geohound
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geohoundTeilnehmer“So klasse das noch jemand Pathfinder zockt.Habe Kingsmaker durch und bin gerade an Wrath of the Rightous seit ca 150h.”
Seit circa 150h? Krass. Wie lange hast du für die Charaktererstellung gebraucht? Habe gestern und heute alleine damit schon 3 Stunden verbracht :-). Was Kingmaker angeht, geb ich dir vollkommen Recht. Manche Encounter waren vom Schwierigkeitsgrad her einfach nur unfair. Und da du Tartuccio erwähnst… ich hab den Typen absolut gehasst, so sehr wie sonst nur selten einen Schurken in einem Spiel. Wirklich einer der besten Bösewichte die ich je mitbekommen habe.
geohoundTeilnehmerSpaß macht es auf jeden Fall, und wenn du dich eh schon mit dem System auskennst, hast du schon mal nen Vorteil. Ich musste mir zum Beispiel viele Spell-Beschreibungen gar nicht durchlesen um zu wissen, was dahinter steckt. Das gleiche bei den Feats. Ach, wenn das Spiel nur nicht so lang wäre, dann würde ich es glatt mit einem bösen Charakter nochmal spielen :-).
geohoundTeilnehmerPathfinder: Kingmaker (Steam-Version)
Nach circa 40 Stunden Spielzeit habe ich abgebrochen, mir alle DLCs gekauft und ein neues Spiel gestartet. Das hatte mehrere Gründe. Zum einen sind manche Spielelemente absolut undurchsichtig. Nach insgesamt 139 Spielstunden weiß ich zum Beispiel immer noch nicht, wie ich mit einem Cleric Spontanzauber einsetze. Ein Tutorial dazu habe ich nicht gefunden, nur eine Erwähnung daß es möglich ist. Wer sich mit Pathfinder / D&D auskennt, dem muss ich ja nicht erklären was Spontanzauber sind, wer sich nicht auskennt wird das hier vermutlich eh nicht lesen. Ein anderer Grund für den Neustart war mein Hauptcharakter. Ich habe mir zuerst einen weiblichen Fighter erstellt. Aber unter den ersten paar Charakteren waren unter anderem ein weiblicher Fighter und ein weiblicher Barbarian. Das war dann für meinen Geschmack dann doch zu viel Frauenpower an der Front. Die Hauptgründe für den Neustart waren aber die Tatsache, daß ich im Spiel ein paar dumme Entscheidungen getroffen habe. Außerdem wollte ich dann doch die DLCs haben, da mir das Spiel ja auch sehr viel Spaß gemacht hat.
Das Positive:
Naja, wenn es sich um ein klassisches Rollenspiel mit isometrischer Perspektive handelt, daß dann auch noch so ähnlich aufgebaut ist wie ein Baldur’s Gate seinerzeit, dann ist das für mich schon mal ein großer Pluspunkt. Dann basieren die Pathfinder-Regeln natürlich auf D&D 3.5, dem meiner Meinung nach besten D&D-Regelwerk. Zusätzlich zu den ganzen RPG-Elementen kommt dann auch noch die Verwaltung des eigenen Reiches. Man baut Gebäude, errichtet neue Siedlungen die heranwachsen, usw. Wie es für diese Spiele üblich ist, bekommt man im Laufe der Zeit immer neue Begleiter dazu. Die sind größtenteils sehr interessant und haben auch ihre eigenen Nebenquests. Die Härte ist aber der Gnom Jubilost… ein Zyniker wie er im Buch steht.Die Kampagne, die sich über mehrere Jahre erstreckt, hat mir auch gut gefallen. Es gibt unterschiedliche Fraktionen, sehr interessante und sympathische NPCs. Die Story, und auch ein paar Nebenmissionen, bieten einige richtig spannende Momente. Mit dem DLC „The Varnhold Lot“ spielt man in der Hälfte der Kampagne eine völlig andere Gruppe, deren Story sich nach einiger Zeit in die Hauptkampagne einbringt. Ich steh auf sowas.
Das Spiel macht auch optisch was her. Es wurde auch viel Liebe ins Detail gesteckt. Die spielbaren Charaktere sehen sehr gut aus, und viele Ausrüstungsgegenstände sind gut erkennbar. Auch die Umgebungen sind sehr schön und lebhaft. Genauso wichtig ist aber auch der Sound bzw. Soundeffekte. Hier gibt es nichts zu bemängeln. Die englischen Synchronsprecher haben auch einen tollen Job gemacht, auch wenn mir das Geschrei von Amiri, dem weiblichen Barbarian, auf den Sack ging. Barbarians halt…
Das Negative:
Zu wenig Abwechslung. Es handelt sich hier um ein sehr umfangreiches Spiel, mit sehr vielen kleinen und mittelgroßen Gebieten sowie einigen großen Gebieten. Viele der kleinen und mittleren benutzen aber die exakt gleiche Map. Es gibt einen kleinen und einen mittleren Gebirgspass, ein kleines Sumpfgebiet, eine kleine Lichtung, usw. Und in vielen dieser Gebiete gibt es fast nichts zu tun (außer alle Gegner zu töten für eine Nebenmission, die auch sehr undurchsichtig ist und die ich mehr oder weniger zufällig abschließen konnte). Wie in vielen anderen Spielen dieser Art auch gibt es viel zu wenige Charakterportraits. Mit alldem konnte ich ganz gut leben. Was mich aber am meisten gestört hat war die geringe Auswahl an Monstern. In einem Kapitel hat man es fast nur mit Trollen und Kobolden zu tun, in einem anderen sieht man nur Manticore, Wyverns, Owlbears und Hydras (oder Hydren, laut Autokorrektur in Word).Es gibt im Spiel mehrere Bösewichte. Der erste (und unbedeutendste) ist ein Gnom namens Tartuccio. Der ist schon recht bald weg vom Fenster, aber er ist halt von den Schurken in diesem Spiel auch der mit den besten Momenten. Alle anderen Bösewichte können mit diesem Genossen nicht mehr mithalten. Das ist ein wenig schade.
Die Spielzeit wird hier teilweise auch massiv gestreckt. Es gab zwei oder drei Abschnitte, in denen ich stundenlang nichts anderes zu tun hatte als mein Reich zu verwalten. Das wird irgendwann nicht nur langweilig, sondern auch nervig. Das ganze ist natürlich ein wichtiges Spielelement, aber die Zeit, die man dafür investieren muss, ist dennoch zu viel des Guten.
Geruckel. Pathfinder: Kingmaker ist das erste Spiel dieses Entwicklers (Owlcat Games). Möglicherweise haben sich die Entwickler mit diesem Projekt etwas übernommen, und als das Spiel neu war, muss das ganze noch viel schlimmer gewesen sein. Es soll wohl auch so gewesen sein, daß die Entwickler selbst von einem Kauf abgeraten haben. Sechs Jahre nach Veröffentlichung läuft das Spiel akzeptabel. Allerdings hatte ich teilweise massives Geruckel, besonders bei Gebieten mit Schneefall, Nebel, oder anderen ähnlichen Effekten, oder wenn mehrere Luft-Elementare auf dem Bildschirm zu sehen waren. Am schlimmsten war jedoch der DLC „Beneath the Stolen Lands“. Hier hatte ich ein einziges Dauergeruckel, was mich dann dazu gebracht hat, im Optionsmenü sämtliche Effekte zu deaktivieren. Im Endgame hatte ich dann trotzdem keine flüssige Framerate mehr. Insgesamt hatte ich einen Komplettabsturz, doch zum Gllück hatte ich kurz vorher gespeichert.
Was jetzt nicht besonders schlimm ist, aber trotzdem nervt: Es gab ein paar wenige Stellen, an denen die Synchronsprecher etwas anderes sagten als der Text. Statt Fey wird zum Beispiel ab und zu Fairy gesagt (was in dieser Story dann doch ein sehr dummer Fehler ist). Ein anderes Beispiel, daß mir im Kopf geblieben ist, war dirty statt dusty, oder andersrum. Da kann man dann drüber hinweg sehen.
Insgesamt ist es schwer zu sagen, ob die positiven Dinge die negativen überwiegen. In meinem Fall schon, denn wie gesagt, Pathfinder ist genau meine Art Spiel. In die selben Sphären wie ein Baldur’s Gate II oder Planescape: Torment steigt es jedenfalls nicht auf. Dafür ist die Technik einfach zu schlecht. Empfehlung geht daher nur raus an Leute, die mit solchen Spielen auch was anfangen können. Aber vermutlich wissen diejenigen das dann eh selber. Mir hat es jedenfalls viel Spaß gemacht. 139 Stunden Spielzeit sprechen ja für sich. Als nächstes ist dann der Nachfolger dran, Pathfinder: Wrath of the Righteous… ich bin jetzt schon gespannt.
geohoundTeilnehmerTekken 8
The Legend of Heroes: Trails through Daybreak
Persona 3 ReloadAllerdings weiss ich noch nicht, ob ich die beiden letzteren auch tatsächlich dieses Jahr spielen werde. Tekken 8 werd ich auf jeden Fall spielen, da hab ich schon seit geraumer Zeit Bock drauf :-).
geohoundTeilnehmerDas ist schade, aber nachvollziehbar.
geohoundTeilnehmerTyranny (Steam)
Klassisches Rollenspiel von Obsidian Entertainment, und absolut empfehlenswert. Die Charaktererstellung ist schon mal das erste Highlight des Spiels. Man klickt sich für seinen Hansel eine detaillierte Hintergrundgeschichte zusammen, und die NPC’s im Spiel reagieren immer wieder darauf. Die Story ist sehr gut, und die Begleiter, Bösewichte usw. sind grösstenteils fantastisch. Ein paar Langweiler gibt es natürlich auch. Generell gibt es viel zu lesen, was aber auch seine Berechtigung hat, denn die Welt und deren Historie sind überaus interessant. Die Entscheidungen, die man im Spiel trifft, haben eine große Tragweite, daraus ergibt sich auch ein hoher Wiederspielwert. Und mindestens ein zweites mal werd ich Tyranny auf jeden Fall spielen, wenn auch nicht gleich.
Gibt zwei Dinge, die diesem Spiel vorgeworfen werden. Das eine wären die „schlechten“ Kämpfe. Zugegeben, die KI der Begleiter ist nicht immer perfekt, aber ansonsten gibt es bei den Kämpfen meiner Meinung nach nichts auszusetzen. Das andere wäre das „abrupte“ Ende. Und das ist leider tatsächlich so. Am Ende war ich dann doch etwas unbefriedigt. Der Weg dahin war allerdings sehr unterhaltsam und spannend. Wer auf klassische Rollenspiele wie Baldur’s Gate, Planescape Torment usw. steht, wird hier mit Sicherheit auch glücklich.
22. Dezember 2023 um 22:52 als Antwort auf: Vor kurzem angespielt / Welche Spiele spielt Ihr zur Zeit? #1775819
geohoundTeilnehmerDanke für die Tipps. Wenn dann werde ich es eh auf dem PC spielen, mit Maus ist sowas einfach besser. Das mit der Wegfindung in solchen Spielen ist ja nix neues, damit kann ich auch leben. Hauptsache, das Spiel stürzt nicht ab, wie gerade eben XCOM: Enemy Within… das ist das, was mich am immer so aufregt :-).
geohoundTeilnehmerBin mir jetzt nicht 100%ig sicher, aber Fallout 1 müsste mein erstes RPG gewesen sein. Zuerst bei einem Kumpel gesehen, kurz danach selbst gekauft und mehrmals durchgespielt. Kurz danach kam der zweite Teil, welcher meiner Meinung nach auch der beste ist.
geohoundTeilnehmerSalut. Viel Spaß im Forum :-).
21. Dezember 2023 um 12:20 als Antwort auf: Vor kurzem angespielt / Welche Spiele spielt Ihr zur Zeit? #1775751
geohoundTeilnehmerRogue Trader sieht schon verdammt gut aus, aber ich hab den Monat eh schon zuviel ausgegeben. Nächstes Jahr dann. Hab eh noch ein paar andere 40k Spiele, die noch ungespielt hier herum liegen…
21. Dezember 2023 um 10:03 als Antwort auf: Vor kurzem angespielt / Welche Spiele spielt Ihr zur Zeit? #1775747
geohoundTeilnehmerAlso ich finde es sehr schlimm. Vor allem die verschiedenen Spielmechaniken scheinen nur willkürlich zu funktionieren, vor allem die Guard-Funktion. Das ging soweit, daß ich mich irgendwann gefragt habe, ob der Controller ne Macke haben könnte. Hab es gerade eben durchgespielt, nach mehreren Wutanfällen (und herabsetzen der Schwierigkeit). Witzig: beim Beenden des Spiels ist mir die PS4 komplett abgestürzt…
Das mit dem Geld: du bekommst irgendwann so viel davon, daß du nicht mehr weißt wohin damit. Auch wenn du immer das beste Equipment kaufst. Aber viel zu kaufen gibt es generell nicht. Charmant ist das Spiel auf jeden Fall, aber das Gameplay… Gibt schon nen Grund warum Falcom hauptsächlich Rollenspiele macht :-).
Edit: Ich hatte natürlich auch meinen Spaß mit dem Spiel. Aber wenn ein Spiel, das ich mögen will, so viele Macken hat, werd ich einfach sauer :-).
20. Dezember 2023 um 22:18 als Antwort auf: Vor kurzem angespielt / Welche Spiele spielt Ihr zur Zeit? #1775717
geohoundTeilnehmerRage Quit bei The Legend of Nayuta: Boundless Trails (PS4)
Ich hätte nie gedacht daß ich mal was schlechtes über ein Falcom-Spiel schreibe, aber Boundless Trails ist leider der letzte Müll. Ich könnte damit leben daß eine leicht aufgehübschte PSP-Grafik auf einer PS4 Pro ruckelt. Aber die Tastenbelegung ist das allerletzte, und man kann sie nicht mal ändern. Man kann kaum den Schatten des eigenen Charakters sehen, was bei einem 3D-Plattformer halt eher ungünstig ist. Das Level-Design ist aus der Hölle. Sogar die Story macht öfters mal überhaupt keinen Sinn. Nur der Soundtrack ist grösstenteils in Ordnung.
Noch schlimmer ist die Tatsache, daß man ständig Kohle hat ohne Ende, weil man sie einfach nicht ausgeben kann. Die Läden haben kaum etwas im Sortiment, also was soll ich mit der ganzen Kohle? Man kann keine Heil-Items mitnehmen, sondern die paar Heiltränke, die man findet, werden sofort automatisch benutzt, unabhängig davon ob man sie jetzt braucht oder nicht. Heilen kann man sich nur mit Essen. Das ist aber auch leichter gesagt als getan, denn Zutaten sind selten, und man kann nur eine Handvoll Gerichte mit in die Levels nehmen. Bei einem Bosskampf sind die dann recht schnell weg. Toll wenn am Ende mal wieder ein noch grösserer Boss auftauchen muss und man keine Möglichkeit hat, Essen aufzustocken. Was für ein Mist.
Vielleicht versuche ich es morgen nochmal, ansonsten kann mich dieses überaus schlechte Spiel mal kreuzweise. Falcom, bitte macht nie wieder einen 3D Plattformer…
geohoundTeilnehmerOK, das ist interessant. Hatte ich dann völlig falsch in Erinnerung. Dachte immer das Spiel kam nie weil Attic dann pleite war. Für Larian war es wohl die richtige Entscheidung :-).
geohoundTeilnehmerDas mit den “umwerfbaren” Tischen wusste ich gar nicht mehr. Aber dazu fällt mir ein anderes Spiel ein: LMK – The Lady, the Mage and the Knight von Attic Entertainment? Hiessen die so? Glaube eine Zeit lang war das Spiel auch bekannt als “Die Legenden der Magierkriege”. Fertig gestellt wurde das Spiel ja nie, aber da wurden auch große Ankündigungen gemacht, wie z. B. daß die Monster auch Türen öffnen können um den Spieler zu verfolgen. Wenn ich mich richtig erinnere war das sogar ein DSA-Spiel. DSA mochte ich zwar nie, aber die Screenshots von LMK sahen damals schon richtig geil aus und ich hätte mir das Spiel auch gekauft.
geohoundTeilnehmerAlso von Bugs weiss ich nach all der Zeit nichts mehr. Das Spiel hatte ganz andere Baustellen. Verschiedene Standard-Klassen wie Druid (die beste Klasse in D&D 3.X) waren gar nicht verfügbar. Anders als Baldur’s Gate oder Icewind Dale hatte Ruins of Myth Drannor ein komplett rundenbasiertes Kampfsystem. Speziell dieses war zwar ok, aber die Kämpfe haben eine Ewigkeit gedauert. Dann hat der erste Dungeon auch einfach nicht enden wollen. Es ging weiter, und weiter, und weiter, und nach ein paar Stunden hatte ich damals keine Lust mehr.
Bei der Charaktererstellung hatte man nicht nur nicht alle Standard-Klassen, man konnte auch nicht mal die Feats der dritten D&D-Edition frei wählen wie z. B. in Icewind Dale II. Stattdessen hat das Spiel die Feats für jede Klasse selbst ausgewählt und es waren auch bei weitem nicht alle dabei. Die Charaktererstellung war für mich damit die grösste Enttäuschung.
Der Spielspaß beginnt bei D&D-Spielen (und bei einigen anderen natürlich auch) ja bereits mit der Charaktererstellung. Hier jedoch nicht. Wenn du die Möglichkeit hast, es mal anzuspielen, dann schreib mal was du davon hältst. Ist jedenfalls ein völlig anderes Level als die ganzen Klassiker.
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