ChrisKong
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ChrisKongTeilnehmerIst nicht der einzige. Lagann meldet sich auch so gut wie nie, zahlreiche seiner Mitstreiter aus MK Tagen genauso. Lagann kenn ich zumindest von den Treffen her. Ein wirklich smarter Typ.
Spartan, unser Kinogänger, hat auch fast nix mehr in den entsprechenden Threads geschrieben.
SFN ist angemeldet, so geh ich davon aus, dass er mitliest. Wäre schön, wenn er sich auch wieder etwas aktiver im Forum einbringen würde. Um Text war er ja nie verlegen. Ein Beitrag in meinem neuen Thread wäre nice. ^^
15. Dezember 2019 um 20:41 als Antwort auf: Besondere Höhepunkte/Spielerlebnisse der aktuellen Gen PS4/XBox One/Switch+WiiU #1666820
ChrisKongTeilnehmerFallout 4 The Sky is the Limit
Bin ich Gott? Nein, natürlich nicht. Aber der Schlussgang von Fallout 4 befeuert einen Gotteskomplex, wie ich ihn selten erlebt habe in einem Videospiel. Dabei geht es nicht darum unbesiegbar zu sein, sondern das Gesicht der Welt für immer zu verändern. Wer meinen Zuspruch erhält, der lebt, die anderen nicht. Ich fand das einfach unglaublich genial gemacht, dass man gegen Ende praktisch 3 bis 4 Fraktionen unterstützt und alle in dem Glauben lassen kann, man wäre auf deren Seite.
Das schreit natürlich danach, den Spielstand zu sichern und die Varianten auszuprobieren. Aber ich sagte scheiss drauf. Bin nach meiner Entscheidung nicht zurückgekehrt.
Ich flog also hoch zur Bruderschaft, um mich mit deren Anführer zu treffen, einer Legende. Im Warroom hörte ich mir dieses faschistoide Geschwafel dann an, ein Überzeugungstäter war ich nicht. Also der Rest bis auf den Anführer den Raum verlassen hatte, da machte es Tick Tack. Tick ich liess ihn gehen, Tack ich würde ihn und seine gesamte verdammte Bande zur Hölle jagen. Na was denkt ihr, was ich getan habe? ?
Was folgte war wohl das epischste Gefecht, welches ich je in einem Videospiel erleben durfte. Seine Anhängerschaft war loyal bis zum Schluss, der Boden getränkt vom Blut zahlloser Paladine. Und ohhh jaa, ich hab sie alle zur Hölle gejagt, jeden einzelnen von ihnen. Bethesda war so nett, Skrupel einzubauen, die Novizen wurden dadurch verschont.
Das Ganze hatte schon was von einem Bond-Finale.
Nach der Flucht waren natürlich noch die ganzen Brüder auf dem Boden übrig. Nicht mehr lange, sagte ich mir und kümmerte mich in fürsorglicher Manier um die Überreste dieses Clans.
Schwerer wog da die Entscheidung, welcher anderen Fraktion ich mich anschliessen sollte. Auch dieses Finale ging in meine Videospielannalen ein. Aber die Entscheidung auf dem Luftschiff wird für immer das Highlight bleiben.War natürlich nicht das einzige Erlebnis, werde sicher noch das eine oder andere hier posten.
15. Dezember 2019 um 20:18 als Antwort auf: Besondere Höhepunkte/Spielerlebnisse der aktuellen Gen PS4/XBox One/Switch+WiiU #1666819
ChrisKongTeilnehmer@genpei
Na den Kopf musst du dir nicht zerbrechen. Da soll ja nicht einfach eine Top 3 oder so gelistet werden. Sondern lose einfach Spielerlebnisse, an die ihr euch gerne zurückerinnert oder über die ihr auch nach dem Spielende noch nachgedacht habt. Natürlich ist die Gen noch nicht zu Ende, also dürfte da noch was dazukommen.
Vielleicht dürfen wir den ein oder anderen Schlüsselmoment nochmals durch die Augen eines Spielers miterleben? Mich überrascht, dass du Doom nicht genannt hast, kommt aber vielleicht noch…
@Danzig
Du nennst da viele Punkte, z.B. VR. Lief da alles ohne Brechreiz ab? War das Gefühl etwas Bekanntes völlig anders zu erleben nicht ein einschneidendes Erlebnis? Ich bin sicher, dir fällt da sicher noch eine Anekdote oder dgl. ein.Aber Danke erst mal für die Beiträge. Einige haben auf der Mainsite ja schon ihre Jahresfavoriten genannt, vielleicht ist da auch Material für diesen Thread dabei. Max bezeichnete Hellblade als sein Spiel dieser Gen. Und das tut er nicht ohne Grund. Gerne würde ich etwas dazu lesen.
ChrisKongTeilnehmerDer Musterschüler Netflix
Im Grunde nimmt King hier die Geschichte von Anakin Skywalker vorweg. Hüben wie drüben ist die Versuchung gross, von der verbotenen Frucht zu naschen. Und ist man erst mal auf diesem Pfad, ist der Abstieg zur dunklen Seite nur noch Formsache. Aus einem Erpressungsversuch wird alsbald eine Verbindung zwischen einem Altnazi und einem Schüler, bei der sich die Seiten gegenseitig befruchten. Der ehemalige Offizier eines KZs spürt die eigene Jugend wieder, die er durch die Augen seines Zöglings erneut durchlebt. Dieser fühlt sich regelrecht in die Rolle des Teuflischen ein, der jegliche Skrupel fallen lässt. Brad Renfro und Ian McKellen ergänzen sich perfekt. Wollte grad nachsehen, was Renfro heute so treibt. Leider gar nichts mehr. Überdosis Heroin…Von der Art her war er in etwa der Aaron Paul der späten 80er und frühen 90er. Wirklich schade um ihn.
Insgesamt wieder eine der besseren King-Verfilmungen, auch wenn die Situation schon ein wenig an den Haaren herbeigezogen ist, insbesondere das Ende. Ein bisschen zu viel Zufall für meinen Geschmack.
Trotzdem spannend und sehenswert, allein schon wegen der Darsteller.Spider-Man Far from Home
Noch mehr Coming of Age in Marvelhausen. Logisch muss der Verlust seines Mentors irgendwie zum Tragen kommen. Das und die typischen Teenie-Probleme wären eigentlich Stoff genug. Leider langweilt der Film wieder mal mit der Marvel typischen Inflation von Actionszenen in XXL-Lauflänge. Sry, die sind nicht spannend, nicht originell, warum kann man diesen Shice nicht einfach straffen? Auch wirken die Überreste von Shield wieder inkompetent as Hell.
Nein, Teil 1 hat mir da deutllich besser gefallen und zwar in allen Belangen. Nicht dass der Film nicht unterhält, aber jede Szene kündigt sich schon lange im Voraus an. Dazu kommt, dass man einfach zu brav bleibt. Dadurch ist der Streifen max. familientauglich aber leider für mich zum grossen Teil uninteressant. Spider-Man into Spider-Verse war klar besser und würde ich den Spidey-Fans als Alternative ans Herz legen.
Die nächsten Marvel-Aufgüsse sind ja schon in der Finalisation, ich glaube da nicht mehr an einen interessanten Streifen, eher noch more of the same. Oder ums weiterzuführen, same, same but same. Und weil bald Ende Jahr ist, same procedere as every year? Feige ist feige und sagt ja. Bald darf er bei SW mitwurschteln, damit auch das Produkt disneykonform glattgebügelt wird.
Wenn die Macher hinter den Marvelfilmen selber Superkräfte hätten, ich würd mir wünschen, es wäre Originalität, egal ob sie aus den Augen, den Händen oder dem Hintern schiesst.
ChrisKongTeilnehmerDas Spiel war so eine Art Hassliebe. Die technische Umsetzung war eine Katastrophe, sehr mies.
Geschichte und Idee hielt mich bei der Stange. Allerdings hat das Spiel ein paar gravierende Makel betreffend Entscheidungsfindung, weil die Konsequenz einige Male schlicht irrational war und man sich so auch das Spiel und die Art wie man es spielen wollte, verbaut hat.
ChrisKongTeilnehmerHab jetzt bis auf ein Jahr zurückgeklickt und auch nichts gefunden und drum jetzt selber einen eröffnet.
ChrisKongTeilnehmerFrage: Gibt es sowas auch für die aktuelle Gen?
Da diese sich dem Ende zuneigt, wäre ein passender Thread wünschenswert. Vielleicht hat jemand so einen schon eröffnet?
ChrisKongTeilnehmerJa, eine Spielerfahrung ist nicht immer mit dem Konsum einer Geschichte gleichzusetzen. Es gibt da ja sehr unterschiedliche Arten, wie ein Spiel unterhalten kann. Von daher ist die Ausführung sehr interessant. Zur Spielerfahrung gehört ja eben auch der Spieler selbst. Da kann der Zugang ein gänzlich anderer sein. Bestes Spiel muss nicht die beste Spielerfahrung sein. In jüngster Zeit sind mir zwei Spielerfahrungen besonders hängen geblieben. Dazu werde ich an anderer Stelle sicher noch was schreiben.
ChrisKongTeilnehmerIt comes at night Netflix
Was fürn dämlicher Titel, was fürn dämlicher Trailer. Oder doch nicht? Vielleicht haben sich so mehr Personen den Film angesehen, als wenn man ehrlicher mit dem Inhalt geworben hätte. Nachts kommt hier nämlich gar nichts, die Bedrohung bleibt im Kern immer diffus. Es geht um die Konflikte innerhalb der Gruppe. Verlustangst zieht sich durch die Geschichte, wie ein roter Faden. Das ist stark gespielt, gefühlt hat man das schon in jeder dritten Episode TWD gesehen. Von daher gibt es schon einen Ermüdungseffekt. Leider ist der Mikrokosmos sehr einseitig und deprimierend gestaltet, ohne allerdings die emotionale Wucht eines “the Road” (mit Mortensen) zu entwickeln. Inszenatorisch werden auch keine Akzente gesetzt. Könnte also durchaus das Werk eines Filmstudenten sein. Handwerklich macht man da keine Sprünge und wirklich Neues bietet er auch nicht.
Wer wie gesagt den impliziten Inhalt erwartet, der wird sowieso enttäuscht sein. Ich war sogar positiv überrascht, dass es nicht das geworden ist, was suggeriert wurde. Aber als stilles Drama gibts sicher andere Alternativen. Take Shelter wäre sicher etwas in der Richtung, das ich mir noch geben muss/will/kann(hab den Film ja).
Stellenweise hat der Film sogar ein wenig an Mosquito Coast erinnert – ein Familienvater isoliert sich von der Gesellschaft mitsamt seiner Familie, weil er die nahende Apokalypse wähnt. Ein Film, den es schon längstens auf einer anständigen Bluray geben sollte. Leider hat sich bislang kein Anbieter erbarmt, obwohl mit Ford zumindest ein Weltstar an Bord ist.Nanga Parbat Netflix
Die Inszenierung fühlt sich streckenweise nach TV-Film-Event auf SAT1 an. Die Erzählweise ist oft recht behäbig, vorhersehbar und überraschungsarm. Auch wird das Verhältnis der Brüder Messner zu wenig auf den Zuschauer übertragen. So bleibt man etwas aussen vor. Ich mag den Survivalfilm. Wenn richtig gemacht, gehört er zu den intensivsten Erfahrungen, die man in dem Medium Film machen kann. Auch ist das Genre reich an guten Vertretern, die den Fokus unterschiedlich legen und oft auch mit anderen Versatzstücken kombiniert werden.
Nachdem der Film etwas Fahrt gegen Ende aufgenommen hat, wirds nochmals richtig spannend. Dann spielt der Film noch ein paar Stärken aus. Im Nachgang ist das aber etwas zu wenig. Speziell die Zeit danach wäre durchaus interessant gewesen aus psychologischer Sicht. So kommt es letztlich zu wenig rüber, warum der Berg Reinhold nicht mehr losgelassen hat. Der Schicksalsberg wurde zu seinem Schicksalsberg. Nur spürt man davon einfach zu wenig. Was man aus dem Thema rausholen kann, hat man in Everest gesehen. Der ist in sämtlichen Punkten besser, insbesondere die Regie und das Drumherum sind in einer anderen Liga als Nanga Parbat.
ChrisKongTeilnehmerErfreulich, denn von grossen Schinken hab ich mich verabschiedet im Moment. Zuletzt Fallout New Vegas gespielt, lange weggelegt, dann wieder reinzukommen, mühsam. Heut hat das Spiel dann in der AK auch noch rumgezickt und sich in einen Dauerloop-Ladebildschirm verabschiedet.
Mit der nicht ganz so ausgereiften Technik werde ich leben können.
Mit dem Lesen hab ich ansich kein Problem, es sollte eben die Mischung stimmen. Ich hätte mir bei Fallout auch manchmal mehr gewünscht, dass die ganzen Geschichten auf den PCs und Notizzetteln etwas mehr mit der Spielwelt verbunden wären, so quasi als Schnitzeljagd.
Sobald ich damit loslege, werde ich sicher meinen Senf zur Spielerfahrung abgeben, gespannt bin ich auf jeden Fall. Death Stranding wollte ich auch probieren, aber die überall beschriebene lange Einöd-phase schreckt mich ehrlich gesagt ab.
ChrisKongTeilnehmer6 Underground Netflix
Michael Bay kreuzt Ghost Recon mit Watch Dogs. Die Action wirkt so wie der ganze Film auch, ein Videospiel in Reinkultur. Die Action ist so gelackt, die Charaktere scheinen auch aus dieser Ecke zu entstammen. Vielleicht sollte er sich mal als Videospiel-Director versuchen. Ubisoft wäre die richtige Anlaufstelle. Nach diesem überlangen Trailer zum nächsten Ubi-Kracher, frag ich mich ernsthaft, ob das die Zukunft des Actionfilms ist? Substanzlos, mit Greenscreen-Action nur so zugeschissen und dem fast schon peinlichen Pathos. Hier fehlts an allen Ecken und Enden.
Die Basis ist zwar solide, aber the Losers zeigt, wie mans besser macht. Sogar das A-Team in seinem Kinoauftritt war für mich der bessere Streifen.
Action-Fastfood mit opulenter Szenerie, so schnell aus dem Gedächtnisspeicher gelöscht wie ein Spielstand.Halloween
Jamie Lee Curtis darf nochmals ran. Gemäss dem aktuellen Trend, Fortsetzungen einer Reihe zu ignorieren – Blomkamp wollte das mit seiner Alien-Version, Cameron tat es bei Terminator Dark Fate – sind hier auch alle Fortsetzungen obsolet. Michael ist in der Psychiatrie und gehört da auch hin. Dass der Film kein Psychiatrie-Drama ist, war ja abzusehen, also passiert, was immer passiert, die Patienten werden verlegt…
Soweit so doof und vorhersehbar. Jamie Lee Curtis hat sich wohl direkt an Melissa Gilbert aus TWD orientiert, ihre Rolle ist exakt so angelegt. Dann noch ne Prise Ripley beigemengt, feddich.
Kann der was?
Also auf der Spannungsebene würde ich sagen, ja. Allerdings ist nicht nur der Ausbruch vorhersehbar, sondern das meiste andere auch. Beim Finale wollte man etwas origineller sein, hat das mMn aber nicht wirklich hingekriegt. Es wirkt zu arg konstruiert und wirklich nachvollziehbar ist es auch nicht.
Freuen darf man sich über schöne Splatter-Effekte, aber das bieten heute ja fast alle Filme dieser Art mit einem einigermassen vernünftigen Budget.
Ein Ende wird übrigens nicht zelebriert, man geht glaub ich sogar von min. 2 weiteren Teilen aus. Aber gabs überhaupt je ein Ende für eine Horror-Ikone, das definitiv war? Kann mich an keins erinnern. Macht ja nix, denn an diesen Film wird man sich jetzt auch nicht gross erinnern. Ein Reboot der Reihe – ja der wievielte denn nun?- ist es eigentlich nicht. Einige Aspekte sind durchaus interessant, werden aber plakativ im Blut ertränkt mit den sich wiederholenden Schemen. Überraschung sieht anders aus.
Fazit: Jamie Lee Curtis ist top, sie würde deutlich bessere Rollenangebote verdienen. Der Rest ist solide, mehr aber nicht.
ChrisKongTeilnehmerWenn es im Sinne der Fans sein soll, dann wäre das fein. Ansonsten würde da doch ein Gschmäckle bleiben. Ist ja keine neue Strategie, den Höhepunkt hinauszuzögern, um nochmals etwas dazuzuverdienen. Ich glaub man hat das Potenzial hier einfach überschätzt. Darum frag ich mich, ob ein kleiner dimensionierter Walkingsimulator vielleicht nicht die bessere Option gewesen wäre.
Aber die Fans scheinen ja zufrieden zu sein mit Teil 3.
ChrisKongTeilnehmer@ghostdog
Dieser Mensch ist einfach bar jeglicher Moral und einer der grössten Blender, welche das Amt je bekleidet haben. Bezeichnend, dass sich mit der Zeit fast jeder, der mit ihm zu tun hatte entweder abwendet oder selber ein Riesen-A***** ist.
Mal schauen, welche neuen Wortkreationen/kombinationen in den nächsten 4 Amtsjahren noch rausgehauen werden. Clean Coal ist mein Favorit bislang. 🙂
ChrisKongTeilnehmerWie viel Spielzeit nimmt es etwa in Anspruch?
14. Dezember 2019 um 18:24 als Antwort auf: Vor kurzem angespielt / Welche Spiele spielt Ihr zur Zeit? #1666759
ChrisKongTeilnehmerNächstes Jahr wirds besser. Besonders DLC mit Alan Wake.
Hellseher müsste man sein. 🙂
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