captain carot
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captain carotTeilnehmerAlso an Comic Gequassel erinnere ich mich bei Type 4 gar nicht. Eher an das stishe Renderintro. Für Ridge Racer hatte es halt eine riesige Strecken- und Autoauswahl und in der Karriere ganz nach oben zu kommen hat schon ne Zeitlang gedauert. Komplettieren noch deutlich mehr.
Mit Rage Racer war ich damals nach zwei Wochen komplett durch, obwohl ich in der Zeit auch andere Sachen gespielt hab.
Und mal ganz ehrlich, Rave Racer sah zu seiner Zeit gut aus, der Automat basiert halt auf nem aufgebohrten System 22. Aberes war weder so ein riesiger Sprung gegenüber Ridge Racer AArcade noch besser als die Arcade Racer, die Sega in der Zeit rausgebracht hat. Damals war ich zwei oder drei Mal in Roermond in Holland in der Arcade und da standen Ridge und Rave Racer direkt nebeneinander und es gab dort auch Sega Rally und dann 1996(?) das damals echt beeindruckende Scud Race.
captain carotTeilnehmerSolo: A Star Wars Story
Ob es jetzt an meiner niedrigen Erwartungshaltung lag? Ich weiß es nicht. Jedenfalls fand ich die Origins Story im Nachhinein gar nicht so schlecht und deutlich runder als Episode 9.Sicher, stellenweise ist die Handlung doch etwas holprig und Alden Ehrenreich ist am Ende schon von der ganzen Gestik und Mimik kein Harrison Ford. Aber grundsätzlich funktioniert das Konzept. Das liegt aber an zum Großteil gut funktionierenden Nebenrollen und einer sehr routinierten Inszenierung von Ron Howard. Besonders einfallsreich ist am Ende halt nix und eine echte, erzäerische Lücke wird hier auch nicht gefüllt.
Ziemlich gelungen sind eine Reihe von Anspielungen an das alte Extended Universe. Bleibt man beim reinen Filmuniversum ergibt sich ein mittlerweile fast schon klassisches Problem, durch die Origins Geschichte entmystifiziert man wieder mal einen Charakter zum Teil, ohne ihm irgendwelche neuen Facetten abzugewinnen. Als Auftakt zu einer Serie, die dann vielleicht sogar die Zeit bis ANH abdeckt wäre das ok gewesen, aber die braucht die Figur Han Solo nicht wirklich.
Was bleibt ist also schlicht und ergreifend solide Unterhaltung.
captain carotTeilnehmer@BlackHGT: Spielst du die Sachen immer im Original? Falls ja kannst du gerade beim Amiga froh sein, falls noch alles problemlos läuft. Das ist nämlich bei der Hardware oft gar nicht die Regel heutzutage. Beim NES (PAL ist hier oftmals höchstens 30 Jahre alt) sind es oft nur korrodierte Kontakte. Bei so ziemlich jedem Game Gear muss man dagegen sämtliche Kondensatoren tauschen.
captain carotTeilnehmerGibt laut BGH übrigens ein Recht auf Internet, nur mal so am Rande erwähnt.
captain carotTeilnehmerWie kann man Type 4 nach wenigen Anläufen durch haben? Das ist unendlich viel umfangreicher als die zweieinhalb Vorgänger. Rage Racer war zwar wirklich gut, aber gerade da hatte ich damals ziemlich schnell alles gesehen.
captain carotTeilnehmer[postquote quote=1701649][/postquote]
Naja, ohne Internet bekommst du halt ggfs. die Xbox One X Fassung auf der Series X. Wobei das in nächster Zeit generell davon abhängen dürfte, was auf der Disc ist. Ob das einzelne Spiel dann wirklich 100% offline nutzbar ist, das ist wiederum eine ganz andere Frage.
Davon ab sind halt schon längst viele Spiele längst nicht mehr komplett auf Disc. Der Rest ist aber eh Utopie.
Spiel in 40 Jahren noch spielen: Mal ehrlich, das hängt von so vielen Faktoren ab, Haltbarkeit der Hardware, Haltbarkeit der Disc usw., im Prinzip bieten digitale Spiele hier die beste Möglichkeit, etwas absolut zu konservieren. Im Idealfall wäre das ganze natürlich auch noch DRM-frei. Aber gerade das, was MS macht aktuell bietet die Chance, Inhalte unabhängig von der Hardware zu konservieren. Bis jetzt gab es von kommerziellen Anbietern im Konsolensektor noch nix vergleichbares.
Und ja, man kann die Konsolen ja theoretisch offline nutzen, praktisch will das aber gar keiner mehr, wenn er nicht muss. Respektive eine verschwindend kleine Minderheit. Das liegt zum Teil sicher auch daran, dass wir eben nicht mehr 2013 haben. Sony hat vor gar nicht so langer Zeit verkündet, 74% aller PS4 Spielekäufe wären digital.
captain carotTeilnehmerDie Entwicklung, dass man ohne schnelles Netz ‘Pech hat’ ist eh nicht mehr wirklich abzuwenden.
Wobei ich es in den meisten Fällen auch nicht negativ finde, dass Spiele heutzutage noch weiter gepatched und oft auch verbessert werden. Aber das ist ein Thema für sich.Was den Rest angeht, die Welt entwickelt sich weiter. Und Discs waren eigentlich immer so ein ‘naja’ Medium. Angefangen bei Ladezeiten und Co.
captain carotTeilnehmerKlar kann man ein Series X/S Spiel kaufen sobald es eines gibt. Das erste wird dabei The Medium.
Bis dahinkkönnte man theoretisch auch einfach die Xbox One Fassung von Spiel XY spielen, wenn man das X/S Update so ‘unverschämt’ findet. Allerdings ist das unterm Strich ein Gratis Remaster wenn man es mit dem Anfang der letzten Generation vergleichen will.
Ganz allgemein zu Discs: mal ehrlich, physikalisch und auch von den Kosten sind dem Medium schon längst Grenzen gesetzt. Vllt wäre sowas wie eine eigene SSD für jedes Spiel noch eine Option, aber da reden wir spätestens bei großen Triple A Spielen ganz schnell mal von 20-30€ Kosten nur für den Datenträger. Discs sind dagegen in Wahrheit ein technisches Stück Scheiße, das den schlichten Vorteil hat, billig produzierbar zu sein. Wie in vielen Bereichen, als Liebhaber Medium gibt es vllt noch eine Berechtigung und im Falle von Spielen ggf noch für Schnäppchenjäger. Wobei die Preise digital auch bisweilen besser sein können.
captain carotTeilnehmerDa man Updates teilweise in Spielegröße sowieso praktisch immer hat und es auch schon bei PS4One Spielen vorgekommen ist dass nur ein paar hundert MB von der Disc installiert werden und der ganze Rest online kann ich in Smart Delivery einfach kein Problem mehr sehen. ?♂️
captain carotTeilnehmerHab mich dazu entschieden, dass die GTX 1070 bleibt und ich meine Radeon verkaufe. Bei den aktuellen Preisen werd ich wohl ziemlich nah an meinen Kaufpreis vom Frühjahr heran kommen.
Was da aktuell abgeht ist absolut irre finde ich. Hab vor anderthalb Wochen gerade noch rechtzeitig Teile für einen PC bestellt, den ich jemandem zusammengebaut hab. Da hatte ich mit der RX 5500XT so gerade eben noch Glück. Die 8GB Version, die ich noch bekommen hab war zwar ein paar Euro teurer als vor zwei Monaten, aber das war noch annehmbar. Aktuell kosten 4GB Versionen mehr als die 8GB Version vor gerade mal zehn Tage und die 8GB Versionen sind schon im besten Fall 20 und teilweise 40,-€ teurer als zum Bestelldatum.
Kann mich absolut nicht daran erinnern, dass es mal eine vergleichbare Situation gegeben hätte.
captain carotTeilnehmerDas ist leider so. Ich fand auch Wonder Woman jetzt nicht so dolle. Mich hat aber auch der vergleichweise noch hichgelobte Woman unterm Strich nicht wirklich überzeugt. Für mich hat da auch Captain MArvel besser funktioniert, wobei ich die beiden Filme gar nicht vergleichen wollen würde.
captain carotTeilnehmerPS2 Emulation macht je nach Spiel gerne mal Probleme. Es gibt Sachen, die laufen schon seit zehn Jahren perfekt, selbst in hohen Auflösungen. Und es gibt Spiele, die bis heute Stress machen.
captain carotTeilnehmerSehr gut. Hab mir in letzter Zeit immer den Laptop von meiner Tochter gekrallt, wenn ich Screenshots für meine Tests runter ziehen musste. Jetzt kann die MicroSD einfach drin bleiben.
1. Dezember 2020 um 12:21 als Antwort auf: Vor kurzem angespielt / Welche Spiele spielt Ihr zur Zeit? #1701471
captain carotTeilnehmerStar Wars Jedi: Fallen Order
Hatte ich glaub ich sogar letztes Jahr schon auf der Gamescom angespielt, bisher aber nicht gekauft. Nachdem EA Play nun im GamePass ist dachte ich, Zeit um mal reinzuschauen.
Auch wenn einige Dinge (dauerndes Scannen z.B.) auch mal etwas rausreißen können, im großen und ganzen stimmt der bisherige Eindruck weitgehend. Grafisch find ich es bisher aber nur ok, immerhin gibt es einen 60fps Modus mit 1080p.
captain carotTeilnehmerFand ich bisher neben Aquaman den besten DC Film, wenn ich ehrlich bin. Wobei Aquaman fast mehr ans MCU erinnert als an den Rest vom DCU. Shazam hab ich noch nicht geguckt.
The Impossible
Schon seit Ewigkeiten in meiner Watchlist, aber doch irgendwie nie geguckt und dann ausgerechnet im linearen Fernsehen (ZDF Neo) dran hängen geblieben. Der Film erzählt das Schicksal einer Familie rund um den Tsunami 2004 und manches könnte fast als Kinokitsch durchgehen, wenn es nicht auf Tatsachen beruhen würde. Die glückliche, fünfköpfige Familie, die durch den Tsunami getrennt wird, beinahe umkommt und dann am Ende trotz aller Widrigkeiten und teils schwerer Verletzungen wieder zusammen kommt wirkt fast schon zu unglaublich angesichts der Katastrophe. Dem eigentlichen Tsunami widmet sich The Impossible dabei nur vergleichsweise kurz. Die Flutwelle überrumpelt einen fast so wie damals wohl die meisten Menschen. Für wenige Minuten extrem viel dramatischer ist da schon der Kampf gegen das strömende Wasser, erst landeinwärts und dann in Richtung Meer.
Danach beginnen Überlebenskampf und Suche nach der Familie aber auch erst, wobei Überlebenskampf hier tatsächlich auch bedeutet, ins weit mehr als hoffnungslos überfüllte Krankenhaus zu kommen und dort die Behandlung irgendwie zu überstehen.Was man dem Film vielleicht vorwerfen könnte, nämlich vermeintliches Whitewashing, ergibt sich hier zwangsläufig aus der PErspektive einer wohlhabenden Touristenfamilie. Thais haben zwar nur Nebenrollen, dass sie, obwohl sie selbst alles verloren haben aber einfach helfen wo sie nur können, während mancher Tourist nicht mal sein HAndy für einen Anruf heraus rücken will, das wurde von vielen westlichen Tsunamiopfern genau so beschrieben.
Schauspielerisch ist der Film tatsächlich eine starke Leistung. Das liegt nicht nur an den Hauptdarstellern, aber Naomi Watts, Ewan McGregor und vor allem ein noch sehr junger Tom Holland liefern hier eine wirklich gute Performance ab. Ein bisschen erschreckend ist da fast schon, dass Jurassic World: Fallen Kingdom vom gleichen Regisseur ist. Wobei das dann eher erschreckend fürs große Hollywood Kino ist, aber das ist wieder ein ganz anderes Thema.
Wird der Film der Tragödie gerecht? Im Endeffekt kann man das wohl nur daran messen, ob er den Menschen gerecht wird. Und auch wenn die Perspektive klar westlich ist, gerade wie Thais helfen, den Transport von Kranken und Kindern organisieren, irgenwie versuchen, alle zu versorgen und rund ums Krankenhaus eine wahre Zeltstadt aufbauen und sich dann in einer Szene noch für eine Verwechslung entschuldigen, ein kleines Kind seinen Vater wiederfindet oder eben auch jemand seine Familie nicht mehr findet, das fand ich schon ziemlich stark.
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