ChrisKong

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  • als Antwort auf: Elden Ring #1746587
    ChrisKongChrisKong
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    @Bort
    Also mit deiner Einschätzung liegst du falsch. Der Unterschied ist hier einfach zu anderen Spielern, dass ich versuche durchzuhalten. Wenns mich packt, probier ich einen Boss auch 100 mal. Ich hätte nur schon keinen Nerv für die ganzen Platins aus den Resi-Spielen.
    Was die Menge an Spielen angeht. Ich glaub in meinem zockerreichsten Jahr hat es für 26 Spiele gereicht, was aber einmalig war. Davon war auch keines nur annähernd platiniert. Gibt natürlich immer Spieler, deren einziger Lebensinhalt Trophies sind. Die werden dann vermutlich über deine 20 pro Jahr schmunzeln. Aber ich glaube dafür muss man von beruflichen wie familiären Pflichten komplett entbunden sein, schätze ich mal. Also gemessen an dem, spielst du relativ wenig, dafür recht effizient. Ich hab so viel Zeit in ER reingebuttert, weil ich Passagen oft einfach länger abgesucht habe und immer wieder mal einen Besuch abgestattet habe. Diese Spielweise ist zum Teil absolut redundant. Darum komme ich auch auf über 20h oder gar 30h beim ersten Durchgang von Last of Us, was die meisten in 15 oder so durch hatten und das nicht mal auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad.

    als Antwort auf: Elden Ring #1746499
    ChrisKongChrisKong
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    Ja, eben, Du. Also mit 270 Platintrophäen, wenn ich deine Gamercard richtig lese, gehörst du zu dem Teil an Spielern, für die das ein entspanntes Spielen ist. Aber wenn ich hier von div. Zockern lese und auch bei div. Bossguides, wie froh manche um die Tipps waren, dann bist du hier einfach die Nische. Und um alle Enden zu erspielen, darf man auch gewisse Sachen nicht verpassen, war z.B. bei mir der Fall. Das ohne Anleitung ist dann schon eher ein Zufallstreffer.
    Vielleicht hast du einfach eine etwas falsche Wahrnehmung diesbezüglich. Ich würde mich persönlich eher im unteren Mittelfeld einstufen und die meisten Games spiel ich nicht auf der höchsten Stufe. Darum sind deine Angaben bezüglich Schwierigkeit und Spieldauer leider unbrauchbar. Das kannst du durchaus als Kompliment betrachten. Ich muss sagen, ich habe aber auch nicht die Ambitionen, auf ein wirklich neues Level zu kommen, denn meistens spiel ich ein Game auch nur einmal durch, einfach aus Zeitgründen.
    Mir gehts hier halt nur drum, dass du die Bedenken jeweils von deinem Standpunkt aus relativierst. Dabei solltest du halt wirklich berücksichtigen, dass du skilltechnisch zur Elite hier im Forum gehörst. ^^

    als Antwort auf: Elden Ring #1746495
    ChrisKongChrisKong
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    @Bort Ich glaub du musst mal davon wegkommen, deine Platinsucht als Massstab zu nehmen. Die meisten Spieler brauchen für das in der Regel doppelt so lange, wenn es denn überhaupt in ihrem Möglichkeitsbereich liegt. Geschweige denn, dass es auch nicht jeden reizt das Spiel dann mit einem Guide durchzuspielen, um die Trophäen einzuheimsen.
    Es soll doch jeder solange in einem Spiel verweilen, wie er Spass damit hat. In meinem Fall war das recht lange, die Ermüdungserscheinungen nahmen gegen Ende dann doch merklich zu.
    Elden Ring hat mMn andere Stärken als Breath of the Wild und umgekehrt. Dort war ich z.B. aber auch null motiviert, es zu komplettieren mit dem Sammelkram, was ich bei Zelda sonst in der Regel versuche. Wind Waker war damals mit den Fotografien und den Figuren auch ein Negativbeispiel, zumal die Anzahl Fotografien da auch begrenzt war.
    Ich glaube das einzige Spiel in letzter Zeit, das exakt die richtige Länge hatte, war für mich Fallen Order. Alle anderen hätte man bei so einigen Dingen durchaus straffen können. Und da muss ich Super Lopez recht geben, Dark Souls 1 ist ein gutes Beispiel für ein rundes Spielerlebnis auch in diesem Punkt.

    als Antwort auf: Der Film und Fernseh Thread #1746482
    ChrisKongChrisKong
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    Über Laufzeiten von Filmen kann ich mittlerweile Referate halten. 95% von dem, was heute über die Kinoleinwände flimmert, wäre in den 80ern nach 90 Min. vorbei gewesen. Damit man dabei nicht einschläft, schneidet man Filme, bis zum epileptischen Anfall des Publikums. Oder füllt so viel Exposition rein, dass man quasi gefühlt ein Tutorial-Level im Film drin hat. Multiverse of Madness war da ein sehr gutes Beispiel für diese Problematik. Ist wie bei Spielen. Die werden auch immer länger aber nicht zwingend besser. 🙂

    als Antwort auf: Der Film und Fernseh Thread #1746476
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    @Carot

    Die Systemkritik findet halt nur mit angezogener Handbremse statt und bezieht sich auch eher auf eine Pandemie-Situation, bei der irgendwie kein Land alles richtig gemacht hat. Insofern interessant, da Taiwan ja sehr restriktiv war und die Behörden dort sicher ähnlich durchgegriffen haben wie auf dem Festland. Man kann den Film leider auch nur hinsichtlich der Gewalt bewerben.

    Bei Uncharted ist es wirkt es wie bei einem Netflix Film, man hat eine Szenerie, aber wies dorthin geht usw. interessiert keinen. Fühlt sich auch hier wieder eher so an, als schaue man einen Reiseführer mit Hollywood-Darstellern. Bezüglich der Schiffe, die sehen in dem Film jetzt nicht allzu gross aus. Aber da das in echt ja nie gehen würde, ist halt auch alles in diesen Szenen CGI-Kram. Schon das Intro mit dem Kampf im offenen Flugzeug überzeugt nicht.

    @Tabby Den muss ich mir auch noch anschauen, mindestens das gleiche Level hätte ich aber erwartet. Aber machen wir uns nichts vor, die Fortsetzung gabs ja sowieso nur, weil der Vorgänger überraschend erfolgreich war.

    als Antwort auf: Elden Ring #1746287
    ChrisKongChrisKong
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    Eine Stadt voller NPC hätte aus meiner Sicht nicht wirklich zu ER gepasst und vielleicht auch etwas die „mystische“ Stimmung versaut, die FS immer schafft aufzubauen.

    Doch, klar hätte es gepasst. Sagt ja keiner, dass man die muss ansprechen können oder sowas. Aber eine Stadt mit einer Kneipe, in der nur Gemurmel und Raunen zu hören ist. Einwohner, die schnell die Läden verschliessen, wenn man durchreitet oder in Gassen verschwinden. Mit Sicherheit wäre das der Stimmung absolut nicht abträglich gewesen. Im Gegenteil, es hätte das Unheil und Elend des Reichs verdeutlicht und dem Spieler näher gebracht. Der Gag wäre vielleicht genau der gewesen, dass man die NPCs eben nicht volllabern kann.

    als Antwort auf: Elden Ring #1746226
    ChrisKongChrisKong
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    Ich mag Fallout 3, aber die OW hatte auch recht oft sich wiederholende Elemente. Mit der Abwechslung von Elden Ring kann das kaum mithalten. Ich hab in beide Spiele wohl die meisten meiner Spielstunden versenkt. Dass es durchaus Gründe gibt, warum man sich ab Elden Ring nerven kann, habe ich schon selber immer wieder mal durchgekaut. Im Grossen und Ganzen bleibt mein Fazit aber stehen, dass es sein ganzes Lob durchaus verdient hat, denn wirklich viel Vergleichbares gab es nicht in der Form.
    Das mit der toten Welt ist relativ. Ich nehme an, du vermisst eine richtige Stadt mit vielen NPCs und dgl. Ja, das hätte ich auch toll gefunden. Aber nur von den Gegnern her, wäre es mir manchmal lieber gewesen, die wären auch tot. 😉
    Die Lust, es nochmals durchzuspielen habe ich aber genauso wenig wie du. Da reizen mich die anderen Fromsoft-Spiele mehr.

    als Antwort auf: Der Film und Fernseh Thread #1746225
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    Uncharted

    Die Entstehung des Films hat einiges an Zeit gekostet. Wies scheint, war Mark Wahlberg für die Hauptrolle vorgesehen. Da er aber für ein Franchise, das mehrere Teile bringen will, aber mittlerweile zu alt war und man mit ihm einen Vertrag hatte, bot man ihm kurzerhand die Rolle des Sully an. Die Hauptrolle ging an Spider-Man Tom Holland. Als jungen Drake kann man sich Holland durchaus vorstellen. Mit dem im Spiel hat er aber nur bedingt was gemein. Sully allerdings, der väterliche Mentor von Drake, Mark Wahlberg passt vom Typ her einfach gar nicht. Und so entsteht denn auch nicht die passende Chemie zwischen den Figuren. Hier ist es jetzt aber weniger die falsche Umsetzung die mich stört, sondern dass aus Sully und Drake einfach zwei Gauner gemacht werden, die sich übers Ohr hauen wollen oder doch nicht. Vom Charme wie bei Paul Newman und Robert Redford in der Clou ist man meilenweit entfernt. Aus dem Duo wird schnell eine Menage a trois als Chloe Frazier auftaucht. Sie bringt zumindest etwas frischen Wind in die Bromance.
    Der Film will ein Abenteuer-Film sein, leider funktioniert er als dieser mehr schlecht als recht. Das liegt zum einen an der Technik, die hier auch noch max. drüber ist. Es fühlt sich einfach nicht nach Abenteuer an, wenn man mit dem Handy quasi von überall rasch Hilfe herholen kann. Der Film hat dann auch noch so Anschlussmomente, wo die Protagonisten einfach aus dem Nichts ein Motorboot parat haben. Aber damit nicht genug Bullshit. So ein Piratenschiff kann zwischen 300-370 Tonnen wiegen. Die Hubschrauber, die diese wegfliegen als wären das Luftballons sind nicht nur etwas übertrieben. Die stärksten schaffen in der Realität 20 Tonnen. Zumindest spuckt das Google aus und listet ein russisches Modell. Ist also nicht mal in der Nähe davon. Und so ist es so ziemlich mit jedem Element in dem Film, nichts, aber auch gar nichts ist da durchdacht. Man wechselt die Szenerie wie einen Level. Wie man da hinkommt? Sogar die Spiele sind da konsistenter und logischer. Vieles wirkt auch so unnötig kompliziert, wie der Diebstahl zu Beginn des Films. Die Schnitzeljagd ist dann auch stark an den Haaren herbeigezogen.
    Interesse für Geschichte weckt der Film leider auch nicht, das hätte er ja durchaus können. So bleiben nur halbseidene Effekte und ein zumindest gut gelaunter Cast. Bei Wahlberg ja nicht unbedingt eine Selbstverständlichkeit. Den Film hat man aber schnell wieder vergessen. Am ehesten bleibt die tumbe Logik im Gedächtnis, was die Macher sicher nicht im Sinn hatten. Sofern sie überhaupt was im Sinn hatten. Von tollen Schauwerten kann man ob der ganzen Künstlichkeit kaum sprechen. Im Grunde fehlt es an allem. An Exotik, Humor, Mystik, Historie, Spannung und sogar die Action ist nicht wirklich nennenswert. Also alles Zutaten, die in einen Abenteuerfilm gehören. Zu gefällig präsentieren sich die Lösungen der Rätsel. Die Gegner sind genauso wenig ernst zu nehmen.
    Wer sich etwas von der Beziehung von Nathan zu seinem Bruder verspricht, dürfte auch enttäuscht werden. Man sieht da nur den jungen Darsteller und auch dieser scheint jetzt von der Art her nicht wirklich zu passen. Eine ältere Version, da würde Ian Glen (Game ot Thrones) gut passen. Videospielfilm-Erfahrung hat er ja dank Resident Evil und tada, Tomb Raider.
    Summa summarum reiht sich der Film für mich noch hinter den Tomb Raider Filmen ein. Nicht, dass man dort nicht ähnliche Macken hat. Aber zumindest schmeckt es mehr nach einem Abenteuer. Und genau darauf kommt es mir hier an. Dass man konzeptionell mit der Neuzeit eher schwer dieses Gefühl entstehen lassen kann, liegt in der Natur der Sache. Hier sieht man schön, dass eben zu viel Technik und dann noch solch erfundenen Kappes, sämtliche Spannung unterläuft. Fragte man sich bei Indiana Jones immer, wie er sich wohl wieder aus der Situation windet, so zaubert man hier einfach den Deus ex Machina hervor. Die positiven Anlagen des Films kann man vielleicht in einem anderen Teil ausspielen und aus Hollands juvenilem Charme etwas machen. Aber dafür müsste man direkt auf ein Buddy Movie setzen. Hat man das hier schon versucht? Dann ist das gründlich misslungen. Ohne fähigen Autor wird das nichts. Mehr Fast and Furious als Indiana Jones. Von daher klar, wer eher angesprochen wird.

    als Antwort auf: Der Film und Fernseh Thread #1746221
    ChrisKongChrisKong
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    The Sadness

    Auf dem Cover des Mediabooks, respektive dem Umlayer prangt fett der Schriftzug, es mit dem blutigsten Zombie-Film aller Zeiten zu tun zu haben. Gut, man kennt ja diese Übertreibungen. Aber der Film ist absolut deftig, das kann man durchaus festhalten. Das mit den Zombies ist wiederum so eine Sache. Tatsächlich sind die Infizierten eher eine Variante der Crazies von Romero denn von seinen langsam schlurfenden Horrorgestalten. Die Befallenen denken, reden, aber leben auch ihre Triebe ohne Hemmungen aus. Inkubationszeit, wasn das? Die Logik sollte man gleich mal beiseiteschieben. Personen, die im Blut baden und längst infiziert sein müssten, sind es nicht, andere wiederum schon. Ein klares Muster scheint es nicht zu geben. Dass diese Willkür der Dramaturgie zuweilen schadet, war sich der Macher wohl zu wenig bewusst. So muss diese nämlich auch für eine Stelle im Film herhalten, die man zwar lange vorher kommen sieht, aber wirklich schlüssig wird das nie.
    Zurück zum Gewaltgrad. Der Film lebt davon und das merkt man ihm auch an. Ich fragte mich die ganze Zeit, ob der Film mir auch abseits davon noch was bieten konnte. Ich bin mir da ein wenig unschlüssig. Da ist dieser oberflächliche Kommentar zu Chinas Covid-Politik oder generell gegen China. Da hat es dann auch Klick gemacht, dass dieser Film nicht aus China ist. Zuerst war ich ja eh von einem koreanischen Film ausgegangen, da vermutlich in letzter Zeit mehr interessante Sachen von dort kamen. Aber Mandarin spricht man dort nicht. Also blieb letztlich Taiwan übrig und so ist es denn auch, inszeniert aber von einem Kanadier, der lange dort gelebt hat. Trotzdem wirkt der Film durch und durch asiatisch, inkl. der schrägen Monologe. Nur wenn schon die chinesische Führung parodiert werden soll, warum dann nicht gleich Darsteller nehmen, die den Vorbildern ähneln? So bleibt die Szene bemüht und generelle Behördenkritik ist hier mehr ein Raunen als laut ausgesprochen. Nicht weiter wild, aber meine Eingangsfrage kann der Film nicht wirklich beantworten. Nun ist es aber so, dass Zombies eine politische Herkunft haben, wenn man sich auf Romero beruft. Generell sind viele Horrorfilme von Kommentaren zur Gesellschaft durchzogen. Das fällt hier aber nahezu weg. Vielleicht kann man die Szenen zu Beginn in der U-Bahn so interpretieren, da scheinen auch die ganzen Gaffer teilnahmslos ihr Schicksal zu erwarten, fast so, als gehöre das Abschlachten zum Service des Bahnbetreibers.
    Wer nur den Torture-Porn-Ekelfaktor eines Hostels sucht, der ist hier bestens bedient. Bei der sexuellen Gewalt nimmt man sich sogar überraschend zurück. Vielleicht wäre das für die Taiwanesen zu viel des Guten gewesen. Hier stellt Gaspar Noes Irreversible immer noch den Goldstandard im seriösen Kino dar. Die Frage bleibt freilich, ob man sich das geben will? Die Gewalt hat hier nichts Entlarvendes, sie ist der Spezialeffekt des Films. So gesehen bleibt der Film pointless, aber immerhin spannend bis zum Schluss. Mehr hat mir der Film leider nicht gegeben. Dabei wäre es interessant gewesen, mehr von Taiwan zu sehen, respektive über das Leben dort zu erfahren. Da der Film dank seiner Vermarktung für Furore gesorgt hat und die Identitätsmerkmale eher gering sind, lässt sich der Stoff auch problemlos für andere Regionen der Welt adaptieren. Das wird sicher passieren. Alles andere wäre eine Überraschung.
    Wem kann ich den Film empfehlen? Auch das eher schwierig, denn unter welcher Vorgabe würde ich ihn jemand anderem zeigen wollen? Komm, sie dir das mal an, wie krass das aussieht? Wie ich sagte, der Film hat auch die Nachhaltigkeit eines Effekts. Einmal gesehen, ist das Bedürfnis eher klein, sich den nochmals anzusehen. Ich sags mal so, wer eine ordentliche Dosis Gewalt sucht, ist hier richtig. Wer von einem Horrorfilm mit dieser Thematik mehr erwartet, könnte enttäuscht werden.

    als Antwort auf: Der Film und Fernseh Thread #1746219
    ChrisKongChrisKong
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    A Quiet Place 2

    Der erste Film endete ja mit der Erkenntnis, dass die Ausserirdischen auf einer bestimmten Tonfrequenz sehr anfällig sind. So anfällig, dass man sie zumindest verlangsamen kann, um ihnen den Gnadenschuss zu verpassen. Daraus wurde dann eine Mami räumt jetzt ordentlich auf im Finale des ersten Teils. Das war leider so unpassend und erinnerte eher an Videospiele und diesen Moment, wenn man plötzlich overpowered ganze Horden wegfegt. Erstens mal schon komisch, dass man von Seiten Militär nicht auf die Idee kommt, bei Geräuschsensiblen Wesen das als Waffe einzusetzen und zweitens ist das Gehör von den Dingern auch so selektiv, dass sie genau zu wissen scheinen, wann ein Mensch irgendein Geräusch verursacht hat oder ob es einfach sonst etwas ist. Ja, die Prämisse krankt von Hause aus schon recht derbe. Wie man auf die Idee kommt, keine Schuhe zu tragen und lieber mit blutigen Füssen rumlatscht, ist mir auch ein Rätsel. Zumal das die Familie irgendwie exklusiv zu machen scheint. Aber dafür durch den Wald rascheln.
    Alles nur doof? Nein. Aber man bedient sich so offensichtlich bei Naughty Dogs Last of Us, dass man das schon schwer ignorieren kann. Hier erhält man sogar eine Art Vorgeschichte, die uns Charaktere aus dem ersten Teil zurückbringt, allen voran Joel äh Lee (John Krasinski – Regisseur der beiden Teile). Das erinnert zusammen mit dem darauffolgenden dystopischen Setting halt an das Spiel. Zumal man ein Vater-Tochter Gespann im Nachfolger platziert, das quasi eine ähnliche Zweckgemeinschaft darstellt, wie die Protagonisten im Spiel.
    Cilian Murphy ist der Neue im Bunde und ich muss sagen, egal wo, der liefert immer ab. So auch hier. Auf Darstellerseite kann man ein sehr positives Fazit ziehen. Die Inszenierung lässt das nötige Mass an Spannung aufkommen. Ich habe mich keine Sekunde gelangweilt. Der Film ist für einen aktuellen Film auch erfrischend kurz. Allerdings kommt dafür das Ende so daher, dass man sich bewusst die Möglichkeit offenhält, mit einer Fortsetzung daran anknüpfen zu können. Muss jetzt mMn nicht sein, weil die meisten der Ideen eigentlich schon in Teil 1 vorhanden waren und man eher Gefahr läuft den Widersinn noch anzuhäufen.
    Denn bei aller Spannung muss man festhalten, Murphys Figur oder was sie tut scheint wenig nachvollziehbar. Das fängt schon mit Geräuschfallen an. Wem ist denn damit geholfen, wenn er so die Ausserirdischen zu sich anlockt? Wie leicht sich die scheinbar unzerstörbaren Aliens dann aber von Schrotflinten abknallen lassen, verwundert dann auch.
    Naja, der Film lebt von seiner Stimmung und die bringt er sehr gut rüber. Als Drehbuchschreiber hatte Krasinski bei Teil 1 noch Unterstützung, hier hat er sich alleine versucht. Nicht wirklich seine Stärke. Die ganzen Schwächen des Films liegen nämlich genau hier drin.
    Soundtechnisch ist der Film ein Brett und klar eine Empfehlung an alle Heimkino-Enthusiasten. Das Bild kann da zum Teil nicht mithalten. Zum Beginn gibts sogar zahlreiche Unschärfen.
    Fazit: Zum Teil etwas dümmer als der erste Teil. Der Spannung tut das oft keinen Abbruch. Dass man die Aliens nicht weiter thematisiert halte ich für einen Vorteil. Die Spannung wird auch in einer Parallelmontage auf die Spitze getrieben. Dann funktioniert der Film auch am besten. Wer sich fragte, wie ein The Last of Us Film hätte aussehen können, kriegt hier die Antwort.

    als Antwort auf: Gernseh-Serien #1746211
    ChrisKongChrisKong
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    als Antwort auf: Der Film und Fernseh Thread #1746095
    ChrisKongChrisKong
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    Nach erst einmaliger Ansicht vom Fünften, würde ich den sogar eher ans Ende oder die zweitletzte Stelle setzen. Aber das kann durchaus ändern. Was du bei Teil 5 ansprichst war das eine, das andere waren ein paar unsinnige Entscheide der Charaktere, die konstruiert wirken, z.B. Dewey. Generell sind gewisse Sachen immer weit hergeholt, bezw. widersprechen sich. Z.B. schon in Teil 1, wenn Sidney das erste Mal attackiert wird, am Ende es aber so wirkt, als sollte sie das letzte Opfer sein und nicht eins zwischendrin. Einerseits eine geplante Motivation dahinter, andererseits unterläuft man diese dann? Das macht aus Sicht der Schreiber Sinn, wenn man die Motivation für die Täter nicht zu früh offenbaren will, aber aus Sicht der Täter macht das absolut keinen Sinn.
    Ich hoffe mal, die Reihe behält die Qualitäten bei.

    als Antwort auf: Game-News-Plattformübergreifend #1746094
    ChrisKongChrisKong
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    Per WLAN und Heimnetzwerk dauert das wirklich ewig und ich hab nur zwei Spiele rüberkopiert.
    Alles andere ging sehr fix und war unkompliziert. Wobei man die Schritte genau befolgen sollte, die angezeigt werden.

    als Antwort auf: Game-News-Plattformübergreifend #1746088
    ChrisKongChrisKong
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    Viel Spass mit deiner PS5. Ich finde aktuell nur das Design eine absolute Panne. Nicht unbedingt wegen der Ästhetik, aber zweckmässig geht definitiv anders. Und wenn man sie liegend hat, wie ich, ist das Fach für die Discs sogar noch ne Ecke bescheuerter als man das je sonst wo gesehen hätte. Keine Ahnung, was die sich dabei gedacht haben.
    Ansonsten in jeder Hinsicht der PS4 überlegen. Hoffe das möglichst viele PS4 Spiele auf der Kiste laufen, denn zurück möchte ich eigentlich nicht.

    als Antwort auf: Gernseh-Serien #1746087
    ChrisKongChrisKong
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