ChrisKong
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ChrisKongTeilnehmer2. Day Gone / Platiniert
Hat mich rundum überzeugt, da war auch nichts repitiv, tolle story, tolle open world und das moped war auch geil.
Ähm doch. Dass dir das nichts ausmacht, ist das eine, aber so einen BS kauft dir keiner ab, zumal das nicht erst seit gestern eine typische OW-Krankheit ist.
ChrisKongTeilnehmerHab mich fast kaputt gelacht. Ohne die Macht wäre die sowas von gefickt. Normalerweise sind Stuntchoreografen sehr versiert in solchen Sachen. Aber vielleicht setzte sich der Regisseur auch einfach durch. Hätten sie mal besser einen Profi gefragt.

ChrisKongTeilnehmerDas Problem seh ich nicht in der KI der Maschinen, sondern der FI der Menschen.
ChrisKongTeilnehmerKommt immer auf die Sicht an. Das Fandom ist da eher gespalten. Der Film ist auf jeden Fall sehr kurzweilig, sodass vieles erst in der Nachbetrachtung auffällt.
2. Januar 2020 um 17:38 als Antwort auf: Retro-Sammelei, ist der Trend schon wieder vorbei? #1668237
ChrisKongTeilnehmerWie das Alter an CD ROMs, Konsolen, Modulen… nagt könnte noch ein spannendes Thema werden.
Darum auch mein dritter Punkt mit den Alternativen. Gehts nur drum, was im Regal zu haben, muss es ja nicht funktional sein. Dafür hat man dann halt den Pi oder die Minis.
Das SNES profitiert mMn von diversen Faktoren, so sind diverse Sachen da auch heute noch erträglich spielbar und sehen nicht so öde aus wie die ganz alten Sachen. Auch das NES verliert da schon recht deutlich und die Spiele dort sind zum Teil deutlich weniger gefragt im Vergleich. Aber wie du sagst, allein die Logik erklärt hier nichts. Wobei der Bekanntheitsgrad durchaus eine Rolle spielen dürfte. Ich mein wieviele Jugendliche kennen Vectrex und Co.? Ein Bruchteil vielleicht.2. Januar 2020 um 10:30 als Antwort auf: Retro-Sammelei, ist der Trend schon wieder vorbei? #1668220
ChrisKongTeilnehmerdass die ganzen Händler die Märkte schon um 5-6 Uhr morgens abgrasen und den Leuten die Sachen aus dem Kofferraum heraus abkaufen.
Klingt nach Goldgräberstimmung am Yukon. Aber wie sagt man so schön, wenn man den Trend erkennt, hat man ihn schon verpennt. Diese ganzen Youtuber leben praktisch davon, sich immer wieder an den nächsten Zug anzuheften. Erinnert an diesen ganzen Tourismus-Blödsinn, den Influencer verursachen, indem sie irgendwelche “Geheimtipps” an den Mann/die Frau zu bringen versuchen und in Folge diese Orte überrannt werden.
ChrisKongTeilnehmerVielleicht sind es Kritiken in diesem Sti:
Fazit: Das Horrordrama „A Quiet Place“ fasziniert mit einer ebenso einfachen wie genialen Prämisse, die vor allem in der ersten Filmhälfte nicht nur sehr effektiv, sondern auch intelligent und berührend umgesetzt wird.
Quelle filmstarts.de
Ich hab einfach das Gefühl, das Kino hat die Erwartungshaltung mittlerweile dermassen runternivelliert, dass wenn etwas oberflächlich nicht gleich dummdreist anmutet, es schon als intelligent gemacht gilt. Wenn Kritiker, deren Aufgabe es ist, etwas genauer hinzuschauen, solchen Dünnpfiff verzapfen, kann man sich ja denken, was das durchschnittliche Publikum dann wohl wahrnehmen wird. Sofern es sich überhaupt darum schert. Die ganzen massentauglichen Hits und ihre Einspielergebnisse verraten was anderes.
Und das ist jetzt auch keine Chris Kong exklusive Beobachtung, namhafte Filmgrössen wie Scorsese, Spielberg und Co. bringen Ähnliches zum Ausdruck.Man kann ja trotzdem damit Spass haben, das sprech ich niemandem ab. Ob man etwas mag, muss nicht an dessen Genialität liegen.
ChrisKongTeilnehmerEher kritischer hinterfragen und nicht jedem Hype hinterherhecheln. Das Ende wirkte so wie in einem Videospiel, wenn man die Superwaffe hat und endlich abräumen darf. Dabei wird eine Lässigkeit zum Ausdruck gebracht, die sich absolut mit dem Rest des Films beisst und lächerlich wirkt. Mehr sag ich dazu nicht mehr. Mittlerweile hat sich die Schlagzahl dieser Dystopien drastisch erhöht und bieten ähnliche Ausgangslagen, die aber zu durchaus unterschiedlichen Resultaten führen, z.B. Bird Box. Leider kranken diese Filme oft daran, dass die Ausgangslage nicht zu Ende gedacht ist. Ist aber auch nicht leicht, da akkurat zu bleiben.
ChrisKongTeilnehmerTeil Eins fand ich überhyptes Horrorkino, bei dem die Prämisse mit zahlreich konstruierten Situationen und Plotholes, sowie dem unpassenden Ende so gar nicht zünden wollte. Teil 2 direct to Bluray.
1. Januar 2020 um 17:27 als Antwort auf: Retro-Sammelei, ist der Trend schon wieder vorbei? #1668161
ChrisKongTeilnehmerFairerweise muss man dazu sagen, dass sehr viele, die Repros anbieten, dies erstens für sehr viel weniger Geld tun und es auch klar als solches deklarieren.
Schwarze Schafe gibt es natürlich immer, aber die Wertungssysteme helfen auch da das einzudämmen.Ja, wer sammelt, in Sinne einer Wertanlage, der könnte dem Spekulatius erliegen und alsbald auf sehr viel Polyvinylchlorid-Klötzen garniert mit Zellulose hocken bleiben. Ich für meinen Teil sammle sicher nicht aus diesen Gründen und mache es wie Doom, eher gezielt für ein paar Systeme und was mich halt davon interessiert. Garbage hab ich sicher auch, aber höchstens, was man mal so mitnimmt.
Flohmärkte bei uns sind Müll, wirklich Müll. Oft nur Fifa für div. Playstations und dann scheuen die Händler auch nicht, die Ware im Regen nass werden zu lassen. Das ist also nur interessant, wenn man irgendwelche Ersatzhüllen braucht. Und wie du sagst, werter Genpei, werden dort oft die Ebay-Preise genommen als Verkaufsargument, Zustand der Ware egal.
Darum seh ich auch keinen Grund, an eine Retrobörse zu fahren. Anschauen, was ich sowieso nicht kaufen werde, kann ich online genauso und lange Anfahrtswege in Kauf nehmen für einen Schnapper, den es nicht geben wird, so vermeiden.
Ich besitze auch ein paar Romhacks als Module, aber nur welche, die mit Verpackung und Anleitung herkommen. Die gibt es vergleichsweise günstig und in toller Qualität bei flashbackgames. Die haben da auch immer wieder sales, bei denen ein viertes dann gratis ist oder so.
1. Januar 2020 um 13:58 als Antwort auf: Retro-Sammelei, ist der Trend schon wieder vorbei? #1668150
ChrisKongTeilnehmerOder mit tollen Preisetiketten zugemüllt waren. Das war und ist eine absolute Todsünde. Leider sehr häufig der Fall.
Carot führt btw. sehr beispielhaft aus, worin sich der Sammlermarkt vom normalen Markt unterscheidet. Da die Notwendigkeit fehlt, Dinge loszuwerden, gibt es auch sehr viele alte Angebote.
Genpei liefert einen weiteren Ansatz, wie die Preise zustande kommen. Warum Sega schlechter abschneidet, liegt mMn auch eher an der romantischen Verklärung des SNES. In der Popkultur ist Nintendo halt klar die Nummer 1 und wird referenziell häufiger zitiert als wohl alle anderen Videospielmarken, sprich der Bekanntheitsgrad ist weltweit einfach grösser. Das liegt auch an den ganzen Auswertungen. Das Mario-Thema beispw. kennen viele Leute, die noch nie ein Super Mario Bros Spiel gespielt haben. Aber wer kennt abseits von Videospielern beispw. das Sonic-Thema?
Und da Nintendo sich auch der Popkultur bedient hat, etwa bei King Kong, dem Godfather aller Affen, hat man schon von Start weg eine grössere Wahrnehmung beim Publikum erzeugt. Zumal Nintendo eben auch noch mit einer Konsole vertreten ist, im Gegensatz zu Sega.
Dann ist, wie Greenwade sagt, Sega alles andere als Nische gewesen, es gibt viel. Das kann man von Produkten wie Neo Geo und PC Engine so nicht sagen. Wie sich da die Preise in Relation zum Ursprungspreis bewegen, kann ich aber nicht sagen. Neo Geo Module waren schon immer sauteuer.
Bei SNES-Spielen ist die Preisentwicklung auch relativ, denn das meiste, was angeboten wird, kostet auch im Verhältnis zu damals oft nur einen Drittel oder die Hälfte. Gerade wenn ich an die Third Parties mit Lizenz denke wie Tiny Toons von Konami. Lustigerweise kostet Turtles dann gleich wieder das dreifache. Wie gross die Auflagen jeweils waren, weiss ich nicht. Das Preisgefälle lässt sich nicht immer wirklich nachvollziehen.Unahbhängig der ganzen genannten Gründe, glaube ich, dass die Sammelei als Trend vermutlich bald vorüber ist. Bitte nicht verwechseln mit die Sammelei ist vorüber. Die wird es geben, solange auch nur ein Sammler seiner Passion folgt. Aber als Breitensport seh ich das eher nicht so, dass sich die nachkommenden Generationen die Hütten vollstellen mit Sachen, zu denen sie in der Regel wenig bis keinen Bezug hat. Oft sieht man auch hier, wo das der Fall ist, dass sich viele Spieler von Sachen auch trennen, wegen Platzgründen, wegen finanzieller Aspekte usw.
Was vielleicht auch eine Rolle spielt, der Markt ist ja irgendwann gesättigt, Spiele als Sammlerartikel sind ja kein Verbrauchsgut, was man hat, bleibt erhalten, sodenn man es pfleglich behandelt.
Ich hatte hier ja schon ein paar Mal erwähnt, dass mein Bruder immer wieder Retrokram in Abfallsäcken zur Abholung entdeckt hat, darunter einen voll funktionsfähigen Gameboy mit Batterien inklusive. Ich will also gar nicht wissen, was schon alles verschrottet wurde.Ein anderer Aspekt ist sicherlich die strikte Trennung der Märkte. In Pal-Gefilden wurden die Spieler oft stiefmütterlich behandelt. So kriegt man die Mega Man Zero Teile in Japan regelrecht nachgeschmissen, hab selber jap. Versionen, die Pal-Versionen kosten ein Vermögen, obwohl sie technisch eigentlich schlechter sind, aber halt seltener. Beim NES ist das noch kurioser, dort sind die Mega Man Teile 2 und 3 so stark verbreitet gewesen, die kriegt man problemlos für normale Preise, wohingegen Teil 1, 4, 5 und besonders 6 deutlich mehr kosten, weil die Auflagen im Westen sicher kleiner waren. Ich glaube 6 gabs sogar nur als US-Version.
ChrisKongTeilnehmerHa, wenn ich das richtig peile, warens genau 10 Spiele letztes Jahr. Bei Metroid Return of Samus bin ich nicht ganz sicher, weil ich das glaub ich noch vor Jahresende 2018 beendet hatte, taucht darum jetzt nicht auf, sonst wäre es sicher vorne dabei.
Angefangen, aber nicht beendet Fallout New Vegas. War ne Weile raus und der Wiedereinstieg war zu zäh und mit Abstürzen unterfüttert. Hab dann Control eingeschoben.1. Life is Strange Before the Storm
Mein Favorit, aus diversen Gründen. Werde dazu noch was in meinem anderen Thread schreiben, weils auch ein Highlight dieser Gen war.2. Fallout 4
Mit über 300h auf dem Tacho, kann es kein schlechtes Spiel sein. Klar, gibt auch einiges, was eher wie sinnloser Zeitvertreib anmutet, aber die ganzen Stories und besonderen Momente entschädigen dafür umso mehr.
3. Resident Evil 2 Remake
Ist bei mir praktisch gleich auf wie die beiden erstgenannten, aber ein paar Ungereimtheiten und die Tatsache, dass es nur ein Remake ist, liess den anderen beiden den Vorzug geben.
4. the Last Guardian
Fesselnd auf seine ganz eigene Weise. Ein paar mehr Rätsel oder auch Sachen zum Entdecken wären nett gewesen, aber auch so eine sehr inspirierende Reise zweier ungleicher Individuen.
5. Spider-Man
Ja, Batman fand ich noch etwas besser, weil es mehr Verknüpfung von Gegenständen mit Aufgaben gab. So reiner Abholkram auf Maps, Stichwort Rucksäcke, finde ich absolut nicht mehr zeitgemäss. Das Kampfsystem und generell die Steuerung war aber Gameplayporno vom Feinsten.
6. Far Cry 5
Besser als sein Ruf, wie ich finde. Leider stehen den originellen Ideen auch einige Verschlechterungen gegenüber. Das Setting hat mir aber besser gefallen, als bei den Teilen 3 und 4. Man hätte aber mehr draus machen können.
7. Uncharted Lost odyssey
Nicht weit von Uncharted 4 entfernt. Im Guten wie im Schlechten. Die Story ist halt klar schwächer, das Spielerlebnis ansonsten nicht mal. Inszenierung ist auf gewohnt hohem Niveau. Gerne mal eine weitere Auskopplung, vielleicht auch mal mit Coop?
8. Days gone
In der Gesamtbetrachtung ist das Spiel klar überbewertet, da es in fast allen Punkten unter seinen Möglichkeiten bleibt. Die Bekämpfung der Horden ist leider nicht annähernd so interessant, wie man aufgrund der Trailer vermuten könnte. Auch ist das Pacing und Balancing Grütze und die Nebenaufgaben repetitiv, die Story unnötig gestreckt. Die toll gemachte Welt entschädigt für vieles und hält auch interessante Charaktere bereit. Unterm Strich wäre weniger mehr gewesen.
9. Vampyr
Meine Hassliebe. Liebe = Die Arbeit der Sprecher ist exquisit, die Atmo und Geschichte gefallen definitiv und sorgen für viel Feeling. Hass = Die technische Umsetzung ist eine Katastrophe, Ladezeiten im Aeonenbereich und nicht nachvollziehbare Konsequenzen bei Entscheidungen, die das Spielerlebnis nicht im Sinn der Entscheidungsfreiheit gestalten.
10. Shadow of the Tomb Raider
Generisch und voll mit Immersionskillern wie Tutorials in Tapetengrösse, Bewohner, die immer den gleichen Stuss labern und an das erste AC erinnern. Man spürt hier deutlich, dass man sich keine Mühe mehr gegeben hat. Mechaniken funktionieren noch einwandfrei, aber vieles ist so sinnbefreit, z.B. das Waffencrafting. Die Rätsel gefallen aber, darum ein verdienter Punkt.
Danke an Monty fürs Auswerten.
ChrisKongTeilnehmerAffenhaus Krefeld, klingt wie meine Sommer-Residenz bei Rivn.
ChrisKongTeilnehmerIch versteh schon deine Einwände. Das Handwerk mag sich so vielleicht noch qualifizieren lassen, aber beim für mich wichtigsten Kriterium, dem Storytelling, da kann ich persönlich keinen anderen Ansatz bieten als die eigenen Präferenzen bezüglich Symbolik und Interpretation. Ich kann dir bei genannten Beispielen genau sagen, warum sie für mich funktionieren. Aber wenn ein Film dieser Kategorie nicht zündet, wird es schwierig. Ist auch stark von der Stimmungsschwankung abhängig. Ich überleg grad, ich glaub Mandy war der letzte Film, den ich als Arthouse einstufen würde, den ich gesehen habe. Ich glaube ich finde solche Filme zugänglicher, wenn sie in einer entrückten Realität spielen, als wenn der Ansatz verfolgt wird, die Anordnung der Realität scheibchenweise zu ändern. Mandy zehrt perfekt von seiner surrealen Note.
Ich müsste mir Enemy echt nochmals ansehen, könnte dies bei Bedarf durchaus tun.
ChrisKongTeilnehmerEnemy wäre ein Kandidat für eine Wiederbelebung des Filmzirkels als Besprechungsgegenstand.
Ja und Nein. Das Problem mit Arthouse-Filmen ist, dass sich diese Bastarde heimlich jedem Ansatz einer Kritik verschliessen und ihren Zugang direkt zum Zuschauer delegieren. Wenn mir Thema und Motive wenig sagen, finde ich unter Umständen keinen Zugang. Umgekehrt kann ich mit entsprechender Erfahrung und Einstellung in jedem Bild ein Kunstwerk sehen, das weit über seine Grenzen hinaus strahlt.
Dieser Film hat mich an zu vielen Stellen kalt gelassen und keine richtige Sogwirkung entfaltet. Ich kann mich an kaum was aus dem Film erinneren und könnte da vermutlich auch nichts zu beitragen.
Jetzt kann man natürlich tendenziell fragen, ob ich das zu jedem Arthouse-Film so sagen würde. Die Antwort lautet Nein. Werke wie Reflecting Skin und Mulholland Drive gehören für mich zu den einprägsamsten Filmerlebnissen. Die Symbolik/Motive treffen genau meinen Geschmack und ziehen mich in ihren Bann.
Ich kenn jemanden, der findet den belgischen Film Mann beisst Hund einen der besten überhaupt. Ich fand den ganz ok, mehr nicht. Handwerklich lässt sich bei solchen Filmen generell nicht mit normalen Kategorien arbeiten, schliesslich kann alles einfach Ausdruck des Stils sein. Und genau das lässt den Arthouse-Flic nicht greifbar machen. Hängt also stark davon ab, ob man selber einen Bezug herstellen kann. Interessant sind solche Filme aber immer. Ich bin beispw. schon auf den Leuchtturm gespannt mit Dafoe und Pattinson, da sagt mir schon die ganze Ausgangslage sehr zu. -
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