captain carot
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captain carotTeilnehmerKeiner der Urheber wird heute je ne Mark von ihren alten Werken sehen
Naja, gerade das ist bei den Homecomputern weniger der Fall als auf Konsole. Denn gerade bei den deutschen und britischen Entwicklern findest du doch einige, die selbst die Rechte an ihrer Software haben. Manchmal auch einfach, weil Devs und Publisher genau die gleichen waren.
Thema ‚zweckentfremdet‘, ich verstehe zwar, wie du das meinst, aber wenn man sich die Technik vieler Homecomputer anguckt, dann waren die anders als ser PC in seinen ersten Jahren vom Start weg auch für Spiele gedacht.
Viele Geräte hatten auch anfangs Modulschächte, entweder fest integriert oder als Zubehör. Datasette und Diskette waren dann aber halt auf Dauer bei großem Speicher billiger. Und natürlich auch beschreibbar.
Klar, die Dinger sind keine reinen Spielemaschinen, aber bei den meisten steckt das Zocken schon in den Genen.
captain carotTeilnehmerBei Homecomputern lauern ein Haufen Probleme. Viele damals populäre Marken hängen deutlich hinter Mega Man, Contra etc. und manche sind sogar eher nut in bestimmten Ländern populär gewesen. Das macht gerade aus der 8-Bit Ära viele Titel für Publisher unattraktiv.
Die Rechtesituation ist manchmal ziemlich verfahren. Aus einer Reihe von Gründen.
Und dann gibt es eben auch einen Haufen Titel aus dem nicht so actionreichen Bereich, der ohne Tastatur nicht wirklich nutzbar ist.
Als letzes kommt dann vielleicht gerade in der Spätphase dazu, dass andere Versionen von 16-Big Systemen beliebter sind
captain carotTeilnehmerAus gegebenem Anlass, mein Lieblings Aliens vs Predator:
Technisch natürlich mehr als angegraut. Aber atmosphärisch fand ich das Spiel immer wesentlich dichter als die Rebellion Spiele, für damalige Verhältnisse war die Story gut erzählt und alle Figuren fühlen sich generell sehr unterschiedlich an. Die Marine Kampagne hatte dabei ein paar relativ gelungene Horror Elemente. Ein bisschen zeichnen sich da schon Condemned und FEAR ab.
captain carotTeilnehmerDas Problem mit dem Brotkasten bei mir, ich hab den live erst nach dem Amiga (von meinem Onkel) kennengelernt. Da wirkte die Kiste natürlich völlig antiquiert damals. Aus heutiger Sicht hat er natürlich einiges zu bieten. Nur ist halt keine persönliche Connection da.
Aber zum Thema, starke Leistung. Gerade auch die früheren Projekte. Da stecken schon echt Fähigkeiten drin.
captain carotTeilnehmerRichtig schade. Von der alten Besetzung war zwar wohl nicht mehr viel da, aber gerade NOLF und FEAR sind zwei ziemliche Genre Meilensteine. Bei mir persönlich hat Alma auch für mehr Schreckmomente gesorgt als die meisten ‚richtigen‘ Horrorspiele.
War im Endeffekt wohl absehbar, nachdem Warner sich ja unbedingt auf GaaS konzentrieren will und auf gute Single Player scheißt.
captain carotTeilnehmerDas Wukong Team hatte null Konsolenerfahrung gerade im Bereich Optimierung. Wukong läuft relativ sauber (in low) auf fem Steam Deck. Einen Port auf Series S mit deutlich mehr Leistung aber wesentlich weniger RAM. Das ist hier das Hauptproblem. Und ich denke dass es das zukünftig noch häufiger werden wird.
An sich sind Ports von PC auf Xbox dank OS und API relativ straight forward. In der Theorie macht das Ports eigentlich leicht. Aber gerade die Series S setzt zumindest beim RAM enge Grenzen.
captain carotTeilnehmerDas dürfte aber eben an den innerchinesischen Verkäufen liegen. Denn die dürften grob zu 90-95% auf PC sein. Im Rest der Welt wohl deutlich ausgeglichener.
captain carotTeilnehmerAuf so einige Fanübersetzungen bin ich vor einer Ewigkeit gestoßen. FF IV, Bahamuth Lagoon oder Seiken Desnsetu 3. Wobei letzteres damals ziemlich buggy war. Damals lief auch längst nicht alles gut.
captain carotTeilnehmerKönnte, aber normalerweise meckert das Bios/UEFI wegen Verlust der Einstellungen. Allerdings sind Fertigrechner (und damit alle Laptops) da manchmal nicht sehr mitteilsam.
captain carotTeilnehmerDie Port Quali bei Sony schwankt einfach. God of War (beide), Helldivers 2, Horizon (alle drei) oder Spider-Man waren wirklich gute Ports, Last of Us Part 1 oder jetzt Spider-Man 2 eher schlechte. TLoU lief bizarrerweise auf einer RX 6700 deutlich besser als auf vielen schnelleren Karten. Die hat quasi die gleiche Konfiguration wie die PS5 GPU, und das spricht eher für einen Lazy Port.
Die reinen Steam Fans wird man au h nicht zu einer PlayStation überreden können. Allerdings kann man sich da durchaus einen lukrativen Zusatzmarkt schaffen. Allerdings gibt es dennoch mehr als die Steam Only Spieler. Und da kann man potenziell Leute nicht nur für Sony IPs begeistern.
Momentan sehen wir auch einen Konsolenmarkt, der zumindest im klassischen Bereich nicht mehr wächst. Bei Nintendo muss man natürlich erstmal abwarten, ob sie den Erfolg der Switch wiederholen können. Aber Xbox und PS zusammengefasst zeigt faktisch kein Wachstum mehr. Die PS4 hat schon von der schwachen Xbox One profitiert. Und momentan sieht es so aus, als ob XS und PS5 zusammengefasst weniger verkaufen werden als in der letzten Generation.
captain carotTeilnehmerWobei Sony das Thema echt was geschickter angehen muss. Teilweise denkt man ja gerade um. Wider weg vom PSN Zwang zum Beispiel. Dafür waren einige der letzten Ports zum Release ziemlich durchwachsen (andere aber sehr gut).
captain carotTeilnehmerVorausgesetzt man hat eine neuere Xbox mit Disclaufwerk ist vieles kompatibwl. Aber lange nicht alles. PGR 3 und 4, mit die besten Arcade Racer der damaligen Generation zum Beispiel nicht. Wenn ich mich korrekt erinnere ist auch The Darkness konsolenexklusiv gewesen. Aber zumindest in der Xbox AK. Ridge Racer6 und 7, exklusiv. Bei Sony sieht man auch erst wenn man genauer hinguckt, wie viele Titel keine Next Gen Ports bekommen haben.
Langzeitarchivierung ist bei den aussterbenden Laufwerken mittlerweile auch so eine Sache. Auf lange Sicht werde ich meine Xbox 360 Titel wahrscheinlich nur per PC-Emulator sicher spielen können. Klar, gerippt.
Dabei kann auch noch vieles per Emulator besser laufen. Und ja, das gilt sogar für die Emulation auf Konsole. Dark Souls 360 läuft auf der Series X nicht nur in hoher Auflösung, selbst Blighttown hat stabile fps. Und das ist wirklich einer der extremen Fälle von damals.
Aber auch PC Emulation bietet da reichlich Vorteile mittlerweile. Es ist noch lange nicht perfekt und für ein Far Cry 3 oder Elder Scrolls eigentlich Quatsch. Aber für sehr viele Spiele eben auch nicht.
P.S.: es ist jetzt ziemlich genau 25 Jahre her, dass ich angefangen habe, mich mit dem Thema zu beschäftigen. Damals haben sich Freunde teilweise gewundert, warum ich so ‚alten Scheiß‘ wie SNES oder Mega Drive emuliere.
captain carotTeilnehmerSiehe Beispiel weiter oben, PGR 3 und 4 zum Beispiel.
Momentan ist die beste Variante nicht immer aber oft die Series X für 360-Titel. Mirrors Edge als Beispiel in 4K 60fps ohne Aufwand oder Probleme. Aber für mich ist da unter anderem auch die Frage wie es zukünftig überhaupt um meine Disctitel steht. Ich habe da noch einen ordentlichen Backlog, den ich ggf auf den PC gezogen bekomme aber auf Konsolen ohne Laufwerk nicht. Und von optischen Laufwrrken verabschiedet sich MS gerade noch schneller als Sony.
Bei der PS3 gilt wiederum, es gibt doch relativ vieles was nie portiert wurde, AK für die Kiste gibt es seitens Sony nicht.
Und schließlich heißt funktionierende Emulation auch dass man unabhängig von den Plattformbetreibern ist.
Die müssen ja nicht mal Pleite gehen, aber haben nicht unbedingt Interesse, Titel kompatibel zu machen oder können es aus rechtlichen Gründen auch nicht.
captain carotTeilnehmerJeder kann spielen was er mag. Ich würde auch keine Sportspiele anpacken.
Stichwort High End PC: braucht man heute objektiv betrachtet gar nicht außer man muss alles Maxed Out zocken. Für Emulation eigentlich gar nicht mehr. Da reicht Mittelklasse Hardware völlig. Hatte mir gestern für dein Teknoparrot ein paar Sachen bei YouTube angeguckt. Und da lief zumindest das was ich gesehen hab alles mit ner RTX 3050 und Ryzen 5 3600 gut.
PS4 Emulation ist momentan noch ein Problem. Wobei ich das wegen der PC-Nähe der Hardware eher als Software Problem sehe und nicht so als Hardware Geschichte. Aber das Thema gehört auch noch lange nicht in die Retro Ecke.
Anders sieht es allmählich mit PS360 aus. Gerade die Xbox 360 wird dieses Jahr 20.
captain carotTeilnehmerDas hat wie so oft zwei Seiten. Rapid Prototyping gerade bei komplexeren Inhalten ist einer der Bereiche, wo ich mir ML-Inhalte noch vorstellen könnte. Auch sowieso schon generierte Open Worlds können mit den passenden Daten durchaus besser werden. Sofern man nicht alles der ‚KI‘ überlässt. Machine Learning hat durchaus Bereiche im Game Development, wo man es sinnvoll einsetzen kann.
Die Frage ist eher, ob man es richtig einsetzt.
Allerdings geht die Entwicklung jetzt aktuell auch so rasant, dass man Gefahr läuft sich überrollen zu lassen.
Und Planungen wie aktuell von MS (die sind vermutlich nicht die einzigen) laufen ganz schnell in die falsche Richtung.
Mal abwarten wo uns das in den nächsten Jahren noch hinführt.
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