captain carot
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captain carotTeilnehmerJa Moin.
Jungen Adepten die Welt der Videospiele beizubringen ist ein heikles Thema. Ich hab meine Tochter damals mit Yoshi´s Island anfangen lassen.
31. Januar 2013 um 19:39 als Antwort auf: Who criticizes the critics? Spieletester vs. Netzgemeinde. #1107033
captain carotTeilnehmerNein, weniger das Spiel als diese Art, alles zu simplifizieren. Die hätte es vermutlich auch in einer Call of Duty freien Welt gegeben. Resident Evil 4 hat im Prinzip bereits 2004 in die Richtung gezeigt.
Gleichzeitig muss das nichts schlimmes sein, wenn man es richtig macht. Skyrim ist deutlich zugänglicher als seine Vorgänger, erst recht als Morrowind. Das Leveling wurde drastisch vereinfacht, ohne die Charakterentwicklung zu versauen, Steuerung und Kampfsystem gehen einfacher von der Hand. Gleichzeitig ist die Welt eher komplexer geworden, aber auch organischer.
Man hat sozusagen an den richtigen Stellen vereinfacht.
Auf der anderen Seite werden andere Spiele zu sehr begradigt oder sogar um grundlegende Elemente beraubt. Da darf man ziemlich aktuell z.B. Mass Effect nennen. Rollenspielelemente wurden immer weiter zurückgeschraubt, man kann eine Aufgabe eigentlich nur noch auf eine Weise abschließen, allerdings gut oder schlecht, das Spiel an sich wurde immer linearer. Von spielerischer Seite bleibt vom Originalkonzept nur noch wenig übrig.
Das ist auch ein bisschen mein Problem bei Tomb Raider. Statt Rätseln und fordernden Klettereinlagen wird es Ballern, vllt. etwas Survival und mehr oder weniger selbstlaufende Klettereinlagen geben. Das kann ja sehr gut sein, nur bieten das a) massig andere Titel und b) fehlt fast alles Tomb Raider typische.
Da stellt sich zwangsläufig das Gefühl ein, dass ich so ein Tomb Raider nicht brauche aber gerne mal wieder ein Spiel hätte, das fordernde Klettereinlagen und Rätsel bietet. :-pSo, schon ziemlich OT.
captain carotTeilnehmerHab mal nachgeschaut, angeblich war die Emulation zuerst wohl nicht berauschend und soll mittlerweile besser sein. Mal sehen. Muss das jetzt eh erstmal gebraucht schießen, zu einem vernünftigen Preis. Dann kann ich mich heute Abend erst mal in Ruhe mit dem dämlichen Sternzerstörer bei Force Unleashed amüsieren.
captain carotTeilnehmerWie viel Platz darf´s beanspruchen und was soll es kosten? Wenn Surround kein Muss ist reicht ein kleiner Amp und Regallautsprecher bis StandLS. Alles in allem bin ich bei Lautsprechern eher in der DIY-Ecke, ein paar Empfehlungen kann ich aber bei Angabe von Größe und Budget gern geben.
Bei AV-Receivern reichen, wenn die Ansprüche an Ausstattung und Leistung nicht allzu groß sind, auch Einsteigermodelle. Für Meitwohnungen sind eh nur wenige Watt nötig.
captain carotTeilnehmerQuote:und wo krieg ich heute ne gemoddete PSone oder kann mir das Ding modden lassen?Ich sag´s nur ungern, aber Emulator und US-Bios. Ein paar Square Spiele haben Kopierschutz, den zu umgehen ist bei Emulatoren etwas fummelig.
31. Januar 2013 um 13:54 als Antwort auf: Who criticizes the critics? Spieletester vs. Netzgemeinde. #1107030
captain carotTeilnehmerNur so nebenbei, AC krankt mittlerweile auch an anderen Dingen wie immer actionlastigerer Auslegung, als reines Actionspiel taugt es aber nicht sooo viel.
Das mit fordernden Spielen ist auch so eine Sache. Verdammt viele Spiele mittlerweile haben einen wählbaren Schwierigkeitsgrad. Wenn ich jetzt etwa bei Dirt 2 die ganze Zeit auf lässig fahre, dann brauch ich mich auch nicht beschweren, wenn ich spätestens nach zwei Wochen durch bin.
Die Popcorndiskussion ist in vielen Punkten auch etwas albern. Die meisten Retrogenres sind im Prinzip eher flach mit viel Krachbumm. Typische Oldschool-Shmups sind nicht wirklich komplex, auch wenn es hilft, Feindformationen auswendig zu kennen, will man scoren. Ebensowenig ist Contra/Probotector spielerisch komplex, schwer vllt. schon, komplex aber absolut nicht.Man könnte wohl eher sagen, dass viele neue Spiele ein anderes Krachbumm bieten.
Was die “Wertungsinflation” angeht, bei so manchem vermeintlichen Klassiker bin ich heute geschockt, wie schlecht er sich spielt. Andere Spiele, wie die Super Star Wars Titel, seinerzeit überdurchschnittlich gut (meist im oberen 70er Bereich bewertet) ssind heute eher unterdurchschnittlich bis Mittelmaß. Klar, bei unzähligen Titeln kann man etwa auf dem SNES trotzdem 100 tolle Klassiker zusammenbekommen. Aber gerade, wenn man sich nicht auf die Klassiker konzentriert sondern querbeet zockt merkt man, wie viel Schrot es damals gab.
Erinnert sich z.B. jemand an Nigel Mansell für´s SNES? Damals ziemlich solife bewertet. Heute ist es einfach Schrott, ein F-Zero hat sich dagegen erstaunlich gut gehalten.
Herausragende FPS von 1994? Doom und, äh, Doom. Und massig Klone, die heute keiner mehr kennt und die einfach mies waren.
Auf der PS2 hab ich dagegen schon eine Masse immer noch guter und spaßiger Spiele zur Auswahl. Das wird rückwirkend für die Box wohl nicht viel anders sein.
Wenn diese Generation eine echte Schattenseite für mich hat, dann das, was ich gemeiner Weise gerne als “schleichende CoDisierung” bezeichne. Viele Spiele sind simpler und geradliniger, als ihnen gut tut, um möglichst zugänglich zu sein. Das war am Anfang dieser Generation noch etwas anders.
captain carotTeilnehmerSo ein Scheiß. Ich kann KoToR 1 und 2 nicht finden. Hab die das letzte Mal einige Zeit vor dem letzten Umzug gespielt, der ja selbst schon über zwei Jahre her ist. Wenn ich die aus Versehen zu den PC-Sachen gepackt hab, die damals wegsollten beiß ich mich in den Arsch.
Weiß jemand, wie die beiden XBox Teile auf der 360 laufen? Wenn ich die neu hol, dann vllt. direkt dafür.
captain carotTeilnehmerWas das angeht bin ich vor allem auf die Farbdarstellung gespannt. Die ist auf den OLED-Displays, die ich bisher in Betrieb gesehen hab, also primär Handy und Tablet, nämlich nicht so toll. Zwar oft sehr knallig aber immer mehr oder weniger stark an den richtigen Farben vorbei.
Bei Mobilgeräten überwiegen dann trotzdem die Vorteile wie Helligkeit und Verbrauch.
captain carotTeilnehmerMüsste von Activision sein, der älteste noch bestehende Third Pary Publisher westlicher Herkunft.
31. Januar 2013 um 8:44 als Antwort auf: Who criticizes the critics? Spieletester vs. Netzgemeinde. #1107022
captain carotTeilnehmerIch könnte nicht mal sagen, dass mich Triple A Titel langweilen. Hängt eher davon ab, welche Titel. Nur den Wertungswahn, den würde ich so eben nicht mitgehen. Lustigerweise liest man in Kommentaren ganz allgemein, also nicht nur auf maniac.de, dass viele Spielen unter 85% oder sogar unter 90% gar keine Chance geben.
Gleichzeitig kommt aus der Ecke der Wertungen ernst Nehmer furchtbar oft Kritik an zu niedrigen, zu hohen oder sonstwie falschen Wertungen. Und da stellt sich die Frage, ist so eine Wertung wirklich ungerechtfertigt, oder zwinge ich gerade irgendwem meine Meinung auf? Gerade bei FPS reizen mich erstaunlich oft gute, aber nicht ganz perfekte Spiele wie FEAR, Metro oder Call of Juarez BiB oft mehr als einwandfreie, aber eben glatte Hochglanzproduktionen. Selbst The Darkness hatte so einige spielerische Mängel. So what?
Oder eben die endlosen Diskussionen um FF XIII, RE5 und mittlerweile RE6. Bei FF XIII konnte ich mich als langjähriger Serienfan bis heute nicht dazu herablassen, das Spiel zu kaufen, ich find´s einfach nicht gut. Muss das zwingend in jeder News in den Kommentaren stehen? RE5 find ich ganz nett, aber nicht großartig. Manch einer besteht bis heute darauf, dass das Spiel so scheiße war wie der Scheißdämon von Golgotha, und genau das geht beim sechsten Teil so weiter. Grundsätzlich so Kritik zu äußern ist schlicht und ergreifend nicht ok. Jeder der das spielt ist doof? Weil er eine andere Meinung hat oder zu einem anderen Ergebnis kommt?
Gleichzeitig macht sowas ernsthafte Diskussionen und begründete Kritik kaputt. Man könnte z.B. prima darüber diskutieren, ob gerade aus heutiger Sicht Dead Space der bessere Survival Horror und das bessere Spiel war als Resi 5. Man könnte auch prima darüber diskutieren, ob Activisions Cashcow Milking und das auf der Stelle treten Call of Duty gut tun. In der Praxis machen gerade die Stimmungsmacher solche Diskussionen aber oft kaputt oder sie kommen gar nicht erst zustande.
Genau das geht auf der anderen Seite auch für die Kritikerseite. Bloß weil Matthias Mass Effect 3 ganz toll findet muss ich die Meinung eben nicht teilen. Für mich ist und bleibt es der inhaltliche und spielerische Tiefpunkt der Reihe. Der eine Redakteur nimmt solche Meinungen hin, der andere kritisiert sie auf´s Schärfste.
Was sowas angeht sind aktuelle Schlagwörter wie verzerrte Weltsicht der Netzgemeinde eben ein weiterer selbstgelegter Stolperdraht. Bei FF XIII ist sich auch die böse Netzgemeinde nicht einig, es ist im Prinzip “nur” die Ausdruckweise, die wirklich für den Arsch ist.
Wird ein Spiel extrem kritisiert sollte sich ein Tester eben auch fragen, ob die eigene Meinung, zumindest bei der Zielsetzung eines objektiven Tests, denn auch so objektiv wie möglich war oder ab man doch sehr subjektiv gewertet hat. Denn eine “Ich hab Recht und ihr seid alle ganz doof” Haltung ist genau das, was im Netz sehr oft kritisiert wird.@Max: Du brauchst mir gar nicht zu erklären, warum du mit irgendeinem Spiel Spaß hast, das ist eben deine Baustelle. Mir können stattdessen aber ganz andere Sachen gefallen, das ist ja gerade ein wichtiger Punkt.
30. Januar 2013 um 19:09 als Antwort auf: Who criticizes the critics? Spieletester vs. Netzgemeinde. #1107010
captain carotTeilnehmerEs fließt schon in einem gewissen Rahmen mit ein. Die Grafikwertung kennt bei CoD ja auch nur noch den Weg nach unten. Waren es bei MW mal 10/10 bekommt BlOps 2 nur noch 7/10.
captain carotTeilnehmerIch hab nix gesagt, das kann ich weder dementiern noch bestätigen.
captain carotTeilnehmerAbgesehen von leider immer noch typischen Kompatblitätsproblemen kann ich so erstmal nix dazu sagen, erst recht nicht, wenn der Player bekannte Discs problemlos nimmt. Wenn eines draußen ist mal ein Firmwareupdate machen.
captain carotTeilnehmer@Lord Raptor: Ein Teil unseres Rollenbildes und Geschlechterverhaltens ist mit Sicherheit anerzogen und wird auch fröhlich weiter gefördert. Nehmen wir etwa Ü-Eier für Mädchen oder die mittlerweile klare Unterteilung bei Lego in Jungensachen und Mädchensachen.
Ein Teil ist wiederrum auch angeboren, wobei es selbst da keine so 100% klaren Grenzen gibt.
P.S.: Wenn man einen fremden Text verwendet, dann zwingend mit Angabe, alles andere wäre schlechter Stil. Man muss ja nicht für alles in Foren eine Quelle angeben, aber Textklau? Wir sind doch nicht an der Uni!!!
30. Januar 2013 um 15:00 als Antwort auf: Who criticizes the critics? Spieletester vs. Netzgemeinde. #1107004
captain carotTeilnehmerMal zwei spontane Beispiele, WET und Alice. beide abgewatscht, wenn man so will. An sich sind aber beide Spiele auch spielbar, keines von beiden ist eine absolute Katastrophe. Das ist mit Sicherheit eines der Probleme heutzutage. Die Wertungssysteme stammen aus einer Zeit, in der der größere Teil der Spiele wirklich schrott war und richtige Perlen selten. Die ersten Zeitschriften hab ich damals ja selber gekauft, nachdem ich sauer verdientes Taschengeld für Spiele wie Robocop 2 (Game Boy) in den Sand gesetzt hatte.
Wirklich eklatante Designmängel sind heute aber, zumindest bei typischen Vollpreistiteln, wirklich selten. Für mich persönlich macht das die klassiche Prozentwertung fast schon überflüssig.
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