ChrisKong

Verfasste Forenbeiträge

Ansicht von 15 Beiträgen - 256 bis 270 (von insgesamt 31,096)
  • Autor
    Beiträge
  • als Antwort auf: Gernseh-Serien #1749502
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Pistol Miniserie (Disney+)

    Nach T2, der Fortsetzung zu Trainspotting, einem meiner absoluten Favoriten, war ich von Boyle regelrecht enttäuscht. Die ganze Inszenierung hatte keinen Verve, Drive, Pep, was auch immer. Es schmeckte wie abgestandene Cola. Das passte so gar nicht zu seinen anderen Sachen. Umso gespannter war ich auf die hochgelobte Show hier. Scheint wohl so, dass T2 wirklich ein Ausrutscher gewesen ist, wie er wohl bei jedem Regisseur mit Qualitätsausweis zu finden ist. Pistol ist nämlich genau das, eine Qualitätsbescheinigung. Der Einblick in die Punk-Bewegung ist ihm vortrefflich gelungen. Das passiert anhand der kurzen aber intensiven Zeit, die die Band Sex Pistols auf den Bühnen verbrachte. Die 6 Episoden basieren auf dem Buch von Gitarrist und Bandgründer Stevie Jones, was den Leadsänger John “Rotten” Lydon gar nicht gefiel. Er versuchte gar zu verhindern, dass Musik der Sex Pistols verwendet wird. Durchsetzen konnte er sich nicht.
    Man sollte die Mini-Serie sicher nicht in dem Glauben schauen, sämtliche Perspektiven aller Bandmitglieder gleichwertig vorzufinden. Es wird sehr stark auf drei Figuren fokussiert, zwischen denen die Spannungen den Zustand der Band massgeblich beeinflussten. Zum einen natürlich Bandgründer Stevie Jones, der ein klassischer Verlierer des Systems ist. Er wird von Malcom McLaren vor einer Haftstrafe bewahrt und wähnt sich fortan in dessen Schuld. Malcom hat grosse Pläne mit ihm und der Band. Da Stevie die Songs nicht performen kann, organisiert Malcom John “Johnny Rotten” Lydon als Leadsänger. Zwischen Lydon, Jones und McLaren herrscht alsbald dicke Luft und ein Zerren um die Ausrichtung der Band. Das sind aber nicht die einzigen Probleme, mit denen die Sex Pistols konfrontiert sind.
    Nebst Einschüben von Jones Kindheit, die auch durch den Missbrauch durch seinen Stiefvater geprägt war, lernen wir Wegbegleiter und -bereiter der Punkbewegung wie Modeschöpferin Vivienne Westwood kennen oder die Geschichte einer versehrten jungen Schwarzen, die die ganze Wut der Punkbewegung greifbar macht.
    Boyles Inszenierung ist mit Originalaufnahmen versetzt, wechselt immer wieder mal das Format, ändert den dramaturgischen Leitfaden, um Zeitkolorit zu transportieren. So kriegt der Zuschauer ein gutes Gefühl für die Zeit, die Personen und ihre Motive.
    Ein dickes Lob gebührt dem Casting-Team. Die Namen der Darsteller sind bis auf Maisie Williams (Game of Thrones) und Thomas Brodie-Sangster (Maze Runner) vermutlich eher unbekannt. Alle Performances sind auf einem hohen Level. Anson Boon, der John Lydon verkörpert, ist aber die Entdeckung schlechthin. Augenscheinlich ist er ein eingebildetes Arschloch, was sicher auch Jones Sichtweise geschuldet ist. Aber Boon spielt das in vielen starken Momenten so nuanciert, dass man zweifeln darf, es hier mit einer einseitigen und negativen Charakterisierung zu tun hat. Sicher, Rotten hat für einige Bitchmoves die Verantwortung inne, aber in anderen Punkten auch durchaus recht. Sid Vicious, der ihn kurz ersetzte, war da schon im Niedergang begriffen. So hatte denn auch die Band ein relativ kurzes Leben, fern von ihren musikalischen Weggefährten, die vor ihnen die Charts dominierten und auch lange danach noch.
    Ohne Anspruch auf Vollständigkeit, wird die Wichtigkeit der Punkbewegung hier gewürdigt. Dabei spart Boyle auch nicht die Schattenseiten aus oder romantisiert unnötig.
    Jetzt bin ich auch schon freudig gespannt auf die Serie Trust, die ebenfalls von Boyle 2018 auf den Weg gebracht wurde.

    als Antwort auf: Der Film und Fernseh Thread #1749500
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Werewolf by Night (Disney +)

    Disney hat ohne gross die Werbe-Trommel zu rühren dieses TV-Special in seinen Stream gehauen. Mit viel gutem Willen kann man hier eine liebevolle Hommage an das Gruselkino der Schwarzweiss-Ära erkennen. Leider reissen weder die Darstellung noch die Inszenierung wirklich vom Hocker. Vielleicht mag das der Vorlage geschuldet sein, aber für ein biederes Marvel-Produkt kann ich mich nicht so recht erwärmen. Erschwerend kommt hinzu, dass die eine Darstellerin wie die Zwillingsschwester von Krysten Ritter (Jessica Jones) wirkt, inkl. deren Mich-kotzt-alles-an-Charisma. Gael Garcia Bernal hatte auch schon interessantere Rollen ausgefüllt. Von den anderen Darstellern kann irgendwie auch keiner punkten. Den Charme von Tim Burtons Frühwerk erreicht man auch zu keinem Zeitpunkt. Zudem passt hier irgendwie auch der Mix aus Superhelden-Kampftechniken und traditonellem Monsterfilm nicht so wirklich. So als einzelner Beitrag würde sich das gut in ein Konzept wie Outer Limits oder Love, Death and Robots einfügen. So eine Marvel-Serie mit Experimenten würde ich begrüssen. Das könnte eine Chance fürs MCU sein, neue Ideen auszuprobieren mit geringerem Risiko. Wenn mal eine Episode nicht dem Geschmack eines Zuschauers entspricht, gibts in der nächsten Woche vielleicht genau das richtige. Bei Star Wars Visions und bald Tales of the Jedi macht man das schon, bei Marvel mit What if? im Grunde auch. Interessant, dass man bislang nicht eine RL-Serie auf dieser Basis angedacht hat.
    Fazit: Meins wars nicht. Director Michael Giacchino kann da jetzt auch nicht so viel Erfahrung vorweisen, amtet er doch vorwiegend als Komponist. Die Musik war passend, erinnerungswürdig war sie aber nicht.

    als Antwort auf: Meckerweide #1749465
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Sollte ich je zu ganz viel Geld kommen, würde ich mir als erstes einen Technik-Butler leisten. Heute Mittag plötzlich das WLAN weg. War auch im Gerätemanager nicht mehr auffindbar. Das lässt in der Regel auf einen Defekt schliessen. Dann gedacht ich schraub den Laptop mal auf. Gesagt getan, wie immer mit ungutem Gefühl, wenn ich ein Gerät aufschraube. Natürlich hat der verdammte Laptop kein für mich erkennbares WLAN-Modul, oder sagen wirs so, nichts, was man wechseln könnte, vermutlich auf dem Mainboard verlötet. Dann erstmal den Kram inwendig gereinigt. Dabei ist eins der beiden Flachkabel aus der Halterung gesprungen. Dass das überhaupt ne Halterung war, hab ich gar nicht gecheckt. Verschraubt und was war, natürlich ging das WLAN auf einmal, als ich mich bei Windows einloggen wollte, dafür die Tastatur nicht mehr. Also nochmals aufmachen, YT-Video konsultiert, wie die Tastatur angeschlossen wird und dabei erfahren, dass bei einem Bruch der Halterung der Laptop gleich entsorgt werden kann. Toooollll. Habs dann aber hingekriegt, die Halterung war nur aufgeklappt, nichts abgerissen oder dgl. Jetzt läuft das Ding wieder. Aber die Nerven und die Zeit… Btw. den Akku kann man beim Asus auch nicht einfach entfernen. Das Gerät ist effektiv so konzipiert, dass man nichts daran reparieren soll.

    als Antwort auf: Der Film und Fernseh Thread #1749461
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Richtigen Trash kann man nicht auf Knopfdruck produzieren, denn es setzt ja ein gewisses Scheitern voraus, sprich die Ambition besser zu sein, muss schon irgendwie da sein. Wenn man von Beginn weg Trash sein will, ist man meist einfach nur ein bewusst schlecht gemachter Film. Funktioniert selten. Film bietet immer noch die Möglichkeit, zu experimentieren. Allerdings müssen auch die richtigen Künstler dazu animiert werden. Viel von dem klassischen Spannungsfeld wurde durch kunstfeindliche Mechanismen ersetzt.

    als Antwort auf: Der Film und Fernseh Thread #1749415
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Buckaroo Banzai ist aber auch erwartbar schräg. Schau dir mal Repoman mit Estevez an. Keine Ahnung, was die da geraucht haben. Das konnte man nur in den 80ern bringen. Ein Blick in den Trailer verrät alles, was man wissen muss, auch wenn man nicht danach gefragt hat. 🙂

    als Antwort auf: TV und HiFi #1749367
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Er wechselt ja nicht, sondern der Ton fängt an zu stottern. Aber ist ja irgendwie absurd, wenn man schon HDMI hat, ein optisches Kabel zu nutzen, damit ein mittlerweile altes Tonformat übertragen wird. Vermutlich ist der Receiver selbst der Flaschenhals und nicht mal der TV. Verstärker ist auch etwas älter. Ich hatte ja auch keinen neuen gekauft, weil damals bei den neuen das Problem mit dem Durchschleifen des Signals ja mit max. Ausgabe zu Problemen führte und das Problem bei keinem der Verstärker am Markt gelöst war.

    als Antwort auf: TV und HiFi #1749363
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Jetzt mal den TV ans Netz gehängt, weil eigentlich ist es wirklich Quark, über eine Konsole die Streamingapps zu nutzen, wenn man die auch auf dem TV hat. Die Medaille hat aber eine Kehrseite. 5.1 Ton wird über HDMI ARC nicht oder nicht in jedem Fall ausgegeben. Leider kann man bei D+ nur die Sprache, nicht aber ein Tonformat einstellen. Stellt man die Sprache beispw. um, läuft der Ton normal, dann ist es halt Stereo. Standardmässig sind die meisten Sachen aber in Dolby Digital Plus in der App. Über Konsole tritt das Problem nicht auf. Über Panasonicplayer auch nicht. Und dort ist beim Einschalten normal immer das TV-Signal an. Ich stell dann manuell auf den Player um, weil der einen zweiten Ausgang hat, der direkt in den Receiver geht. Durch diesen Simplelink-Quatsch, wird halt vieles automatisch eingestellt. Das ist zum Teil gewünscht, zum Teil nicht. Leider kann man das nicht am TV je Gerät festlegen, ich kann nur ein oder aus wählen. So wird einfach immer das zuletzt benutzte Gerät mitein- und ausgeschaltet. Irgendwie ärgert man sich seit HDMI nur noch mehr rum mit Technik, die mal funktioniert und mal so gar nicht. Und wirklich Antworten auf die Probleme findet man nicht, nur Notlösungen. Schlussendlich weiss der Kunde einfach nicht, was er nun genau an Funktionen überhaupt nutzen kann und wie. Sieht man gut an diesem Hifi-Forum-Thread.

    http://www.hifi-forum.de/viewthread-115-29781.html

    als Antwort auf: Der Film und Fernseh Thread #1749356
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Ja, Dracula in dem Film Renfield, der 2023 erscheint.

    https://en.wikipedia.org/wiki/Renfield_(film)

    Die Geschichte ist von Robert Kirkman (The Walking Dead), Regisseur Chris McKay scheint der Nerdfraktion anzugehören. Seine Arbeiten haben viel mit Parodien auf Star Wars zu tun, Robot Chicken, Lego-Filme etc.
    Vielleicht wirds ja ein grosser Spass?

    Sry, er spielt natürlich Thanos, siehst du nicht die Infinity-Steine an seiner Hand?

    als Antwort auf: Der Film und Fernseh Thread #1749354
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Ich weiss nicht, was ich gruseliger finde, das billig wirkende Makeup oder die Ringe aus dem Kaugummi-Automaten. Naja, bei Cage ist mittlerweile jeder zweite Film Guilty Pleasure und bei allen anderen kann man Pleasure wohl streichen.

    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Chuck Norris hat aus Malenia einen Blumenstrauss gemacht, mit dem er den Feuerriesen erschlagen hat.

    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    @Genpei

    Wenn Chuck Norris Elden Ring spielt, lässt er die Bosse nach dem Kampf ihre Seelen wieder aufsammeln.

    als Antwort auf: Der Film und Fernseh Thread #1749346
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Ich war eigentlich sehr zufrieden mit dem Ende. Eine der besten Stellen kommt aber kurz vor Ende, wenn Balkan den Sektenmitgliedern den wahren Satan zeigt. Darüberhinaus hat der Film während der ganzen Laufzeit eine unheilschwangere Atmosphäre. Das Ende würde ich so interpretieren, dass Depp mit dem Teufel ins Bett steigt. Was er im RL ja ebenfalls getan hat. 🙂 Dort dürfte er dann vor allem die Hinterlassenschaft der 10. Pforte begutachten.

    als Antwort auf: Gernseh-Serien #1749331
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Isch kucke dann mal. Ich wechsel meine TVs ja nicht wie andere ihre Handys. ^^ Der alte Panasonic-Plasma hatte das halt nicht, aber eben all die ganzen Netz-Features.
    Verkabelung wär da im Moment eher mühsam, darum kommt nur WLAN in Frage.

    Wollte sowieso noch ein paar andere Sachen mal in den Menüs ausprobieren. Gibt Dinge, die auch ziemlich nerven, aber die man vermutlich je Eingangssignal separat einstellen kann. Das Auto- An/Abschalten brauch ich echt nicht bei jedem Gerät.

    als Antwort auf: Vor kurzem angespielt / Welche Spiele spielt Ihr zur Zeit? #1749267
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    @RYU Das gabs mal, wurde aber wegrationalisiert aus welchen Gründen auch immer.

    als Antwort auf: Gernseh-Serien #1749254
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Hat der TV ein WLAN-Modul? Ansonsten ist das keine Option. Hatte bislang die Netzfunktionen eines TVs noch nie genutzt. Auch weil die Eingabe von Text mit einem Controller dann doch nochmals etwas komfortabler ist, obwohl natürlich auch das nicht unbedingt mein Favorit.

Ansicht von 15 Beiträgen - 256 bis 270 (von insgesamt 31,096)