ChrisKong
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ChrisKongTeilnehmerZyniker könnten denken, dass man seine Erfolge bald nur noch in der Vollversion vollständig sieht. 360 Erfolge sind in der Basic-Version nicht mehr enthalten.
ChrisKongTeilnehmerKlingt leider nach dem erwartbaren Streaming-Action-Flic. Schade, mit Overlord, den Julius Avery 4 Jahre zuvor abgeliefert hat, hat er eigentlich gezeigt, dass er durchaus sehr gutes Genre-Futter abliefern kann. Writer Bragi F. Schuts Filmografie lässt mMn eher auf Auftragsarbeit schliessen. Viel Nennenswertes hat er bislang nicht abgeliefert. Dein Verdacht mit gewalttätiger Kinderfilm ist sogar recht schlüssig, Bragis meiste Arbeiten waren nämlich Lego Ninjago Fllme/Episoden.
ChrisKongTeilnehmerMrs. Marvel Staffel 1 (Disney +)
Disney baut seine Zielgruppe bei Marvel weiter aus. Die Serie richtet sich mMn klar an die jüngeren Semester. Von der Machart her erinnert sie stark an Hawkeye und mischt noch Elemente von Scott Pilgrim bei um die Präsentation ein wenig frischer zu gestalten. So werden Messenger Nachrichten schon mal auf Häuserwände projetziert oder laufen auf sonstigen Trägern im Hintergrund ab. Man zeigt hier zum ersten Mal eine weibliche muslimische Heldin, die gerade in die schwierige Phase ihres Lebens eintritt, wo die Verständigung mit den Eltern die grösste Herausforderung ist. Diese sind klar wertekonservativ geprägt und Tochter Kamala scheint immer irgendwie die Nr. Zwei am Rücken zu tragen. Der erstgeborene Sohn geniesst den höheren Stellenwert, wie es scheint. Damit präsentiert man zu Beginn zwar allerlei Klischees, die aber im Kern auch nicht falsch sind. Mit der Zeit weicht man diese aber deutlich auf. Solange die Geschichte der Familie und auch ihrem Hintergrund im historischen Kontext folgt, macht mir die Show auch Spass und bringt Abwechslung ins MCU. Auch die Ausgangslage, es unbedingt an einen Cosplay-Wettbewerb zu schaffen, um den Idolen nachzueifern, ist gut gewählt, um gleich einen Link zum MCU aufzubauen, der nicht konstruiert wirkt.
Allerdings schwächelt die Serie immer genau dann, wenn sie sich in dieses Marvel-Korsett zwängen will. Hier wird leider auch einfach durchgerusht und wenn man diese Kritik bei den Star Wars Serien anbringen kann, ist das hier nicht viel anders. Aber halt auch so unnötig. Das fängt schon mit den Antagonisten an, die man als Twist verkaufen will, was schon bei Captn Marvel als Konzept nicht funktioniert hat. Man ahnt ja gleich, dass Personen aus der Vergangenheit nichts Gutes im Schilde führen. Nur baut man da keine nachvollziehbare Handlungsweise auf. Jetzt sind diese Dschinns schon weiss Gott wie lange auf der Erde, aber auf einmal müssen sie sofort zurück in ihre Welt, aus der sie verbannt wurden. Erklärung? Fehlanzeige. Weil Jahrzehnte unter den Menschen auch etwas weich machen, werden die Helden vor einem bevorstehenden Angriff von einem Abtrünnigen gewarnt. Nur warum sollen da überhaupt alle sterben, wie es die Figur sagt? Dieser Angriff ist einfach so reinkonstruiert, weil die Macher sich nicht besser zu helfen wussten, etwas Spannung zu erzeugen. Die Anführerin der “bösen Geister” hätte ja ganz einfach nach dem Armreif – der MacGuffin der Show – fragen können. Schwupps hätte sie ihn gehabt.
Nachdem dieser die Kräfte von Kamala erweckt hat und der Angriff letztlich abgewendet wird, fällt den Protagonisten nichts besseres ein, als nach Hause zu gehen, obwohl klar ist, dass die Schurken genau wissen, wo sie leben? Und als man dann in die Heimat reist, nach Karachi, sind die Dschinns auch gleich vor Ort und wissen wann Kamala wo auftaucht.
Die Hauptdarstellerin ist wirklich sympathisch und man kauft ihr vieles ab. Aber die Actionszenen sind auch von Null auf Hundert gebürstet. Ist sie am Anfang noch tapsig und unsicher unterwegs und offenbart, dass die Kräfte sie nicht unbesiegbar machen, so ist sie eine Trainingsmontage später eine Superfighterin, die Angriffe pariert, ein Timing hat, auf das Bruce Lee stolz wäre und ihre Kräfte perfekt einzusetzen weiss. Das wirkt schlicht nicht glaubhaft. Auch da fragt man sich, warum tut man das? Die Gegner agieren gefühlt wie Kampfsportprofis und sehen dann auf einmal recht alt aus. Kamala kann problemlos ihre Kräfte kontrollieren, Kamran hingegen nicht?
Mich ärgert sowas, wenn der Rest eben so präsentiert wird und geschrieben ist, als würde man den Zuschauer ernst nehmen und dann doch wieder ein Schema nach dem anderen zelebriert, sobald es Richtung Superhelden geht. Zumal es bei Marvel eh schon oft so ist, dass die Helden praktisch keine Schwächen haben oder diese durch ihre Fähigkeiten egalisiert werden, wie z.B. Daredevils Blindheit. Hier sind die Superkräfte eine Wundertüte. Stark ist sie nicht. Sportlich auch nicht wirklich. Aber wenn sie davon springt über ihre Plattformen, meist noch vertikal, dann scheint das alles keine Rolle zu spielen.
MMn beisst sich das dann wieder mit der Liebe zu den Details, von denen es reichlich gibt, z.B. auf der Convention. Da kann die Show wirklich punkten. Die nächste Rasse, die die Erde kreuzt und auch nicht mehr als Vandalismus zustande bringt, ist so überflüssig wie die Behörde, die Kamala verfolgt. Wirklich was Spannendes oder gar Neues erzählt man nicht. Ein wenig mehr Vertrauen in die Themen Migration, Emanzipation – z.B. der Wahlkampf von Kamalas Cousine Nakia und weniger Marvel aus der Konservendose, hätten zu einem besseren Resultat geführt. Sicherlich wären dann einige Marvel-Fans auf die Barrikaden gegangen, aber muss man darauf Rücksicht nehmen? Aufgrund der Protagonistin musste man leider eh schon mit Gegenwind rechnen. Da hätte man den Weg lieber konsequent weitergehen sollen. Vielleicht wollte man das Publikum nicht überfordern mit allzu viel Kulturkolorit?
Meine Befürchtung, sobald Mrs. Marvel in die Kinoreihe integriert wird, werden wir von ihrem Background wohl nicht mehr allzu viel merken und sie wird eine Heldin unter vielen sein. Und es wird dann auch keine Rolle spielen, wer die Gegner sind, Eisriesen, Dschinns, Deviants, Kree, irgendwas findet man immer in Schurkistan. Eine zweite Staffel wäre hier also dringend nötig, wenn man die Geschichte von Kamala weitererzählen will. Würde mich auch ehrlich gesagt mehr reizen als sie als Sidekick in der nächsten Danvers-Effektshow zu sehen. Disney schweigt sich darüber bislang noch aus.
ChrisKongTeilnehmerIce Road
So richtig bekannt wurde die Ice Road durch die Serie Ice Road Truckers. Logistik will im Grunde Waren auf die effizienteste Weise von A nach B befördern, also ohne Umwege wenn möglich. Dumm, wenn die Ware eben in einem Gebiet abgebaut wird, wo ausgebaute Verkehrswege nicht wirklich vorhanden sind. Hier kommen die Ice Road Truckers in Spiel, die zugefrorene Seen oder Meeresteile befahren, wenn es die Wetterbedingungen zulassen. Im Zuge der Klimaerwärmung wird auch dieses Zeitfenster wohl kleiner werden. Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass der Abtransport und Abbau von Ressourcen in entlegenen Gebieten genau die Ereignisse mitbegünstigt, die die Verkehrswege, in dem Fall die Eisstrassen, gefährden.
Als Ausgangslage dient ein Grubenunglück fernab der Zivilisation. Das heisst, die Uhr tickt und den Überlebenden bleibt nicht sehr viel Zeit, bis ihnen der Sauerstoff zur Neige geht. Abhilfe sollen Bohrköpfe schaffen, mit denen man zu den Arbeitern vordringen soll. Leider ist die gerade die Zeit der Eisschmelze angebrochen und die Fahrt übers Eis ist ein Himmelfahrtskommando mit vielen Risiken. Die Förder-Firma bezahlt gutes Geld für die rettenden Bohrköpfe, welche redundant geliefert werden sollen, falls es nicht alle Lastwagen schaffen. Liam Neeson spielt einen der Trucker, der gerade mal wieder einen Arbeitgeber verloren hat aufgrund seines Bruders, der an einer posttraumatischen Störung leidet. Dafür hat dieser ein Talent für das Reparieren von Motoren und Mechanik. Zusammen mit der indigenen Tantoo, einem Versicherungs-Prüfer sowie dem Leiter des Ice Road Trucker Unternehmens, welches das Wagnis eingeht, machen sich die Protagonisten auf den Weg.
Was sich tatsächlich neu und frisch anfühlt sind die Bedrohungsszenarien. So spielen auf einmal Punktlast, Geschwindigkeit und Wetter eine massgebliche Rolle. Und das ist alles auch recht spannend umgesetzt in der ersten Hälfte. Es fährt stets ein ungutes Gefühl mit, wenn die Lastwagen sich in Bewegung setzen.
Als Laie kommt man sich zumindest nicht so vor, als würden alle möglichen Hürden einfach irgendwie unglaubwürdig weggezaubert. Sicher, machen wir uns nichts vor, akkurat ist da sicher nicht alles. Etwa kann ein Wetterumschwung sicher wieder dazu führen, dass das Eis wieder fester wird, aber in dem Tempo? Gut, lassen wir mal aussen vor.
Gegen Ende, wenn es nur noch um die Geschwindigkeit geht, das Ziel soll schnell erreicht werden, wirkt auch der Film irgendwie gehetzt und wird zusehends unglaubwürdig. Dann wird schon mal schnell weggeblendet. Beispw. wird der Anhänger gewechselt, obwohl der eine Lastwagen schief in der Landschaft steht und dort kein Platz zum Rangieren ist. Es wird dann eben auch nicht gezeigt, wie die das bewerkstelligt haben, ist dann einfach so. Das ist darum etwas schade, weil man sich zu Beginn dafür Zeit genommen hat. Dafür zeigt man den etwas überflüssigen Konflikt unter Tage, wenn einige der Minenarbeiter demokratisch darüber abstimmen wollen, die Zahl der Überlebenden zu verringern.
Ferner spielt auch einer im Team der Trucker falsch. In dem Moment bläht man die Handlung einfach unnötig auf. Und so ganz schlüssig ist die Motivation dahinter auch nicht erzählt. Man kriegt einfach eine Variante des bösen Konzernmanagers serviert. Das wirkt plump und uninspiriert.
Der Film ist immer dann am stärksten, wenn er den Überlebenskampf zeigt. Liam Neeson kauft man den Trucker ebenso ab wie Laurence Fishburn. Amber Midthunder kann aber gut mithalten, aus ihrer Rolle hätte man aber mehr machen müssen. Die leichte Gesellschaftskritik ist auch da vorhanden, aber so richtig ausgespielt wird nichts.
Jonathan Hensleigh, der Regisseur, hat die Spannung im Griff, verliert sich aber in unnötigen Seitenstrassen, während das Eis der Logik langsam unter seinen Füssen wegzubrechen droht. Hier wäre weniger mehr gewesen. Wer nach the Grey noch nicht genug tiefgefrorenen Neeson hatte, kann hier nochmals etwas nachlegen. Ohne grosse Erwartungen zu haben, die der Film auch nicht erfüllen kann, wird man einigermassen unterhalten. So wenig nachhaltig wie das Abbauen von Rohstoffen in der Wildnis ist, so wenig ist es das Filmerlebnis. Tontechnisch macht sich der Film sehr gut, um die Anlage ein wenig auszureizen.
ChrisKongTeilnehmerHustle (Netflix)
Adam Sandler und Netflix, das scheint eine Liebesbeziehung zu sein. Mit Uncut Gems, den ich noch nicht gesehen habe, konnte ein Achtungserfolg bei Kritikern erzielt werden. Häh? Positive Kritiken und Sandler-Film, das geht? Ja durchaus. Wenn er mal Zeit findet und sich nicht in diesen teils strunzdummen Pipi-Kacka-Witz-Filmen verliert, zeigt er Ansätze von Schauspieltalent und sucht sich auch passende Stoffe aus. In der deutschen Synchro wird man weiterhin mit seiner eher nöligen Stimme leben müssen, die sich nicht unbedingt vorteilhaft auf den Gesamteindruck auswirkt.
Der Film dreht sich um einen Talentscout, gespielt von Sandler, der für die Philadelphia 76ers weltweit auf der Suche nach Spielern ist, die den Kader der Sixers verstärken können. Sein grosses Ziel aber bleibt es in die Rolle eines Coaches/Assistantcoaches zu wechseln, um nicht mehr so viele Tage im Jahr von seiner Familie getrennt zu sein. Als der Teambesitzer stirbt und damit sein grösster Fürsprecher, übernimmt sein Sohn das Geschäft und wie könnte es anders sein, der ist ein richtiger Kotzbrocken. Als Bedingung, weiter als Assistantcoach zu amten, soll er einen letzten grossen Spieler auftreiben. Diesen findet er dann auch, muss aber bei diesem sowie den Teamverantwortlichen reichlich Überzeugungsarbeit leisten. Natürlich läuft nichts wie am Schnürchen und div. Probleme stellen sich dem Gespann in den Weg.
Tja und wirklich mehr erzählt man hier nicht. Wer vermutet, das ist die übliche Geschichte aus dem Sport-Milieu, liegt goldrichtig. Es wird nichts neu erfunden, alles läuft in gewohnten Bahnen ab. Man modernisiert lediglich etwas das Profilbild der Akteure und verleiht ihnen etwas mehr Ambivalenz als man es in der Vergangenheit oft gesehen hat. Dort wurden Charaktereigenschaften zuweilen auf eine ganze Mannschaft verteilt.
Was man dem Film deutlich anmerkt, ist die Liebe zum orangenen Leder. Ich kenne keinen Film, der auch nur annähernd diese Anzahl an Spielern, Funktionären, Coaches, Scouts, Sprechern, Kommentatoren und dgl. aus der NBA auflaufen lässt. Die Tryouts sind sehr filmisch umgesetzt, vermitteln aber ein gutes Gefühl für das Geschehen auf dem Court. Einzig, dass man etwas zu viel Egoplay zeigt und Assists komplett aublendet, hat manchmal einen etwas faden Beigeschmack. Klar, es wollen sich Spieler natürlich in erster Linie als Punkte-Maschinen präsentieren, aber wie im Film dargestellt, gehts eben auch um ganz andere Qualitäten. Schade zeigt man dann wieder nur Dunks und Dreipunktewürfe und ein paar Hustleplays in Form von Blocks.
Wer Basketball öde findet, kann sich den Film aber sparen. Wer sich ein wenig für den ganzen Zirkus NBA interessiert, dürfte sicher seinen Spass mit dem Film haben. Für mich begann die Beziehung zu dem Sport auch im Kindesalter in einem Trainingscamp, welches von einem Ami-Coach geleitet wurde und einem Freund, dessen einer Elternteil aus den USA stammte. Da kamen dann erstmal die Grundlagen her. Durch das Comeback von Michael Jordan, wurde auch Europa von einer regelrechten Welle erfasst. Streetball war plötzlich überall angesagt, es gab Turniere soweit das Auge reichte, die Angebote für Sneakers ereichten ein bis dato ungekanntes Ausmass an Vielfalt und mit NBA Jam und NBA Live 95/96 kriegte man Sim und Show um den Sport satt auch für die Heimkonsole. Nicht zu vergessen, dass nie wieder so viel Basketball aus den USA im deutschen Fernsehen lief. Nebst Jump-Ran mit Lou Richter, das jeweils gesuchtet wurde, gabs später dann auf DSF drei mal pro Woche eine Zusammenfassung, am Samstag ein Magazin mit News und am Sonntag jeweils ein Spiel in voller Länge und später die Finals sogar live. Auch Print-Magazine schossen wie Pilze aus dem Boden. Ja, im deutschsprachigen Raum war das definitiv die beste Zeit, ein Basketballfan zu sein. Leider war es nach dem Ende der Bulls-Ära auch vorbei mit dem Höhepunkt. Dank Spielern wie Dirk Nowitzki und anderen Euros flammte davon nochmals etwas auf, aber kein Vergleich zu damals. Dabei spielten nie mehr NBA Spieler in div. Nationalmannschaften. Heute ist vieles hinter irgendwelchen Paywalls verschwunden, Streetballevents haben sich in der Schweiz auf ein Minimum reduziert – wie es in Deutschland ist, weiss ich nicht – und punkto Auswahl an NBA Klamotten und Schuhen konsultiert man Online-Stores, in den Läden findet sich von dem Hype von damals nicht mehr viel. Mein Bruder war damals auch fleissiger Karten-Sammler und Basketball ist immer noch unser Thema, über das wir uns am liebsten austauschen.
Etwas viel Exkurs in die Vergangenheit, ich weiss. Aber wer ähnliche Bezüge zu einem Hobby, einer Sportart oder dgl. hat, wird auch zu Filmen, die diese zum Thema haben, einen anderen Zugang haben. Das wissen auch die Filmemacher dahinter und so sind diese Filme oft einfach Vehikel, um die positiven Seiten des Sports zu betonen. Es gibt auch einen anderen Netflix-Film, den ich mal vorgestellt hatte, bei dem es ausschliesslich um die geschäftliche Seite ging. Aber das sind dann eher die Ausnahmen. Nein, es soll der Sport gefeiert werden, eine tiefere Auseinandersetzung mit den Schattenseiten wird max. so charakterisiert, dass Korruption sich in Form von gierigen Managern manifestiert oder Sexismus (Eine Klasse für sich) oder Rassismus (Remember the Titans) mit Hilfe des Teamgeists überwunden werden. Und doch kriegt man davon irgendwie nie genug, besonders wenn es die favorisierte Sportart ist, die ins Zentrum rückt.
Hustle macht nichts neu oder signifikant besser, unterhält aber über die gesamte Spielzeit mit einem guten Cast in Spiellaune und Sandler hält sich vornehm zurück und verzichtet auf unnötige Eskapaden. Mir hat der Film gefallen.
ChrisKongTeilnehmerOkay, danke. Werde mich mal umschauen nach Angeboten. Wie gesagt, Audacity ist für Tonspuren ein Topprogramm, kenne auch min. einen Musiker, der das fleissig nutzt. Ist gratis, aber bietet wirklich extrem viele Optionen und fands auch noch einigermassen gut zu handeln. Aber für meine Zwecke brauch ich es nicht zwingend. Was aber noch gut ist, wenn man irgendwo mal Musik aus einem Medium, z.B. einem DVD Menü rausfiltern will, das man sonst nirgends findet, kann man damit auch gut über die Lautsprecherausgabe aufzeichnen.
Evil Dead Video werde ich mir sicher noch anschauen.
ChrisKongTeilnehmerVideos schneiden, Tonspuren bearbeiten etc. Hatte für Anlässe schon versucht Videos zusammenzustellen, bei den ganzen Programmen hab ich ehrlich keinen Durchblick. Tonspuren bearbeiten, dafür nutz ich ab und an Audacity. Ansonsten ein anderes “Gratis-Programm”. Nur muss man da tricksen, wenn mans ohne Werbebanner haben will. Ich würd evt. sogar eins kaufen, aber nichts was nur eine Lizenz ist, wofür dann jedes Jahr gelatzt werden muss. Dafür verwende ich es dann zu wenig. Für Bild in Bild Videos gibts auch spezielle Software, aber die zu bedienen ist wie die Bibel in aramäisch lesen. Vielleicht kannst du ein Video-Bearbeitungsprogramm empfehlen?
ChrisKongTeilnehmerDas Gamescom-Video zeigt deinen Masochismus. Früher ging ich gern auf irgendwelche Messen, naja, früher ist bei mir schon die Jugend mit gemeint. Da gabs auch ordentlich Gratis-Ware abzugreifen und man konnte viel ausprobieren. Aber mittlerweile ist es nur ein Graus. Schlange stehen, ewige ziellose Rumlatscherei, ehe man sich einen Imbiss gönnt, den man nur wegen dem schlechten Gewissen fertig isst und wenn man gefragt wird, was man gesehen hat, öh äh, ja.
Solange man da wenigstens noch Leute kennt, die was präsentieren, gehts noch. Aber ich kann jeden verstehen, der sich das nicht mehr antun will.
Machst du die Videos alle mit einem Programm oder kombinierst du da verschiedene? Kann mir auch vorstellen, dass das mehr Spass macht als die Spiele, die du vorstellst. 🙂
ChrisKongTeilnehmerHab mal kurz in den italienischen Trailer reingeschaut. Ist wirklich so, dass man das Original einfach versucht hat mit Netflix-Filmbaukasten nachzubauen. Nein, der Kelch darf an mir vorüber gehen. Verzichte da freiwillig, zumal er auch noch absolut unlustig daherkommt. Aber die Italiener bekunden schon länger Mühe, gute Komödien zu liefern. Dabei war das mal seine so grosse Filmnation.
ChrisKongTeilnehmerGibts noch mehr so unselige Fortsetzungen von Spencer Hill Filmen und wie bist du darauf gekommen. Muss ehrlich sagen, hab noch nie davon gehört. Anullu Ende.
ChrisKongTeilnehmerAndererseits, wie lange man (4K) Blu Ray Player kaufen kann, ob man irgendwann nen Wohnungsbrand oder Hochwasserschaden hat… so wirklich vor allen Unbilden gefeit ist am Ende keiner.
Das ist richtig, aber zumindest besteht die Möglichkeit, dass die Daten von irgendwem irgendwo ausgelesen und archiviert werden. Dann landet es vielleicht irgendwo im Netz. Schöner wäre eine gemeinschaftliche Lösung der Filmschaffenden.
Solange es noch Discs gibt, werde ich das sicher nutzen. Zumindest gibts für Premium-Releases einen interessanten Markt für die Anbieter, dieser wird recht stark bedient. Allerdings garantiert das eben keine Vielfalt oder grosse Auswahl.
ChrisKongTeilnehmerJa, ich würde meine Sammlung nur schon aus dem Grund nicht aufgeben. Mag ja Ballast sein und Platz wird nicht weniger. Aber halt dann nur darauf vertrauen, dass irgendein Streaminganbieter einen Film im Angebot hat, ist halt ähnlich wie darauf zu vertrauen auf sämtliche Videospiele der Vergangenheit zugreifen zu können. Mir wäre es schon recht, wenn ich gegen eine Leihgebühr zumindest jeden je archivierten Film ansehen könnte. Einiges wird ja einfach nicht mehr ausgestrahlt und wenn den niemand digitalisiert hat, ist er weg. Ab und an taucht mal einer auf Yt auf. Schaue immer mal wieder nach, z.B. die alten Kalle Blomquist Filme, meine da gibts nicht jeden und ansonsten haste da halt vergriffene DVDs und keine Möglichkeit mehr dranzukommen.
Eine Zeit lang bot Warner einen Service an, sich Filme brennen zu lassen. Im deutschsprachigem Raum bot man sinnigerweise nur Filme an, die man aber eh auf DVD kaufen konnte. Watn Unsinn. In den USA war das zumindest auch für Filme ohne DVD-Release möglich. Unwürdig zwar, aber immerhin eine Möglichkeit. Und bei dem ganzen Gestaltungswillen graut mir schon davor, dann auch noch mit zensierter Ware leben zu müssen. Erlebe es ja aktuell bei Brooklyn Nine Nine, wo sowohl die englischsprachige wie deutschsprachige Fassung unentwegt Fluchwörter weggepiept werden. Unerträglich.
ChrisKongTeilnehmer@Carot Na rechtfertigen muss man sich ja sowieso nicht. Manchmal mag man auch einfach auch nur was schauen, das thematisch grad ins persönliche Bedürfnis passt. Ohne Affinität zu Dystopien/Endzeit Sachen hätte ich wohl kaum TWD weitergeschaut. Agents of Shield hab ich nur die erste Staffel gesehen. Agent Carter fand ich damals besser, kompakter.
Vorhin noch Mrs. Marvel beendet. Werde sicher noch was dazu schreiben. Mir hats gefallen, ohne ein Aber komm ich da leider auch nicht aus.Jetzt erst mal die Good News.
ChrisKongTeilnehmerJa. Meinst du das, weil das mit den Überlängen von den Studios selbst kommt? Würde ja meinen Eindruck bestätigen, dass es dort mehr Sinn macht, wo es der Filmemacher auch vorgesehen hat. Ich glaube jetzt auch nicht, dass die Filmstudios da speziell Druck machen, eher dass sie aus dem Budget möglichst viele Meter Film quetschen wollen, quasi auf Vorrat, damit man bei schlechten Testscreenings mehr Möglichkeiten ohne Nachdrehs hat. 🙂
ChrisKongTeilnehmerEs mag nicht das einzige Problem sein, aber eines, dass eben Folgeprobleme intendiert. Dadurch gerät oft die ganze Pace eines Filmes aus den Fugen. Viele der Extended Versionen von Filmen haben nämlich dann genau ein Problem damit. Wenn die Filme nicht dafür ausgelegt waren, funktionieren sie entsprechend schlecht. Am besten merkt man das im Vergleich bei den Kino-Cuts von Camerons Aliens und Terminator 2 mit ihren Extended Versionen. Die Kino-Cuts haben ein praktisch perfektes Pacing, die Extended Versionen sind interessant, ruinieren mMn aber das Filmerlebnis. So wird im Extended Cut von Aliens der langsame aber nötige Aufbau komplett zunichte gemacht mit den Szenen von Newt und ihrer Familie und im Mittelteil dafür wieder das Tempo unnötig rausgenommen mit den Selbstschussanlagen.
Bei Terminator 2 haben wir eher unnötige Exposition wie das mit dem Chip im Kopf des Terminators oder die Degeneration des T-1000, die den Film auch in keinster Weise aufwerten und als Bonusmaterial absolut ausreichen. So gewinnen die ruhigeren Momente auch an mehr Bedeutung, als wenn man einfach mehr davon drin hat. Denn die Rastlosigkeit bei Terminator 2 ist ja gerade das Mantra der ganzen Reihe. Die Zukunft ist immer in Bewegung heisst es da.Bislang haben mich Erweiterungen in den wenigsten Fällen überzeugt. Batman vs Superman und die Jackson HdR Trilogie sind da die Ausnahmen von der Regel. Ist aber im einen Fall auch etwas anders gelagert, da es ja eine Buchadaption ist und Jackson wohl fürs Kino einfach Federn lassen musste. Beim Risiko, dass die Filme gegangen sind, irgendwo nachvollziehbar.
Und Batman vs Superman ist jetzt schon mal grundsätzlich nicht so der Bringer gewesen, gewinnt aber durch die Erweiterungen deutlich mehr an Substanz.Interessant wirds, wenn die Filme auch komplett anders in ihrer Wirkung sind nach einer solchen Massnahme, respk. sich der Fokus verschiebt. Apocalypse Now, Dawn of the Dead etc. Nur hatte ich da bislang nie Lust, in kurzer Folge einen 1:1 Vergleich zu machen.
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