Oliver Gruener
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Oliver GruenerTeilnehmerfenris21 wrote:@Oli Grüner
Was deine Cousine betrifft…vielleicht könntest du sie ein bisschen beeinflussen,daß sie an sich arbeitet?Zweiter Bildungsweg und so…
Danke!
Das Ding ist, ihr gefällt ihr Leben wie es ist, und lernen gefällt ihr halt nicht so … ^^
Oliver GruenerTeilnehmer“Ich finde soviel falsch an dem, was du schreibts, das ich garnicht weiß, wo ich anfangen soll. Deswegen lass ich es erstmal.”
Weil du die Realitäten nicht kennst sondern dich von irgendwelchen Feministinnen beeinflussen lässt, weil du denkst, dass das eben politisch korrekt ist …
Noch einmal, meine Frau ist Ausländerin und stammt aus der unteren Mittelschicht. Sie hat sich auf den Hosenboden gesetzt und gelernt. Sie hat einen Uni-Abschluss als Diplom Kauffrau gemacht und arbeitet heute als Corporate Manager in einer völligen Männerdomäne, namentlich in der Automobilindustrie. Ja, sie kämpft da gelegentlich gegen Vorurteile. Aber sie verdient genauso viel wie ihre männlichen Kollegen in gleicher Position. Und sie ist in der Lage, obwohl deutsch nicht ihre Muttersprache ist, sofort und “überall” einen ähnlichen Job in mindestens gleicher Position zu finden und erhält sogar auch Angebote. Ihr Geschlecht spielt also überhaupt keine Rolle! Was eine Rolle spielt ist, dass sie qualifiziert und engagiert ist!
Und genau das spreche ich diesen ewig jammernden Feministinnen ab! Sie wollen sich nicht auf den Hosenboden setzen und schuften! Sie wollen die Frauenquote, weil sie sich NICHT anstrengen und malochen wollen. Meine Frau hatte alles andere als die besten Voraussetzungen, trotzdem findet sie leicht(!) solche Management-Positionen. Die Realität sieht also völlig anders aus, als gewisse Emanzen einem in den Medien gerne verkaufen. Wenn Frau will und fähig ist, dann findet sie einen entsprechenden Job! Die meisten Frauen wollen nur eben gar nicht – aber das wollen “Frauenversteher” immer nicht wahr haben.
Ich kenne Lady Bitch überhaupt gar nicht und sie interessiert mich auch nicht! Ich weiß aber, dass Alice Schwarzer schon in den 70er Jahren nach Teheran gereist ist und sich damals über die Lage der Frauen vor Ort informiert hat. Ihr Unwissenheit in Bezug auf den Islam insbesondere im Vergleich zu einer jungen Deutsch-Türkin zu stellen, deren (türkische) Landsleute in den Augen der meisten anderen Moslems aus “wirklich” islamischen Ländern überhaupt gar nicht wissen, was “echter” Islam ist, ist jedenfalls ein schlechter Scherz!
Und das ein Angestellter irgendwo raus fliegt, weil er gemacht hat, was er wollte, das ist ja nun wirklich wohl völlig normal und richtig so! Es gibt nun einmal Spielregeln, an die man sich zu halten hat.
Oliver GruenerTeilnehmerDer Verriss von Sex & the City und Co durch einen Teil der Feministinnen zeigt durchaus das Dilemma. Man kann nun einmal nicht beides haben, Unabhängigkeit, Freiheit, völlige Selbstständigkeit und eine richtige Beziehung, denn in letzter müssen beide(!) ihre Unabhängigkeit für ein gemeinsames Leben aufgeben. Diese Serien werden von Hausfrauen geschaut, weil da Frauen dargestellt werden, die scheinbar ihr Leben völlig selbst in der Hand haben, die Männer benutzen, wie es ihnen gerade gefällt. Das ist eine Fantasie! Die meisten, die mehr oder minder unfreiwillig längere Zeit Single waren wissen, dass diese Freiheit gar nicht so toll ist, denn man ist auch für alles selbst verantwortlich. Die meisten Menschen jedoch wollen gar nicht so leben.
Gerade dadurch fallen extreme Lebenssituationen oder extreme “Paradiesvögel”, die sich in den Medien profilieren wollen und “anders sein” sowie öffentlich scheinbare Tabus brechen auf. Dafür werden sie von den “Normalos” gleichermaßen bewundert als auch bemitleidet! Und wenn es zu penetrant wird, dann wird es einfach auch nur nervig.
Ich finde Alice Schwarzer übrigens gar nicht (mehr) schlimm. Die 60er und 70er sind lange vorbei und was die Frau heute so von sich gibt ist schon einiges gemäßigter, dafür prangert sie auf sehr intelligente und eloquente Art und Weise die wirklichen Missstände an, etwa die Unterdrückung der Frauen im Islam. Damit wiederum schafft sie sich neue Feinde, darunter nicht wenige ehemalige “Kampfgenossen”, die immer “politisch korrekten” Mitläufer, denen die Courage fehlt auch unangenehme Wahrheiten auszusprechen, sondern ihre Nase immer fein in den Wind drehen.
Seien wir doch mal ehrlich, in unserer Gesellschaft gibt es eine Unterdrückung der Frau de Facto überhaupt nicht mehr. Was es gibt sind Rollenklischees und Verteilungen, in die sich aber letztlich jeder selbst begibt. Es gibt nun einmal mehr Frauen die lieber einen Mann in Führungsposition heiraten und Hausfrau spielen, als Frauen, die wirklich in Führungspositionen wollen. Meine Frau hat BWL studiert und überhaupt keine Probleme einen Job in Management-Position zu finden – im Gegenteil! Das bedeutet aber eben auch Geschäftsreisen und 40 Stunde Woche ist eher die Ausnahme denn die Regel. Viele Menschen wollen so was einfach nicht, die wollen nur ihren geregelten Ablauf und um 17 Uhr den Griffel fallen lassen. Aber wie können sie sich dann beschweren, dass andere vermeintlich tollere Jobs haben?
Wie viele Frauen würden es akzeptieren, wenn sie diejenigen sind, die alleine Buckeln müssen, während der Mann Hausfrau und Kindererzieher spielt? Viele Männer hingegen akzeptieren die Rolle als alleiniger Brötchenverdiener. Wie viele Frauen würden sich mit einem Mann einlassen, der eine schlechtere Bildung hat als sie und damit letztlich auch schlechtere Verdienstchancen?
Und bei den meisten jungen Paaren arbeiten sowieso beide, um sich den Wohlstand in unserer Gesellschaft leisten zu können.Es ist also weniger eine Frage des Geschlechts, als vielmehr eine der Qualifikation und des Engagements sowie natürlich auch der eigenen Fähigkeiten und des eigenen Wollens. So sehr ich z.B. meine Cousine schätze und mag und es schade finde, dass sie (gelernte Friseuse) in einer Fabrik am Fließband schuftet und somit relativ wenig in einem schei… Job verdient, sie kann halt leider auch nicht viel mehr. Umso bewundernswerter, dass sie es durchzieht, weil sie einer dieser Typen ist, die ihre Freiheit und Unabhängigkeit schätzt aber eben auch nicht faul ist. Vor allem aber beklagt sie sich nicht oder fühlt sich benachteiligt. Sie hat ihr Leben so gewählt. Sie hätte sich auch einen gut verdienenden Typen angeln können (sie sieht sehr gut aus), hat sie aber nicht. Das finde ich bewundernswert!
Die ständige jammernde Emanze, die selbst ihren Hintern nicht hoch kriegt hingegen und gegen die Ungerechtigkeiten der Welt wettert, die kann ich einfach nicht mehr ernst nehmen. Da steckt mir zu viel Eigennutz dahinter. Sie will gerne haben aber nichts dafür tun. Und vor allem ist sie oftmals einfach nur Prinzessin und Opfer unserer Wohlstandsgesellschaft, fordert tatsächlich die völlige Freiheit für sich aber will gleichzeitig auch den schützenden Partner. Und das haut einfach nicht hin.
Oliver GruenerTeilnehmerAuch ich habe mit der Ouya eben das Problem, dass ich diverse Konsolen, PC und auch Android Tablet schon habe, mit der Ouya also eigentlich gar nichts anfangen kann. Und ich fürchte, bei den meisten Spielern wird es ähnlich sein. Die Wii hat sich wegen des Controllers so toll bei Casuals verkauft. Egal ob Oma oder Tante, alle fanden das Bowling super! Aber schon wenn sie Tetris spielen sollen, wird es eng.
Die 5 Millionen waren übrigens nur ein Beispiel und sollten die Relationen zeigen – ich glaube nicht, dass die Ouya auch nur annähernd soviel verkauft. Dem gegenüber stehen 70 Millionen XBoxen und 70 weitere Millionen PS3s sowie 140 Millionen Wiis und mehrere hundert Millionen Smartphones und Tablets – und sie alle können eben auch Indie-Spiele abspielen, bieten eben aber auch weitaus mehr.
Letztlich geht es bei den erhältlichen Spielen um System-Seller – ohne solche besonderen und möglichst exklusiven Spiele ist ein System zum Scheitern verurteilt. Das Problem der Ouya – es gibt nicht einen einzigen (wirklichen) Exklusivtitel und schon gar kein richtiges Spiel, das als System-Seller taugt. Auch ein Final Fantasy 3, immerhin ein uralter Nintendo DS Port, taugt dafür nicht. Und – das ist nicht ohne Grund eines der teuersten Spiele bei Android. Es gibt durchaus ein paar JRPGs im 16 Bit Look – aber auch da gilt, will das irgendwer wirklich an seinem TV spielen? Reicht für diesen Retro-Look nicht ein kleiner “Handheld”!? (Und für so was reicht auch ein Uralt-Smartphone mit schwacher Hardware). Kauft sich irgendwer tatsächlich eine extra Konsole nur für solche Sachen, selbst wenn sie relativ günstig ist?
Ich kann es mir ehrlich gesagt nicht vorstellen!Die Möglichkeit Indie und Retro zu zocken, die nimmt man bei den anderen Plattformen gerne mit, aber sie ist nur ein kleiner Mehrwert.
Und Indie-Entwickler können sich aufregen und beklagen wie sie wollen (so oder so tut das jeder, also das beklagen und rumheulen wie schlecht doch die Welt ist und so weiter und so fort), letztlich werden sie aber da verkaufen, wo sie Geld verdienen können (oder sich einen neuen Job suchen). Und wenn Ouya sich nicht verkauft bzw. durch das F2P- und Demo-Modell niemand Geld für die Spiele ausgibt, dann war es das ganz schnell mit dem Support dafür.
Himmel, ich habe noch nie für ein Smartphone-Spiel Geld gezahlt! Selbst die besten / aufwendigsten Ego-Shooter sind schließlich F2P, Auch JRPGs gibt es kostenlos oder Sammelkartenspiele oder … klar, oft muss man löhnen um das gesamte Erlebnis zu bekommen. Nur, es gibt so verdammt viele Titel und wie gesagt, der Indie-Kram ist eh nicht sonderlich gehaltvoll (einschließlich der JRPGs etc.), ich komme also gut damit klar, solange kostenlos zu daddeln, bis es nicht mehr weiter geht und dann nehme ich mir halt einfach das nächste Spiel vor. Die Titel sind halt alle keine “Elder Scrolls” oder sowas, wo man eine komplexe Story hat oder gar ein anspruchsvolles Kampfsystem. Letztlich sind auch die Pad Spiele nämlich so konzipiert, dass sie sich mit Touchbedienung steuern lassen. Und da ist halt kaum Komplexität möglich.
Das wichtigste daran ist wie gesagt, ich habe mir mein Tablet NICHT wegen der Spiele gekauft. Ich hätte auch völlig darauf verzichten können. Ich habe es nur mal mitgenommen (das Spielen), weil es halt die Möglichkeit gibt. Aber selbst ich als Hardcore-Zocker kaufe kein System extra um solche Titel zu spielen. Ich habe als Spieler andere Plattformen, die das auch nebenher könnten. Und ich kenne auch keinen Nicht-Spieler der gelegentlich daddeln möchte, der sich eben extra ein Smartphone wegen dem Spielen gekauft hat. Das ist wie gesagt eine Sache, die nimmt man mal so mit.
Oliver GruenerTeilnehmerAlso selbstredend sind in Medien dargestellte Frauen – als auch Männer, was bei solchen Diskussionen gerne ausgeblendet wird – nichts weiter als Objekte! Was sollen sie sonst sein? Es sind fiktive Charaktere die der Konsument nicht persönlich kennt, noch je kennenlernen wird, genauso wie das Objekt den Konsumenten nicht kennt. D.h. es gibt keine persönliche Bindung sondern nur eine Beobachtung des dargereichten. Und wie ich schon schrieb, nur durch die Persiflisierung wird es interessant. Normale Menschen treffe ich täglich, da brauche ich keine “Abenteuer” drüber lesen, spielen oder sehen.
Wie ist denn das Männerbild aber vor allem auch das Frauenbild selbst in Frauenserien wie Sex and the City, Desperate Wives oder The L Word? Regen sich Feministinnen und ihre männlicher Anhänger auch darüber auf? Oder geht es bloß darum, dass einige hässlichere Vertreterinnen des weiblichen Geschlechts Minderwertigkeitskomplexe bekommen, wenn sie eine hübsche Schauspielerin auf der Leinwand sehen?
Kennt irgendwer eine Frau, die sich nicht gerne die Tür aufhalten lässt, den Mantel abnehmen lässt, den Stuhl hinrücken lässt? Was würden die Frauen sagen, wenn mit einmal alle Männer anfangen im Zuge der “Deklassifizierung” und Gleichberechtigung solche Dinge nicht mehr zu machen? Sie würden sich beschweren, dass es keine echten Gentlemen mehr gibt! Etliche Frauen sind nun einmal kleine Prinzessinnen, die sich von ihrem Prince Charming retten lassen wollen, die es geradezu erwarten!
Oliver GruenerTeilnehmerHast du überhaupt schon mal Mobilspiele gespielt? Kennst du die Vorzeigetitel etwa von tegrazone.com? Ich ja!
Und ich sage dir, selbst die Ego-Shooter sind auf kurzweiligen fünf Minuten Spielspaß ausgelegt. Mit Ausnahme einiger Rollenspiele und Adventures, meist Umsetzungen von anderen Konsolen oder PC, gibt es dort keine komplexen, abendfüllenden Games! Die ganzen Titel, egal ob kostenlos oder 20 Euro sind alle auf fünf Minuten Spaß zwischendurch ausgelegt. Sie sind so designt, selbst wenn das Genre des Titels etwas anderes verheißt! Daran wird auch Ouya nichts ändern, da nur Umsetzungen.
Oliver GruenerTeilnehmerAuch die Indie-Entwickler wollen verkaufen. Wenn sie max. 5 Millionen potenzieller Kunden auf Ouya haben, wären sie extrem blöde, wenn sie eine halbe Milliarde potenzieller Kunden im Google Play Store ignorieren würden, insbesondere da das Spiel quasi ohne Anpassungen bei beiden läuft. Hingegen könnten sich viele überlegen, ob es sich lohnt extra Anpassungen (F2P Modus, Demo) extra für Ouya anzufertigen.
Oliver GruenerTeilnehmerALLE Medien spielen mit (Rollen-) Klischees, wenn die dargestellten Charaktere normale Menschen wären, dann würde sich niemand für interessieren, normale Leute treffe ich im echten Leben schließlich täglich. D.h. in Medien sind je nach Zielgruppe diese oder jene psychische als auch physische Charakteristika überspitzt – bis hin zur Persiflage übertrieben dargestellt. Genau dadurch werden sie interessant.
Himmel, ich schaue mir in Medien gerne hübsche Frauen an, meine Frau schaut gerne starke Kerle. Was ist daran schlimm? Es geht doch beim Medienkonsum, egal ob lesen, spielen oder Filme schauen darum in eine Fantasiewelt abzutauchen und den normalen Alltag auszublenden.
Ich habe mir jetzt auch nur den Anfang des Eingangsvideos angeschaut. Ich fand es langweilig, ihre Beispiele wirkten merkwürdig an den Haaren herbeigezogen.
Richtig lustig war jedenfalls das Conan O’Brian Video, danke dafür! Ich habe ordentlich gelacht – trotz oder gerade wegen der sexistischen Kommentare, und dass, obwohl die neue Lara überhaupt nicht mehr sexy und bei den körperlichen Reizen übertrieben dargestellt wird und sicherlich genau so wenig als Sexsymbol taugt wie eine Lightning in Final Fantasy XIII. Beide vermitteln doch eher das Bild der toughen fast unnahbaren Frau.
Andere Heldinnen sind ebenfalls nicht auf sexy getrimmt: Kate Walker (Syberia), April Ryan (Longest Journey), Cate Archer (No one lives Forever), Nico Collard (Baphomet’s Fluch), Alyx (Half Life 2), Aya Brea (Parasite Eve) und sogar Jill Valentine (Resident Evil) nicht. Sie alle sind starke Frauen. Selbst die Damen in Uncharted, wie Elena, sind keine reinen Sexpüppchen und eben nicht nur als Eyecandy gedacht sondern verkörpern die selbstständige, unabhängige Frau. Natürlich sind alle hübsch – niemand, schon gar Frauen selbst nicht, wollen hässliche Protagonistinnen sehen, denn gerade Frauen wollen sich mit den weiblichen Heldinnen identifizieren.
Und was Spiele mit “normalen” Frauen angeht, da gibt es doch einige mehr, gerade im Adventurebereich, angefangen bei Laura Bow damals bis hin zu Carol Reed (9 Teile bisher). Women’s Murder Club (gibt es sogar für DS) und allen voran Nancy Drew mit fast 30(!) Spielen seit 1998 bisher, d.h. pro Jahr veröffentlicht “her interactive”(!) etwa zweit Titel und das ziemlich erfolgreich.
Also Frauen brauchen sich nicht zu beschweren, dass alle Heldinnen in Medien aufgebauschte Sexpüppchen sind – ganz im Gegenteil, es gibt etliche Gegenbeispiele. Eher noch sind Männer arm dran, denn so stark und heldenhaft wie dargestellt ist in echt kaum jemand, bzw. sogar niemand.
Oliver GruenerTeilnehmerHuman Element ist ein Episodenspiel und sicherlich maximal zeitlich exklusiv für Ouya aber sicher nicht wirklich. Davon ab ist es mit Sicherheit kein Triple-A Titel sondern eine Low-Budget Produktion die auf der Walking Dead Welle mitschwimmen möchte.
Zum Rest magst du dich geäußert haben Bastian, was allerdings nichts an den Tatsachen ändert, dass die Ouya NICHTS kann, was Tablet und Smartphone nicht auch können und als Low-End Gerät auch Leute mit einem 500 Euro Fernseher optisch nicht beeindrucken wird. Außerdem bleibt es auch dabei, dass das Gros der Smartphone Spiele kleine Titel, auch F2P, mit wenig Anspruch für Zwischendurch sind. Das spielt man eben mal ein paar Minuten und dann ist gut – die Spiele sind eben für die Mittagspause sowie Bus und Bahn konzipiert aber nicht um zwei bis 12 Stunden vor der Glotze völlig abzutauchen. Was heißt, wer wirklich vor dem TV zockt, der braucht eh noch eine andere Konsole. Und die bieten in ihren Stores auch allesamt nebenher noch kleine Indie-Titel. Was die Ouya effektiv überflüssig macht.
Oliver GruenerTeilnehmerHübsche Android-Spiele kann man sich auf tegrazone.com ansehen. Besonders Dark
Meadows sieht super aus – ist ehrlich gesagt spielerisch aber eher mau, jedoch
für Survival Horror Fans höchst interessant.
Ich habe es schon immer über die Ouya gesagt, sie ist eigentlich nur für
Raubkopierer wirklich interessant. Das Urheberrecht gilt 70 Jahre, das gilt
natürlich auch für Spiele – und sowas wie Abandonware gibt es nicht, das ist
nur eine Ausrede. D.h. wenn nicht wie bei der Wii im Store alte Titel direkt
angeboten werden weil Ouya die Lizenz erworben hat, sondern eben nur der
Emulator und da schon nur wenige, etwa weil das BIOS nicht dabei sein kann,
dann ist das Spielen von SNES und N64 Titeln in der Regel schlicht illegal,
sofern man nicht das Original-Modul hat.
Wie Carot schon sagte, ist ein weiteres Problem das schnelle Verfallsdatum.
Tegra 3 ist in einem Jahr out. In spätestens zwei Jahren gibt es erste Spiele,
die nicht mehr vernünftig drauf laufen. Mein Tablet hat Tegra 3, Spiele sehen
auf dem 10 Zöller mit Full HD schon nett aus. Nur ich habe die 400 Euro für
das Gerät nicht wegen dem Spielen hingelegt, das ist nur eine kleine – wenn
auch sehr nette – Nebenfunktion. Bei der Ouya hingegen sieht der Mehrwert sehr
mau aus,
Viele interessiert die Ouya als Mediencenter – nur, dass was sie kann, kann
jeder China USB Mediencenter Stick für 50 Euro ebenfalls (und viele neue
Fernseher können es von Haus aus) … und so oder so fehlt ein optisches
Laufwerk als auch lokaler Speicher, d.h. man muss so oder so immer noch andere
Hardware in Betrieb haben, seien es ein Blu-ray Player oder ein PC / NAS als
Zuspieler. Und den PC kann ich auch direkt anschließen, dafür brauche ich nun
wirklich die Ouya nicht.
Wer also außer der aussterbenden Minderheit von nicht Smartphone und nicht
Tablet Besitzern mit Hang zu Casual-Games, die man nicht mal zwischendurch auf
einem kleinen Schirm zocken will, soll eine Ouya kaufen? Wie viele Leute
wollen wirkliche ihre Smartphone-Spiele auf dem großen TV zocken?
Ich denke, es war eine kleine Euphoriewelle, Kickstarter wurde gerade populär
und Android sowieso und dann noch die anhaltende Indie-Welle, die dazu
beigetragen haben, dass Ouya so in aller Munde ist. Am Ende wird das Gerät,
wie ein Vorredner schon sagte, sehr schnell bei den Käufern verstauben, weil
sie einfach nichts mit anfangen können. Denn das Ding kann eben nichts, was
nicht Smartphone und Tablet auch können und Spiele-PCs und die großen Konsolen
können, Kosten hin oder her, so oder so noch eine Menge mehr. Und wer sich vor
seinen 1000 Euro und mehr Flachbildschirm haut, der will da auch aktuelle
Optik und komplexe, richtige Spiele zocken, die mehrere Stunden fesseln. Und
nicht die kleinen Handy-Titel oder anspruchslose F2P Games.
Wenn die Ouya wenigstens ein oder zwei wirkliche Granaten als Exklusivhits
hätte, ähnlich wie ein Mario, Halo oder Uncharted, dann könnte sie Zocker
vielleicht wenigstens damit locken. Das Problem – es gibt nicht ein einziges
Spiel exklusiv! Im Gegenteil, die Ouya ist froh über jeden Port aus dem Google
Play Store, den sie kriegt – was letztlich bedeutet, dass es im Google Store
immer noch eine Millionen mehr Titel gibt. die der Ouya fehlen …
Also wenn Ouya wirklich 5 Millionen Einheiten absetzen kann, dann ist das ein
riesiger und toller Erfolg. Vernünftige (exklusive) Spiele kriegt man bei der
Menge allerdings noch lange immer nicht. Das Gerät wird in jedem Fall eine
absolute Freak-Nische bleiben.
Apropos China: Da das Thema hier vorhin angesprochen wurde, ich erinnere mich,
dass (ausländische) Konsolen in China eh nicht verkauft werden dürfen bzw.
eine Ausnahmegenehmigung brauchen. Abseits von Japanern spielen Asiaten aber
sowieso in der Regel am PC und jeder dort hat ein Smartphone oder Tablet für
mobiles Zocken. Konsolen wie Wii und PS3 (von der XBox brauchen wir nicht
reden) sind in vielen asiatischen Ländern nicht von ungefähr sehr viel später
erschienen als selbst hierzulande, die Wii erschien in China und Korea z.B.
erst 2008 (und wird dort auch meist mit kleiner Festplatte und 200+ Spielen im
Komplettpaket veräußert … )
Und @Bastian: Du rechnest dir da einige Sachen aber gewaltig schön!
Oliver GruenerTeilnehmerDa hat jemand noch nicht begriffen, dass der maximale Downloadspeed absolut GAR NICHTS mit dem Anzeigen von Webinhalten zu tun hat. Praktisch jede Seite hat eine Begrenzung drinne, sodass sich zwischen DSL 1000 und DSL 16.000 absolut nichts unterscheidet.
Ansonsten, zunächst war ich skeptisch, aber man kann sich dran gewöhnen. Weil alles größer ist, dauert nur das Durchscrollen jetzt länger.
Was mich gestört hat ist, dass wenn ich auf eine “Werbung” drücke und der Store geladen wird, dann nicht das entsprechende Spiel oder der Film kommt, sondern nur dir normale Startseite bzw. in meinem Fall einmal sogar eine leere Seite.
30. September 2012 um 20:15 als Antwort auf: Dead Or Alive 5 ,heute erschienen schon zu haben/eure meinung #1096841
Oliver GruenerTeilnehmerSchade, die (guten) Tests und auch eure Berichte hier haben mich ziemlich ernüchtert. Vielleicht mal als Budget. Generell durfte ich feststellen, dass mir die 3D Beat ’em ups auf der aktuellen Konsolengeneration lange nicht mehr so gefallen wie früher.
Zum einen tatsächlich die Grafik, Wenn ich Tekken 5 oder DoA 2 mit Emulator auf PC hochskaliere sieht das BESSER aus, als die aktuellen Spiele. Die sehen tatsächlich oft nur aus wie die ollen SD Kamellen halt mit ein wenig höherer Auflösung. Da erwarte ich heute einfach mehr! Viel mehr!
Dann kommt das Spiel an sich, entweder bin ich zu alt und lahm geworden oder viele neue Titel sind irgendwie unfair. Zwar gab es auch zu PS1 bis PS2 Zeiten Titel, die sau schwer waren aber mit ein wenig Übung und Taktik hat man sie doch geknackt. Seit Soul Calibur 4 geht das meiner Ansicht nach aber sehr bergab bis dahin, dass ich mich regelrecht verarscht fühle.
Ich verstehe, dass das Balancing nicht unbedingt ausgewogen ist und nie war. Einige Charaktere sind gegen andere immer stärker. Das war früher auch so. Aber bei heutigen Titeln habe ich oft schon das Gefühl gehabt, dass einige Chars absolut unspielbar sind.Was mich weiter ärgert ist, wenn Kostüme und Extra-Chars als DLC nachgeliefert werden, insbesondere dann, wenn sie schon auf Disk liegen. Für mich ist das schlicht Abzocke. Da mache ich nicht mit. Außerdem habe ich immer das Gefühl, nur eine teure Demo zu spielen und nicht das vollwertige Game. Dann sollen die gefälligst irgendwann eine “Complete Collection” rausbringen, dann warte ich halt bis dahin.
Auch beim Story-Modus können die sich langsam mal mehr ausdenken. Müssen ja nicht unbedingt teure Rendervideos sein, aber schöne und längere Ingame-Szenen (nicht in den Stages und mit anderen Animationen) sollten ja wohl mit den 3D Modellen machbar sein.
Ich bin auch kein Fan von 50 verschiedenen Chars, lieber 20 wirklich schön ausgearbeitete und ausbalancierte.
Oliver GruenerTeilnehmerWobei Twilight zwar einen neuen Vampir-Hype ausgelöst hat aber Vampirromane und auch Filme gab es schon immer und sie waren immer recht populär. Auch eben die romantischen Frauenschmöker (die allerdings bis auf die Frauen niemand kennt). Aber auch Kinder- und Teeny-Vampir-Geschichten gab es früher schon Zuhauf (Der kleine Vampir, Vampire Diaries).
Da fällt mir die Showcase Werbung für Lost Girl ein: Everybody has Vampires – we have a Succubus!
Oliver GruenerTeilnehmerNaja, Firefox OS muss erst mal zeigen, was es wirklich kann und vor allem, was für Apps es dann dafür gibt. Windoes 8 (RT) finde ich interessant, allerdings weiß ich noch nicht, ob es mir nicht auch zu abgesperrt ist (Apps nur über offiziellen Store). Dafür hat es als einziges (Firefox weiß ich nicht) eine vernünftige Dateistruktur mit Laufwerkspartitionen exakt wie bei Windows. Die Anbindung von SD Karten unter iOS und Android ist ja mal ein schlechter Scherz.
Bada fand ich eigentlich ziemlich schick, schade, dass es sich nicht durchgesetzt hat. Ist halt der Nachteil, wenn es nur von einer Firma kommt, die nicht Apple heißt (und die auch noch gleichzeitig sowohl Android als auch Windows Geräte herstellt). Gleiches gilt für Blackberry OS, eigentlich ein wirklich feines System aber eben nur von und für RIM-Geräte – auch auf Tablets machte das eine gute Figur. iOS kann ich nicht leiden! Ich HASSE iTunes und das man seine Daten damit verwalten soll bzw. sogar muss (wenn man es nicht umgeht).
Android ist, bis auf das Problem mit der Dateiverwaltung und das SD Karten nicht vernünftig angesprochen werden (als eigener Datenträger) aber schon ziemlich gut, wobei es da wohl auch auf die angepassten GUIs ankommt. LG macht ja gerne einen auf spartanisch mit schwarz-weiß Look, Samsungs SensWiz ist irgendwie überflüssig, da sich kaum was ändert, das Schnellwahl-Rad bei Acer kann mich auch nicht wirklich begeistern – einzig HTC mit Sens ist wirklich, wirklich klasse!
Ich kann mir allerdings dennoch nicht vorstellen, dass Firefox OS sich neben Android, Windows 8 und iOS als vierte Größe auf dem Markt etablieren kann. Das würde nur hinhauen, wenn die Firmen die jetzt Android nutzen darauf wechseln. Bei den Browsern wird bei den Anwendern aber ja gerade der gegenteilige Wechsel vollzogen, weg von Firefox und hin zu Chrome. Außerdem denke ich, dass Google mehr und bessere Resourcen hat als die Mozilla Foundation und das Firefox OS vielleicht am Anfang wirklich nett ist, dann aber auf Dauer vermurkst wird, weil man das Ganze immer weiter aufbläht aber den alten Code nicht optimiert.
Oliver GruenerTeilnehmerIch schrieb ja auch nicht, dass alle Open Source Programme schlecht sind! Im Gegenteil, es gibt einige wirklich sehr, sehr gute! CD Burner XP führte ich ja selbst schon an. Auch VLC ist ziemlich gut (obwohl eben Zoom Player besser ist und z.B. Cyberlink Power DVD eine bessere Bildqualität hat). Zumindest zum Abspielen gibt es ja auch für alles gute Codec-Packs, (benutze den K-lite Mega Codec Pack) die ich nicht missen möchte, auch wenn einige “Experten” davor warnen (wahrscheinlich weil sie mit der Konfiguration nicht klar kommen und sich dann wundern, wenn der Ton mal nicht richtig geht).
Ich selbst benutze, seit Jahren, sehr gerne MP3Tag und Audiograbber. Als Player dann allerdings bisher immer kostenlose kommerzielle Programme wie halt Media Monkey, Winamp oder JRiver Media Jukebox und da dann kein OS. Insbesondere so kleine Tools gibt es als OS ja hervorragende und viele gehören zu meinen Stammprogrammen.
Und ich schrieb ja nicht, das Gimp nichts kann – im Gegenteil, es kann sehr viel und ist inhaltlich auf einer Höhe mit Photoshop Elements, Paint Shop Pro oder eben Photopaint. Nur wird es ja gerne mit Photoshop verglichen und das ist Quark, denn Photoshop kann schon eine ganze, ganze Menge mehr. Ich schrieb zu Gimp. dass es extrem lahm ist und eine schreckliche Bedienung hat. Hier sollte gerade jemand, der nicht viel Fotobearbeitung macht und sich nicht viel damit beschäftigt sich vielleicht nach einer kleinen aber dafür feinen Alternative umsehen, wie eben z.B. besagtes Zoner Photo Studio, welches es auch in einer kostenlosen Version gibt. Wer dann hingegen sehr viel macht, den wird es auch nicht stören, vielleicht etwas Geld für was “praktikables” hinzulegen. Von daher sitzt Gimp zwischen allen Stühlen und ich kann nicht nachvollziehen, wieso es immer so hervorgehoben wird? Das ist eben nur so, weil es Open Source ist! PAIN(T).net ist übrigens genauso ein Ding. Irgendwie ist die Bedienung nicht das gelbe vom Ei, und gerade dafür kann es irgendwie viel zu wenig. Es erinnert mich an die günstigen kommerziellen Bildbearbeitungen aus den späten 90ern.
Was es bei Open Source im Vergleich zu kommerzieller Software gar nicht oder nicht in annähernd gleicher Qualität gibt sind halt die “großen Sachen”. Wie eben CAD, DTP, Bildbearbeitung, Videobearbeitung, Office oder sogar HTML-Editoren (auch wenn die ziemlich ausgestorben sind und es sowieso neben Dreamweaver oder Namo kaum noch was erwähnenswertes gibt).
Hier krankt auch die OS-Szene ziemlich. Man sieht ja, was derzeit mit Firefox passiert. Der verliert nur immer mehr Anhänger, weil er immer mehr aufgeblasen wird. Auch Linux kam, kommt und wird nie aus den Hufen kommen, weil da niemand hinter steht, der das GESAMT leitet und Ahnung von Ergonomie UND Programmierung hat. Stattdessen gibt es 1 Millionen Distros mit 1000 verschiedenen Oberflächen (gerade ist Gnome am zersplittern und es gibt jetzt mehrere Forks … ) und die sind alle nicht 100 Prozent miteinander Kompatibel. Viele Linux-Distris benötigen eigens für sie kompilierte Pakete, Software die explizit für die KDE-Oberfläche geschrieben wurde sieht bei XFCE oder Gnome total zerrissen und Sch… aus. Gleiches Bild bei Open Office – es gibt Libre Office, das Lotus Smart Dingens – alles eigentlich Open Office. Statt allerdings EIN Programm mal richtig, kocht halt jeder sein eigenes Süppchen.
Und selbst die reine Textverarbeitung Abi-Word ist ein schlechter Scherz. Das Teil kann kaum mehr als Wordpad und seine Klone, schluckt aber soviel Resourcen wie ein vollwertiges Office! Viel schlechter kann man eigentlich nicht programmieren.
Jetzt kommt sogar noch Firefox OS für Smartphones! Und wie sieht das aus? Wie eine gut durchgemischte Soße aus Apples iOS und Googles Android! Nichts eigenständiges! Außer, dass die Programme alle mit HTML 5 laufen. Ob das wirklich schnell ist und nicht ausbremst?
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