captain carot
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captain carotTeilnehmerIch hab das nicht gegoogelt aber war der Meinung dass Bluepoint auch teilweise daran gearbeitet hat. Mit dem Live Service GoW sind die ja auch von Sony beauftragt worden. Jetzt darf das Studio wahrscheinlich wegen erneuter Strategieänderung dran glauben.
Ich halte mich eigentlich nicht für einen Meckersack, aber im Big Budget Bereich gefallen mir einige Entwicklungen so gar nicht.
captain carotTeilnehmerDas macht jetzt die KI…
Der aktuelle Trend gefällt mir so gar nicht. 10 Jahre ohne Output stimmt übrigens nicht. Die haben einige der PC Ports gemacht und Demon Souls Remaster war doch auch von Bluepoint. Und SotC PS4.
captain carotTeilnehmerJa, das vergisst man schnell mal. Mein Cousin hat sich damals Turok 2 in der EU Fassung über die Videothek besorgt. Und die US Fassung von Resi 2 war für mich der Grund meine PS1 zu modden.
Es kam halt vieles mit Verzögerung, manchmal auch gar nicht. Final Fantasy VI hab ich erst als PS1 Fassung gespielt. Und gerade in den Neunzigern ging es ab und an für Spiele auch mal in die nächste größere Stadt.
Wobei das auch nicht nur für Spiele gilt. Für Anime bin ich damals teilweise auch gefahren. Und ausgerechnet Ghost in the Shell hatte ich jahrelang nur kopiert aus der Videothek.😅
captain carotTeilnehmerAlso wenn die 8 vor der 4 ist hast du dich gut gehalten. 😜🤗
Stapel der Schande gab es zum Teil auch wohl nicht, weil wir nicht die Kohle hatten. Wer zu viele Spiele hatte der hat meistens kopiert.
Ich hab damals schon mal beim Karstadt gute Schnapper gemacht. Die haben zum Beispiel Spätsommer/Frühherbst 94 Street Fighter 2 Turbo für 39 DM rausgehauen. Auch Vortex oder True Lies (Eurofassung mit rotem Blut) hab ich damals für den Preis bekommen. Heute bekommt man teilweise Triple A Spiele anderthalb auf zwei Jahre nach Release für 10-15€, da wird wahrscheinlich von den meisten von uns gerne mal im Sale mitgenommen. Das Budget für Spiele ist auch größer. Und ja, Spiele sind zwar selten bockschwer, aber sehr oft deutlich länger. Nicht nur Rollenspiele.
Ich hab im Sommer über 100 Stunden in Pathfinder: Kingmaker versenkt. Und es dann irgendwann abgebrochen. Gefühlt hätte ich noch mindestens 50 Stunden gebraucht. Fallout 1 dürfte mit allen Quests so 30 Stunden brauchen.
Action Games und Action Adventures wiederum wurden früher durch Schwierigkeitsgrad, Speicherpunkte usw. gestreckt, sind in der Praxis meist aber echt kurz. Relativ aktuelles Beispiel, für Tomb Raider, das ich damals echt umfangreich fand, hab ich mit jederzeit speichern keine neun Stunden gebraucht.
captain carotTeilnehmerDas ist in Europa halt eh ein anderes Thema, der Markt ist teilweise schon sehr unterschiedlich. In manchen Ländern ist der PC sehr stark, in anderen überraschend schwach als Gamingplattform.
In Deutschland haben Konsolen als ganzes den PC erst in den letzten Jahren überholt. Smartphone und Tablet sind wiederum seit einigen Jahren stabil. In osteuropäischen Ländern spielt der PC AFAIR immer noch eine größere Rolle.
Anders als Konsolen werden Tablet, Smartphone und PC aber auch nicht nur zum Zocken benutzt, da fällt es dann auch leichter, etwas mehr Geld in die Hand zu nehmen.
IMO wird der Preis ein kritischer Faktor bleiben. Zumal die Generation Series 5 gegenüber PS4One tatsächlich geschrumpft ist. Ja, die PS5 läuft gut, die Xbox aber schlecht.
Ich denke auch, dass für die Mehrheit Kosten ein viel wichtigerer Aspekt ist heutzutage als brandaktuelle Technik. Switch hat das bewiesen, Switch 2 beweist das aktuell auch wieder und wenn man sich mal Steam anschaut, Fakt ist einfach, dass viele Systeme entweder alt oder Low End sind.
Ein Delay wäre am Ende deswegen IMO nicht weiter wild. Falls man es endlich mal wieder schafft, die Kosten zu drückwn sogar eher vorteilhaft.
captain carotTeilnehmerIm Schnitt lebt es sich günstiger in den USA.
Wenn man keine Kinder hat und nie krank wird? Basics können in den USA erschreckend teuer sein mittlerweile. Was bei vielen Leuten mit niedrigem Einkommen heißt, sie geben sehr viel mehr Geld für (gesunde) Lebensmittel aus. Umso mehr in Food Deserts. 3-4$ für ne popelige Kiwi oder 5$ für einen Dreierpack Paprika beim Discounter sind da normal. Die untere Einkommensschicht gibt auch überproportional viel für Medikamente aus, weil vieles einfach extrem teuer ist.
Die Wahrheit ist, ab einem gewissen Einkommenslevel lebt es sich in den USA ‚günstiger‘.Die Grundproblematik gibt es hier auch, niedrige Einkommen bezahlen i.d.R. anteilig mehr für Dinge des täglichen Bedarfs, Strom, Telekommunikation usw. als hohe Einkommen (und haben deshalb auch meist kein Geld für private Altersvorsorge etc. was die Problematik im Alter verschärft).
Dazu kommen noch andere Punkte, wie eine hohe Quote an reichen Haushalten und eine noch viel höhere Quote an armen Haushalten, die solche Statistiken halt erstmal nicht wiedergeben. Der Kaufkraftindex ist blöderweise erstmal nur ein Mittelwert, der aber nicht anzeigt, wie die Kaufkraft sich auf die Bevölkerung verteilt.
Der US-Markt ist nach wie vor der größte und wichtigste für die Konsolenhersteller.
Jain. Ausgerechnet für Sony gilt das praktisch nie. Worst Case sind Nordamerika und Europa in etwa gleich, meistens verkauft Sony in Europa mehr.
Auch das was gerne als Rest of World bezeichnet wird ist für Sony immer ganz ordentlich.MS ist glaube ich meist so bei um die 60% Verkäufen in Nordamerika ausgekommen, Nintendo traditionell erfolgreicher in Nordamerika als in Europa, aber halt auch stark in Asien.
Trotzdem bzw. gerade deswegen ist bezahlbare Hardware für Sony wichtig. Und gerade mit Blick auf hochmobile Gesellschaften dürfte das PlayStation Handheld wichtig sein.
High End ist bei Konsolen am Ende eher für eine Nische wichtig. Die Nische ist zwar groß genug für eine PS5 Pro, aber gleichzeitig gibt es einen viel größeren Markt für bezahlbare Hardware.
captain carotTeilnehmerWenn die KI Bubble hart platzt dann bricht die Nachfrage nach Speicher drastisch ein. Der Kapazitätsausbau ist da generell gaga aktuell aber das ist auch besonders speicherintensiv.
Das würden die Speicherhersteller effektiv deutlich merken weil Consumer Electronics nicht mehr der Wachstumsmotor sind, der sie mal waren.
Ich gehe aber auch nicht von einem so großen Knall aus. Eher davon, dass ein Player (OpenAI please) mangels Finsnzmitteln die Grätsche macht und der Rest der Unternehmen nicht mehr ganz so viel Kohle in den Arsch geblasen bekommt und auf nachhaltigeres Wachstum (und tragfähige Geschäftsmodelle) setzen muss.
Selbst das würde noch ziemlich viel Kapazitäten brauchen aber nicht in dem absurden Maß wie aktuell.
captain carotTeilnehmerUS-Zahlen. Dabei sollte man auch daran denken, dass Amis von ihrem Netto noch viele Sachen bezahlen, die bei uns vom Brutto abgehen, die Lebenshaltungskosten dort mehr gestiegen sind und so weiter.
Tatsache ist aber auch, dass teure Konsolen Gefahr laufen, ein reines Luxusgut zu sein. Was die Zielgruppe deutlich einschränkt.
captain carotTeilnehmerDanke. Ich fühl mich langsam auch schon retro😜
captain carotTeilnehmerDer Punkt ist rückblickend schon witzig. Mir kam die Zeit damals viel länger vor oder vielleicht tickt die Uhr einfach mittlerweile schneller. Immerhin steht seit heute auch schon eine sechs hinter der vier.
Ich denke ihr wisst was ich meine
captain carotTeilnehmerIst schon faszinierend, wie aktiv die Community ist. Wobei auch erstaunlich viel ausgerechnet bei der Wii U passiert.
captain carotTeilnehmerWäre sicher ganz toll für alle ohne Gigabit Internet. Dann kann man auch gleich komplett streamen.
Ich sehe tatsächlich nicht so die Gefahr für komplette Gaming Dominanz. Der Markt ist eigentlich frakturierter denn je und auf Konsumentenseite wird gleichzeitig nicht unendlich Geld ausgegeben. Eher werden sogar günstigere Spiele gekauft.
Werden Konsolen zu teuer wird eher noch mehr auf Smartphone, PC usw gespielt weil man die Geräte tatsächlich auch braucht.
Sorgen würde mir eher eine Streaming Only Zukunft machen weil die am Ende den Großkonzernen wie Amazon, MS usw gehören würde.
captain carotTeilnehmerWir haben da leider auch ein Oligopol von drei großen Herstellern und zwei deutlich kleineren chinesischen. Es gab auch immer wieder mal nachweislich Absprachen aber die saßen nie so sehr am längeren Hebel.
Edit: falls die Blase nicht platzt wird es in den nächsten zwei, drei Jahren einen Haufen Probleme geben. Im PC Bereich ist es erstmal offensichtlich, kleinere Anbieter bleiben auf der Strecke. Aber nicht nur PC Hersteller sondern auch Anbieter von Gehäusen, Zubehör, Netzteilen und so weiter. Denn den ganzen Kram kauft man nur bei Neuaufbauten.
Im Konsolenbereich wird ein Generationswechsel wie bei Nintendo deutlich schwerer, was aber auch den Spieleverkäufen abträglich ist und auch für Third Party Zubehör wie Controller eher schlecht ist.
Nischenmärkte wie Retro Handhelds könnte das auch ziemlich hart treffen. Die setzen auf fertige SoCs, die aber damit deutlich teurer werden könnten, kleinere SoC Hersteller könnten sogar verschwinden.
captain carotTeilnehmerIch würde es auch nicht nur an Doom festmachen. Damals nahm 3D auch Fahrt auf sowie Echtzeit Strategie. Und es gab eine Flut an allen möglichen Simulationen. Auch Rundenstrategie hatte es lange schwer, während Echtzeit Strategie mit Command & Conquer und Warcraft 2 plötzlich durchstartete.
Und man sollte auch nicht vergessen, dass CRPG in den frühen Neunzigern ziemliche Kompexitätsmonster wurden. Fallout oder Baldurs Gate waren schon Titel, die in vielen Bereichen wieder deutlich entschlackten. Das war damals auch bitter nötig um wieder auf Erfolgskurs zu kommen.
captain carotTeilnehmerUltima 8 ist von 94. In dem Jahr kam noch einiges.
Diablo ist schon nicht schlecht aber bestenfalls Action-Rollenspiel.
Der Kernpunkt ist auch nicht dass gar nichts kam, aber verglichen mit wenigen Jahren vorher tatsächlich fast nix mehr.
Ein paar Jahre vorher kam noch sehr viel mehr.
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