ghostdog83

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  • als Antwort auf: Hardware-Preissteigerungen dank AI Bubble? #1821665
    ghostdog83ghostdog83
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    Mittlerweile ist klar, dass die Tech-Branche die Kosten für KI nur dann rechtfertigen kann, wenn sie weite Teile der menschlichen Belegschaft durch Maschinen ersetzt, die rund um die Uhr im Einsatz sind.

    Die schlechte Nachricht ist, dass diese Situation einen weltgeschichtlichen Finanzmarkt geschaffen hat, der nach einigen Kennzahlen noch schlechter aussieht als die Zeit vor der Weltwirtschaftskrise. Die gute Nachricht ist, dass diese Zukunft einer KI-Übernahme zunehmend unwahrscheinlich erscheint – zumindest beim derzeitigen Tempo der Branche –, eine Tatsache, die nun auch einigen der größten Naivlinge und Leichtgläubigen in der Unternehmenswelt bewusst wird.

    Laut einer neuen Umfrage der „Big-Four“-Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG ist eine beträchtliche Anzahl von Führungskräften von den hohen Preisen der neuen, nutzungsabhängigen KI-Preismodelle schockiert. Während Unternehmen früher darauf zählen konnten, dass KI-Anbieter die Kosten für große Sprachmodelle über Pauschalverträge subventionieren, ist dies nicht mehr selbstverständlich, da die steigenden Kosten für Rechenleistung den gesamten Technologiesektor in die Defensive drängen.

    Der KPMG-Bericht, auf den ursprünglich „The Register“ hingewiesen hatte, befragte 2.145 Führungskräfte in 20 Ländern und stellte fest, dass erstaunliche 29 Prozent von ihnen keine Ahnung hatten, woher die steigenden Kosten im Zusammenhang mit KI stammten.

    Ein weiteres Drittel gab zu, dass ihre eigene Unkenntnis über die wirtschaftlichen Aspekte der KI ein Hindernis für den erfolgreichen Einsatz von KI am Arbeitsplatz darstelle, wie „The Register“ anmerkt.

    „Während nutzungsabhängige Preismodelle immer häufiger werden, sind viele Unternehmen noch dabei, die erforderlichen Kapazitäten aufzubauen, um KI-Ausgaben effektiv zu prognostizieren, zu überwachen und zu verwalten“, schreiben die Autoren des Berichts. Übersetzung: Ein Drittel der Führungskräfte hatte keinen Plan, wie KI tatsächlich produktiv eingesetzt werden kann – eine Tatsache, die nun, da die Kosten steigen, immer deutlicher wird.

    Diese Erkenntnis unterstreicht, was viele Arbeitnehmer, die bei ihrer Arbeit zum Einsatz von KI-Tools gezwungen sind, bereits vermutet haben: Eine alarmierende Zahl von Führungskräften betrachtet KI als eine „Plug-and-Play“-Lösung zur Senkung der Gemeinkosten, ohne zu verstehen, wie das Ganze eigentlich funktioniert – eine Art magisches Denken, das völlig losgelöst von der praktischen Realität ist.

    Gleichzeitig darf nicht aus den Augen verloren werden, dass KI – oder genauer gesagt, der Mythos, der sie umgibt – derzeit weltweit als Instrument eingesetzt wird, um die Belegschaft zu disziplinieren und Arbeitnehmer bei Lohnverhandlungen, Sozialleistungen und der allgemeinen Arbeitsplatzsicherheit in eine schwächere Position zu drängen.

    Ob als Vorwand, um Fabrikarbeitern Überwachungskameras am Kopf anzubringen, oder als Rechtfertigung für flächendeckende Entlassungen – Führungskräfte brauchen keinen Doktortitel in maschinellem Lernen, um zu wissen, dass KI in ihrer derzeitigen, fehleranfälligen Form vor allem dazu dient, die „Arbeitsbienen“ im Zaum zu halten.

    Auch hier gilt: Ob KI jemals das erforderliche Leistungsniveau erreichen wird, um die Milliarden Dollar an Kosten zu rechtfertigen, würde einen bahnbrechenden Durchbruch erfordern. Wenn das Ziel jedoch kurzfristige finanzielle Gewinne sind, die durch niedrigere Gemeinkosten auf Kosten der Arbeiterklasse erzielt werden, muss KI dies gar nicht leisten.

    https://finance.yahoo.com/technology/ai/articles/execs-confused-horrified-huge-ai-135718505.html

    als Antwort auf: Games nur noch digital ab 2028 #1821223
    ghostdog83ghostdog83
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    Du bist einem “Hack” zum Opfer gefallen, der sowohl Xbox, Playstation und Nintendo betroffen hat? Wie kann denn das passieren?

    als Antwort auf: PC Master Race .. ;) #1821168
    ghostdog83ghostdog83
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    Der Bericht ist ziemlich reißerisch – zwei bisher bekannte Fälle (in den Kommentaren meldet sich ein anderer User, der das gleiche Problem zu haben scheint). Die Situation ist überhaupt nicht vergleichbar mit dem Red Ring of Death der Xbox 360.

    Dass so was vorkommt, ist ärgerlich, aber auch nicht ungewöhnlich, wenn es ein so niedrigschwelliges Ausmaß hat (wenn es dabei bleiben sollte).

    als Antwort auf: You found a dead platform – watt nu, Xbox? #1821145
    ghostdog83ghostdog83
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    Angesichts drohender massiver Stellenkürzungen ist Xbox hinsichtlich seiner Zukunft gespalten

    Sharmas erste 100 Tage verliefen erfolgreich. Die Skepsis, mit der ihre Ernennung zunächst aufgenommen wurde, wurde durch eine Reihe von Ankündigungen, die die Fans begeisterten, schnell ausgeräumt. Dazu gehörten kleinere Maßnahmen wie die Änderung des Logos und des Firmennamens sowie bedeutendere Schritte wie die Preissenkung für den Game Pass und die Exklusivität einiger First-Party-Spiele für die Konsole. Für die (sagen wir mal: begeisterten) Fans von Xbox war Sharma die Wiederkunft Christi.

    Hinzu kam der kritische und kommerzielle Erfolg von „Forza Horizon 6“, und so herrschte zum ersten Mal seit Jahren wieder eine stark positive Stimmung rund um Xbox, sowohl außerhalb als auch innerhalb des Unternehmens. Ein Xbox-Manager sagte mir damals: „Asha hat Xbox wirklich wieder Hoffnung gegeben.“

    Heute ist die Stimmung eine andere. Xbox will seine Ausgaben neu ausrichten. Das Unternehmen möchte in seine großen Franchises investieren, und dafür muss es an anderer Stelle Einsparungen vornehmen. Studios wie Compulsion, Ninja Theory, Double Fine, Obsidian, Undead Labs und andere befinden sich in intensiven Verhandlungen mit Microsoft, um eine Schließung zu vermeiden. Die Auswirkungen davon werden wahrscheinlich im gesamten Unternehmen zu spüren sein.

    In den Reihen von Xbox herrscht Frustration und sogar Uneinigkeit. Sharma hat eine Start-up-Mentalität bei Xbox eingeführt. Schnelligkeit hat oberste Priorität. Teams, die an wochenlange, akribische Planung (und unzählige Besprechungen) gewöhnt sind, werden nun aufgefordert, Dinge innerhalb von Tagen oder sogar Stunden auf die Beine zu stellen (die Ankündigung der Preiserhöhung letzte Woche wurde hastig zusammengeschustert, nachdem Apple noch am selben Tag seine Preiserhöhungen bekannt gegeben hatte). Das ist reaktiv und bringt das Geschäft in Schwung. Aber es ist auch unübersichtlich und chaotisch. Und nicht die gesamte Führungsriege steht hinter jeder Entscheidung. Das gilt insbesondere für den Entwicklungsbereich, wo bestimmte Studioleiter das Gefühl haben, Sharma höre zu sehr auf die Berater und zu wenig auf die Leute, die die Spiele entwickeln.

    Zudem wird Sharmas Vorliebe für Schnelligkeit in direktem Widerspruch zu der Zeit stehen, die für die Entwicklung von Hit-Spielen benötigt wird. Man kann Geschäftsmodelle und Vertriebsstrategien zwar schnell anpassen, aber ein branchenprägendes „Elder Scrolls“ lässt sich nicht einfach so aus dem Ärmel schütteln. Welchen Plan Sharmas neues Führungsteam auch immer umsetzt – es wird Jahre dauern, bis er Früchte trägt.

    Diese Frustration im Studio rührt zum Teil von der Überzeugung her, dass sich die Lage bereits verbessert hatte. Die Teams wurden von Spiel zu Spiel stärker. Und wenn wir uns einmal den Geschäftsbereich Xbox Game Studios ansehen (der am stärksten bedroht ist), dann hat dieser tatsächlich ein insgesamt recht ordentliches Jahr hingelegt. Bei einigen Teams herrscht das echte Gefühl, dass sie für die schlechte Leistung von „Call of Duty“ bestraft werden.

    Das ist die Realität. Selbst wenn Obsidian ein unglaubliches Jahr hingelegt hätte, selbst wenn „The Outer Worlds 2“ und „Avowed“ fünfmal so hohe Verkaufszahlen erzielt hätten wie tatsächlich, hätte das den Einbruch bei „Call of Duty“ nicht ausgleichen können. Ein Spiel wie dieses – ebenso wie „Candy Crush“, „Minecraft“ und „Warcraft“ – lässt einen Großteil der Xbox-Produktionen fast unbedeutend erscheinen.

    Deshalb halten manche Leute die Schließung von Studios wie Double Fine für sinnlos. „Wenn sie glauben, sie könnten dieses Budget nehmen, es in ‚Halo‘ stecken und es plötzlich in einen 95-Metacritic-Kracher verwandeln, dann leiden sie unter Wahnvorstellungen“, sagte ein Entwicklungsexperte, der gebeten wurde, das Unternehmen zu beraten.

    Aber natürlich geht es nicht nur um das Budget. Wie mir ein anderer Xbox-Führungskraft sagte: „Wir verteilen uns auf zu viele Projekte, Plattformen und Geschäftsmodelle. Wir müssen uns fokussieren.‹“

    Xbox gibt an, sich wieder stärker auf die Konsole zu konzentrieren. „Die Rückkehr von Xbox“, nennen sie es. Und sie stellen mehr Ressourcen für ihre größten Marken bereit. Das ist der Fokus. Schließlich ist es das, womit sie sich auskennen.

    Doch genau hier gehen die Meinungen auseinander. Zahlreiche Personen, mit denen ich bei Xbox gesprochen habe, sind der Ansicht, dass man zu sehr auf „Twitter hört“. Angesichts der Komponentenknappheit und des allgemeinen Rückgangs der Konsolenspieler – warum entscheidet sich Xbox dafür, erneut in Hardware zu investieren? Die Leute, mit denen ich gesprochen habe, haben geringe Erwartungen, dass das neue Exklusivspiel „Gears of War“ einen wirklichen Einfluss auf die Verkaufszahlen der Xbox Series S und X haben wird. Sie weisen auch darauf hin, dass Xbox in der Vergangenheit bereits versucht hat, „Halo“ und „Gears“ wiederzubeleben, und auch versucht hat, mit „Perfect Dark“ ein Mega-Spiel zu entwickeln. Was wird diesmal anders sein?

    „Wir jagen einem schrumpfenden Markt hinterher – mit Franchises, die ihre Blütezeit hinter sich haben“, sagte ein Studioleiter.

    Beim Ausbau dieser großen Marken kommt es mehr darauf an, wen sie an Bord holen und welche Führungsqualitäten sie mitbringen, als darauf, wie viel Geld sie ausgeben können. Kann Xbox die Talente anziehen, die „Halo“ wieder zu einem weltweiten Erfolg machen können? Das ist das Ziel.

    Ich vermute, dass es unabhängig davon, welchen Weg Xbox einschlägt, Kritik geben wird. Die einen sind froh, dass man wieder zu einem „Console-First“-Ansatz zurückgekehrt ist, andere sind der Meinung, dass der Weg über Drittanbieter der richtige war (ein Plan, den sie alle vor zwei Jahren noch unterstützt hatten). Die Frage ist: Was erwartet die Führung von Microsoft von Xbox? Ich habe einen anderen Xbox-Studioleiter gefragt, was er von den Entscheidungen hält, und er zuckte nur mit den Schultern und sagte: „Nach Activision ist das jetzt die Xbox von Amy [Hood] und Satya [Nadella].“

    Natürlich kochen die Emotionen hoch. Sharma sagte, die aktuelle Xbox könne so nicht weitermachen wie bisher. Veränderungen waren notwendig. Und diese Veränderungen würden unweigerlich einige Menschen enttäuschen. Xbox hatte seinen Studios versichert, hinter ihnen zu stehen. Es versprach, dass sie das entwickeln könnten, wofür sie sich begeisterten, und dass man sie dabei unterstützen würde. Man versicherte ihnen, dass man sich von all den anderen Tech-Unternehmen unterscheide.

    Aber wie Asha Sharma sagt: „Der Plan ist der Plan, bis er nicht mehr der Plan ist.“

    https://www.thegamebusiness.com/p/xbox-divided-over-its-future-and

    als Antwort auf: You found a dead platform – watt nu, Xbox? #1821093
    ghostdog83ghostdog83
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    Mal abgesehen davon, dass wir hier von Verträgen reden, die anscheinend so weit waren, dass man die teilweise schon fest in die Finanzierung eingeplant hatte, das ist a) keine einfache Umstrukturierung und b) gibt es, auch nicht erst seit gestern, massiv Druck von der Konzernführung.

    Wenn ein solcher Moment eintritt, in dem bestehende Prozesse neu bewertet werden, dann wird man in einer solchen Situation wohl kaum neue Verträge abschließen wollen, unabhängig davon, ob die andere Vertragspartei der Ansicht sei, dies würde unmittelbar bevorstehen.

    Wenn diese Meldung zutreffen sollte, dann liegt derzeit nur ein Schwebezustand vor. Keiner kann daraus irgendwas ableiten, ohne dass eine Entscheidung getroffen wurde.

    als Antwort auf: You found a dead platform – watt nu, Xbox? #1821084
    ghostdog83ghostdog83
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    Bzgl. der Third-Party-Softare:
    Bei einem Führungswechsel findet in der Regel eine Phase der Neuorientierung statt (nachdem man sich als neuer CEO zunächst eingelebt hat), bei der bestehende Prozesse wie Kostenstrukturen und Rahmenverträge neu bewertet werden (sprich, nicht mehr auf der alten Annahme beruhen – Strategische Neubewertung), was zu einem temporären Stopp in einigen Bereichen führen kann, bis eine abschließende Entscheidung getroffen wurde. D. h., dieser Umstand an sich ist zunächst nichts Ungewöhnliches und auch nichts, um die Alarmglocken schrillen zu lassen – eher wäre es beim Gegenteil angebracht, würde man die Dinge einfach so weiterlaufen lassen wie bisher (besonders in einem solchen Fall wie hier, wo es offensichtlich ist, dass der derzeitige Kurs ein Umdenken abverlangt).

    als Antwort auf: PlayStation 5 Talk #1820978
    ghostdog83ghostdog83
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    Auf der Website des PlayStation Store heißt es: „Ab dem 1. September 2026 können Sie aufgrund unserer Lizenzvereinbarungen für Inhalte nicht mehr auf Ihre zuvor bei Studio Canal erworbenen Inhalte zugreifen; diese werden aus Ihrer Videobibliothek entfernt. Vielen Dank.“ Bislang hat sich das Unternehmen weder für die Unannehmlichkeiten entschuldigt noch den betroffenen Konten Rückerstattungen angeboten.

    https://www.avclub.com/playstation-delete-purchased-studio-canal-movies-from-customers-accounts

    “Thank you” LoL

    als Antwort auf: Game-News-Plattformübergreifend #1820935
    ghostdog83ghostdog83
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    Wenn sich der Kurs bei Marathon nicht ändert, dann wird es wohl noch weitere Stellen In Zukunft kosten bzw. die Existenz von Bungie als Ganzes auf dem Spiel stehen – aktuell scheint das Spiel mit Season 2 weiterhin rote Zahlen zu schreiben. Die Spielerzahlen sinken weiterhin kontinuierlich. Das, was an Maßnahmen ergriffen worden ist, um diesen Trend einzudämmen, hat bislang nur vorübergehend einen Effekt zeigen können.

    als Antwort auf: Hardware-Preissteigerungen dank AI Bubble? #1820934
    ghostdog83ghostdog83
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    Anthropic-CEO Dario Amodei hat eine deutliche Warnung hinsichtlich der langfristigen Wirtschaftlichkeit der Entwicklung von Spitzentechnologie im Bereich der künstlichen Intelligenz ausgesprochen und erklärt, dass führende Unternehmen in diesem Bereich möglicherweise „Hunderte von Milliarden an jährlichen Einnahmen“ generieren müssen, um die steigenden Rechenkosten zu decken, oder dass ihnen eine schwere finanzielle Instabilität droht.

    Seine Bemerkungen unterstreichen ein Strukturwandel In der KI-Branche, wo das Training und der Betrieb von Modellen im großen Maßstab zunehmend kapitalintensiv werden, belaufen sich die Kosten für das Training fortschrittlicher Modelle laut Amodei bereits auf Milliarden von Dollar pro System. Der Bedarf an Inferenz – die Rechenleistung, die für den Betrieb von Modellen in großem Umfang erforderlich ist – könnte die Gesamtausgaben der Branche bis Ende 2027 auf fast 1 Billion Dollar treiben.

    Der CEO von Anthropic betonte, dass Unternehmen, die nicht in der Lage sind, ein entsprechendes Umsatzwachstum in diesem Umfang zu erzielen, existenziellen Risiken ausgesetzt sein könnten. Wie in Branchengesprächen berichtet wurde, merkte Amodei an, dass selbst kurzfristige Störungen des Wachstumskurses langfristige Infrastrukturverpflichtungen, die mit mehrjährigen Planungszyklen für Rechenzentren verbunden sind, untergraben könnten.

    Mehr dazu im vollständigen Artikel:
    https://bravenewcoin.com/de/insights/anthropic-ai-ceo-dario-amodei-warns-1-trillion-compute-era-could-push-ai-firms-toward-bankruptcy-risk-by-2027

    als Antwort auf: Retrostunde #1820879
    ghostdog83ghostdog83
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    als Antwort auf: Hardware-Preissteigerungen dank AI Bubble? #1820871
    ghostdog83ghostdog83
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    Der Ansturm auf den Bau von KI-Rechenzentren hat zu allerlei unerwarteten Gewinnern und Verlierern geführt. Es ist zum Beispiel ein guter Zeitpunkt, um Elektrokomponenten oder Klimaanlagen zu verkaufen. Aber es ist ein schlechter Zeitpunkt für Mario, den berühmtesten italienischen Klempner der Welt.

    Die Aktien von Nintendo, dem Videospielkonzern hinter „Super Mario“, sind in diesem Jahr um fast ein Drittel gefallen. Der Konkurrent Sony verzeichnet einen Rückgang von 20 Prozent. Spielehersteller haben zu kämpfen, da steigende Kosten im Zusammenhang mit dem KI-Boom sie dazu zwingen, ihre Produkte eher wie Luxusgüter als wie Spielzeug für den Massenmarkt zu bepreisen.

    Sowohl Nintendo als auch Sony haben in diesem Jahr die Preise für ihre Flaggschiff-Konsolen erhöht. Microsoft hat den Preis für seine Xbox Series X im vergangenen Jahr zweimal angehoben. Die teuerste Version der PlayStation 5 von Sony kostet mittlerweile fast 900 Dollar, und Analysten gehen davon aus, dass ihr Nachfolger mehr als 1.000 Dollar kosten könnte.

    (…)

    Es gibt eine Grenze, bis zu der Konsolenhersteller die Preise anheben können, ohne Kunden zu verlieren. Nintendo rechnet damit, dass die Zahl der verkauften Switch-Konsolen in diesem Geschäftsjahr von etwa 20 Millionen auf 16,5 Millionen sinken wird. Sony hat erklärt, man müsse möglicherweise „über neue Wege nachdenken, um die nächste PlayStation zu verkaufen“, „einschließlich einer Änderung der Geschäftsmodelle“. Zwar sind die Hardware-Hersteller die ersten Opfer, doch würden sinkende Konsolen- und PC-Verkäufe letztendlich auch Drittanbieter von Spielen wie Take-Two und Ubisoft treffen.

    (…)

    Solche Innovationen sind nicht einfach: Zwischen der erfolgreichen Wii und der Switch lag die katastrophale Wii U. Doch die Alternative – der Wettbewerb um Zulieferer mit Hyperscalern, deren Investitionsbudgets in die Hunderte von Milliarden Dollar reichen – ist ein Spiel, das die Konsolenhersteller niemals gewinnen werden.

    https://www.ft.com/content/c1d00925-39b9-43ac-88c7-abe13d1d3f84?syn-25a6b1a6=1 (Bezahlschranke)

    als Antwort auf: Game-News-Plattformübergreifend #1820865
    ghostdog83ghostdog83
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    als Antwort auf: Game-News-Plattformübergreifend #1820864
    ghostdog83ghostdog83
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    Das Studio hinter dem Stealth-Shooter Mudang: Two Hearts ist pleite.

    Das Spiel wurde im letzten Jahr auf der Xbox Games Showcase erstmals vorgestellt.


    https://www.trueachievements.com/news/mudang-two-hearts-canceled

    als Antwort auf: Hardware-Preissteigerungen dank AI Bubble? #1820754
    ghostdog83ghostdog83
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    „Wir haben ein Monster geschaffen“: Unternehmen schränken den Einsatz von KI ein, da die Kosten die Budgets belasten

    Unternehmen, die sich beeilt hatten, ihren Mitarbeitern KI-Tools zur Verfügung zu stellen, beginnen nun, deren Nutzung einzuschränken, da die Kosten für den großflächigen Einsatz der Technologie die Unternehmensbudgets zunehmend belasten.

    Amazon, Walmart, Cisco, Uber und Meta gehören zu den Pionieren, die Obergrenzen eingeführt, von einer verschwenderischen Nutzung abgeraten oder ihre Mitarbeiter dazu angehalten haben, auf kostengünstigere Modelle umzusteigen, um die KI-Ausgaben unter Kontrolle zu halten.

    […]

    Dieser Wandel markiert eine neue Phase bei der Einführung von KI in Unternehmen. Da die Mitarbeiter nun nicht mehr nur Chatbots, sondern KI-Agenten nutzen, die komplexe Aufgaben autonom ausführen können, dafür aber weitaus mehr Rechenleistung benötigen, sind Unternehmen gezwungen, genau zu prüfen, ob jede Anfrage und jede Aufgabe die damit verbundenen Kosten rechtfertigt.

    Dies hat sich noch verstärkt, da Unternehmen wie Anthropic und OpenAI bei einigen Diensten von Pauschalabonnements auf eine tokenbasierte Abrechnung umgestellt haben, bei der die von den Modellen verarbeiteten Dateneinheiten erfasst werden. Durch diese Umstellung werden Unternehmen direkter mit den Kosten jeder einzelnen Eingabeaufforderung und jedes automatisierten Arbeitsablaufs konfrontiert.

    […]

    „Die Rechenkosten rücken nun sowohl bei Finanzvorständen als auch bei den Vorständen zunehmend in den Fokus. Verbrauchern und Unternehmen wurde suggeriert, dass KI günstig oder sogar kostenlos sei, doch das ist definitiv nicht der Fall“, sagte Costi Perricos, Global Generative AI Leader bei Deloitte.

    […]

    Sam Altman, Geschäftsführer von OpenAI, erklärte diesen Monat, dass die Kosten in diesem Jahr zu einem „großen Problem“ für die Kunden geworden seien. „Das Thema kam [im letzten Jahr] nie zur Sprache … Die Leute waren mit den Ausgaben, die sie tätigten, vollkommen zufrieden.“

    […]

    „Der Infrastrukturbedarf für einen Agenten ist deutlich höher als für einen Chatbot“, sagte Patel. „Auf jeden Menschen kommen vielleicht 10, 100 oder – im Extremfall – 1.000 Agenten … Sie arbeiten einfach ununterbrochen weiter, und das beansprucht einen Großteil der [Rechenleistung].“

    […]

    Analysten von Goldman Sachs prognostizierten im vergangenen Monat, dass der Einsatz von KI-Agenten bis 2030 zu einem 24-fachen Anstieg des Token-Verbrauchs führen werde und dass der enorme Nachfrageanstieg die Chipknappheit in den nächsten 12 bis 18 Monaten weiter verschärfen werde.

    […]

    Seit Jahresbeginn haben chinesische KI-Modelle ihre US-amerikanischen Pendants beim Token-Verbrauch überholt. Dies geht aus Daten von OpenRouter hervor, einer Aggregationsplattform, die Nutzern den Zugriff auf mehrere KI-Modelle ermöglicht.

    Dank der günstigeren Energiepreise und effizienteren Modelle in China können die dortigen KI-Labore weniger Token verlangen als führende US-Konzerne, was China einen neuen Vorteil im Wettstreit um die KI verschafft.

    […]

    Auch kleinere Unternehmen spüren den Kostendruck. Der Softwarekonzern Workato gab an, dass der Einsatz von KI explosionsartig angestiegen sei, nachdem seine 1.300 Mitarbeiter im vergangenen Sommer begonnen hatten, KI-Agenten zu nutzen. „Es verbreitete sich wie ein Lauffeuer, die Leute begannen, ihre Arbeit mit Hilfe der Agenten grundlegend zu verändern“, sagte Chief Information Officer Carter Busse.

    Doch das Unternehmen erlebte einen Schock, als Anthropic im Mai auf eine tokenbasierte Preisgestaltung umstellte. „Unsere Ausgaben stiegen am ersten Tag um das Siebenfache, und ich dachte mir: Oh Scheiße, wir haben ein Monster geschaffen“, sagte Busse. „Unternehmen [mit großen Sprachmodellen] haben unsere gesamte Nutzung subventioniert, und jetzt ist damit Schluss. Die nutzerbasierte Preisgestaltung schützt einen davor.“

    https://www.ft.com/content/1d37cc08-e0aa-45a4-a45d-4ad282529314 (Bezahlschranke)

    Wer hätte das ahnen können.

    als Antwort auf: Nintendo Switch 2 Talk #1820723
    ghostdog83ghostdog83
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Ansicht von 15 Beiträgen - 106 bis 120 (von insgesamt 14,015)