Der Film und Fernseh Thread

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  • #1775909
    Anonym
    Inaktiv

    Gestern die ersten zwei Folgen von “Percy Jackson, der Serie” – so sagt es die hässliche deutsche Einblendung im Intro – geschaut:
    Ist ziemlich dumm an vielen Stellen und ich kapier nicht, warum der Film so zerrissen wird. Gut, der ist jetzt kein Meisterwerk, aber die Serie ist ähnlich platt und mies erzählt, soll aber wohl dichter an den Büchern dran sein, d.h. das Ur-Material muss auch ziemlich schrottig sein. Unterhalten tut es aber.

    #1775945
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    Mal wieder: Stirb Langsam

    Würde mir wirklich wünschen dass sich so mancher moderne Streifen einiges davon abguckt. Klar, der Streifen hat in Form des Rettungswagens, der am Anfang nicht im LKW ist einen Promifehler. Das mag auch daran liegen, dass bis nach Drehbeginn am Drehbuch gearbeitet wurde. Davon ab ist Die Hard aber extrem durchdacht, der Bösewicht durchaus charismatisch aber eben auch kompetent, Mclane als Protagonist der reichlich einstecken muss und so seine Fehler hat ziemlich glaubwürdig.

    #1775949
    Anonym
    Inaktiv

    @captain_carot, Stirb Langsam ist gut gealtert und macht einfach Spaß. Teil 2 sackt da für mich doch sehr ab gegen. Vor Weihnachten habe ich mir die Filme im Nightrain-Cut gegeben:
    Stirb Langsam
    Stirb Langsam 3
    Stirb Langsam 4.0
    (2 und 5 fallen komplett raus)
    Funktioniert für mich super gut und erzählt die Geschichte eines Polizisten, der immer mal wieder in Probleme rutscht: Im Erste durch Zufall. Beim Dritten durch den Ersten – und der Vierte, oft kritisiert, bildet dann den Abschluss, weil die zwei Vorgänger erklären, wieso der Typ das kann, was er kann und wie sein Familienleben immer weiter zusammengefallen ist.
    Davon ab spiegeln die drei Filme auch gut ihre jeweilige Zeit: 80er, 90er, frühe 2000ender.

    Percy Jackson – die Serie (D+): Episode 3

    Boah, das ist nochmal abgerutscht. Es besteht aus nur aus: laue Action / Exposition / laue Action / Exposition. Was fehlt ist Welt- und Charakteraufbau. Es passiert etwas, weil es im Drehbuch steht. Es ist etwas da, weil das Drehbuch es sagt. Die Effekte sind ganz nett.
    Davon ab unterhalten sich diese 12-Jährigen wie Leute Mitte Zwanzig es würden, ohne das man aber versteht, woher das kommt – auch wenn uns der Erklär-Zickenbock dann mit Expositionen zuschüttet. Meist Geschichten, die deutlich spannender wären, als das, was da grade läuft.
    Bei den ersten zwei Folgen hab ich noch einen Unterhaltungswert attestiert. Das war schon sehr wohlwollend und selbst totallobotomiert, könnte ich das bei Folge 3 echt nicht sagen.
    Ach ja, die Serie hat jetzt knapp hundert Minuten Laufzeit und hat gerade mal den Punkt errreicht, bei dem der 120 Minuten Film schon im zweiten Viertel angekommen ist!

    #1775950
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    Eigentlich find ich den zweiten Teil nen durchaus gut gemachten Actionstreifen der Zeit. Problem dabei ist eher, dass er ziemlich uneigenständig den Vorgänger wiederholt, dabei aber einfach nicht die Klasse erreicht. Teil drei ist dagegen sehr viel eigenständiger. Den fünften hab ich bis heute nicht gesehen und weiß auch nicht ob ich das will.

    #1775951
    Anonym
    Inaktiv

    Ich machs Dir leicht: Nein. Nein, willst Du nicht!

    😉

    #1775954
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    Oppenheimer

    Ich werd hier jetzt nicht Kong-like eskalieren, aber ich fand den Film echt mega. Kameraarbeit, Schauspiel so ziemlich durch die Bank, Göranssons Score, für mich hat hier so ziemlich alles gepasst. Die drei Stunden waren überraschend schnell rum.

    Ziemlich sicher kein Film, der jedem gefällt, aber ich fand ihn tatsächlich rundum gelungen.

    #1776223
    TabbyTabby
    Teilnehmer
    #1776256
    SephirothSephiroth
    Teilnehmer

    Oppenheimer fand ich jetzt nur “gut” und ist ganz sicher nicht für jeden was.
    Meine Freunde fanden den alle langweilig und deren Gesichter sind beim schauen regelrecht eingeschlafen. 😀 Mal abgesehen vom Thema des Films, was ebenfalls nicht für jeden ist.
    Übrigens gerade in den letzten Jahren fällt mir dabei eine Sache auf, die ich selbst nicht sonderlich mag. Einige Großproduktionen haben mittlerweile einen niedrigeren Unterhaltungswert.
    (Meine jetzt keine Marvel Super Duper Heldenfilme, die nur zur Unterhaltung dienen)
    Und lohnen sich auch für mich kaum für eine 2. oder 3. Sichtung.
    Viele Filme empfinde ich mittlerweile auch als deutlich zu lang.
    Was sagt ihr dazu?
    Wo ist eigentlich unser Forums Gorilla?

    Die Nolan Filme kann man schlecht miteinander vergleichen, finde aber gerade die älteren Werke unterhaltsamer und hatten ebenfalls Anspruch. Letztens erst wieder Prestige gesehen. Finde den großartig.

    #1776287
    TabbyTabby
    Teilnehmer

    Ich hatte seit Ende letzten Jahres angefangen mir alle Star Wars Filme der Reihe nach anzuschauen, inklusive den Episoden 7-9, welche ich tatsächlich zum ersten Mal gesehen habe (war bisher nie der größte Fan der Reihe).
    Auch die Sichtung der ersten sechs Filme war bei mir auch schon viele Jahre her, ich hatte aber doch wieder ziemlich viel Spaß damit gehabt, auch mit Episode 1-3, die ich damals sogar im Kino geschaut hatte.
    Gespannt war ich aber tatsächlich auf die aktuelle Trilogie, vor allem auf Episode 8, da sie wohl bei den Fans nicht den besten Ruf genießt.
    Kurz und knapp: Mir hat die neue Trilogie super gefallen.
    Ich persönlich kann ehrlich gesagt auch den regelrechten Hass auf die Filme, den ich im Vorfeld so mitbekommen habe, überhaupt nicht nachvollziehen. Gerade Episode 8 hatte für mich ein paar sehr ikonische Szenen gehabt und war an vielen Stellen einfach nur total witzig und auch unkonventionell, vor allem im Vergleich zu den anderen Filmen.
    Rouge One fand ich dann, wie schon damals im Kino, auch wieder richtig nice und ist für mich persönlich wohl immer noch der beste Film aus dem ganzen Franchise.
    Zum Schluss gab es dann noch Solo,welcher im Vergleich zu den anderen Filmen klar etwas abfiel, aber für mich trotzdem noch ein solides Filmchen war.
    Ich mag außerdem Woody Harrelson sehr gerne, der eigentlich so ziemlich jeden Film für mich aufwertet. Aber auch der Solo Darsteller hatte für mich sehr gut gepasst und Chewbacca sowieso.

    Als Fazit nach meinen Star Wars Marathon kann ich eigentlich nur sagen, dass ich die Reihe mittlerweile mehr zu schätzen gelernt habe als in der Vergangenheit und ich sogar zu einem (kleinen) Fan geworden bin. Besser spät, als nie. 😉

    So, und jetzt schau ich mir noch Spaceballs an.

    #1776572
    Anonym
    Inaktiv

    @Sephiroth, bin ich ganz bei Dir. Diese ewig langen Filme heutzutage nerven nur noch. Klar gabs auch früher schon lange Filme, aber mittlerweile muss ja scheinbar jeder Film dreineinhalb Stunden lang sein – ohne natürlich seine dreizehn Haupt-Plots sinnvoll abzuschließen. Von den sieben Nebenhandlungen fang ich gar nicht erst an! 😉

    Interessant auch, wenn man sich mal alte Filme anschaut. Sherlock Holmes Streifen mit Basil Rathbone sind teilweise nur etwas über 60 Minuten lang. Da fehlt aber nichts und man bekommt einen kompletten Film.

    Diese langen Schinken sind dann auch einer der Gründe für mich nicht mehr ins Kino zu gehen. Abgesehen vom eher störenden Publikum hier bei uns, hab ich zu Hause alles, für einen tollen Abend und kann mich mit allem versorgen, was ich brauche und Pause machen, wie ich es für richtig halte.

    #1776573
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    Bei Oppenheimer fand ich die Länge zur Abwechslung mal wieder berechtigt. Aber das muss ein Film auch gut füllen können.

    Zu SW: Für die Prequel Trilogie hab ich ja nen Fancut, den ich mir gut geben kann. Die OT gucke ich nur noch als Despecialized. Die SE ist mit jeder Auflage schlimmer geworden. Die ST hätte ich gerne gemocht, aber die ist unter anderem furchtbar inkonsistent und Abrams sollte keine Drehbücher schreiben.

    Dabei ist mein Problem nicht mal eine Neue Hoffnung 2.0 sondern dass man gar kein Konzept hatte und mit jeder Fortsetzung fröhlich auf Reset gedrückt hat ohne Plan. Dass man dann allzu gerne noch Dingenaus dem alten EU verwurstet hat, das man ja kurz vorher ausradiert hatte…., naja.

    Immerhin können neben Rogue One die Serien teilweise wirklich punkten.

    #1776628
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    The Roundup: No Way Out
    Korea Cop Action mit Don Lee. Ich fand den Vorgänger zwar runder, aber alles in allem bekommt man hier mal wieder das, was es in den USA entweder gar nicht mehr oder nur auf Direct to Disc/Stream Niceau gibt.

    Diesmal führt es Detective Ma über einen Mord an einer jungen Frau, die vorher eine Designerdroge genommen hatte von Kleinkriminellen zu Yakuza und auch die Triade ist involviert. Statt Magnum gibt es hier Fäuste, wobei Ma gerade Richtung Ende diesmal unmenschlich viel einstecken darf.

    Wenn ich die Reihe aktuell einordnen müsste wäre die Reihenfolge wohl The Roundup>The Outlaws>No Way Out, auf der Suche nach unterhaltsamer Action kann man sich aber ruhig alle drei mal geben.

    #1776667
    Bort1978Bort1978
    Teilnehmer
    #1777051
    Anonym
    Inaktiv

    Ich tendiere eher weniger dazu zu “Binge-Watchen” aber Disneys Gargoyles kann mich immer noch so begeistern, wie mein fünfzehnjähriges Ich bei seiner Erstausstrahlung 1995 auf RTL.
    Die Geschichte, die Figuren und ihre Zusammenstellung funktionieren und zeigen, dass man sich damals noch nen Plan gemacht hat. Nichts und niemdand, das bzw. der eingeführt wird hat nicht eine Verwendung in der übergreifenden Geschichte. Dinge, für die heute viele Realserien gelobt werden, wie das Aufgreifen multipler Zeitlinen, gabs es damals schon – und dass so verwoben, dass auch jüngere Zuschauer mitkommen, ganz ohne den Expositions-Clown einzubinden.
    Die Einbindung vieler keltischer und anglo-saxischen Mythen und Sagengestalten, aber auch die anderer Kontinente, wie Afrika, Noramerika oder Australien, macht das Ganze noch ein bisschen interessanter, auch wenn man sich natürlich ein paar Freiheiten nimmt. In einer Zeit ohne Internet und damit jederzeit frei ferfügbarer Informationen, hat das schon einen ziemlichen Eindruck auf mein damaliges Ich gemacht und noch ein paar mehr “Feuer der Leidenschaften” entfacht.

    Zwei erstklassige Staffeln, die sich jeder Freund von Fantasy und guten Geschichten ansehen sollte. Staffel 3 … naja, braucht man nicht. 😉

    #1777053
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    John Wick 4

    Über den Sinn und Unsinn der Handlung sollte man vielleicht schon länger nicht mehr zu viel nachdenken. Die dient ja am Ende doch eher der Inszenierung stylischer Action. Und die bekommt man hier auch. Ob es nun Style over Substance ist muss vielleicht jeder für sich entscheiden, aber verglichen mit anderen, großen Action Franchises aktuell (the Farts and the Furious anyone?) funktioniert das Gesamtpaket ziemlich gut. Schwachpunkt war für mich der Autoabschnitt rund um den Arc de Triomphe, das wirkte alles einfach zu künstlich und die Kombi aus Live Action und CGI recht holprig. Allerdings gab es auch eine Passage, die mich deutlich an Hotline Miami erinnert hat.

    Die Länge ist hier auch noch ein Knackpunkt. Mit 172 Minuten ist Teil vier wirklich nicht mehr kurz. Und anders als manche Kritiker finde ich, dass es ohne Verluste durchaus kürzer hätte werden können.

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