captain carot
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22. November 2022 um 19:17 als Antwort auf: Von der Gegenwart eingeholt: Das Deux Ex Problem #1752778
captain carotTeilnehmerAlso viele Night City Gegenden sind mindestens so schlimm wie das was man bei RoboCop und Co sieht. Aber das auch nur am Rande.
Ein Problem das wir heute sehen und welches es früher kaum gab, ob Games oder Filme oder Bücher, die Franchises existieren 20, 35 oder fast 60 Jahre. Klar ist da teilweise die Frage wie anachronistisch darf es sein, wo gehe ich mit der Zeit etc.
Das ist noch mal ganz getrennt von ‚von der Realität überholt‘.
Battletech hatte anfangs zum Beispiel seine Wristcomps, also Armbandcomputer. Schien im Zeitalter der Digitaluhr wahrscheinlich logisch. Samt LC Display, Tastatur und co.
In den späten Neunzigern und 2000ern waren es Noteputer, irgendwie zwischen PDA und Tablet. Im Endeffekt nur ein Beispiel von vielen.
22. November 2022 um 15:39 als Antwort auf: Von der Gegenwart eingeholt: Das Deux Ex Problem #1752765
captain carotTeilnehmerCYberpunk als ganzes baut halt in seiner ältesten Form auf Cyberpunk 2013 auf, im Endeffekt ist die Spielwelt mittlerweile deswegen auch längst eine alternative Zeitlinie, was den teilweisen Retroaspekt auch gut erklärt.
In gewisser Hinsicht ist das ein Problem, in das jedes RPG reinrennen kann. Cyberpunk ist von 1988, der Kopf dahinter hat wohl nicht damit gerechnet, dass jemand das Spiel noch 2013 spielen würde, geschweige denn später. Die mehr oder weniger nahe Zukunft von 2013 war da natürlich reizvoll.
Shadowrun hat längst ein ähnliches Problem, das Erwachen in den 2010ern haben wir schon verpasst, Deutschland wurde auch nicht von einem Drachen in Schutt und Asche gelegt.
Deus Ex ist da nicht viel anders, denn schon der erste Teil hat ja eine Vorgeschichte, auch wenn die gar nicht so wichtig im Spiel ist. Und Human Revolution sollte ja gerade die Frühzeit aufgreifen.
Near Future Szenarien sind für sowas natürlich prädestiniert. Aber selbst Universen wie Star Trek bekommen das Problem immer wieder. Khan zum Beispiel ist nach alten Kanon eigentlich in den 1990ern Herrscher eines beträchtlichen Teils der Erde, denn nach der 60er Serie finden die eugenischen Kriege in der Zeit statt. Der dritte Weltkrieg steh uns demnach übrigens auch gerade vor der Tür.
captain carotTeilnehmerDas nervt mich gerade auch. Für den Laptop als Zweit-SSD gerade ne PCIe 3.0 SSD mit 2TB bestellt, waren gerade mal 120,-€ im Angebot. Selbst PCIe 4.0 kosten da mittlerweile teils unter 200,-€ für 2TB.
Leider hat Seagate aktuell wohl noch das Exklusivrecht für die Memory Expansion und der proprietäre Formfaktor sorgt eben dafür dass nur Xbox Spieler als Käufer in Frage kommen. Beides zusammen sorg dann für happige Preise.
22. November 2022 um 11:51 als Antwort auf: Von der Gegenwart eingeholt: Das Deux Ex Problem #1752758
captain carotTeilnehmer@Nightrain:
Cyberpunk 20xx ist da einigermaßen konsequent. Generell sehe ich die Entwicklung bei Shadowrun aber auch nicht grundsätzloch als Problem. Ich hatte vor kurzem erst Robert N. CHarettes Shadowrun Trilogie gelesen, die so ziemlich am Anfang der Romanreihe stand. Das wirkt heute natürlich teils extrem anachronistisch. Im Endeffekt hatte sich selbst die alte TImeline im Lauf der Zeit deutlich weiter entwickelt.Wie damit umgehen ist natürlich immer eine interessante Frage. Blade Runner 2049 ignoriert Real Life Entwicklungen ziemlich konsequent. Für ein zukünftiges Deus Ex könnte ich mir was ähnliches vorstellen. Wir gehen einfach noch weiter in die Zukunft, buen aber inhaltlich noch auf das bestehende Universum auf. Wobei das erste Deus Ex AFAIR ja auch weiter in der Zukunft spielte.
Btw. vor den Siebzigern gab es eigentlich nichts an ‘dreckiger’ und benutzter Science Fiction. Dark Star oder Silent Running führen dann zum Beispiel mal Umgebungen ein, die wirklich bewohnt aussehen. Das USed Universe ist aber wirklich so erst ab Star Wars zu finden.
Generell kommt ab der Zeit ein ‘technischerer’ und viel weniger aufgeräumter Look auf, den man dann bis in die Neunziger rein fast überall findet.
22. November 2022 um 9:24 als Antwort auf: Electronic Entertainment Evo – Elektronische Urzeit #1752718
captain carotTeilnehmer
captain carotTeilnehmerDie Anlage muss auch gescheite Lautsprecher haben die dann auch noch gut stehen und so weiter. Ziemlich oft ist die Aufstellung schon Mist. Das Problem gibt es mit Soundbars viel weniger.
Und ziemlich oft sind die Lautsprecher auch nicht das Gelbe vom Ei. Da kann ne gute Soundbar dann schon mal besser sein.
Btw. so am Rande, wenn die LG OLEDs an der Wand hängen, vor allem auch noch ohne den Standfuß, dann funktioniert die Klangführung deutlich schlechter und der TV klingt dann auch schlechter.
21. November 2022 um 22:04 als Antwort auf: Electronic Entertainment Evo – Elektronische Urzeit #1752712
captain carotTeilnehmerTatsächlich gab es in der Sowjetunion da nicht so viel, wie viel erwarten würden und auch das ‚Silicon Valley‘ der DDR hat reichlich Westprodukte kopiert, wenn auch nicht ausschließlich. Allerdings waren selbst dann Prozessoren meist Klone von Westdesigns und die Rechner ihren Gegenstücken oft ein paar Jahre hinterher.
Sogar der Elektronica 60 (der Rechner für den Tetris geschrieben wurde) war im Prinzip wohl ein Klon eines Westgeräts.
Dazu muss man halt auch wissen, dass sehr lange Zeit komplexe Berechnungen noch von Menschen ausgeführt wurden (Computer war mal eine Berufsbezeichnung), die Raumsonden und Raketenkapseln wirklich nur vergleichsweise simple Technik enthielten und ja, der Ostblock Elektronenrechner wohl lange Zeit nicht so ernst nahm wie der Westen bzw. gerade die kommerzielle Nutzung lange Zeit nicht die große Rolle spielte.
In der Planwirtschaft ticken die Uhren halt etwas anders.Gerade auch in der DDR gab es dann eine kurze Phase mit einigen Eigenentwicklungen, auch wenn da gerne auf Prozessorarchitektur aus dem Westen gesetzt wurde. Leider wurde die, teils wohl auf Befehl von oben, nach einigen Jahren gegen Lizenzbauten von Westsystemen aufgegeben.
Softwareseitig gibt es aus mehreren Gründen wenige Meilensteine. Einer ist schlicht die viel spätere und geringere Verbreitung von Computern im privaten Bereich, ein anderer sicher wieder die fehlende Kommerzialisierung. Terris ist auch da sicher Paradebeispiel, aber nicht das einzige.
China ist heute zum Beispiel auch noch längst nicht so innovativ wie viele glauben. Chinesische Chiptechnologie ist meist auf Technologie aus dem Westen und Japan basierend. Neue chinesische Grafikkarten basieren z.B. teils sehr stark auf Designs von Imagination Technologies
captain carotTeilnehmerIm Endeffekt das Übliche. Mehr FPS und/oder Auflösung. Aber da ist ja u.a. auch die Frage was eigentlich bremst. Doppelt so schnelle CPU wie jetzt ist z.B. gar nicht so einfach. Geschweige denn günstig. Doppelt so schnelle GPU? Auch eher teuer.
Und da die Konsolen zu Release ziemlich stark waren und auch jetzt alles andere als fußlahm sind…
Ich hab selbst auch eine Zeit lang ne PS4 Pro hier stehen gehabt und aus Platzgründen dann auf die Slim gedowngraded. Abseits von VR ist der Unterschied allzu oft nur ein etwas knackigeres Bild, das auf Couchdistanz aber irgendwie kaum noch besser wirkt.
Ich weiß nicht ob ich Pro Konsolen für die Current Gen da überhaupt in Betracht ziehen würde.
Bei der Xbox war die Differenz dann deutlich größer. Da hatte ich schon sehr ernsthaft über die One X nachgedacht bevor ich mich entschieden hab auf die Series X zu warten. Dafür gab es dann auch einen sehr ordentlichen Sprung.
20. November 2022 um 23:58 als Antwort auf: Vor kurzem angespielt / Welche Spiele spielt Ihr zur Zeit? #1752615
captain carotTeilnehmerPlague Tale Requiem spielt sich leider teilweise genauso hakelig wie der Vorgänger. Dabei hat man zumindest gefühlt eher mit mehr Gegnern zu tun.
Wer den Vorgänger mochte wird hier zwar trotzdem gut bedient aber in einigen Punkten hatte ich mir deutlich mehr Feinschliff erhofft.
20. November 2022 um 20:40 als Antwort auf: Von der Gegenwart eingeholt: Das Deux Ex Problem #1752610
captain carotTeilnehmerHängt immer davon ab. Roboter sind mittlerweile auch im Haushalt normal. Staubsauger und Rasenmäher sind da sicher ganz vorne. Drohnentechnil hat die Science Fiction längst überrollt und auch wenn es primär in China die totale Überwachung des öffentlichen Raums gibt sind wir auch in London sehr weit was die öffentliche Überwachung angeht.
‚Möchten Sie mehr wissen?‘ aus Starship Troopers ist bei YouTube und Social Media Alltagsrealität und der riedige Fernseher aus Zurück in die Zukunft 2 wirkt heute eher wie ein Witz.
Autos fliegen vielleicht nicht aber wir haben doch alle unseren Kommunikator in der Hosentasche der auch gerne mal ‚Gehirnerweiterung‘ ist.
Was zum Beispiel Prothesen angeht, mein Vater hatte die letzten paar Jahre seines Lebens ein Kunstherz. Ok, das läuft im Moment noch mit externen Akkus.
Natürlich gibt es dann noch so lustige Dinge wie die Boston Dynamics Roboter oder die Railgun der US-Navy.
Wenn wir bei Star Trek sind, Computer, spiele mir Beethovens neunte (oder Slayer) ist doch auch längst Realität.
In einer Star Trek Folge liest Khan Bücher am Bildschirm. Heute haben wir dafür E-Reader. 2001 hat Tablet Computer. Die gab es im Prinzip schon seit den Neunzigern. Auch wenn es bis zum Mainstream dann noch dauerte.
Gerade bei Sci-Fi, die eigentlich eher Nesr Future ist finde ich immer wieder faszinierend, wo die Realität hinterher hinkt und wo sie andererseits auch um Lichtjahre weiter ist.
Star Trek Originalserie ist 2260er, Next Generation und Co ab 2360er. Und beide bieten Dinge, die von der Realität schon überholt sind während anderes zumindest noch Zukunftsmusik ist.
Hausautomation ist eigentlich auch schon ziemlich weit, wenn man das denn möchte. Und was an Fahrassistenz bis zum Selbstfahren machbar ist auch ziemlich krass. Allerdings sind diese Dinge gleichzeitig oft viel unsichtbarer heute als man sich das mal gedacht hat.
Und natürlich ist Science Fiction immer ein Kind ihrer Zeit. Die Achtziger waren zum Beispiel die Ära mehr oder weniger grobschlächtiger Industrieroboter. Und auf Medienseite natürlich des Fernsehens.
Entsprechend sehen 80er Roboter meist aus und bewegen sich und entsprechend dreht sich Medienkritik auch stark ums Fernsehen.Btw war The Expanse bei SciFi für mich eine der besten Serien der letzten Jahre und ob Technil, Gesellschaft oder Politik, man kann sich allzu gut vorstellen dass das alles so kommen könnte.
captain carotTeilnehmerDas MD hatte schon einige Spiele mit DSP, Zero Tolerance müsste auch einen haben. War halt nicht so viel wie auf dem SNES, teils wahrscheinlich einfach weil auch ziemlich schnell fähigere Add On Hardware verfügbar war.
Das SNES war aber auch vom Start weg stärker auf Zusatzchips ausgelegt. Denkt einfach mal an die zusätzlichen Kontakte für den SFX Chip, die vom Start weg eingeplant waren, lange bevor es den Chip gab.
Zur Switch, da muss der Add-On Prozessor nicht nur in die Cartridge passen, sondern die Anbindung schnell genug sein, das Add-On kühl genug laufen und das System die Kommunikation mit dem Custom Chip auch noch vorsehen.
Bei Multiprozessorsetups ist die Synchronisierung auch gerne mal ein Problem. Die Kosten pro Modul werden auch ganz schnell eines. Last but not least könnte man wntsprechende Spiele nur als Retail anbieten.
captain carotTeilnehmerIronischerweise haben MD, SNES und Co. zu einem gewissen Grad von Hardware Add Ons gelebt. Nur waren die fest in den Modulen verbaut.
Schlechte Optimierung bügelt am Ende selbst das nicht aus. Im Endeffekt sind halt auch immer die Entwickler gefragt.
captain carotTeilnehmerPokemon ist halt tatsächlich eine Gelddruckmaschine und verkauft Hardware. Wobei Pokemon früher ‚nur‘ Handhelds verkauft hat und erst mit der Switch auch die ‚Heimkonsole‘ an die Leute bringt.
captain carotTeilnehmerPokemon ist mir ja ehrlich gesagt ziemlich egal. Aber die Frage nach dem rechtzeitigen Generationssprung ist sicher nicht unwichtig. Aktuell läut die Switch noch und die Spiele sowieso. Insofern dürfte es aus Nintendos Sicht auch im nächsten halben Jahr schlicht zu früh für einen Nachfolger sein. Erst irgendwann in zwei Jahren oder später könnte es aber schlicht zu spät sein, auf den Erfolg der Switch aufzubauen.
Randnotiz, die Wii U ist gestern zehn Jahre alt geworden.
19. November 2022 um 10:07 als Antwort auf: Vor kurzem angespielt / Welche Spiele spielt Ihr zur Zeit? #1752549
captain carotTeilnehmerHab vorgestern A Plague Tale: Requiem angefangen. Alles in allem macht das genau da weiter, wo der Vorgänger aufgehört hatte, gerade auch was die Spielmechaniken angeht. Leider auch in den Punkten, wo Innocence schon mal ein bisschen hakelig oder schlicht limitiert war.
Inszenatorisch ist auch die Fortsetzung ziemlich stark. Ausbaufähig wären da vor allem Animationen, gerade auch die Mimik. Dürfte wohl wirklich Budgetfrage sein. Gleiches gilt für den recht kleinen Sprecherpool.
Dann sind da natürlich noch die 30fps. Requiem gilt auch im PC-Lager als ziemlicher Hardwarefresser. Und auch wenn die Optik schick ist, so beeindruckend ist sie unterm Strich nicht. Aber das vergleichsweise gemächliche Gameplay und halt auch das gar nicht so große Asobo Team lassen ziemlich gut darüber hinweg sehen.
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