captain carot
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captain carotTeilnehmerLast Resort hätte man denke ich mit vertretbaren Abstrichen portieren können bei Pulstar hätte die Grafik auf 16 Bit schon sehr gelitten. Hätte SNK nicht in def Phase das Neo Gro CD und später Neo Geo 64 rausgebracht im Versuch, einen Fuß in den Massenmarkt zu bekommen, dann hätte es vielleicht mehr Ports für PlayStation und Saturn gegeben. Ohne so große Abstriche.
Und klar, die Kiste war Arcade Hardware im Heimformat. Aus heutiger Sicht vielleicht auch die schickste 90er Konsole.
31. März 2023 um 22:13 als Antwort auf: Vor kurzem angespielt / Welche Spiele spielt Ihr zur Zeit? #1760311
captain carotTeilnehmerDas kenn ich von der Xbox, da war die Technik ok. Spielerisch kommt es aber definitiv nicht an Ori oder Metroid ran, auch wenn es ein gutes Spiel ist.
captain carotTeilnehmerDas Neo Geo hat mich damals schon rein mit Screenshots begeistert. Aber 400,-DM für ein Modul waren ganz normal. Die Konsole war natürlich auch happig teuer verglichen mit Mega Drive und SNES. Im Endeffekt wär ich dafür wohl auch nicht Arcadefan genug gewesen.
Randnotiz, gerade ein paar spätere Werke wie Pulstar und Blazing Star sind visuell einfach Hanmer.
Inflationsberrinigt sind wir heute auf jeden Fall günstig dabei. Zumal so einiges, was früher Vollpreis gewesen wäre als 20,-€ Download Titel erscheint.
Damals waren 99,-DM für einen SNES Titel schon sehr günstig. Vieles war hier teurer. Die Preise fielen auch bei den meisten Titeln langsam bis gar nicht. Ich kann mich zum Beispiel allzu gut daran erinnern, dass Super Star Wars 1995 beim Karstadt immer noch 109,-DM kostete. Da hab ich immer darauf gewartet, dass es billiger wird.
Heute bestenfalls bei Nintendo selbst vorstellbar. Ich will übrigens auch gar nicht über die Preise damals meckern. Die Spiele hatten sprichwörtlich ihren Wert und das auch wenn sie ein paar Jahre auf dem Buckel hatten.
31. März 2023 um 21:38 als Antwort auf: Vor kurzem angespielt / Welche Spiele spielt Ihr zur Zeit? #1760308
captain carotTeilnehmerOri 2 und Metroid Dread sind vielleicht die besten und optisch schönsten Metroidvanias der letzten Jahre.
captain carotTeilnehmerEs kann nur besser als der von 2000 sein. Warte da aber definitiv auf Streaming.
captain carotTeilnehmerSuper Metroid ist demnächst noch mal dran. Aktuell sitze ich an Samus Returns, das ich eigentlich nur mal kurz zum Emulator testen angeschmissen hab. Jetzt bin ich beim Kampf gegen den dicken Roboter und hab noch vier Metroids über…
Stand jetzt würde ich aber tatsächlich Zero Mission vor Super einsortieren. Hab das erst spät am TV gespielt aber mega viel Spaß damit gehabt. Dread war wirklich top, aber beim Bossfight gegen Raven Beak haben sie IMO dann übertrieben. So lange hab ich an keinem anderen Metroid Boss geknabbert.
Aber die neuen sind ja hier eigentlich OT. Zero Mission ist für mich ein Bilderbuch Remake. Und beide GBA Teile sind wirklich stark, auch wenn Fusion etwas linearer und dadurch actionorientierter wirkt als Zero Mission und Super Metroid.
Tatsache, weil ich zu GBA-Zeiten gar nicht up to date war, was Handhelds anging hab ich beide Titel erst sehr viel später gespielt. Ironischerweise hab ich die GBA Castglevanias (dank Emulator am PC, Asche auf mein Haupt) deutlich früher gezockt. Mag also auch daran liegen, dass gerade Super Metroid bei mir nicht ganz den Stellenwert hat wie bei vielen anderen.
Generell: Gerade zu Super Nintendo Zeiten musste ich natürlich mit meinem Taschengeld haushalten. Mehr als 15 Spiele gleichzeitig hatte ich deswegen nie für mein erstes SNES. Ein paar von den ganz großen hab ich auch nur von Freunden geliehen und durchgespielt, u.a. Super Castlevania und Super Ghouls & Ghosts.
Manche Spiele, u.a. True Lies mit rotem Blut oder auch X-Kaliber 2097 hab ich damals auch nur gekauft, weil der lokale Karstadt die sehr schnell für 39,-DM rausgehauen hat. Klar war der Amiga da manchmal reizvoll, aber dort hatte man dann auch oft Unmengen an Schrott und obendrein so eine Masse an Spielen, dass man vieles halt nur angespielt statt durchgezockt hat.
Bei der PS1 war ich deswegen unter anderem zwar dankbar für die Preise, 89-109,-DM war halt bei neuen Spielen deutlich niedriger als vieles fürs SNES, hab aber gleichzeitig nie die Masse an gebrannten Spielen gehabt wie sehr viele andere.
In gewisser Hinsicht finde ich es deswegen auch ganz lustig, wenn man sich über 69,-€ bei Tears of the Kingdom aufregt. Ich hab so einige SNES und N64 Titel für bis zu 140,-DM gekauft, inflationsbereinigt wären das wahrscheinlich heute bis zu 120,-€. Mein Cousin hat sich Turok 2 damals sogar teuer als Importspiel aus UK geholt, hat ihn damals 170,-DM gekostet.
Für mich, ich war bis Ende der Oberstufe 2000 halt immer Schüler, war Spielekauf damals jedenfalls tatsächlich schneller mal eine finanzielle Hausnummer. Vorteil war dafür aber auch, dass man seine Spiele zu schätzen wusste. Ich hab auch bei jedem Verkauf oder Tausch gründlich überlegt.
captain carotTeilnehmerBit du zumindest noch aus dem langweiligen Anfangsgebiet raus gekommen?
captain carotTeilnehmerMal ehrlich, zu Fischstäbchen gehört Remoulade. Zu Pommes aber auf jeden Fall auch Ketchup.
An das Tomatenspiel erinnere ich mich dunkel. Aber in der obligatorischen Tüte voll Disketten für den Amiga waren unendlich viele bessere Denkspiele. Klar, unter anderem auch Lemmings.
captain carotTeilnehmerMit NES Ports für die PC Engine hab ich mich nie beschäftigt. Dafür hab ich mich einige Male gefragt, was wohl passiert wäre, wenn Nintendo den SFX Chip tatsächlich von vornherein in US- und EU-Super Nintendos verbaut hätte. Im Endeffekt hätte es vielleicht ausgerechnet bei den Japanern trotzdem am Support gemangelt.
So ganz nebenbei ist es eh ein bisschen ironisch. Meine eigene 16-Bit Zeit war eigentlich ziemlich kurz. 1993 erst das Super Nintendo, zwischendurch dann auch den ersten eigenen Amiga, aber 1995 dann auch schon zum EU-Release die PS1. Davon ab hatte ich ab 94 auch schon auf dem PC gespielt, unter anderem natürlich, na klar, Doom.
Aber obwohl meine 16-Bit Zeit eigentlich ziemlich kurz war und obwohl ich so manchen Klassiker erst sehr viel später gespielt hab, die Phase hat für mich bis heute eine ganz besondere Bedeutung.
Apropos Klassiker, ein Titel, den ich erst viel später gespielt habe war Super Metroid. Gründe dafür gab es gleich mehrere. Da war unter anderem erstmal der Preis. Das Spiel war mit 139,-DM ziemlich teuer. Und wurde auch nicht günstiger. Reichlich viel Taschengeld. Erst recht, wenn man auf Stunt Race FX und Donkey Kong Country scharf ist.
Leider hatte auch kein Klassenkamerad oder Freund zugegriffen. Mal ausleihen war also ohnehin nicht drin.
Und trotz der guten Tests, ich hatte gut zwei Jahre vorher Metroid 2 auf dem Game Boy angespielt, so richtig warm geworden war ich damit nicht.
captain carotTeilnehmerSchade, dass der DLC nicht mehr für die PS4 kommt. Bock hätt ich schon drauf gehabt.
captain carotTeilnehmerIch bin bei der Kiste auch eher gespnnt, wie lange sie sich gut verkauft. Die PS2 war ein absoluter Longseller, auf die lange Zeit an konstanten Abverkäufen kam danach keine Konsole mehr auch nur ansatzweise.
Die letzten Jahre verkauft sich Hardware meist schneller, lässt aber dann auch mehr nach, obendrein konnte Sony den Bedarf lange nicht decken und dürfte aktuell auf jeden Fall von MS‘ Schwäche profitieren. Evtl auch von den nach wienvor hohen Grafikkartenpreisen im PC-Sektor.
Dürfte sehr interessant werden, ob mit guter Verfügbarkeit in den nächsten Monaten ein Sättigungseffekt eintritt oder es auf dem Niveau weitergeht.
captain carotTeilnehmerZu SNES Zeiten hat sich Third Party auf der Kiste noch sehr gut verkauft. Nicht gerade selten eben auch besser als bei der Konkurrenz. Klar war Nintendo dabei auch selbst sehr stark.
Was die AK angeht, die wurde zwar wohl nicht mal ein Jahr vor Release gestrichen, aber die CPU ist generell code-kompatibel. Je nach Quelle soll die CPU auch immer noch alle Audiokanäle der NES-CPU haben. Letztendlich wollten Nintendo und wohl auch die großen Publisher aber halt ‚Next Gen‘ Spiele verkaufen. Wer fragt da schon die Entwickler?
Und klar, die Kiste hatte am Ende Unmengen guter Eigenentwicklungen. Bei weitem nicht nur von den Japanern. Alien 3 fürs SNES war für mich sehr lange Zeit das beste Film-Spiel. Super Ghouls & Ghosts, Super Castlevania, Super Probotector und so weiter waren natürlich damals Must Plays. Und Street Fighter 2 war schon in der Standardversion eine Offenbarung gegenüber der Amiga Version. Turbo dann echt der Knaller.
Klar, Probleme aus verschiedenen Gründen gab es immer wieder. Auch klar, die CPU hat es Entwicklern oft schwerer gemacht. Ironie des Ganzen, auch die PC Engine hat einen 6502 Abkömmling als CPU, aber die darf maximal doppelt so schnell takten wie beim SNES.
captain carotTeilnehmerDas SNES kann AFAIR schon mehr als eine Sprite Größe gleichzeitig, obendrein sind vergleichsweise große Sprites machbar. Aber es gab wohl einiges zu beachten. Wobei das grundsätzlich für die meiste Hardware aus der Zeit gilt.
Ein bisschen Nintendo Arroganz mag durchaus auch im Spiel gewesen sein, Third Partys wurden ja anscheinend erst sehr spät ins Boot geholt. Was gerade in Japan wo PC Engine und Mega Drive längst am Markt waren sicher nicht die beste Idee war.
captain carotTeilnehmerBotW hatte da eine gute Mischung, man konnte vieles machen wie man wollte, es fühlte sich aber gar nicht in erster Linie als Sandbox an. Das System ließ sich deswegen manchmal auch ein bisschen austricksen. Wenn man auf die Insel der Prüfung geht verliert Link bis zum Abschluss der Insel seine Ausrüstung. Muss man also alles auf der Insel sammeln. Man kann aber vom Fl0ß aus Sachen auf die Insel werfen, die dann auch dort liegen bleiben.
Wo man Strom braucht kann man statt das Rätsel nach Plan zu lösen Metallobjekte entsprechend positionieren, um mal ein anderes Beispiel zu nennen. Auch bei vielen Schreinen kann man auf wirklich völlig unterschiedliche Lösungswege kommen.
captain carotTeilnehmerDer Grafikprozessor vom SNES kann eigentlich deutlich mehr als der vom Mega Drive, auch 60% mehr Hardware Sprites. Generell ist die CPU halt langsamer, wobei bestimmte Funktionen auf 6502 Derivaten tatsächlich schneller laufen sollen als auf 68000ern. Viele aber halt auch nicht.
Viele Automaten und Homecomputer nutzten den 68000er. Das machte Portierungen aufs MD teilweise einfacher. Auf der anderen Seite stehen die fähigeren Grafikchips und die große Farbpalette des SNES.
Amiga und Mega Drive haben zum Beispiel beide 12Bit Farbraum. Nur weicht der bei beiden Geräten zum Teil deutlich ab. Man muss also reichlich anpassen.
Das SNES mit faktisch 15Bit Farbe und 1Bit Alphakanal, das machte es sehr viel leichter, die passenden Farben zu finden.
Was Sparzwänge angeht, Super Turrican ist da doch ein sehr prominentes Beispiel. Das durfte kein 8MBit Modul haben und musste deswegen inhaltlich gekürzt werden. Unter anderem zu Vortex hab ich mal gelesen, dass dort ähnliches galt. Das Spiel hatte einen Super FX Chip, der Publisher wollte angeblich deswegen nur das 4Mbit ROM bezahlen.
Auch wenn das SNES viele Custom Chips auf Modul hatte, die meisten davon ziemlich simpel und günstig, bezahlt haben das nur wenige Publisher für wenige Spiele. Und gerade die Kompressionschips von Capcom dienten gleichzeitig dazu, auf kleinere ROMs setzen zu können.
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