captain carot

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  • als Antwort auf: PlayStation 5 Talk #1762156
    captain carotcaptain carot
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    Das hängt halt von vielen Faktoren ab. Zum Beispiel welcher Fertigungsprozess wird es am Ende, wie groß wird die Leistungssteigerung…

    AMD und damit eben auch die potenzielle PS5 Pro setzen bis Ende 2025 auf 4nm bei TSMC. Die PS5 hat zumindest als Launch Model 7nm. Insofern sollten da schon deutlich mehr FPS pro Watt drin sein, vielleicht die doppelte Leistung bei etwa gleichem Verbrauch. Vielleicht auch weniger. Damit sind wir bei AMD dann aber auch schon eine GPU-Generation weiter als aktuell.

    Die andere Seite ist die Kostenseite. Und da sehen wir gerade bei GPUs in der Leistung pro Euro eine immer stärkere Stagnation. Obendrein ist die PS5 bisher im Preis auch noch gestiegen und müsste überhaupt erstmal wieder auf 499,-€ oder darunter fallen. Eine alleine grafisch doppelt so leistungsfähige Konsole wird also sehr wahrscheinlich selbst nächstes Jahr noch signifikant teurer sein als die aktuelle PS5. Und da ist dann tatsächlich die Frage, wie groß ist der Markt für sowas?

    Aktuell haben PS5 und Xbox Series den Vorteil, dass sie sogar deutlich günstiger sind als vergleichbare PC Hardware. Speziell Grafikkarten sind immer noch sackteuer. MS kann den Vorteil aber offensichtlich nicht mal nutzen. Und die Switch hat sehr offensichtlich gezeigt, dass es der breiten Masse nicht zwingend um High End geht.

    als Antwort auf: Retrostunde #1762152
    captain carotcaptain carot
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    Das ‚Geschwafel‘ ist ja absolut zum Retro Thema. Passt also sehr wohl hier rein. Ich hab in der sechsten Klasse ein paar mal Sachen für Spiele mit Englisch Wörterbuch übersetzt. Und auch später noch mal hier und da ein Wörterbuch für manche Vokabeln gebraucht. War halt längst nicht alles schön übersetzt zu haben was inhaltlich etwas komplexer war.

    als Antwort auf: PlayStation 5 Talk #1762151
    captain carotcaptain carot
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    @DGS
    60fps oder nicht liegt primär daran, wie weit die Entwickler es treiben. Schönes Beispiel aktuell ist Cyberpunk mit Path Tracing auf dem PC. Ohne DLSS und Frame Generation schafft da gar nix die 60fps, nicht mal die RTX 4090.
    Mal als möglichst extremes Gegebeispiel, F-Zero X auf dem N64 hatte schon 60fps, sah halt entsprechend detailarm aus.

    Jedi Survivor bietet aktuell zum Beispiel zu viel Raytracing auf GPUs, die dafür nicht wirklich viel Leistung haben. Alleine wenn man dort auf Rasterizing und klassische Shader setzen würde dürften Auflösung und Bildrate schon deutlich besser ausfallen.

    Rein praktisch, eine echte Pro würde nach aktuellem Stand der Dinge verdammt teuer werden. Dabei machen Sony und MS Stand jetzt immer noch leichte Verluste mit der Hardware. Obendrein performed RDNA3 bei Raytracing nicht viel besser als RDNA2. Die Leistung pro Watt ist auch nicht viel besser.

    Vielleicht wenn RDNA4 deutlich bessere RT Performance und Frame Generation bietet und mit einer PS5 Pro, die dann auf gar nicht so viel mehr Rohleistung setzt.

    Mittlerweile sehen wir halt auch nicht mehr die großen Steigerungen bei der Rohleistung wie früher und schon gar nicht mehr die krassen Verbesserungen bei Kosten pro Transistor oder Leistung pro Watt.

    Klar, Raytracing an sich ist ein großer Schritt, aber ganz offensichtlich nicht in kurzer Zeit abgeschlossen. Die anderen wichtigsten Performance Verbesserungen selbst im PC Lager sind momentan DLSS/FSR und Frame Generation. Wundermittel sind das aber auch nicht.

    Interessanter ist aber eigentlich, was sich aktuell auf Engine Seite tut. Halt gerade auch aber nicht nur die Unreal Engine 5.

    P.S.: MS hätte bei einer Series XX noch größere Probleme weil die mit Series S und X jetzt schon eine große Leistungsdifferenz haben, für die optimiert werden muss.

    als Antwort auf: PlayStation 5 Talk #1762147
    captain carotcaptain carot
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    Wir werden sehen. Ich glaube wie geagt an eine richtige Pro wenn ich sie sehe und nicht vorher.

    als Antwort auf: Retrostunde #1762115
    captain carotcaptain carot
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    Naja, Rundensysteme haben ihre Wurzeln in Strategie Tabletops und Pen & Paper. Und da dienten sie eigentlich dazu, Kämpfe zu simulieren. So gesehen war der Weg zum Echtzeitkampf schon immer vorgezeichnet.

    Allerdings können die Rundenkämpfe natürlich sehr taktisch und sogar strategisch sein.

    Ich spiele aktuell Trials of Mana, also das Seiken Densetsu 3 Remake. Spielmechanisch versprüht das doch reichlich 16-Bit Flair. Das aufgebrezelte Kampfsystem ist aber ein dicker Pluspunkt.

    als Antwort auf: AYN Odin-Das Emulationsbiest #1762114
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    Ja, das Deck ist groß, aber erstaunlicherweise nicht klobig in der Handhabung und bietet am ehesten Controllergefühl. Akkulaufzeit hängt tatsächlich sehr davon ab was man damit macht, aber die ist sicher kein Highlight.

    Von chinesischen Händlern die nun mal keine Garantie und nix geben kaufe ich aus Prinzip nix mehr. Müsste schon ein Seller/Eeseller in Europa sein oder gebraucht. Damit muss man dann entweder Glück haben oder die Chinageräte sind plötzlich gar nicht mehr so günstig. Der Preisvorteil ist dann natürlich viel geringer.

    Ganz klare Pluspunkte, Mobilität, Akkulaufzeit insgesamt und das Display vom Odyn soll wirklich gut sein.

    Steam Deck konnte ich jetzt durch Zufall kurz live ausprobieren. Ergonomie und Handling sind besser als man denkt wenn man das nur auf Bildern oder in Videos sieht. Aber ja, verglichen mit der Switch ist es groß und nicht gerade leicht. Ich überlege deswegen auch sehr, wie ich so ein Handheld eigentlich nutzen möchte.

    als Antwort auf: Retrostunde #1762105
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    Die alten Fallouts sind vom Humor abgesehen spielerisch halt ne ganz andere Hausnummer. Kämpfe rundenweise auf dem Hexfeld samt AP für Aktionen. Und gleichzeitig sehr vieles, was man optional gewaltfrei lösen kann.

    Shadowrun Returns hat mir da letztes Jahr auch wieder viel Spaß gemacht. Wird so einigen aber wahrscheinlich zu träge sein.

    als Antwort auf: Retrostunde #1762100
    captain carotcaptain carot
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    Das Genre ist auch nicht unbedingt für wirklich jeden was. Wobei man das eigentlich für jedes Genre sagen kann. JRPGs mit Rundensystem haben mich auch erst mit FF VII abgeholt. Das erste West RPG das ich richtig geil fand war Fallout. Dabei haben wir damals einigermaßen regelmäßig Pen & Paper gespielt.

    als Antwort auf: The Legend of Zelda: Tears of the Kingdom #1762088
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    15 Minutes Fame und so. Ist eh nicht mehr lange hin, ich werd mich da jetzt von Leaks fern halten und die Zeit für andere Spiele nutzen.

    als Antwort auf: Retrostunde #1762049
    captain carotcaptain carot
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    Ja, gab es als FF2, war aber an einigen Stellen wohl gekürzt. Spielmechanisch auf jeden Fall.

    Ich hab damals nachdem ich gut ein Jahr lang gar nicht gespielt hatte am PC wieder angefangen und da dann auch das erste Mal nennenswert an Emulatoren gespielt. Im PC Lager war die Entwicklung damals schon ziemlich stark. Man konnte aber selbst beim NES damals auch mal Titel haben die mit praktisch jeden Emulator Probleme machten.

    als Antwort auf: AYN Odin-Das Emulationsbiest #1762048
    captain carotcaptain carot
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    Der Preis ist so ein Knackpunkt bei Import. Deswegen ist der Retroid Pocket 3+ bei mir mittlerweile zum Beispiel komplett raus, zumal die Leistung da in einem Bereich ist der bei mir am Ende wohl ein Stück unter langfristig zufrieden läge.

    Der Odin, tja, ohne Glück hier leider happig teuer. Gerade Odin Lite interessiert mich ernsthaft. Aber kostenseitig bewegt man sich da ganz schnell auf Steam Deck Niveau.

    Letzteres gefällt mir von der Power her, Handling ist besser als gedacht, aber die Größe wird hier schon ein Knackpunkt. Das Ding ist eher ein Heim-Handheld für Couch, Bett und Balkon und aus meiner Sicht nicht gerade für unterwegs. Vorteil für mich wäre noch voller Zugriff auf Steam Bibliothek und als vollwertiger Linux PC nutzbar.

    Beides wird so oder so teurer als ich geplant hatte, kann aber deutlich mehr und beides wäre am TV nutzbar. Meine Switch habe ich bisher etwa 50/50 genutzt und so einiges aus der Generation PS2/GC sieht in HD noch ziemlich passabel aus.

    als Antwort auf: Retrostunde #1762041
    captain carotcaptain carot
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    Randnotiz, das Retrofreak Kistchen finde ich nicht besonders überzeugend. Die ganze Hardware ist nur so lala, die Emulation zickt wohl teilweise auf der Kiste.

    Fansubs hab ich vor mittlerweile wohl auch schon 20 Jahren schätzen gelernt. Hab einige Super Nintendo RPGs und SRPGs so gespielt. Zu der Zeit gab es das vollwertige Final Fantasy 4 AFAIR auch nur als Fansub.

    Zu 2D auf PS1, da gibt es einiges was ich heute gerne hätte aber verdammt teuer geworden ist. Anders als etwa Doom bin ich kein Sammler und will die Preise nicht unterstützen. Und Glück auf dem Flohmarkt hat man hier nicht mehr bzw Ultra selten.

    Was die Spieldauer angeht, ich spiele so einiges aus der Zeit auch eher kurz, gleichzeitig sind viele Titel dafür auch prädestiniert. Bin wegen der Retro Diskussionen und Emulator Vergleichen jetzt über Blades of Vengeance gestolpert. Das werd ich vielleicht nicht viel spielen aber es sieht interessant genug aus dass ich es mal runtergeladen hab.

    als Antwort auf: Retrostunde #1762018
    captain carotcaptain carot
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    Fangen wir mal kurz mit dem Früher an:

    Damals war natürlich jeder gute Konsolenport beeindruckend. Von überlegener weil sündhaft teurer Arcade Technik auf die Heimkonsole mit möglichst wenigen Abstricen, das war oft eine enorme Leistung. Ob jetzt R-Type als Shmup Benchmark seiner Zeit, Street Fighter 2, Virtua Racing, gute Ports waren schon ein Highlight.

    Leider zeigt letzterer Titel auch ein Problem auf, zu teuer durfte sowas nicht werden. Von meinen wenigen MD-Freunden hatte sich keiner Virtua Racing leisten wollen als Schüler.

    Mit PS1 und Saturn setzten natürlich eh einige Arcade Ports die neuen Benchmarks. Wenn auch nicht ganz alleine.

    Ports von überlegener Hardware waren auch etwas, das ich oft abgefeiert habe. Als zum Beispiel Doom und Commanche für das SNES angekündigt wurden hatten wir (ich glaube auch erst recht kurz) einen Familien-PC, 486 DX50, natürlich von Highscreen. Ohne Soundkarte und CD übrigens, die hab ich damals dann teuer gekauft. Das Mitsumi Double Speed Laufwerk kostete fast 200,-DM, die erste Soundkarte war deswegen nur ein 8Bit Soundblaster Klon. Und deswegen mit ca. 80-90,-DM unfassbar günstig.

    Jedenfalls sollte mein geliebtes SNES jetzt plötzlich Doom und Commanche bekommen, dank SuperFX 2 Chip. Und während Commanche eingestampft wurde (wie einiges andere auch) kam ein eigentlich ziemlich gelungener Doom Klon für das Super Nintendo. Bevor jetzt hier jemand aufschreit, die Framerate war für damalige Verhältnisse ok, das Spiel hatte Musik, lief nicht in einem Mini Fenster und überraschend viel von der Levelarchitektur blieb hier erhalten.

    Klar, ich hab lieber die Systemstartdiskette für genug freien RAM in den Rechner gesteckt und dann Doom mit Tastatur (ohne Maus) gezockt. Auf dem DOS-Monster ging doch deutlich mehr.

    Fast forward in die 2010er: Unter anderem tauchen die ersten SuperFX Overclocks in der Breite bei Youtube auf. Wohlgemerkt auf echter Hardware. Und plötzlich laufen nicht nur Titel wie Star Fox und Stunt Race flüssiger, auch Doom für das SNES geht erstaunlich gut ab. FastROMs schlagen für mich grundsätzlich in die gleiche Kerbe. Performanceverbesserungen für alte Spiele, die teilweise marginal sind, teilweise aber auch für ein deutlich besseres Spielerlebnis sorgen können. Mal ehrlich, das ist schon geil, unabhängig davon, ob einen nur ein Handvoll solcher Spiele interessiert oder eine ganze Masse.

    Ports an sich wiederum, tja, das ist für mich heute ein bisschen die Frage, in welche Richtung? Liegt zum Teil halt auch daran, dass bis gut Mitte 90er nahezu alles und vor allem 2D heute meist völlig problemlos emulierbar ist. SotN für den Mega Drive mag da zwar ne Hausnummer sein, aber warum soll ich mir das Downgrade antun? Da kann ich ja gleich auf ne SNES Fassung von Pulstar warten (ok, das wäre schon interessant). Die Ports sind halt eher für Fans eines bestimmten Systems interessant. Da kann ich die Begeisterung aber klar verstehen. Und ja, es gibt ein paar ‘Vorwärtsports’, die ich ziemlich beeindruckend finde, weil es dann schon Retro-Remakes sind, bei denen das Original teils ziemlich gewinnt.

    Neo Retro: Also im Endeffekt neue Entwicklungen, nicht nu, aber primär für alte Hardware. Mal ehrlich, da ist einfach das eine oder andere geile Spiel dabei. Und das ist eh immer gut. Aber es ist eben teils auch extrem beeindruckend, was Devs aus alter Hardware rausholen. Und so einige Spiele sind halt auch einfach gut.

    Bei ein paar Kisten würde ich mir eine richtige Entwicklungsumgebung wünschen. Das N64 schlägt in die Kerbe. Da wüsste ich verdammt gerne, was fähige Entwickler an 2D Grafiken rausholen könnten. 2D existierte auf der Kiste fast nicht. Aus dem Stehgreif fällt mir spontan nur Yoshis Story ein. Das war spielerisch seicht, optisch aber ganz ansehnich. Bin mir aber sicher, dass da sehr viel mehr gehen würde.

    als Antwort auf: Retrostunde #1761982
    captain carotcaptain carot
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    Hatte ich gesehen und bin deswegen neugierig auf Black Jewel Reborn. Den C64 Look Vorgänger gibt es bei Steam. Aber da müsste ich mal neues Guthaben kaufen. Wobei ich jetzt eh langsam ernsthaft über ein Steam Deck nachdenke. Aber das gehört jetzt nicht hier hin.

    Generell finde ich solche Ports zwar gut und technisch teilweise sehr beeindruckend aber wirklich neue Titel sind für mich interessanter, also wenn man so will Neo Retro. Ausnahme wäre wohl, wenn der Port technisch deutlich besser ist. Empire Strikes Back für den C64 fällt mir da jetzt als Beispiel ein. Im Gegensatz zur VCS Fassung sieht das richtig gut aus.

    als Antwort auf: Retrostunde #1761976
    captain carotcaptain carot
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    Spielerisch erlaub ich mir da erstmal keinen Kommentar. Vllt guck ich mir die Demo mal per Emulator an. Animationen find ich jetzt auch noch nicht so geil, die können mit der restlichen Optik nicht ganz mithalten. Aber für Mega Drive sieht das großartig aus finde ich. Klar, unter anderem mit krass limitierten Soeichergrößen müssen sich Entwickler heute eh weniger rumschlagen. Es gibt mittlerweile auch auf der Originalhardware genug Mittel und Wege für große ROMs. Aber auch sonst ist das technisch einfach stark.

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