geohound
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geohoundTeilnehmerIch weiss noch wie gehypet ich damals war, als ich die ersten Screenshots von Ruins of Myth Drannor in der PC Games gesehen habe. Und dann dieses miese Endergebnis… Die Fan-Patches sollen das Spiel tatsächlich einigermaßen erträglich machen. Wer weiß, vielleicht geb ich dem Spiel irgendwann auch noch mal ne zweite Chance. Aber auf meiner Liste ist es trotzdem noch ganz unten :-).
geohoundTeilnehmerTemple of Elemental Evil war damals wirklich gut, habs aber leider nie durchgespielt. War die Zeit, in der ich süchtig war nach EverQuest…
Der Bankrott von Interplay, und damit auch der Black Isle Studios, hat ne riesige Lücke aufgerissen. Die D&D-Spiele damals waren meine absoluten Lieblingsspiele (teilweise auch heute noch) und Pool of Radiance: Ruins of Myth Drannor von SSI war eine herbe Enttäuschung. Temple of Elemental Evil war dagegen richtig gut und ein würdiger “Nachfolger” der Black Isle bzw. BioWare-Spiele. Ich hoffe, daß ich es irgendwann mal doch noch durchspielen werde.
geohoundTeilnehmerCosmic Star Heroine (Steam)
Kurzes und vor allem kurzweiliges Rollenspiel mit liebenswerten, sehr unterschiedlichen Charakteren. Der Soundtrack ist schön atmosphärisch und abwechslungsreich, die Pixelgrafik sieht einfach nur grossartig aus. Die Story allerdings ist nichts besonderes und hat so ziemlich alle Klischees, die man sich nur vorstellen kann :-). Trotzdem ein absolut empfehlenswertes Spiel. Hat mir viel Spaß gemacht.
geohoundTeilnehmerMonochrome Mobius: Rights and Wrongs Forgotten (PlayStation 5)
Ursprünglich wollte ich mir dieses Spiel gar nicht kaufen, weil es optisch ziemlich abturnend ist. Aber als ich mitbekommen habe, daß es ein Teil der Utawarerumono-Reihe ist, musste ich es natürlich haben, da ich diese Reihe sehr mag. In diesem Fall handelt es sich um ein Prequel, in dem es vier Hauptfiguren gibt. Oshtor, Munechika und Mikazuchi kennt man bereits, neu dazu gekommen ist Shunya. Ausserdem gibt es noch Halu, ein Maskottchen-Charakter mit speziellen Fähigkeiten.
Da das Spiel relativ neu ist, will ich mal zur Story nichts sagen. Sie ist jedenfalls episch, und Shunya ist ein absolut liebenswerter Charakter. Allerdings sind die ersten paar Stunden in diesem Spiel nicht unbedingt motivierend. Ich war nach 5-6 Stunden sogar an einem Punkt angelangt, an dem ich über einen Spielabbruch nachdachte. Das hatte mehrere Gründe:
Das Spiel ist aus technischer Sicht ein Witz. Während die Umgebung optisch zwar ganz passabel aussieht, gibt es Monster und NPC’s, die sogar für PlayStation 2-Verhältnisse schlecht aussehen würden. Jetzt ist das allerdings ein PS5-Spiel, also ruckelt es ja wenigstens nicht. Naja, ausser bei den Bosskämpfen… Dann sind fast alle Gebiete und Dungeons lächerlich riesig, und man kommt aus den Kämpfen gar nicht mehr raus. Die Story wird in den ersten Stunden kaum voran getrieben. Also nicht gerade das, was ich von einem Utawarerumono-Spiel erwartet habe. Dann hatte ich auch noch einen ziemlich nervigen Bug in einem bestimmten Gebiet, der mich beinahe den letzten Nerv gekostet hätte.
Nachdem ich also die ersten Stunden überstanden hatte, nahm die Story endlich an Fahrt auf und es hat wieder Spaß gemacht. Sogar viel Spaß, denn das Spiel hat ja auch seine guten Seiten: es gibt eine Schnellreisefunktion mit vielen Zielorten, und die Dialoge unter den Gruppenmitgliedern waren natürlich auch sehr unterhaltsam. Ich finde es auch immer sehr gut, wenn Spiele eine in game Speicherfunktion haben. Das spart erstens Zeit und ist zweitens auch nicht so nervig. Die japanischen Sprecher haben auch einiges zum Spielspaß beigetragen und erzählen dem Spieler in der Extras-Sektion dann auch noch ein bisschen was über ihre Arbeit. Interessant.
Auch auffällig ist, daß das Spiel nur Extreme zu bieten hat. Die Story ist, wie oben schon erwähnt, fantastisch, aber die Sidequests halt nur das Übliche: besiege das Monster, bring mir Heilkräuter… da hätte man sich mehr Mühe geben können. Die BGM ist entweder sehr atmosphärisch oder absolut generisch. Das gleiche gilt für die Soundeffekte. Die Hauptcharaktere und einige andere wichtige NPC’s sehen wirklich gut aus, die restlichen NPC’s dagegen äußerst schlecht.
Generell ist das Spiel ein herkömmliches JRPG, also nicht die übliche Aquaplus-Mischung aus Visual Novel und Taktik-Gefechten. Was noch erwähnenswert ist, ist das Intro. Das ist tatsächlich eines der schönsten, die ich bisher gesehen habe. Habe es mir bei jedem Spielstart komplett angesehen, vor allem auch weil es sich mit dem Spielfortschritt verändert. Der Intro-Song ist ebenfalls sehr stark. Und so wie die Story endet, kann man wohl bald schon mit einem direkten Nachfolger rechnen. Dann aber bitte mit schöneren NPC’s und weniger Bugs.
Monochrome Mobius – insgesamt ein großartiges Spiel, und definitiv eine Empfehlung wert.
geohoundTeilnehmerDisgaea 7: Vows of the Virtueless auf der PS5 und This Way Madness Lies auf der Switch. Hab gerade keine Lust, grossartig etwas dazu zu schreiben, aber ich fand beide Spiele ausgezeichnet.
geohoundTeilnehmerKirby und das Vergessene Land
Find ich ganz gut, vor allem Kirby als Dosenautomat :-). Der Boss-Marathon am Ende war allerdings etwas übertrieben. Morgen schau ich mir den Postgame Content an.
geohoundTeilnehmerDie Schlümpfe Kart auf der Switch
Zunächst mal: Papa Schlumpf ist ein Bastard.
Das Spiel ist eigentlich ganz ok. Allerdings ist der Umfang dann doch eher gering. Gibt nur 12 Strecken, und optisch sind sie auch wenig abwechslungsreich. Nur ein paar Strecken stechen heraus. Dann kann man die Strecken noch gespiegelt fahren. Die Items sind von Mario Kart kopiert, nur sehen sie halt anders aus. Aus dem grünen Panzer wurde eine Eichel, aus der Bananenschale eine Kastanienschale, usw. Jeder Schlumpf hat noch ein Spezialitem, mit dem sie irgendwie alle anderen gleichzeitig treffen. Der Soundtrack ist ok. Sturmi Schlumpfs Gestöhne nach einem Treffer ist… interessant.
Was halt fehlt ist ein Optionsmenü. Manche Strecken sind verschlumpft dunkel, man kann nicht mehr viel erkennen. Die Helligkeit lässt sich nicht einstellen. Ansonsten ist das Spiel, wie jeder andere Fun Racer auch, besonders gut für meinen Puls geeignet. Mein Herz kann sich später bedanken. Für 40 Euro ist das Spiel in Ordnung, denn es spielt sich tatsächlich ganz gut. Vorausgesetzt, man deaktiviert die Lenkhilfe.
geohoundTeilnehmerSuper Mario Bros. Wonder
Definitiv eines der besten Mario-Spiele, auf dem selben Level wie Super Mario Bros. 3, Super Mario World und Super Mario Land 2. Unglaublich wieviele Ideen und Liebe in das Spiel geflossen sind. Habe meistens mit Toadette gespielt. Die verschiedenen Fähigkeiten, die man durch die Abzeichen bekommt, sowie die PowerUps wie z.B. der Bohrhut, geben einem so viele Möglichkeiten, durch die Levels zu kommen. Die Erkundung der Levels macht unglaublich viel Spaß, und endlich wurde auch das nervige Zeitlimit abgeschafft.
Es ist aber auch das leichteste Mario-Spiel. Hatte mit keinem Level Probleme. Wundersamen, 10er Münzen und geheime Ausgänge sind alle leicht zu finden. Die Levels der Spezialwelt liegen allerdings noch vor mir. Bisher habe ich kein einziges abgeschlossen, aber ernsthaft versucht habe ich es noch nicht.
Jedenfalls hat Nintendo die Messlatte sehr hoch gelegt. Als nächstes dann bitte ein neues Donkey Kong Country. Zeit wird’s.
geohoundTeilnehmerFinde auch daß Odyssey überbewertet ist. Die Menschen in New Donk City waren eine Frechheit, ein Verbrechen gegen das Videospiel.
Ansonsten kann ich Freitag kaum erwarten. Aber wahrscheinlich werd ich erst am Samstag richtig loslegen können.
geohoundTeilnehmerWas den Artstil angeht, da bin ich ganz bei dir. Das Spiel war aber trotzdem der Hammer :-).
Kid Icarus Uprising müsste ich auch endlich mal durchspielen, hab es schon mal angespielt vor etlichen Jahren. War schon geil, vor allem die “hochintellektuellen” Sprüche… brilliant. Hatte aber damals ziemlich schnell auch Schmerzen in den Händen, und mit dem beigelegten Ständer kam ich mir irgendwie doof vor :-).
geohoundTeilnehmerNES: Super Mario Bros. 3
SNES: Super Mario Kart
N64: Blast Corps
GC: Mario Power Tennis
Wii: Mario Kart Wii
WiiU: Hyrule Warriors
NSW: Disgaea 6GB: Super Mario Land
GBA: Mario Kart Super Curcuit
DS: Mario Kart DS
3DS: Stella Glow
geohoundTeilnehmerBin nach wie vor unentschlossen. Prag, Berner Alpen und Rio hätte ich schon gern dabei gehabt, sind halt auch die besten Forza-Strecken. Werds mir schon holen, aber wohl erst nächstes Jahr.
geohoundTeilnehmer@MontyRunner Aber gerne doch 🙂
geohoundTeilnehmerHab ich sogar. Hab dir den Code per Nachricht auf deinen XBOX Account geschickt :-).
geohoundTeilnehmerThe Legend of Heroes: Trails into Reverie (PS4 Version)
Ich hab die Hauptstory schon vor ein paar Tagen durchgespielt und bin derzeit noch mit dem Postgame Content beschäftigt. Da hab ich auch schon einiges geschafft, ich hab aber noch einiges vor mir.
„Most ambitious Story in Video Games“
Das behaupte nicht ich, viel mehr ist das das Ziel von Nihon Falcom. Trails into Reverie ist der zehnte Teil in der Trails-Reihe und damit sind die Entwickler gerade mal in der Mitte ihrer geplanten Geschichte angelangt. Für alle zehn Spiele, die ich jeweils einmal durchgespielt habe, habe ich eine Gesamtspielzeit von circa 850 Stunden. Ich behaupte also mal, daß das oben genannte Ziel damit schon jetzt erreicht wurde. Daß die Story absolut episch ist, muss man an dieser Stelle eigentlich nicht mehr erwähnen. Die Entwickler treffen mit der Vielzahl an Charakteren, Gruppierungen usw. aber auch genau meinen Geschmack. Alles andere sind nur Kurzgeschichten im Vergleich :-). Die epochale Story ist aber wohl auch die grösste Schwäche der Reihe, denn mit jedem weiteren Spiel wird die Einstiegshürde grösser.
Ausnahmeerscheinung
Momentan sprechen alle (und vermutlich auch völlig zu Recht) über Baldur’s Gate 3. Allerdings ist auch Trails into Reverie ein absolut ausgereiftes Spiel. Ich hab bereits 107 Stunden Spielzeit investiert (ohne Nutzung des Highspeed Modus) und habe keinen einzigen Bug, Glitch oder sonstwas erlebt. Klar, es ist natürlich kein AAA-Titel wie BG3, aber trotzdem eine anerkennenswerte Leistung. Umso interessanter ist dann aber auch die Tatsache, daß in den Credits die Synchronsprecher an oberster Stelle erscheinen, erst danach die Namen der bescheidenen Entwickler. Die Sprecher, und davon gibt es viele in diesem Spiel, haben eine fantastische Arbeit abgeliefert.
Komm in die Gruppe
Ich hab jetzt nicht die genaue Anzahl der spielbaren Charaktere im Kopf, aber es sind mehr als 50. Hier hat man wirklich die Qual der Wahl. Allerdings gibt es genügend Content (auch im Postgame) der es dem Spieler ermöglicht, alle Charaktere so ausgiebig zu spielen wie man es will. Zusätzlich zu den altbekannten Charakteren gibt es auch noch eine Hand voll neuer Typen. Mein einziger Kritikpunkt hier ist, daß halt nicht alle Charaktere aus den vorherigen Spielen hier auch spielbar sind. Das ist aber halt auch Meckern auf sehr hohem Niveau.
Das allerbeste Kampfsystem (bis jetzt)
Das rundenbasierte Kampfsystem ist das selbe wie aus den Vorgängern, allerdings gibt es ein paar neue Mechaniken, die vor allem die Kämpfe gegen das Kleinvieh stark beschleunigen können. Gibt auch einige neue Monster und Bosse, aber davon sollte man auch ausgehen dürfen. In den beiden Nachfolgern (die es bis jetzt nur auf japanisch gibt), wurde ja einiges verändert. Dort werden nur noch die Bosskämpfe rundenbasiert sein, die Kämpfe gegen das Kleinvieh dann in Echtzeit. Zumindest hab ich das so verstanden, aber ich bin oft sehr müde wenn ich mir YouTube Videos ansehe, also nagelt mich nicht darauf fest :-).
Ja und was is jetzt mit der Grafik???
Naja das Spielt ruckelt nicht. Viel erwarten darf man von einem JRPG in der Regel ja eh nicht. Die Effekte der Orbal Arts (Spells) sind aber sehr gut. Ansonsten ist auch Trails into Reverie, wie jedes andere Spiel von Nihon Falcom, ein Beweis dafür, daß Sound mindestens genauso wichtig ist. Die Sprecher hab ich schon gelobt, aber auch die Soundeffekte und die Musik sind absolut top. Gibt viele Studios die Spiele mit einer hammermässigen Grafik fabrizieren, aber was Sound angeht gibt es nicht viele, die den Leuten von Falcom was vormachen können. Die Atmopshäre der Falcom-Spiele ist auf dem nächsten Level, da ist auch Trails into Reverie keine Ausnahme.
Jetzt aber genug mit der Lobhudelei!
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