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  • als Antwort auf: Gernseh-Serien #1651671
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    Akte X ist mitnichten ein perfektes Beispiel. In dem Artikel geht es darum, dass sich eine Serie ausschließlich darauf verlässt, den Zuschauer Knochen hinzuwerfen, darüber hinaus keine sonstigen Schauwerte besitzt. Eine Serie wie Akte X bietet mehr. Streich die Mythologie Folgen weg. Streich die schwachen MotW Folgen. Was übrig bleibt, ist sehenswert. Eine Serie mit vollständig fortlaufender Handlung mit dem Problem kann das nicht. Das ist der Knackpunkt.

    als Antwort auf: Gernseh-Serien #1651663
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    Lost kam mir auch in den Sinn. Hier würde ich aber etwas differenzieren wollen, da im Gegensatz zu Discovery die Figuren genügen Raum zum Atmen hatten, es somit nicht ausschließlich auf die Schnitzeljagd ankam. Lost wäre wohl ohne diesen zweiten starken Fokus weniger erfolgreich gewesen. Als Zuschauer war man dadurch stärker in die Handlung involviert, konnte mit den Charakteren mitfiebern. Da glänzt Discovery weitgehend mit Abwesenheit.

    Bei Akte X findet eine Trennung zwischen den MotW und Mythologie Folgen statt. Ersteres überwiegen klar. Daher finde ich den Vergleich nicht ganz passend. So wie ich das wahrgenommen habe, waren die MotW Folgen bei den Fans beliebter als die übergeordnete Handlung.

    Der Hauptreiz jede Woche bei Discovery einzuschalten waren für mich die Präsentation, die Kurzweiligkeit und die zu lösenden Fragen. Bei den Charakteren konnte höchstens noch Anson Mount als Pike Punkte sammeln. Der Rest war mir im Grunde fast schon egal.

    als Antwort auf: Gernseh-Serien #1651644
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    In der Zeit wurde ein Artikel veröffentlicht, der ganz gut zu der Discovery Situation passt. Darin ist die dt. Netflix Serie “Dark” Thema, weshalb ich mich auf das Paraphrasieren der daraus abgeleiteten Aussagen zum Zustand der aktuellen Serienlandschaft beschränke, um mögliche Spoilern aus dem Weg zu gehen. Ich selbst kann keine Einschätzung zu der Serie beisteuern, da eine Sichtung bislang ausblieb.

    Im Artikel vertritt der Autor die Annahme, die Serie würde dem Zuschauer für dumm verkaufen, gleichzeitig den gegenteiligen Eindruck vermitteln wollen, indem sie immer neuere Fragen aufwirft. Der Zuschauer soll dazu angeleitet werden, eigene Antworten zu suchen, Theorien zu entwerfen. Es geht im Grunde nur noch darum dem Zuschauer die Fäden in die Hand zu legen, der durch sein Verhalten andere Menschen dazu motivieren soll, selbst Teil dieser Diskussionskultur zu werden. Sprich mehr Abos für Netflix. Als Beispiel dafür, wie die Werbeindustrie das “Strippenziehen” für sich nutzen kann, wird die Black Mirror Folge Bandersnatch genannt, wo der Zuschauer die Regie selbst übernimmt. Sie stellt für Werbeunternehmen eine neue Möglichkeit dar, Kunden zu erreichen. Bei der Frage “Sugarpuffs von Quaker oder Kellogg’s Frosties?” entschieden sich 73 Prozent für letzteres. Laut Hersteller konnten so neue Kunden gewonnen werden. Der Autor kommt zu den Schluss, dass die Serienlandschaft zukünftig durch solche Serien geprägt ist.

    Bei Discovery sehe ich es ähnlich. Es werden immer neuere Fragen aufgeworfen, verpackt in einer äußerst schicken Optik, die den Zuschauer jede Woche aufs Neue vor den Fernseher locken soll. Am Ende bleibt aber nur Schall und Rauch. Es fehlt an echter nötiger Substanz, um einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Es scheint so, dass Ziel bestehe nur noch darin, Zuschauer möglichst durch einen Wirrwarr aus Fragen zu binden, weniger darin eine gute Geschichte zu erzählen. Was ich so im Artikel lese, scheint Dark dieses Mittel ins Extreme zu treiben.

    Quelle: https://www.zeit.de/kultur/film/2019-06/dark-staffel-2-netflix-serie-rezension

    als Antwort auf: Game-News-Plattformübergreifend #1651616
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    als Antwort auf: Meckerweide #1651613
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    [postquote quote=1651610][/postquote]

    Cool

    als Antwort auf: Tops & Flops – Forum Edition #1651612
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    Top #1:Here it comes, here comes the fun! Are you ready? Clippity-clop! Flippity-flop! We got no time to mope-and-mop! Let’s ride the magic rainbow right to the tippy-tippy-tippy-tippy.

    Happy schafft es wie kaum eine andere Serie in letzter Zeit, die schon konventionell gewordenen Sehgewohnheiten wieder etwas aufzulockern: Hier trifft überbordende Niedlichkeit und Kitsch auf un­ver­hoh­lene äußerst blutige Brachialgewalt, deren Spitzen zuweilen geschmacklos anmuten. Dabei gelingt der Serie das Kunststück, bei all ihrer Überzeichnung, ambivalente Töne einzuschlagen. Very Bad Santa ist mir dabei als tragische Figur am besten hängen geblieben. Schade nur, dass die weiteren Gegenspieler nicht genau so differenziert gezeichnet sind. Auch die Ausgestaltung des Themas der ersten Staffel (Weihnachten) finde ich besser gelungen als das in Staffel 2 (Ostern).

    Top/Flop: In einer kleinen Stadt

    Nach NOS2A4 (von Joseph Hillstrom King aka Joe Hill) nun weiterer Stoff aus der King Familie. Mit der Anthologie Serie Castle Rock habe ich mich schwergetan, da es zunächst an einer klaren Linie mangelt. Zu lange bleibt man im Ungewissen, wohin die Reise gehen soll. Erst mit Einsetzen einer Schlüsselfolge, die insgesamt deutlich heraussticht (ich habe sie mir sogar zweimal angesehen), kommt die Serie in fahrt und Form. Danach überschlagen sich die Ereignisse. Das Ende bietet dabei reichlich Spielraum für Interpretationen und Diskussionen.

    Top/Flop: Pretzel Jack

    Die abschließende Staffel (Titel: The Dream Door) der Anthologie Horror Serie Channel Zero zeigt sich wieder von ihrer bewusst ästethischen Seite: Sowohl Kameraregie als auch Location Scouting haben hier wieder überzeugende Arbeit abgeliefert, auch wenn zuweilen sich diese Zielvorgabe auf das Verhalten der Figuren nicht immer als sinnvoll erweist (z.b. unnatürliche Positionierung der Schauspieler während eines Streitgespräches der Figuren). Der ver­meint­liche Storytwist zeichnet sich leider auch relativ früh ab. Dafür hat man mit Pretzel Jack eine äußerst gelungene Horror Figur geschaffen, die auf eine Art sympathisch und erschreckend zugleich ist.

    Flop: Menschen

    Was soll man zu dem hier noch sagen? Außer vielleicht, dass solche “Menschen” kein Recht haben dürften überhaupt zu existieren.

    Facebooks Moderatoren-Hölle in Florida:
    https://www.spiegel.de/netzwelt/web/facebook-bericht-thematisiert-moderatoren-hoelle-in-tampa-florida-a-1273399.html

    Ich werde wohl erst einmal hier weniger posten. Wenn es passen sollte, bin ich aber wieder dabei.

    als Antwort auf: Smalltalk #1651583
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    als Antwort auf: Smalltalk #1651576
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    Youtube über Mozilla läuft bei mir seit einer Weile nicht wie es soll. Vollbildmodus wird nicht richtig angezeigt, Verzögerungen und Performance Probleme.

    Ein Bericht aus dem letzten Jahr, wo es darum geht, dass Google andere Browser ausbremst:
    https://www.zdnet.de/88338741/mozilla-google-bremst-youtube-videos-in-firefox-und-edge/

    als Antwort auf: Smalltalk #1651572
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    Goodbye, Chrome: Google’s web browser has become spy software
    https://www.washingtonpost.com/technology/2019/06/21/google-chrome-has-become-surveillance-software-its-time-switch/

    Wenn möglich, meide ich Google Produkte.

    als Antwort auf: Der Film und Fernseh Thread #1651553
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    Mein inwiefern war gedanklich primär an den Dialoganteil geknüpft. Die Problematik der Schwierigkeit ist mir bewusst.

    als Antwort auf: Der Film und Fernseh Thread #1651548
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    Danke für die Antwort. 🙂

    als Antwort auf: Der Film und Fernseh Thread #1651544
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    zu vertonen
    Inwiefern neu?

    als Antwort auf: Vegan & andere Ernährungen bzw. Lebensstile #1651481
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    Washington Post
    Horns are growing on young people’s skulls. Phone use is to blame, research suggests.

    Link: https://www.washingtonpost.com/nation/2019/06/20/horns-are-growing-young-peoples-skulls-phone-use-is-blame-research-suggests/?noredirect=on&utm_term=.43c48bfd9770

    Alternative Quelle:

    BBC
    How modern life ist transforming the human skeleton

    http://www.bbc.com/future/story/20190610-how-modern-life-is-transforming-the-human-skeleton

    als Antwort auf: Meckerweide #1651480
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    Hoffentlich werden diejenigen auch rechtlich belangt. Wenn möglich.

    als Antwort auf: Meckerweide #1651471
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