Kikko-Man

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  • als Antwort auf: Retrostunde #1781782
    Kikko-ManKikko-Man
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    @Genpei
    Der Effekt der Mod bei Gradius 2 ist beeindruckend. Haette gerne diese Loet-Skills. Ist vielleicht einfacher als ich denke. Wuerde aber trotzdem nicht selber an meinen Konsolen losloeten.

    als Antwort auf: Retrostunde #1781618
    Kikko-ManKikko-Man
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    Ja, die besten Euro-Shoot’em Ups kann man wie folgt gut zusammenfassen: Ein paar junge Typen, maximal Anfang 20, gehen in die Arcade, zocken japanische Shoot’em Ups und denken sich, sowas machen wir fuer Homecomputer. Sind in Prinzip alles Fan-Projekte, eher Indie als professionelle Spieleentwicklung wie in den USA und Japan. Aber geil sind’se trotzdem, vielleicht gerade deswegen. Schon das allererste Amiga Shoot’em Up, Sarcophaser kopiert von Gradius. Da war Andreas von Lepel (hat frueher bei der Man!ac mitgemacht) ca 19 Jahre alt. Das Spiel sieht fuer Amiga-Verhaeltnisse nicht gut aus, war aber das erste seiner Art. Und mit dem Kopieren von japanischen Ideen ging es danach munter weiter, siehe Katakis, Apidya, Z-Out, Project-X…Man muss schon fast mit der Lupe suchen, um typisch westliche Shoot’em Ups zu finden. Also z.B. Spiele die von Defender inspiriert sind, wie Goldrunner oder Uridium. Sowas ist aber nix fuer mich.

    Crisis Force, PC Engine-Qualitate auf dem NES, kenn ich natuerlich, aber selber noch nicht gespielt. Over Horizon hab ich mir gerade angeschaut. Sieht nach sehr viel Spass aus. Immer wieder schoen zu sehen, wie Endbosse beim NES keine Hintergrundgrafik haben, da der Hintergrund der Endboss ist. Eigentlich ein ganz cooler und einfacher Trick, um grosse Gegner darzustellen.

    als Antwort auf: Retrostunde #1781576
    Kikko-ManKikko-Man
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    Versteh ich voll. Fuer mich bietet alleine die Konami Collection so viel neuen Spass, fuer Dich ist das alles kalter, uralter Kaffee. Hab keines der enthaltenen Spiele je gezockt, nur Nemesis und Salamander in der jeweiligen C64-Version. Noch nicht mal die NES-Version von Gradius. Deshalb war das mit dem Schild nur angelesenes falsches “Wissen” – wollte nur mal nachschlagen wo die Unterschiede liegen, weil Du mal meintest, dass die NES-Version eine bessere Spielbarkeit bietet. Selber hatte ich aber nie ein Shoot’em Up auf NES gezockt, da ich die Konsole nach dem Amiga bekam und NES Shoot’em Ups da nicht wirklich attraktiv auf mich wirkten. Mag meine Amiga Euro Shoot’em Ups immer noch gerne. Hattest Du mal Gelegenheit in 1993 Shenandoah reinzuschauen? Altes Amiga-Projekt, das erst fuer die Switch fertiggestellt wurde. Monty, falls Du hier mitliest. Das koennte auch fuer Dich interessant sein:

    Das Spiel ist auf meiner to buy Liste, aber brauch derzeit echt keine Shoot’em Ups zu kaufen, die Konami Collection bietet noch genuegend Ballerspass fuer das restliche Jahr.

    als Antwort auf: Retrostunde #1781558
    Kikko-ManKikko-Man
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    Sorry, hatte das kurz vor dem Schlafengehen getippt. Meinte eigentlich, dass ich kaum eine Stelle entdeckt hatte, aus der man sich NICHT wieder hocharbeiten kann. Dann macht mein Text auch mehr Sinn. Hatte auch zuerst gedacht: einmal Tod, dann geht nix mehr, aber so ist es eigentlich nicht. Die Spielgeschwindigkeit wird ja nach dem Tod stark nach unten gesetzt. Was halt dann super wichtig ist, dass man die Positionen der Gegner vorher schon kennt, da man sich positionieren muss, bevor die Gegner auftauchen, da man ja viel zu langsam ist, um auf diese zu reagieren. Aufgepowert ist es ne ganz andere Sache, aber “nackt” muss man sich positionieren und die Luecken in den langsamen Kugelhagel gut ausnutzen. Probleme nach dem Tod wieder hochzukommen, hatte ich vor allem bei den Gehirn-Aliens in Level 5 und in der Mitte vom Level 7. Dort kommen so viele Walker von hinten ins Bild, war schwer eine Luecke zu finden, um diese ohne Options oder ohne Doppelschuss zu beseitigen. Aber nach nem Tod in Level 2, 3, 4 oder 6 kommt man eigentlich auch wieder gut hoch. Hab es aber auch nicht auf schwer gespielt. Denke in der Arcade setzt der Betreiber den Schwierigkeitsgrad sehr hoch, damit er extra Kohle einfahren kann.

    als Antwort auf: Retrostunde #1781497
    Kikko-ManKikko-Man
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    @Genpei
    Hab in den letzten Wochen immer mal wieder Gradius gezockt. Vor ein paar Monaten hattest Du mich ja auf nen Sale der Konami Collection hingewiesen. Nach Scramble und TwinBee war jetzt halt Gradius mit dem durchspielen dran (ohne Savestates versteht sich). In der Collection ist im Auswahlmenue erstmal nur Nemesis, also die US-Version, angezeigt. Hab das hinterher auch durchgespielt, ist aber eher die Easy-Variante von Gradius, da es Continues gibt und nach jedem Tod Kanonenfutter-Gegner auf einen warten, die dazu dienen, Powerups kostenlos zu verteilen.
    Die japanische Version ist von nem ganz anderen Kaliber. In Gradius gibt es keine Continues und jedes Powerup muss sich nach nem Tod hart erkaempft werden. Finde Gradius viel besser als Nemesis, weil es einen zwingt sich mit den Spiel und seinen Mechaniken auseinanderzusetzten.
    Was ich fuer ein Spiel von 1985 sensationell finde, ist der Abwechslungsreichtum der Levels und den sich anpassenden Schwierigkeitsgrad. Je laenger mal ueberlebt und je mehr Powerups man hat, desto schneller wird das Spiel und desto schiesswuetiger sind die Gegner. Somit wird nach nem Tod der Schwierigkeitgrad wieder zurueck gesetzt. Daher hat man auch nackt, ohne Extras, ne Chance, muss aber andere Taktiken anwenden als mit aufgepowerten Schiff. Hab kaum eine Stelle entdeckt, aus der man sich nach nem Tod wieder hocharbeiten kann. Bei meinem erfolgreichen Run habe ich z.B. zwei Leben verloren, gegen Ende von Level 4 und von Level 7. Was ich auch beeindruckend finde, ist wie gut das Extrawaffensystem 40 Jahre spaeter noch ist. Habe je nach Situation zwischen Doppelschuss und Laser gewechselt. Im Gegensatz zur NES-Version schuetzt das Schild ja nur vorne, was ich anfangs scheisse fand. Aber es kann super nutzlich offensiv eingesetzt werden, da man so nach vorne preschen und Gegner schnell beseitigen kann bevor sie losballern. Auch cool: Die organischen Elemente in Level 5 und 6 haben schon ein bischen den Stil von R-Type vorweggenommen. Und was ich erst spaet bemerkt hatte: Mit dem heissen Antrieb des Schiffes koennen auch Gegener hinter einem plattgemacht werden. Das kann man super an einer Stelle im letzten Level einsetzten.
    Jetzt sind erstmal wieder andere Genres dran, aber ich freu mich schon voll auf Salamander/Life Force.

    als Antwort auf: Retrostunde #1781252
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    @Belborn
    Klar, PD Saga ist technisch klasse, aber der Saturn war da gerade mal etwas ueber 3 Jahre auf dem Markt. Ich denke, alle langlebigen Konsolen haben gezeigt, dass es oft nach drei Jahren erst so richtig los geht mit den technischen Sensationen.

    @Genpei
    Lass mich wissen, wenn die Vorbestellung fuer den Neptune anlaeuft, nehme auch gerne einen 🙂

    als Antwort auf: Retrostunde #1781090
    Kikko-ManKikko-Man
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    @Genpei
    Schon geil, wie es mit dem Mega Drive immer und immer weiter geht und schon interessant, wie die Tectoy-Lizenz in Brasilien jetzt zu so vielen Homebrew-Pojekten in dem Land gefuehrt hat.

    Den Artikel hattest Du bestimmt schon gelesen, oder?
    https://www.timeextension.com/news/2024/03/has-this-indie-dev-completely-maxed-out-the-genesis-mega-drive
    Verstehe nicht, wie sowas moeglich ist.

    Es sind gerade so viele tolle Projekte fuers Mega Drive in der Entwicklung, wuenschte aber, dass andere Hardware auch so viel Liebe abbekommen wuerde. Das ultimative Saturn-Spiel ist mit Sicherheit auch noch nicht entwickelt worden. Oder zurueck zu unserer Diskussion vor ein paar Wochen zu gehen: Wo bleiben 32X- oder N64-Spiele. Vor allem bei gefloppten Systemen mit kurzer Lebensdauer kann man ueberhaupt nicht abschaetzen was alles in der Hardware steckt, weil niemand Zeit und Geld in die Spieleentwicklung gesteckt hat. Denke da vor allem an die ganzen Systeme, die zwischen 91 und 95 erschienen sind. Was steckt im MegaCD, Amiga CD32, PC-FX oder dem Jaguar? Letzterer hat ja drei Prozessoren und kaum einer hat sich die Muehe gemacht, die auszureizen. Einer der Prozessoren ist ja ein 68000 wie im Mega Drive oder Neo Geo, nur mit mehr Power im Jaguar. Deshalb wohl auch die ganzen billig 16-Bit Konvertierungen wie Sensible Soccer oder Double Dragon V. Da wollte man keine Zeit oder Geld investieren und konnte mit Sicherheit grosse Teile des Mega Drive-Codes ohne Aufwand uebernehmen. Und eigentlich sollte der 68000 im Jaguar nur dazu dienen ein paar niedere Aufgaben im Hintergrund zu uebernehmen. Frag ich aber, ob NeoGeo-Umsetzung recht einfach gewesen waeren. Nauerlich ist das Modulspeicher-Problem ne andere Frage.

    als Antwort auf: Shoot´em up-Thread #1780859
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    @Genpei
    Die Teile sehen schon klasse aus. Kommen ja auch zu GOG.com und objektiv betrachtet ist es das Beste was fuer die langlebigkeit eines Spiels passieren kann: Auch wenn Konsolenhardware aufgrund des Alters irgendwann nicht mehr funktioniert und auch wenn Server die Spieldaten nicht mehr bereitstellen, koennen die Games noch in Jahrzehnten gezockt werden, da man bei GOG die Installationsdateien runterladen und archivieren kann und im Gegensatz zu Steam alles DRM-frei funktioniert.

    als Antwort auf: Retrostunde #1780814
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    @Captain
    Volle Zustimmung. Ist ein toller Fun-Racer. Grafik ist top. Die Bodenspiegelungen hatte ich so vorher noch bei keinem Konsolen-Spiel gesehen, hoechstens beim ersten Unreal auf PC. Nachteil ist meiner Meinung nach nur das etwas zu lange Streckendesign, wodurch die Rennen ziemlich lang sind.
    Bin mir ziemlich sicher, dass es auch am Auto und dem Namen lag. Der New Beetle war ja sogar in Mexiko unbeliebt, wo der alte Kaefer noch bis zu letzt produziert wurde und auch heute noch enorm populaer ist, auch aufgrund der Baja Race:
    https://en.wikipedia.org/wiki/Baja_Bug
    Die haetten das Spiel, wie urspruenglich geplant, als Need for Speed Spin-off bezeichnen sollen.

    als Antwort auf: Retrostunde #1780804
    Kikko-ManKikko-Man
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    Ich denke der damalige Hype um das Spiel hat auch viel mit den Screenshots zu tun, die hoeher aufgeloest und schaerfer waren, und vermutlich nicht auf original Hardware stammen sondern eher von Entwickler-PCs. Finde, dass Multi Racing Championship und RR64 sie Luecke gut gefuellt haben. Finde ueberhaupt, dass das N64 bei Rennspielen etwas unterschaetzt ist. Wenn man sich die heutige Rennspiellandschaft anschaut, wurde im Vergleich aufm dem N64 das Genre echt abwechsungsreich abgedeckt. Nur ein richtig guter Gran Tourismo-Konkurrent hat gefehlt, ist aber eh nicht mein Ding, da mich Rennsimulationen null interessieren, mag Arcade-Racer viel lieber. Hab im letzten Jahr damit begonnen meine N64-Sammlung aufzufuellen und mich mit allen Rennspielen auseinandergesetzt. Gibt schon ein paar tolle Spiele. Top Gear Overdrive find ich auch echt huebsch mit den tollen Landschaftsgrafiken im Hintergrund. Oder erst all die klasse SciFi-Racer.

    als Antwort auf: Vor kurzem angespielt / Welche Spiele spielt Ihr zur Zeit? #1780792
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    @Monty
    Ja, die original 8-Bit-Versionen sind nicht einfach, vor allem zum Start mit Level 1 Charaktaeren und selber Kartenzeichnen, inklusive unsichtbaren Dreh- und Teleportationsfeldern in den Dungeons. Dazu noch Monster, die einem muehsam hochgelevelte Charaktaere Level abziehen koennen.
    Hab selber die neuen Versionen nicht gespielt, aber mit allen eingeschalteten QoL-Optionen sollen die sogar etwas zu leicht sein.

    Kikko-ManKikko-Man
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    @”Bard’s Tale habe ich nie gespielt trotz Commodore Vergangenheit.”

    Ist ja nie zu spaet, kannste ja auf Deiner XBox und mit dem ganzen QoL-Optionen, falls gewuenscht, nachholen.

    Kikko-ManKikko-Man
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    Die Serie erschien wie fast alle damaligen US-RPGs zu erst fuer AppleII (PCs oder IBM-kompatible, wie sie damals noch hiessen, hatten zur Hochzeit der Bard’s Tale-Serie noch nicht den Durchbruch als Spielemaschiene). PCs haben dann nur sehr spaete Ports erhalten. Gab auch NES/Famicom-Versionen der ersten beiden Teile, aber die kommen nicht an die Originale ran.
    Microsoft hat jetzt die Rechte an der Serie und gab vor nicht allzu langer Zeit Remakes fuer PC und XBox. Besteht also auch Hoffnung, dass die alte Trilogie es auch auf andere Hardware schafft.

    Mich persoenlich haben die Gegner mehr an Tiere als an Monster erinnert. In der Wuestenzone kommen dann die Menschen hinzu, was es aber nur noch schlimmer macht. Aber wenigstens ist der Endboss der 6ten Zone ein richtig fieses Monster.

    als Antwort auf: Vor kurzem angespielt / Welche Spiele spielt Ihr zur Zeit? #1780650
    Kikko-ManKikko-Man
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    Ich hatte die DS-Version durchgespielt, hatte mir aber mehr erwartet. Meinst kaempft man gegen Tiere anstatt Monster. Der Plottwist hat es dann noch fuer mich etwas rausgerissen. Da find ich die alten Bard’s Tale-Teile aus den 80ern um einiges besser. Alleine Teil 3 mit all den total unterschiedlichen Dimensionen.

    als Antwort auf: Shoot´em up-Thread #1780649
    Kikko-ManKikko-Man
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    Danke fuer die zusaetzlichen Infos. Ich finds OK, dass Konami versucht hatte, mit der Marke mal was anderes auszuprobieren. Waere dies die einzige Richtung, in die die Serie damals gegangen waere, waere das natuerlich schade, aber im selben Jahr kam ja noch Gaiden und dann spaeter noch ein paar andere Horizontalscroller.

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