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geohoundTeilnehmerMaster Detective Archives: Rain Code
Hab im “vor kurzem angespielt”-Thread schon einiges dazu geschrieben. Meine Meinung hat sich nicht geändert. Ich hab ja schon einige Spiele gespielt, bei denen das Ende in die Länge gezogen wurde, aber hier wird ein ganz neues Level erreicht. Im letzten Kapitel häufen sich dann auch noch die Quick Time Events und Logiklöcher und die englische Synchronstimme des unsympathischen Hauptcharakters wird immer unerträglicher. Jedenfalls ist es mit 30 Stunden viel zu lang, wenn ein Spiel schon schrottig ist, dann soll es bitte auch kurz sein.
Absolut keine Empfehlung von mir, es sein denn ihr steht auf langweiliges, sich ständig wiederholendes Endlosgelaber, unlogische Geschichten und ermüdendes geradeaus Gehen von nicht enden wollenden Korridoren, alles regelmäßig unterbrochen von viel zu langen Ladebildschirmen. Danganronpa, der Beweis daß das Studio mehr drauf hat, dreht sich gerade im Grab um.
11. Juli 2023 um 20:30 als Antwort auf: Vor kurzem angespielt / Welche Spiele spielt Ihr zur Zeit? #1766513
geohoundTeilnehmerMaster Detective Archives: Rain Code
Was gut los ging ist nach circa 28 Stunden eine Qual. Kann mich an kein anderes Spiel erinnern, daß so dermaßen in die Länge gezogen, entschleunigt und lahmarschig ist. Man muss sich ab und zu schon wirklich zusammenreissen um nicht einzuschlafen. Dazu kommt eine grottenschlechte deutsche Übersetzung voller Tippfehler und Übersetzungen ohne jeglichen Kontext, was schon 1-2 mal zu meiner Verwirrung geführt hat, wenn es darum ging, einen Fall zu lösen. Auch die Übersetzungen diverser Schlüsselbegriffe sind teilweise unterschiedlich. Sowas nervt einfach. Was noch schlimmer ist, man kann die Textsprache nicht mal ändern. Das Spiel bietet lediglich Japanisch und Englisch als Audio-Optionen an, aber der Text ist immer deutsch. Die Option auf englische Texte sollte man schon haben, damit das ganze halt auch zusammen passt und es erträglicher wäre.
Das Spiel selber… Ladebildschirme ohne Ende, Logiklöcher ohne Ende, die Geschehnisse werden in den Dialogen doppelt und dreifach durchgekaut, der Hauptcharakter ist absolut uninteressant und hat mal wieder Amnesie. Ganz was neues. Der an Pornomusik erinnernde Soundtrack ist zwar gut und atmosphärisch, aber es gibt viel zu wenig Abwechslung. Die Nebenmissionen sind völlig generisch und belanglos und werden von mir seit Kapitel 3 ignoriert, weil Zeitverschwendung. Hauptsache, es gibt zig Anspielungen auf Resident Evil…
Es gibt aber auch ein paar gute Sachen. Zum Beispiel sind die Nebencharaktere und Antagonisten allesamt schräge, aber sehr interessante Gestalten und die Storys der einzelnen Kapitel meistens gut (trotz der Logiklöcher). Shinigami ist dann noch das beste Maskottchen aller Zeiten, daß muss man den Entwicklern echt lassen. Dagegen ist Yuma, der Hauptcharakter, einfach nur lästig, nervig und mittlerweile auch unsympathisch. Das letzte Kapitel hab ich noch vor mir, leider. Irgendwie hab ich schon gar keine Lust mehr, weil halt alles so extrem langsam vonstatten geht. Aber durchziehen werd ich es noch, vielleicht ändert das dann noch meine Meinung. Dazu müsste das Ende aber schon verdammt gut sein.
geohoundTeilnehmerDanke ebenso :-).
Was das Charakterdesign angeht, also da gibts meiner Meinung nach deutlich schlimmeres. Street Fighter 6 zum Beispiel…
geohoundTeilnehmerAlso um ehrlich zu sein hatte ich das auch schon wieder vergessen. Habs mir gleich mal bestellt, danke für die Erinnerung :-). Aber ich weiß noch nicht, wann ich damit loslegen werde.
geohoundTeilnehmerRatchet & Clank: Rift Apart
Hat mir echt gut gefallen. So gut, daß ich als nächstes vielleicht den Vorgänger auf der PS4 spielen werde. Das gabs ja mal kostenlos. Hab ich damals natürlich geladen und nie gespielt, wie sich das so gehört :-). Dabei war mein erster Kontakt mit der Reihe aber nicht so berauschend. Das war nämlich Ratchet & Clank Future: Quest for Booty auf der PS3, das es damals ebenfalls kostenlas gab (wegen der Hacking-Geschichte glaube ich). Naja das hat mir nicht so gefallen.
geohoundTeilnehmer13 Sentinels: Aegis Rim
Diverse YouTuber haben ja gesagt, daß es sehr gut ist. Und das stimmt auch. Die Story ist wirklich gut, auch wenn es ein paar Ungereimtheiten gibt, und die Kämpfe sind auch nicht von schlechten Eltern. Eines der wenigen Spiele, über die ich beim besten Willen nichts schlechtes sagen kann :-).
geohoundTeilnehmerHmm eigentlich wollte ich gar nicht mit machen, aber wenn du schon extra an mich denkst :-). Habe allerdings nur die ersten beiden Spiele erkannt, zumindest glaube ich das… Flash Games waren einfach nicht mein Ding.
geohoundTeilnehmerThe Legend of Heroes: Trails to Azure
Tja, der Hammer schlechthin :-). Da weiss ich gar nicht, was ich kritisieren soll. Die Story und die Charaktere sind über alle Zweifel erhaben, und daß man bei Falcom-Spielen einen 1A Soundtrack bekommt muss man wohl auch keinem mehr erzählen. Das einzige, was mich ein wenig genervt hat, war der letzte Dungeon. Dafür hab ich circa 10 Stunden benötigt, davon ungefähr 2 Stunden für den letzten Boss… Insgesamt war ich knapp 84 Stunden beschäftigt. Den obligatorischen Highspeed-Modus habe ich nicht benutzt. Ist nicht mein Stil.
Bemerkenswert ist noch die Tatsache, daß man nachträglich Storyelemente ins Spiel integriert hat, die auf die Trails of Cold Steel-Spiele Bezug nehmen und die es im PSP-Original bzw. der erweiterten Vita-Version nicht gab. So etwas finde ich sehr stark, ein hervorragender Service. Da sollten sich die großen Entwickler ruhig mal ein Beispiel nehmen.
geohoundTeilnehmerThe Legend of Heroes: Trails from Zero
Einfach nur fantastisch. Zu meckern gibts hier fast gar nichts, deswegen lass ich es ausnahmsweise mal gut sein :-). Gut auch, daß der direkte Nachfolger diese Woche erscheint. Kanns kaum erwarten.
geohoundTeilnehmerNaja gekauft hab ich es ja schon, also werd ich es zumindest auch anspielen :-). Hoffentlich packt es mich dann mehr als Three Houses.
geohoundTeilnehmer@captain carot Fire Emblem Engage interessiert mich schon, aber ich hab vor kurzem erst (wieder) Three Houses angespielt und der Funke will einfach nicht überspringen. Liegt vor allem an der Grafik. Die Spiele auf dem 3DS hatten ja eine wesentlich simplere Grafik, dafür allerdings viel mehr Charme, meiner Meinung nach. Die bessere Grafik turnt mich bei Three Houses tatsächlich ziemlich ab, von dem Hin- und Hergerenne ganz zu schweigen :-).
geohoundTeilnehmerCotton Fantasy
Hab es mit allen 7 Charakteren durchgespielt (unter anderem für die Platin) und find es gut. Mehr gibts halt auch nicht zu sagen :-).
geohoundTeilnehmer@Bort1978 ja lass mal, verpassen wirst du mit Sicherheit nichts :-).
Was mir auch noch aufgefallen ist: laut Spielstand habe ich 23 Stunden und 28 Minuten gebraucht um es durch zu spielen. Die PS5 zeigt mir aber nur 2 Stunden an. Auf mehr Scarlet Nexus hatte die wohl auch keinen Bock…
@genpei tomate Danke für den Tip, aber ich glaube als nächstes spiele ich Root Film auf der Switch. Brauche was zum runter kommen 🙂
geohoundTeilnehmerScarlet Nexus
Ach, ich weiss nicht. Es ist ja nicht schlecht, und ich wollte das Spiel auch wirklich mögen, aber das ist nicht gerade leicht. Dabei ist das actionbasierte Kampfsystem trotz weniger QTE’s gut und macht Spaß, aber abgesehen vom letzten Abschnitt gibt es nicht sehr viele Kämpfe. Der Zeichenstil der Charaktere und das Design vieler Levels haben mir auch sehr gut gefallen. Dann bietet das Spiel noch Verschwörungstheorien, was will man mehr? Naja, so einiges.
Ein Computer namens BABE: Jetzt mal abgesehen davon, daß die deutsche Übersetzung des öfteren mal nicht sinngemäß ist, frage ich mich schon, wer für die Namensgebungen der Gegenstände und Monster zuständig ist und was man sich dabei gedacht hat, falls überhaupt. Nicht nur, daß ein Super-Computer BABE heißt, Monster (oder „Andere“, wie man sie in diesem Spiel nennt) haben so verheißungsvolle Namen wie Barrista-Santa oder Winery Chinery. Bei den Waffen ist es ähnlich. Daß ein Messer Schmetterling heisst, lasse ich mir ja noch eingehen. Aber warum muss eine Kettensäge den aufregenden Namen „Harmloser Hasenknuddel“ haben? Bei solchen Namen geht mir dann die komplette Lore des Spiels auch am Allerwertesten vorbei.
Das Design der Anderen: Weiter oben habe ich ja schon das Design der Charaktere und Levels gelobt. Sieht alles schön futuristisch aus, die Klamotten der Figuren sind in schwarz und rot gehalten. Sieht wirklich gut aus. Aber die Anderen sehen umso lächerlicher aus. Da gibt es zum Beispiel keuchende Tische mit einer Halbkugel oben drauf. Die galoppieren mit wackelnder Tischdecke auf einen zu und explodieren. Oder das Vieh das so aussieht wie ein Wäldchen auf vier Beinen. Da ist es nicht weiter verwunderlich, daß in der Ecke einer Fabrikhalle mehrere Laubrechen auf dem Boden verteilt sind. Jedenfalls ist das ein weiterer Schritt in Richtung Interesseverlust.
Keine schöne Geschichte: Auch wenn das Grundgerüst der Story gar nicht so verkehrt sein mag, es wird halt alles zunichte gemacht durch ständige Ungereimtheiten, unlogische Zeitreisen und nicht enden wollender Dialoge. Über die Nebencharaktere erfährt man nur etwas, wenn man sich ihnen mit Geschenken anbiedert. Durchdacht wirkt die Story nicht wirklich, alles ist wie zusammengewürfelt. Wenigstens macht man es dem Spieler dadurch eher schwer, die nächsten Geschehnisse zu erahnen. Ab der Hälfte des Spieles wird dann alles noch so dermaßen kitschig, daß es wirklich zu einer Herausforderung wird, die Dialoge NICHT zu überspringen.
Schweigen ist Gold: Der größte Aufreger ist das endlose Geblubber der Gruppenmitglieder. Nicht nur, daß sich manche von den Herrschaften viel zu theatralisch anhören, es muss auch während der Kämpfe ständig irgendwas gelabert werden. Wie ein paar kleine Kinder wollen die Nervensägen dauernd, daß man ihre Kräfte benutzt bei bestimmten Gegnern oder Levelobjekten. Am liebsten würde man „Ja mach doch selber“ in Richtung Fernseher brüllen, aber das bringt halt auch nix. Natürlich gibt es dann noch einen Operator, die auch nach 20 Spielstunden darauf hinweisen muss daß Gegner mit Elektrizität angreifen und man geschockt wird, sollte man getroffen werden. Es ist einfach nur noch nervig.
Zu guter Letzt hält es das Spiel auch für nötig, während Cut Scenes und anderer Gelegenheiten außerhalb der Kämpfe ständig auf die Tastenkombination für den Foto-Modus hin zu weisen. Außerdem hat die PS5-Version einen bekannten Bug, bei dem der rechte Trigger ständig rumspackt (weil er sich wohl dauernd resettet, so heisst es). Das war auch extrem nervig und ich dachte zuerst, daß mein neuer Controller schon ne Macke hat…
Nach knapp 24 Stunden war ich durch, auf ein New Game + mit dem männlichen Hauptcharakter habe ich weniger Bock als auf die nächste Darmspiegelung. Nochmal galoppierende Tische? Nein danke.
geohoundTeilnehmerJa von der Atmosphäre her war das echt gut, aber ich hab damals die Lust verloren als ich im Irrenhaus herumschleichen musste und irgendwelche Kabel oder sowas suchen und anstecken musste. Weiss nicht mehr genau was man machen musste, aber was auch immer es war, ich war zu blöd :-).
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