captain carot
Verfasste Forenbeiträge
-
AutorBeiträge
-
captain carotTeilnehmerNe. 1994 hatte ich für Vollpreis PC Spiele zwer Quellen, Karstadt oder Kopien (Doom). Der Allkauf hatte damals zwar auch PC Spiele, aber ziemlich oft eher ältere Budget Sachen.
Ich hab es sehr viel später mal versucht, aber auf gewisse Mamagement Aspekte des Spiels muss man heute echt Bock haben. Ich hab das als wirklich sehr komplex in Erinnerung. Ist aber jetzt auch schon ewig her.
Was die Play Time angeht, den schlechten Ruf hab ich verstanden nachdem ich irgendwann mal an die ersten Ausgaben gekommen bin. Tatsächlich hat das Heft im Lauf von 1992 gut zugelegt und war dann als wirkliches Multiformatheft ziemlich brauchbar. Lagen die auch mal daneben? Definitiv, das Alien 3 für den Game Boy ist so ein Fall. Das wurde damals richtig gut bewertet.
captain carotTeilnehmerBeim N64 reicht mir heute Emulation. Die Kiste war ab 1997 meine Zweitkonsole, allerdings mit so einigen wirklich herausragenden Titeln. Leider ist selbst bei den Meilensteinen kaum was dabei, was ich mir auf dem großen TV geben will und die Controller mag ich heute auch nicht mehr allzu sehr.
captain carotTeilnehmerIch bin bei Echoes ja noch mittendrin. Auch weil ich momentan etwas unregelmäßig und eigentlich nie länger als eine Stunde spiele. Das geht hier aber auch super, weil alle Basismechaniken simpel sind, die gewisse Komplexität sich erst im Gesamtpaket ergibt.
captain carotTeilnehmerArchive.org trifft mich gerade aus anderen Gründen. Ich hab da in letzter Zeit eine Unmenge PDFs für mich entdeckt. Von alten HiFi Magazinen bis zu alten out of Print Sourcebooks…
Aber zum Thema, Betrayal at Krondor kam damals in der Play Time (das war ab Anfang 93 mein erstes wirklich monatlich gekauftes Magazin) richtig gut weg. Kurze Zeit später hab ich dann einen ganzen Haufen Power Play bekommen, da war die Wertung unteres Mittelmaß.
Gerade ein paar solche Tests zu Spielen, die ich nie gespielt hab sind irgendwie ziemlich hängen geblieben.
captain carotTeilnehmer@belborn
Hab damals gar nicht so viele RPGs gespielt wie ich gerne hätte. Oberstufe, dann meine zwhn Monate Zivildienstverweigerung, Ausbildung…Alle Black Isle Titel sind einen Blick wert, was heute gerne vergessen wird ist Icewind Dale. Planescape hat du ja glaube ich gespielt. Bei zwei kleineren Titeln komme ich gerade nicht auf den Namen, das waren aber keine D&D Titel.
Ein paar ältere Titel hab ich damals auch auprobiert (Lands of Lore), in der Zeit dann aber auch nen fließenden Übergang zu Titeln wie Arx Fatalis, KotoR, Gothic etc. gehabt.
Ein Knackpunkt bei mir ist sicher, dass ich so einiges wirklich mehrfach gespielt habe.
14. Oktober 2024 um 19:13 als Antwort auf: Alan Wake 2 auf Disk- zusätzlicher Download= was? #1791443
captain carotTeilnehmerVielleicht auch mal zwischen Publisher und Dev unterscheiden.
Control ohne Update: lag klar am Publisher.
Raytracing für Alan Wake: kann mich tatsächlich nicht an ne entsprechende Aussage erinnern.
Alan Wake Switch: da war der klare Fehler, nicht von der 360 Fassung aus zu arbeiten, sondern von den Next Gen Versionen.
captain carotTeilnehmerFallout war damals auch mein richtiger Einstieg in westliche Rollenspiele. Das fand ich übrigens auch immer von der Spiellänge angenehm. Unter den aktuelleren Sachen geht die Shadowrun Trilogie ein bisschen in die Richtung, auch wenn die in einigen Punkten simpler gehalten sind. Eher kurz und knackig, relativ dicht, gelungenes Rundenkampfsystem.
Es muss halt nicht immer irre komplex sein und 200 Stunden dauern.
captain carotTeilnehmerHab das nie abgeschaltet (stört mich nicht) klingt aber nach nem Bug
captain carotTeilnehmerIst zwar ein analoges Spiel, aber ich mochte Battletech immer. Für viele ist das Spielmechanik aus der Hölle, weil mega komplex und überhaupt nicht so streamlined wie viele andere Tabletops.
Was ältere CRPGs angeht zwei Dinge:
Ich war relativ lange auf dem (eigentlich der) Amiga unterwegs. Da gab es zwar auch ein paar Ausnahmetitel, aber viele Rollenspiele waren erzählerisch doch eher flach. Obendrein war die Bild für Bild First Person häufig vertreten, für die ich mich eh nie begeistern konnte. Der erste Familien-PC kam dann 1994. Um die Zeit gab es zwar ein paar tolle Titel, aber das Budget (Taschengeld) war natürlich knapp und das Genre gerade im Niedergang.
Um die Zeit herum haben wir auch mit Pen & Paper angefangen. DSA, Shadowrun, ein bisschen D&D. Mit gutem Game Master war das natürlich erzählerisch und bei den Freiheiten eine andere Hausnummer.Die Kombi aus beidem hat dann dafür gesorgt, dass die klassischen Computer-RPGs aus der Ära mich nicht wirklich abgeholt haben.
Auf der anderen Seite standen dann meine ersten Erfahrungen mit damals in den Westen gespülten JRPGs. I.d.R. strikt lineare, aber oft dicht erzählte Handlung, meist vergleichsweise einfache, aber schnelle Kampfsysteme…
Zu der Zeit, wo unsere P&P Runde dann auseinandergegangen ist kam halt auch die neue Generation an westlichen Computerrollenspielen. Und das waren für mich dann auch die ersten, die die Essenz wirklich einfangen konnten.
captain carotTeilnehmerGerade in der EU gibt es ja auch diverse Rechte beim Kauf rein digitaler Produkte. Wie in vielen Bereichen sieht man da auch, dass es ein gewisses Maß an Reglementierung braucht, weil der Kunde keineswegs immer am längeren Hebel sitzt.
Besonders interessant ist da zum Beispiel Lebensmittelrecht in USA und Europa.
Generell trifft das aber nicht nur Software heutzutage. UHD Blu Ray Laufwerke müssen zum Beispiel ein Mal online registriert werden. Das trifft bisher vir allem Käufer einer PS5 ohne Laufwerk, wenn sie es nachrüsten. Demnächst allerdings auch die Pro-Käufer.
Heißt auch, in zwanzig Jahren ein defektes Laufwerk tauschen wird vermutlich nicht einfach so gehen. Im Gegenteil kann man nur hoffen, dass das System bis dahin komplett gehackt ist. Auf dem PC ist da leider vieles einfacher. Nicht, weil es kein DRM gibt, sondern weil entsprechende ‚Modifikationen‘ von Titel zu Titel existieren und das System an sich offen ist.
captain carotTeilnehmerIch kann das mit den ganz alten Schinken verstehen. Westliche Computer-Rollenspiele wurden für mich erst mit dem Revival Ende der 90er richtig interessant. Die Mischung aus spielerischen Freiheiten und gutem Storytelling auf der einen Seite, vergleichsweise zugängliche aber anspruchsvolle Kampfsysteme auf der anderen Seite, das hatte und hat für mich was.
Für klassische Dungeon Crawler wiederum konnte ich mich nie begeistern.
Bei JRPG mag ich vieles vom modernen Kram nicht und Titel die ich mag sind teilweise eher altmodisch.
captain carotTeilnehmerIch finde, Herr der Ringe hat das mit den Elben damals ziemlich solide gelöst. Klar ist das nicht perfekt umsetzbar, aber es hätte IMO völlig gereicht, hier auf Kontinuität zu setzen.
An so vielen Stellen achtet man auf visuelle Kontinuität, dann sollte man es da auch machen.
Ich erwarte keine werktreue Umsetzung. Das war PJs erste Trilogie ja schon nicht und der Hobbit noch sehr viel weniger. Mich stört auch überhaupt nicht, dass man sich mal vom rein weißen Cast verabschiedet hat.
Ok, ich finde dunkelhäutige Zwerge halt unlogisch. Wozu der Sonnenschutz Untertage? Ich finde Disa gut besetzt, das nur am Rande.Aber gut, andere Serie, dritte Staffel:
The Legend of Vox MachinaEs geht genau da weiter, wo man aufgehört hat, ohne Leerlauf, mit gutem Erzähltempo und natürlich bleibt es zwischenmenschlich auch immer noch kompliziert. Kurzum, bisher macht es den Eindruck als ob die Serie ihr Niveau weiter hält.
captain carotTeilnehmerDer dunkle Zauberer ist Ciaran Hinds. Ich behaupte mal, dass das kein Talentproblem ist aber der ganze Part bleibt zu klischeehaft.
Das gleiche gilt bei Pharazon und Sohn (pun intended) wobei die Talentfrage da vielleicht nicht die gleiche ist.P.S.: Arondir wurde eigentlich in der Folge davor verwundet. Warum er danach fit wie ein Turnschuh ist, keine Ahnung.
captain carotTeilnehmerSo, und nun ist die zweite Staffel Ringe der Macht zu Ende. Puristen werden weiter mit den Zähnen klappern, die Trolle sowieso wieder.
Bei ersteren kann ich es zwar ein Stück weit verstehen (Istari kommen zum Beispiel erst im Lauf des dritten Zeitalters nach Mittelerde, das Ringgedöns erstreckt sich über Jahrhunderte) aber teils gravierende Änderungen gab es schon damals bei der Trilogie, ganz zu schweigen vom Hobbit.
Die andere Seite kommt bis heute noch nicht mal über den multiethnischen Cast hinweg. Brauchen wir langsam echt nicht mehr drüber reden.
Kommen wir aber mal zu Punkten, die mich teilweise stören, weil sie teilweise hohl sind, teilweise einfach cheesy oder auch holprig.
Alte Elben: klingt erstmal harmlos, aber erstens altern die Herr der Ringe Elben nun mal nicht wie Menschen, zweitens sind die Erscheinungsbilder der Charaktere damit komplett durcheinander. Galadriel ist älter als Celebrimbor, um mal ein Beispiel zu nennen. In Eregion finden sich aber auch direkt ein paar Elbenomas. Das widerspricht sowohl allwm, was man ‚später‘ sieht als auch anderen Figuren in der Serie…
Die Inszenierung kommt immer wieder mal unnötig sprunghaft daher. Das eine Mal gibt es Plotexposition, das andere Mal passieren Dinge plötzlich einfach so. Ich will jetzt noch keine Beispiele nennen, aber dadurch wirkt die Serie immer wieder unrunder als nötig.
Cheesyness: auf der Ausstattungsseite ist Gil-Galads Rüstung für mich ein schönes Beispiel. Das Ding sieht einfach billig und fake aus, ist aber dafür viel zu oft viel zu gut zu sehen.
Szenenseitig: Elben laufen in Panik wirklich völlig kreuz und quer, auch auf die Gefahr zu. Das aber gleichzeitig schön getaktet.
Die Abschlussszene der Staffel. Ich will jetzt gar nicht ins Detail gehen, aber was gut hätte werden können hat man da erfolgreich versemmelt.Unterm Strich bleibt immer noch einige Luft nach oben. Am Gesamtpaket hab ich zwar dennoch meinen Spaß, aber oft genug frage ich mich, warum man bei dem Budget immer wieder reichlich Potenzial liegen lässt. Damit steht Die Ringe der Macht zwar nicht alleine, aber wenn man sich das Budget anguckt darf man schon ein wenig mit dem Kopf schütteln.
Für strikte Buchfans, die sich seinerzeit schon über die Elben bei Helms Klamm aufgeregt haben wird es halt nicht besser. In der Vorlage sind Galadriel und Celeborn Herrscher über Eregion, ziehen dann aber wegen Anatar (Sauron)nach Lorien. Istari dürften noch gar nicht auftauchen und wie gesagt erstrecken sich Ringkrieg und Schöpfung der Ringe über Jahrhunderte.
Allerdings sind das gesamte Material dazu aus Anhängen und Silmarillion keine 50 Seiten, ein bisschen was zu Numenor, Galadriel und Celebrimbor etc gibt es dann noch in Nachrichten aus Mittelerde.
captain carotTeilnehmerUnd verglichen mit TotK sind die Zelda Zahlen erwartet niedrig, selbst in Switchland.
-
AutorBeiträge



