captain carot

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  • als Antwort auf: Retrostunde #1806511
    captain carotcaptain carot
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    Jain, die fehlen nicht weil keine Mechwarrior Sims. Es gibt u.a. auch noch Mech Commander 1 und 2, die halt Echtzeit Strategie sind.

    Die beiden Westwood Titel haben IMO eine Reihe guter Ansätze aber nur durchwachsene Umsetzung. Beide bieten rundenweisen Mechkampf, der sich aber nicht wirklich gut spielt. Und auch der Rollenspielpart ist am Ende nur solala.

    Wenn man sich das moderne Battletech für PC und diverse Iso-RPGs der letzten Jahre anguckt dann könnte die gleiche Mischung heute richtig cool sein. Es gab in den Neunzigern übrigens auch noch die Battletech Center von Virtaul Worlds. Geschlossene Kabinen mit massig Schaltern, Pedalen, Statusmonitoren und so weiter. Heute wirkt das bisschen Videomaterial dazu auf technischer Seite zwar eher witzig, aber wenn man sich das mit moderner Technik vorstellt…😍

    als Antwort auf: Retrostunde #1806506
    captain carotcaptain carot
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    An der Stelle und weil ich mich die Tage noch mal ein bisschen damit beschäftigt hab, die Mechwarrior Reihe.

    Mechwarrior (PC): nackte EGA Polygone und leider ziemlich limitierte Steuerung treffen auf einen (für die Zeit) ziemlich gelungenen Simulationsansatz. Der Titel kommt leider ohne jegliche Soundkartenunterstützung daher und nervt deswegen sehr schnell mit dem Gepiepse des internen Lautsprechers und da man hier keinen Torsotwist etc hat spielen sich die Mechs auch schnell sehr eingeschränkt. Der Entwickler war bei Sierra später für Earthsiege verantwortlich das in eine ähnliche Kerbe schlägt.

    Mechwarrior SNES: deutlich vereinfachte, actionreichere Mode 7 Ballerei. Heute nicht wirklich der Rede wert. Der generelle Ansatz ist dabei nicht mal so schlecht, das Endergebnis aber zu limitiert. Ob jetzt die Steuerung oder die taktisch belanglosen, platten Mode 7 Landschaften, alles ist einfach zu sehr runtergebrochen.

    Mechwarrior 3050: das Nicht-Mechwarrior. Isometrische Ballerei die erstmal an die Strike Reihe erinnert aber ohne deerrn taktische Feinheiten und obendrein kurz aber sackschwer ist. Damals Standardware, heute belanglos.

    Mechwarrior 2 (PC): hier geht der Simspaß richtig los. Mechwarrior 2 ist eine ‚moderne‘ Mechsim mit ausgereiften Missionsdesigns, all den Steuerungsfreiheiten, die es vorher nicht gab und das Spiel auch mechanisch deutlich verbessern und vielen Feinheiten galt es, trotz mäßiger Optik genreübergreifend als eine der besten Kampfsimulationen. Erweiterung und Standalone Erweiterung legen dann noch mal einen drauf.
    Man merkt hier auch ganz klar dass die Zeit wirklich die Hochphase für Simulationen aller Art am PC war. Mit 500.000 Einheiten in den ersten drei Monaten damals übrigens ein Riesenerfolg. Was dann auch wieder aufzeigt, sarum Nischengenres heute so schwach bedient werden.

    Mechwarrior 2 (PS1/Saturn): für die Konsolen schwache aber zumindest schnelle Grafik trifft auf erneut extrem simplifiziertes Gameplay mit deutlich mehr Action. Ist zumindest deutlich spielbarer als die SNES Fassung vom Vorhänger und der Soundtrack ist immer noch cool.

    Mechwarrior 3: jetzt von MicroProse, noch mal sehr stark an den Regeln der Vorlage orientiert und auch wieder ziemlich simlastig. Das Spiel setzt sogar einige Dinge um auf die spätere Teile verzichten. Endlich Maussteuerung, gelungenes aber nicht überkompliziertes Micromanagement während der Kampagne, der Simulationsgrad, zusammen mit der Erweiterung war das für ziemlich lange Zeit mein Lieblingsteil. Hätte MicroProse noch die Nahkampfangriffe eingefügt. Mechs konnten zum Beispiel endlich stürzen. Etwas auf das selbst die modernen Teile verzichten. Bestimmte Waffen hinterließen sogar Krater in der Landschaft.
    Auch wenn der Titel weniger Fans hat, aus meiner Sicht ist es die Spitzen Mechsim zum Ende einer Ära. Denn Anfang 2000er wird es nicht nur im Battletech Universum deutlich simpler.

    Mechwarrior 4 (Vengeance, Black Knight, Mercenaries): 2000 schnappte MS sich die Lizenzen für Shadowrun, das Battletech Universum und Crimson Skies. Für Mechwarrior hieß das, es geht mehr in Richtung Action. Auch wenn man sich von der Mechsim nicht komplett verabschiedet. Dazu kommt dann noch das Kommando über die eigene Mechlanze (also drei Kollegen) bzw bei Mercenaries gleich zwei Lanzen. Sobald man sich die Steuerung passen konfiguriert hat (die Vorkonfiguration ist Mist) kann das auch heute noch richtig Spaß machen weil der Simcade Ansatz gut funktioniert und das Missionsdesign ziemlich gelungen ist. Der Bereich wird heute faktisch nicht mehr bedient. Auf der anderen Seite merkt man aber auch deutlich den damaligen Niedergang der Simulationen. Spielmechanisch ist MW4 deutlich simpler gestrickt als der Vorgänger.

    MechAssault 1 und 2: hier geht es dann auf die Xbox und wird noch deutlich arcadiger. Samt riesiger Bossgegner, die es im Battletech Universum gar nicht gibt. In gewisser Hinsicht ist das auch wirklich exemplarisch. Aus einer ganzen Reihe von Gründen wurde es um viele Sim Reihen damals still und auch am PC wurde vieles actionreicher.

    Flugsimulationen schienen auszusterben, die Zeit der Space Operas war vorbei, Echtzeitstrategie wurde deutlich simpler und Rundenstrategie war ohnehin im Winterschlaf. Selbst vor klassischen CRPGs, die erst ein paar Jahre vorher ihr großes Revival hatten machte die Entwicklung nicht halt.

    Vieles davon hat natürlich in den letzten Jahren ein Revival erlebt. Klassische, komplexe Rollenspiele mit Rundenkampf, Simulationen, Rundenstrategie und mittlerweile auch mehrere Mechwarrior Spiele. Und anders als früher bekommen Konsolenspieler sogar oft die volle Packung

    als Antwort auf: Nintendo Switch 2 Talk #1806462
    captain carotcaptain carot
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    Witzig. Indiana Jones kommt für Switch 2

    als Antwort auf: Retrostunde #1806457
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    Ja, nach Italien wurde viel mehr gespült, während wir vor allem die Kinderbuchverfilmungen und Captain Future bekamen.

    Auf RTL lief irgendwann mal Space Firebird unter einem ziemlich obskuren Titel. Macross hatte ich als Comic von Bastei Lübbe, lange bevor ich den Begriff Manga kannte.

    Trotzdem habe ich ein Faible für ein paar Superhelden. Batman, Spiderman und die X-Men. Allesamt ein bisschen Problemhelden mit gewissen Besonderheiten.

    Meine erste Kauf-VHS war dann übrigens Akira, nen Videorecorder hatten wir vergleichsweise spät.

    Kleine Randnotiz, japanische Mecha waren mir fast immer zu overpowered. Meine große Mechliebe ist bis heute das Battletech Universum. Aber ein paar der Urdesigns hatte man sich dort bei Macross entliehen. Was dann Jahre später riesige Probleme gab weil der Lizenzgeber nahezu zeitgleich US-Exklusivlizenzen an Harmony Gold vergeben hatten.

    als Antwort auf: Retrostunde #1806450
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    Es gab ein paar gar nicht so schlechte Film-Spiele. Bei Star Wars und Indiana Jones sowieso. Aber zum Beispiel auch eine ganze Reihe Disney Titel abseits von Aladin. Aber leider halt auch genug Totalausfälle. Die Fledermaus würde ich zum Großteil eher bei den Comiclizenzen verorten, sieht man mal von den reinen Filmspielen ab. Und AFAIR waren da Batman Forever sowie Batman & Robin sehr viel schlechter. Gut, die waren nicht von Sunsoft, Batman Returns aber auch nicht.

    Keine Ahnung, wie es später dann mit den Titeln zu den Animationsserien aussah. Aber Batman ist IMO auch einer der besten Superhelden für Videospiele. Die Gadgets lassen einerseits viel kreativen Spielraum, andererseits ist er zwar extrem intelligent und fähig, hat aber selbst keine Superkräfte oder dergleichen weswegen selbst Fußvol glaubhaft bedrohlich wirken kann und die Riege an Superschurken, also Bossgegnern sowieso.

    als Antwort auf: Retrostunde #1806442
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    Ports damals waren ja gar nicht selten von Grund auf neu programmiert. Da ist dann für mich auch immer die richtige Frage, wie weit die Spiele auseinander gehen. Weiß ich hier ehrlich gesagt nicht.

    Zwar ein Lizenzspiel, aber Alien 3 ist so ein Paradebeispiel für sowas. Gameboy und SNES Fassung fallen jeweils komplett raus. Top Down Action Adventure bzw missionsbasierter Sidescroller mit dezenten Metroid Anleihen (aber immer im jeweiligen Level) gegen ansonsten klassische Run & Gun Titel. Die anderen Fassungen haben zwar plattformbedingte Unterschiede aber die zwei fallen komplett aus dem Rahmen. Und so ganz nebenbei ist das SNES Spiel ziemlich gut.

    als Antwort auf: Retrostunde #1806404
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    Ich meine mich zu erinnern, dass RotJ auf NES und GB sich sehr ähnlich sein sollen während die MD Fassung wirklich komplett anders ist. Was ja damals auch nicht so selten war. Insofern sicher kein Fehler, zum NES Titel zu greifen.

    als Antwort auf: Der Film und Fernseh Thread #1806403
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    Meg 2

    Ich brauchte heute mal ein bisschen Hirn Aus Unterhaltung und dachte, so falsch kann Meg 2 nicht sein. Allerdings muss das Hirn hier echt schon sehr aus sein. Die Handlung ist hier noch mehr Vehikel für die Effekte, wenn man denn von Handlung sprechen will. Dass der Streifen für einen Haifilm erstaunlich blutleer ist, ok. Ein paar nette Momente gibt es trotzdem irgendwie. Aber wer hier auch nur rudimentären Spannungsaufbau sucht ist ebenso fehl am Platz wie Leute mit Bedarf nach Handlung. Vom Tierhorror ist das sowieso ganz weit weg.

    Ich glaube ich hätte mehr davon gehabt, mir underwater ein zweites Mal anzuschauen

    als Antwort auf: Retrostunde #1806380
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    Im Gegensatz zu Return of the Joker hab ich das damals nicht gehabt und erst später mal per Emulator gespielt. Beides rundum solide Spiele aber bei Return of the Joker habe ich den gewissen Nostalgiefaktor

    als Antwort auf: Retrostunde #1806364
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    Ich hatte seit Corona mit allem was älter ist als PS2 nicht mal mehr Glück auf nem Flohmarkt und wenn es Nintendo ist nicht mal dann. Wundert mich also bei altem Kram so gar nicht, wenn Händler erst recht gesalzene Preise haben.

    als Antwort auf: Retrostunde #1806359
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    Ich denke wenn man sich die ganze Phase anguckt dann kommen damals eine Reihe von Punkten zusammen. Es gab erstmal gar nicht so viele reine Importhändler. Eher die üblichen Adressen, die in nahezu jedem Magazin inserierten. Ich denke jedem ü40 Spieler sagen Theo Kranz Versand und Wolfsoft sofort was. Aber wenn ich mal PDFs von allen Heften durchblättere tauchen auch genug andere Namen auf die irgendwo in der mentalen Abstellkammer liegen.

    Was die Zeit angeht, da kommt halt vieles zusammen. Ob das nun die verspäteten Euro Releases von Konsolen und sehr oft auch Spielen sind, die vielen Titel, die nicht zu uns kamen oder Spiele, die es uncut nur auswärts gab.

    Mein Cousin hat genau einen (Euro) Import gehabt, Turok 2. Bei einem Freund war der einzige Import Resident Evil 2 (US Fassung), das ich deswegen sogar Monate vor dem Euro Release durch hatte. Und es gab natürlich mehr als genug, was den Weg nie offiziell zu uns fand bzw erst sehr, sehr viel später. Final Fantasy 6 oder Chrono Trigger zum Beispiel. Im Endeffekt zieht sich das sogar noch bis Ende PS2 Ära, nur macht sich da immer mehr der Onlinehandel bemerkbar.

    Heute auch nicht mehr wirklich vorstellbar, zu PS1Zeiten bin ich durchaus mal nach Mönchengladbach oder Aachen gefahren, also die beiden nächstgrößeren Städte, weil es da mehr Auswahl und auch mal bessere Preise gab. Spiele vor Ort kaufen hieß Karstadt, Extra, Allkauf und manchmal sogar Vedes Jansen, aka teurer Familienbetrieb. Und da war ich noch gut dabei gegenüber Leuten die so richtig auf dem platten Land wohnten. Es gab aber nun mal lange nicht alles vor Ort.

    P.S.: die Anleitung sieht so aus als ob sich damals irgendwer richtig Arbeit gemacht hat. Das kann eigentlich nur lohnen wenn man bei entsprechenden Titeln eine Reihe Kopien verkauft.

    als Antwort auf: PlayStation 5 Talk #1806257
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    Bei Spielen wo das Menü keinen Framelimiter hat kann das auch für hohe Lüfterdrehzahlen sorgen. Das alleine ist im Gegensatz zur Geräuschkulisse also noch kein eindeutiger Hinweis. Allerdings können entsprechende Geräusche (Rasseln, Fiepen) extrem nervtötend sein.

    als Antwort auf: PlayStation 5 Talk #1806216
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    Blöderweise kann man mit der Fat PS5 genauso Pech haben. Weil auch die verschiedene Lüfter hatten. In dem Punkt verstehe ich Sony auch nicht.

    als Antwort auf: PlayStation 5 Talk #1806212
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    Statt der üblichen Gaming Headsets vielleicht mal offene Over Ears probieren ist auch ne Maßnahme. Die klingen tendenziell räumlicher und wegen der offenen Bauweise werden die Ohren weniger warm.

    PS5 alle Modelle und der Lüfter: die Streuung ist zwar kleiner als bei der PS4 damals aber alle Modelle gibt es mit verschiedenen Lüftern und bei der Fat PS5 gab es auch AFAIR ganze drei Revisionen vom Kühlkörper. Bei der ersten Baureihe waren es glaube ich Nidec Fans die als laut galten.

    Dabei ist nicht nur die reine Lautstärke ein Punkt sondern auch die Art und Frequenz des Tons.

    Das ist hier gleich doppelt blöd weil es auch wirklich leise PS5 gibt. Und weil man selbst beim Modellwechsel einen Griff ins Klo haben kann.

    Die Frage ist auch immer noch, liegt es mit am Standort, also Wärmestau und höhere Drehzahlen? Ist es wirklich der Lüfter oder was anderes?

    Zu letzterem: hatte bei einer PS4 Fat zum Beispiel mal das Problem, dass die Plastikabdeckung über der Festplatte immer wieder resonierte. Die saß eigentlich fest, hatte aber mehr Spiel als normal. Da hab ich die Unterseite sozusagen gedämmt.

    PS4 Pro: Stand anfänglich im Lowboard mit reichlich Luft nach oben auf meinem Blu Ray Player und war da ziemlich laut. Blu Ray Player raus und nur 4cm mehr Platz nach oben hat da in der Spitze 6dB weniger gebracht. Was quasi halb so laut ist.

    Sonys Lüfterlotterie war zu PS4 Seiten zwar generell noch heftiger aber auch bei PS5 Slim und Pro gibt es weiterhin unterschiedliche Lüfter von vier Herstellern in noch mal unterschiedlichen Revisionen.

    als Antwort auf: PlayStation 5 Talk #1806208
    captain carotcaptain carot
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    Es gibt leider auch bei der Pro verschiedene Lüfter. Die sind nicht alle gleich leise und vor allem machen nicht alle das gleiche Geräusch. Da kann man also leider auch (wieder) nicht von seiner eigenen Konsole auf andere schließen.

    Thema Unterschiede, den aktuellen Stand kann man ja gerade bei Digital Foundry sehr oft gut sehen. Nur gerade mit dem Next Gen PSSR das deutlich näher an FSR4 sein soll dürfte der Unterschied ab nächstem Jahr deutlich größer werden.

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