ChrisKong
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ChrisKongTeilnehmerHallo Genpei
Grüsse aus der Schweiz. Die Spardose, die du bemalt hast und mir seinerzeit geschenkt hast, lächelt jeden Morgen vom Sims runter. So gesehen seh ich dich jeden Tag. Wenn du kremiert wirst, schick doch ein wenig Asche rüber, dann bist du auch physisch hier. ^^
ChrisKongTeilnehmerIch dachte der Spass hätte 70 Mio USD gekostet? Das ist für ein bisschen Nachdrehen schon eine verdammte Stange Geld. Die Frage ist eher, obs ein Plus bei den Abonnenten gibt.
ChrisKongTeilnehmerEin Gauner & Gentleman
Robert Redford entschleunigt seinen Abgang von der Bühne. Nach eigenen Angaben wars das vor der Kamera. Schade, denn Altersrollen sind ja immer wieder sehr gute vorhanden und jemand wie Redford kommt auch an solche ran. Hier darf die Kamera sehr oft auf sein faltiges Gesicht draufhalten und sein Leben ein wenig Revue passieren lassen. Schliesslich ist Forrest, wie er in dem Film heisst, schon von klein auf ein Dieb. Aber das Gentleman im Titel kommt nicht von ungefähr. Wenn er kriminell aktiv wird, dann immer mit dem nötigen Quentchen Charme. Mit der Wahrheit nimmt ers nicht so genau und so sympathisch er rüberkommt, auch er hat in der Vergangenheit so einige Leichen im Keller. Neben seinen krummen Dingern, die er zusammen mit zwei Kumpanen (Danny Glover und Tom Waits) dreht, bandelt er auch mit der schüchternen Jewel an, wie immer herzerwärmend dargestellt von Sissy Spacek. Kann Forrest aber aus seiner Haut und das Stehlen sein lassen?
Der Film macht eines nicht, aufs Tempo drücken. Das überrascht, ist die Laufzeit doch eher kurz geraten im Vergleich zu vielen anderen Filmen heute. Dadurch wirkt er auch unaufgeregt aber keinesfalls weniger interessant. Das Leben von Forrest hätte sicher spannendere Kapitel aufzuweisen gehabt, aber es ist auch völlig okay, wenn sich ein Quasi-Biopic mal mit dem Lebensabend einer Person beschäftigt.
Redford ist mit der Clou und im Gespann mit Paul Newman damals durchgestartet. Von daher ist es sinnig, ihn nochmals in der Rolle als Gauner zu sehen. Daneben agieren Casey Affleck als Cop, der hinter ihm her ist, sowie Tika Sumpter als dessen Frau. Beiden merkt man an, dass es ihnen leid tut, wenn Forrest aus dem Verkehr gezogen wird, das Katz und Maus Spiel ist dann halt zu Ende.
Wer einen launigen Film mit Redford sucht, ist hier goldrichtig, ein Heist-Movie ist es nicht, eine RomCom ebenso wenig. Der Film hat andere Prioritäten und kann dort auch seine Stärken ausspielen. Etwas mehr Raffinesse hätte mich mir aber zuweilen doch gewünscht, die Leichtigkeit von der Clou fehlt mir ein wenig.
ChrisKongTeilnehmerIch bleibe gespannt, sehr viel langweiliger kann er ja eh nicht werden. Derweil glaube ich jetzt nicht die allgemeinen Befürchtungen, dass alles umgeschnitten wird, bis jeder Fan angesprochen wird. Dass man dafür auch gleich so viel Asche locker macht, hat mMn eher generell damit zu tun, dass das DCU mehr oder weniger gescheitert ist, zumindest was die finanziellen Erwartungen betrifft. Da möchte man wohl irgendwie wieder den Anschluss an die Fanbase schaffen. Aber ob das gelingt? Die, die nach dem Cut geschrauen haben waren eher lautstark denn gross.
Das Traum Team
In dieser Komödie dürfen vier Nervenkranke sich beweisen, nachdem ein Ausflug aus der Anstalt in nicht ganz geordneten Bahnen verläuft. Das Quartett besteht aus Caufield (Michael Keaton), Sikorsky (Christopher Lloyd), McDermott (Peter Boyle) und Ianuzzi (Stephen Furst), welches sich regelmässig aneinander in einer Therapie-Gruppe abreagiert. Dabei könnten sie nicht unterschiedlicher sein. Während Caufield eher in ein Anti-Aggressions Programm gehört, ist der Ordnungsfanatiker Sikorsky mit seinen Wahnvorstellungen woanders anzusiedeln. Ianuzzi spricht nur in Sportreporter-Sprache und McDermott hält sich für die Inkarnation von Jesus. Dass das jetzt nicht eine wirklich ernsthafte Auseinandersetzung mit Patienten einer Nervenklinik ist, sollte klar sein. Zwischendrin vernimmt man aber auch ein wenig Systemkritik, etwa präferiert der behandelnde Arzt andere Methoden als die der Kollegen, welche auf Medikation setzen.
Wie gesagt sollen die vier mit ihrem Therapeuten einen Ausflug machen und ein Spiel der Yankees im Stadion anschauen anstatt im Aufenthaltsraum der Anstalt. Nach einem Pinkel-Zwischenstopp, bei dem der Arzt Zeuge eines Mordes wird, überschlagen sich die Ereignisse und die vier sind auf sich allein gestellt. Die Darstellungen und die Interaktionen untereinander sind einfach köstlich. Ich seh mir den Film recht regelmässig an, weil er irgendwie gute Lauen verbreitet und Spass macht. Das 80ies Flair wird abgerundet durch die Szenerie und die passende City-Feeling-Musik. Keaton offenbart sein komödiantisches Talent, aber auch alle anderen passen gut in ihre Rollen rein. Leider sind Peter Boyle (Frankenstein Jr. oder alle lieben Raymond) und Stephen Furst (Vir Kotto in Babylon 5) mittlerweile verstorben. Umso schöner, wenn man eins ihrer Highlights wieder aufleben lassen kann.
ChrisKongTeilnehmer@Ghostdog
Was ist denn nun eigentlich mit Justice League? Wirds jetzt eine Miniserie, ein Film in Überlänge? Gibts eigentlich schon ein Datum, wann das auf HBO Max on air geht?
ChrisKongTeilnehmerDer Typ vom anderen Stern
John Sayles ist ein Name, der Fans von Indie-Produktionen nicht unbekannt sein dürfte. Diesen Film habe ich vor zig Jahren, eher Jahrzehnten mal gesehen. Erinnern konnte ich mich noch an einige schräge Elemente und natürlich an die stumme Hauptfigur. Immer wieder mal schaute ich in Shops, ob der Film in irgendeiner Form verfügbar ist. Leider hat sich niemand dessen angenommen, bis ich vor kurzem tatsächlich fündig wurde. Es gibt zumindest eine DVD. Eines aber gleich vorweg, die Qualität ist nicht wirklich gut, sogar eher schlecht. Irgendwie kommt es auch immer wieder zu ruckartigen Schnitten. Ich weiss jetzt nicht, ob das so sogar gewollt ist, kann ich mir aber nicht vorstellen. Eher wirkt es so, als wäre der Film auf Pro Sieben gelaufen und man hätte alle 5 Minuten Werbung rausschneiden müssen. Aber nun ja, der Release ist halt leider alternativlos und bei so manch älterem Film bin ich froh, wenn der überhaupt erscheint.
Im Original heisst der Film the Brother from another Planet. Sayles ist selbst in einer Nebenrolle als Jäger des ausserirdischen Sklaven dabei. Entgegen des dummen DVD Klappentextes handelt es sich hier nicht um eine Komödie, die einen Schenkelklopfer nach dem anderen raushaut. Wer hier eine von Zoten durchzogene Klamotte im 80ies Stil erwartet, ist gänzlich falsch. Eher ist es ein zeitgenössisches Porträt von New York aus jener Zeit, das aber immer noch erstaunlich aktuell wirkt. So nimmt sich der Film Zeit, um einen Einblick in das Leben der Unterprivilegierten einer Stadt zu werfen, immer aus der Sicht des Ausserirdischen. Dabei werden aus Klischees eben nachvollziehbare Schicksale. Wie unsinnig und absurd sich so ein Leben gestaltet – Stichwort Behörden-Spiessrutenlauf – wird mal mehr mal weniger subtil in die Handlung eingewoben. Dabei verzichtet der Film auf Überdramatisierung und den üblichen Kitsch. Das darf man Sayles hoch anrechnen. Einiges wirkt auch etwas unfreiwillig komisch, aber innerhalb des schrägen Charmes des Films ist es dann doch sehr passend. Müsste man nach Ansicht raten, von wem der Film ist, würden sicher einige sagen, typischer Jarmusch-Streifen. Mich hat er jedenfalls stark daran erinnert und ich würde den Film Fans von ihm sicher nahelegen und generell jedem, der den etwas anderen Film sucht. Für die humoristischen Spitzen sorgt ein älterer schwarzer Verschwörungstheoretiker, der geradezu wie aktuell aus dem Leben gegriffen scheint. Es ist aber mehr dieser Humor, bei dem man schmunzelt, auch das sehr Jarmusch-Like.
Leider hab ich von Sayles nur einen weiteren Streifen gesehen – Lone Star – aber auch das schon ewig her. Sicher werde ich mal schauen, was sonst noch von ihm verfügbar ist, da der Film doch Ausdruck einer gewissen Intelligenz ist, die neugierig macht.
Zum Hauptdarsteller, den die meisten als Myles Benett Dyson, den Urheber der Terminator aus Terminator 2 kennen, bleibt zu sagen, dass er seine Sache wirklich grossartig macht und komplett ohne Text den Film bestreitet, dabei aber jederzeit nachvollziehbar bleibt und seine Situation sowohl erleb- wie auch fühlbar gestaltet. Natürlich nicht ohne den Hintergedanken, wie das Leben eines Schwarzen halt wirklich in Amerika ist, auch heute noch.
Wünschenswert wäre eine würdigere Aufbereitung des Films.
ChrisKongTeilnehmerAlpha
Albert Hughes, die eine Hälfte der Hughes Brothers, erzählt die Geschichte einer wunderbaren Freundschaft, die in der Anfangszeit der Menschheit ihren Anfang nahm, nämlich zwischen Hund und Mensch. Keda durchläuft die Männlichkeitsrituale und Initiationsriten, wie man sich das halt vorstellt. Im Unterschied zu modernen Geschichten, kriegt man hier einen logischen Kontext, warum das wichtig war in dieser Ära. So wird jeder Fehler schwer bestraft, es geht oft ums nackte Überleben. Und in dem Umfeld wird man nicht wirklich alt. Wie authentisch die Szenerie umgesetzt ist, mag ich nicht beurteilen. Die Geschichte mutet aber generell sehr universell an und hat so einen archaischen Anstrich, der seinen Legenden-Status zementiert und nicht als biedere Doku präsentiert wird.
Zur Mannwerdung muss Keda mit auf die grosse Jagd. Dramaturgisch kommts natürlich zur erwarteten Trennung vom Stamm und alsbald muss sich Keda alleine durchschlagen. Es dauert nicht lange, bis sich sein Weg mit dem eines Wolfs kreuzt. Aus anfänglicher Aggression wird eine Zweckgemeinschaft und letztlich Freundschaft. Denn der Weg nach Hause ist lang und beschwerlich, zumal der Winter aufzieht.
Klar, grosse Spannungstwists warten nicht auf den Zuschauer. Aber die Annäherung des ungleichen Gespanns ist mit viel Feingefühl inszeniert und auch toll gespielt. Im Prinzip ein Abenteuer, das Gross und Klein begeistern dürfte, ohne dass man gänzlich auf Anspruch verzichten müsste.
Der Film ist in der Kinoversion und im Directors Cut vorhanden auf Bluray. Ich hab den Directors Cut geschaut, kann also nur für diesen sprechen. Wüsste jetzt aber nicht, was man in der Kinoversion evt. anders gemacht hat oder unterschlägt. Ich war mit dem Film sehr zufrieden. Das Ende bietet dann noch eine warmherzige Offenbarung. Hundebesitzer oder generell Leute mit Affinität zu des Menschen besten Freund, sollten sich auf das Abenteuer einlassen. Was der Film rüberbringen will, macht er sehr gut, ohne dass er als ein Geniestreich in die Filmgeschichte eingehen wird.
ChrisKongTeilnehmerDeep Water Horizon
Berg Berg geht in eine weitere Runde. Unterm Strich kommt zumindest meist was Spannendes raus, wenn Peter Berg und Mark Wahlzwerg gemeinsame Sache machen. Berg pickt sich einmal mehr ein spannendes Thema raus und bereitet es filmisch auf. Klar, er strickt einmal mehr eine Heldengeschichte draus, was man durchaus pathetisch finden kann, aber mit der Kritik spart er nicht und adressiert sie offen. Hier geht es um das Unglück auf der Deep Water Horizon, dem Ölbohr-Schiff, welches für die grösste Katastrophe in dem Bereich der USA verantwortlich zeichnet.
Stark abseits des Genres Katastrophenfilms bewegt sich Berg nicht und bleibt innerhalb der Genregrenzen. Natürlich gibt es das Foreshadowing der Ereignisse, die Warnzeichen, die übersehen werden, arrogante Manager, unfähige und überforderte Führungspersonen, Menschen, die über sich hinauswachsen und welche, die sich selbstlos opfern. Insofern ist er überraschungsarm. Ist aber nicht weiter schlimm, denn Spannungskino kann er und der Film ist extrem spannend umgesetzt. Als es losgeht, ist man wirklich mittendrin. Audiovisuell sowieso, hier kracht und scheppert es an jeder Ecke.
Insofern erfüllt der Film alle Vorgaben. Wer einen Katastrophenfilm sucht, der unter die Haut geht, macht hier nichts verkehrt. Leider fand ich die letzte Kooperation Wahlberg Berg nicht wirklich gelungen – Spenser Confidential. Aber gerne gebe ich mir ein weiteres Kapitel aktueller amerikanischer Geschichte. Vielleicht wird ja der Sturm aufs Capitol oder ähnliches aufbereitet?
ChrisKongTeilnehmerIch hätte eher Bernthal oder Waldau präferiert. Nichts gegen Pedro, aber ihm geht ein wenig diese Härte im Blick ab. Die Frage ist, ob Bella Ramsey nicht fast schon zu alt aussieht. Auf dem Foto kommt sie so rüber. In GoT hat sie mich überzeugt. Optisch passt sie mMn auch nicht so recht. Das ist insofern ein Problem, dass Joel und Ellies Auftritte eben schon sehr cineastisch waren und damit gibt es quasi schon eine Vorlage, die einen Vergleich provoziert.
ChrisKongTeilnehmerDas Mangelbedürfnis an neuen Konsolen scheint vielleicht nicht gross genug zu sein. ^^
ChrisKongTeilnehmerIch hab jetzt 6 Folgen Lower Decks gesehen und die Serie macht es einem zum Teil echt nicht leicht. Ein stetes Auf und Ab. Leider übersteuert man in den Dialogen auch jedes Mal so pervers. Da werden einfach random Begriffe und Namen reingeworfen, wo man zum Teil merkt, die Macher versuchen auf Teufel komm raus eine Verbindung zum restlichen Trek zu generieren, was leider in der Art und Weise einfach nicht funktioniert. Anstatt man einigermassen intelligent aufgezogene Geschichten zu erzählen versucht. Die sollten sich echt ein Beispiel an Futurama nehmen und auch diese Attitüden bei einzelnen Charakteren mal abstellen. Bislang eher enttäuschend als lustig. Die guten Ansätze werden im bemühten Witz ertränkt. Schlimm, denn die Serie hätte das gar nicht nötig.
ChrisKongTeilnehmerWusste gar nicht, dass es so spät noch Laserdisc Versionen gab wie von den TNG Kinofilmen. Interessant. Lexx the Dark Zone, würd ich auch gern mal wieder schauen. Lief damals auf VOX spätnachts.
Aktuell muss ich meine Sammellust wieder ein wenig bremsen, waren jetzt zwei teure Monate.
ChrisKongTeilnehmerBurn after Reading
Die Coens versuchen sich wieder in ihrer Paradedisziplin, der schwarzhumorigen Komödie. In meiner Erinnerung war die Resonanz damals auf den Film eher verhalten und durchzogen. Vielleicht auch ein Opfer seiner filmischen Vorläufer. Das war bei Jackie Brown nach Pulp Fiction bei Tarantino leider ähnlich. Klar, Fargo oder gar the Big Lebowski wird nicht erreicht. Das sind und bleiben die definitiven Meisterwerke der Coens. Aber Burn after Reading ist durchaus einen Blick wert. Dafür sorgt allein schon der Cast. John Malkovich als cholerischer CIA Agent, der seinen Posten verliert ist wie immer ein Genuss, Clooney gibt ein arrogantes Arschloch, wies im Buche steht und Pitt und McDormand dürfen mal zwei richtige Vollpfosten spielen. Leider übertreiben es beide ein wenig damit. Hat mich doch ein wenig gestört, weil es einfach etwas over war und eher an Zoolander erinnert hat. Da ist mir der verpeilte Dude sehr viel sympathischer.
Von der Narration her bleiben sich die Coens treu. Es gibt wieder allerlei Zufälle und Verwicklungen wie auch Verwechslungen, die aus einer Mücke einen Elefanten machen. Bezeichnend der Dialog gegen Ende des Films zwischen David “Sledgehammer Rasche” und J.K. “Jonah Jameson” Simmons, bei dem festgehalten wird, dass man nicht weiss, worums eigentlich ging, Hauptsache auch sonst weiss niemand was davon. Wirkt aus heutiger Sicht wie Foreshadowing auf die Administration der Regierung Trump. Daraus speist sich auch der eigentlich Spass an dem Film. Er bietet keine Schenkelklopfer, sondern eher subtilen Witz und Kommentare zu Behörden-Blödsinn und dem amerikanischen Traum und wie man ihn nicht lebt, sondern kolossal damit scheitert. Das launige Ensemble ist schon die halbe Miete. Vielleicht ist er auch manchen zu zahm? Ich fand ihn bezüglich Tonalität und Tempo genau richtig. Den amerikanischen Traum hab ich zwar nicht, aber dafür einen Coen Wunschtraum, nämlich noch einmal die Crew von Big Lebowski komplett vereinen und eine weitere schwarze Komödie auf den Weg bringen. Wenn ich so in deren Filmografie sehe, sehe ich erstens Qualität und zweitens, dass ich nicht mehr viele Lücken dort habe.
ChrisKongTeilnehmerThe Man with the Iron Fists 2
RZA setzt seine Geschichte als versehrter Schmied fort. Zwar hat er der Gewalt abgeschworen, aber es dauert nicht lange, bis wieder zünftig hingelangt wird. Und so verschlägt es ihn in ein Dorf, das von einem Minenbesitzer unterjocht wird. Parallel dazu werden junge Mädchen ermordet und man vermutet den Geist eines alten Grossmeisters dahinter. Sehr viel mehr gibt es nicht zu erzählen, aber das ist wie in dem Genre üblich nur der Aufhänger für feine Actionchoreografie.
Der Haken an der Geschichte? Die findet hier, wie schon in Teil 1, nicht statt. Glänzte man da noch mit Gaststars wie Russel Crowe und Dave Bautista, so hat einzig Cary-Hiroyuki Tagawa einen gewissen Bekanntheitsgrad, wenn auch eher bei Fans trashiger Actionkost wie Mortal Kombat, Showdown in Little Tokyo usw. Einzig in Rising Sun mit Snipes und Connery hat er in einer wirklich guten Produktion mitgewirkt. Das ist leider sehr dünn.
Aber zurück zu den Mängeln. Wenn ich eins erwarte, dann eine gute Choreografie und die passende Kameraarbeit. Hier erreicht man nicht mal annähernd den Standard. Das liegt auch zum einen dran, dass die Kamera viel zu nahe an den Kämpen ist und wenn sie mal weiter weg ist, seh ich auch nichts, was es nicht schon in besser vor 40 Jahren gab.
Garniert wird das Ganze mit Glückskeksweisheiten und ein wenig Hip Hop Soundtrack. Dafür sind einige der Sets schön gestaltet, das wars dann aber auch schon. RZA bleib bei deinen Wurzeln. Schreiben, Schauspielern, Regie führen, dafür hat er kein Talent. Aber manchmal reicht es ja, einfach Geld zu haben, dann kann man sich solche Extravaganzen erfüllen.@Rudi Ratlos
Tja, ich finde die Filme zwar sehr gut, aber für mich stellt Scorsese hier klar die bessere Alternative dar. Sowohl Good Fellas als auch Casino sind für mich die besseren Werke, was schlicht an der Regie liegt. Scorsese ist dem behäbigen Coppola mMn überlegen. Schade konnte er aber mit the Irish Man nicht wirklich an die alten Filme anknüpfen, da ist er mir zu sehr Coppola. XD
ChrisKongTeilnehmerIst ja nix Neues. Was 1938 funktionierte, funktioniert heute wieder. Dank Social Media werden die ganzen Hasser jetzt auch noch vernetzt. Jetzt können die fundamentalen Islamisten mit den Neo-Faschisten zusammenspannen und die zionistischen Verschwörungen aufdecken. Wie gut, dass wir sonst keine Probleme mehr haben. 0o
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