ’83 wird es nicht mehr geben, dafür ist der Markt viel zu riesig und vielfältig aber neben all dem Schund wird sicher auch die eine oder andere Perle mit dran glauben müssen.
Oliver GruenerTeilnehmerZu AMD / ATI und NVidia lässt sich auch noch sagen, dass NVidia am PC derzeit eigentlich nur noch von seinen Fans lebt, die immer NVidia gekauft haben bzw. auch sehr viel Kohle für die jeweils leistungsstärkste Karte auf dem Markt bereit sind hinzublättern. Viele NVidia Fans glauben außerdem vom Hörensagen, dass die AMD Treiber nicht so toll sind – wobei das meist nur dann zum Problem wird, wenn die Entwickler halt primär für NVidia entwickelt haben und dann Probleme mit der Anpassung bekamen.
Tatsächlich ist es so, dass NVidia im Bereich Preis / Leistung, gerade im Massenmarkt-Segment zwischen 100 und 350 Euro AMD nicht das Wasser reichen kann. Die AMD Karten sind einfach einiges günstiger.Wenn jetzt die Konsolenspiele von Haus aus für AMD optimiert sind, dann wird die Schere auch am PC da noch weiter auseinanderklaffen.
Entwicklungskosten sind noch mal ein ganz anderes Thema. Ich bewundere ja Atlus, die Grafik ist technisch immer unter aller Kanone und eben tatsächlich maximal auf PS2 Niveau. Aber durch den Artstyle holen sie so unheimlich viel raus, dass das vielen wahrscheinlich gar nicht auffällt.
Tatsächlich springen sogar große Publisher inzwischen auf den “Indie”-Zug mit auf und bringen “kleine” Spiele, die voraussichtlich maximal 1 Millionen Käufer finden (in der Regel weit weniger) als Low Budget Produktion. Might & Magic X – Lagacy von Ubisoft etwa sieht aus wie eine Mischung aus Warhammer Online und des ersten deutschen DSA: Drakengard (siehe Artikel in meinem Blog über die kommenden Low-Budget Rollenspiele). Letztlich also wie fünf bis sieben Jahre alte Mid-Class PC Games.
Diese Entwicklung wird auf jeden Fall noch stärker werden. Nur Titel mit potenzieller Käuferschicht von mehreren Millionen werden Triple-A Titel. Der Rest, bzw. die Nischenprodukte, bekommen die Grafik von vor etlichen Jahren. Dadurch fällt natürlich auch für viele Zocker, die jetzt anfangen, schon alleine Aufgrund der schieren Masse an Titeln, sich ihre Sparte zu suchen, der Aufrüstzwang weg.
Ich hätte es selbst nicht geglaubt, als ich mir letztes Jahr einen neuen PC gekauft habe und “erstmal” nur eine Radeon HD 6770 einbaute, dass ich damit praktisch alles auf maximalen Einstellungen zocken kann. Vielleicht Battlefield 3 oder Crysis 3 nicht, aber das ist dann eher ein guter Grund auf die Titel zu verzichten als ein Zwang zum Aufrüsten.
Oliver GruenerTeilnehmerNaja, sie haben gemerkt, dass sie als Shopbetreiber ohne großen Aufwand sehr viel Kohle verdienen können, was einiges leichter ist, als selbst Spiele zu entwickeln (ja ja, ich weiß, Valve bringt im Schnitt ein Spiel im Jahr, ist aber fast alles bloß Online-Shooter-Krams).
Bei Linux ist das Problem, dass es nicht DAS Linux gibt, sondern über 100 verschiedene Distributionen, die relevant sind. Bei den ganz wichtigen sind zumindest Debian und Suse aber großteils inkompatibel miteinander, jedes Programm muss speziell kompiliert werden. Valve muss also sein Steam erst Mal für alle wichtigen Distris anpassen und anbieten.
Aber gerade auf dem PC spielen die meisten Leute eben nicht nur und wenn will man auch nicht nur Steam-Spiele.
Letztlich ist es so, wenn die 1 Prozent Linux Anwender ein relevanter Markt im Software-Business wären, dann würde es auch im Anwendungsbereich kommerzielle Software da geben. Gibt es aber nicht.
Das wird Steam, nachdem der erste Hype verklungen ist, schmerzlich feststellen. Und, diejenigen die Linux-Steam nutzen, die werden zu 100 Prozent Wahrscheinlichkeit vorher Windows-Steam genutzt haben. D.h. es ist letztlich ein Verlustgeschäft, da Investitionen getätigt wurden, ohne dass man mehr verkauft.Davon ab, was will Valve auf Android? Dem Play Store und Ouya Konkurrenz machen? Wozu? Für die drei Leute, die wirklich Half Life auf ihrem Smartphone spielen wollen? Portal könnte ich mir noch vorstellen, aber dann sollen die das halt porten und in den Play Store stellen und gut ist … (ach ne, das wollen die natürlich nicht, die wollen ja ihr eigenes DRM durchdrücken).
Oliver GruenerTeilnehmerNoch ein kleines Update, dass insbesondere für Steambox-Interessierte nicht ganz unerheblich sein sollte:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/GTC-2013-Fuer-Valve-ist-Linux-Spieleportierung-Sprungbrett-zu-Android-1827868.htmlLinux Ports finden hauptsächlich statt, weil man von da leicht weiter zu Android porten kann.
Steam und AMD GPU und Linux = läuft nicht gut und oft nicht ohne extreme Frickelei, was Linux-Profis vorbehalten bleibt.Na, wenn man da nicht auf das falsche Pferd setzt. Ich stelle mir gerade eine weitere Aufsplittung des Marktes in Hardcore Gamer, die auf der künftigen PS4 und XBox spielen und im Win PC dann auf AMD setzen, weil die Konsolenports da am besten sind – und der Rest zockt dann auf Android und Linux billige Casual Games und Valve geht sang und klanglos unter …
Oliver GruenerTeilnehmerWas Orakel Pachter angeht, da muss man allerdings klar sagen, solche Leute haben nur den US Markt im Auge und sprechen auch nur für den. Allerdings werden Zusatzfeatures eben auch nur für den geplant. Wenn die Dienste hier auch angeboten werden, dann gut, wenn nicht, dann egal.
Ich will eine Konsole mit optischem Laufwerk zum Spielen.
Zum Filme gucken, Musik hören etc. habe ich ein Notebook an TV und Stereoanlage angeschlossen. Das kann ALLE Formate aus ALLEN Quellen und ich bin nicht abhängig von dem, was mir die Konsolenhersteller “erlauben” bzw. vorwerfen.
Oliver GruenerTeilnehmerJa, das mit dem Lüfter steht dem Konzept als Medien-Center diametral entgegen.
Aber was noch krasser ist, wenn man dem Link auf Gamestar folgt: http://www.brightsideofnews.com/news/2013/3/20/ouyas-future-is-murky.aspx
Nämlich, dass bei der Ouya, weil sie “nur” einen Tegra 3 hat, ein Update-Zyklus wie bei Smartphones angedacht ist. Sprich, es soll wohl tatsächlich jedes Jahr eine neue Konsole kommen!
Hier mal die Rede von Julie Uhrman: http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=WEBz54Q0ogs
Oliver GruenerTeilnehmerEs gibt neue Infos zur Ouya: http://www.gamestar.de/hardware/konsolen/ouya-ouya/android_konsole_ouya,535,3010524.html
Scheinbar soll es keine Möglichkeit geben, alternativ auch den Play Store zu nutzen und vielleicht auch nicht, Apps aus anderen Quellen außer dem Ouya Store zu installieren.
Außerdem wird ein Lüfter eingebaut.
Oliver GruenerTeilnehmercaptain carot wrote:Der Punkt beim Video aus dem Eingangsthread ist einfach, dass durchaus was wahres dran ist. Und genau dieser Teil ist diskussionswürdig.
Mir ist es völlig egal, ob der Charakter in einem Spiel Männlein oder Weiblein ist. Je nach Genre oder Handlung bzw. Art des Hauptcharakters empfinde ich jedoch mal Mann mal Frau als stimmiger.
Ob ich nun Mario oder Peach Spiele etwa, und den jeweils anderen retten soll, das wäre mir bei so einem Spiel völlig wurscht.
Bei einem God of War möchte ich allerdings einfach keine Kratoline … das hätte schlicht überhaupt nicht gepasst, Gleichberechtigung hin oder her.
Wenn der Fokus bei so einem Actiongame allerdings z.B. auf Magie, Fernkampfwaffen oder Stealth gelegen hätte, dann würde auch eine Frau gut in die Rolle passen. Da fällt mir gerade Tenchu ein, wo man tatsächlich die Wahl hat.Bei Drakan – Order of the Flame fand ich es damals(!) sehr erfrischend in so einem Titel eine Frau spielen zu können und fand auch, dass es gut passte. Aber theoretisch hätte Drakan auch mit einem Mann wunderbar funktioniert. Heute spielt das Thema aber in solchen Titeln keine Rolle mehr für mich, denn beides kommt vor und hat sich etabliert. Z.B. steht ja bald Remember me auf dem Programm.
Oliver GruenerTeilnehmerNein, diese Selbstbestimmung geht doch mal gar nicht! Wo kämen wir denn da hin, wenn hübsche Frauen es genießen sexy zu sein und in den ihr zugeworfenen Blicken zu baden. Sie kann sich doch nicht einfach so zum Objekt degradieren!
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