captain carot
Verfasste Forenbeiträge
-
AutorBeiträge
-
29. März 2025 um 9:02 als Antwort auf: [Aufgezwungene] Wokeness in Videospielen, Film und Fernsehen #1799701
captain carotTeilnehmer(Vermeintliche) Zielgruppenoptimierungnist IMO definitiv ein Problem. Hätten wir das in der Form 1979 gehabt, dann hätte es wahrscheinlich nie Ellen Ripley gegeben, die immer noch einer der stärksten Frauenfiguren ist.
Aliens ist dann im Kern sogar ziemlich feministisch. Gerade die Machos verkacken auch völlig. Das wiederum würde die Anti-Woke Fraktion heute wahrscheinlich abstrafen.
Ich hab vorgestern übrigens Baldurs Gate 3 angefangen. Eines ist mir jetzt schon klar, egal was für Charaktere das Spiel mir vorsetzen wird, anders als bei Veilguard werden die alle gut geschrieben sein.
28. März 2025 um 18:36 als Antwort auf: [Aufgezwungene] Wokeness in Videospielen, Film und Fernsehen #1799697
captain carotTeilnehmerDie Woke-Extremisten sind ja nicht die einzige Seite. Da steht eine mindestens genauso breite Front dagegen. Und man sollte auch anerkennen, dass Repräsentation für Gruppen wichtig ist. Dass sich zum Beispiel vielleicht afroamerikanische Mädchen über eine schwarze Meerjungfrau freuen weil sie sich damit mehr identifizieren können. Wobei das vielleicht wiederum zum Teil daran liegt, dass unsere Gesellschaften durchaus noch (teils systembedingten) Rassismus haben.
Klar sind manche Dinge dann einfach etwas hohl. Dunkelhäutige Zwerge, die aber fast nur unter Tage leben sind halt unlogisch. Wobei i h Ringe der Macht bisher gerade auch wegen Durin und Disa geguckt hab. Und unlogisch ist in Filmen und Serien sowieso vieles.
Eine Sache, die mich persönlich stört ist mittlerweile, wenn etwa etablierte Charaktere grundlegend umgeschrieben werden. Das wäre zum Beispiel ein weiblicher Bond statt eines neuen, originalen Carakters. Klar, Bond ist eine starke IP, aber die Carakterveränderung ist dann so gravierend, dass es wirklich nicht mehr Bond ist. Mal abgesehen von der schlichten Tatsache, dass heutzutage eh zu viele etablierte Marken ausgeschlachtet wersen statt originelles, neues zu schaffen.
Eine andere Sache, dass sich eben manche meinen, alles müsse immer ganz korrekt sein. Stellar Blade wurde da für den Hauptcharakter kritisiert. Ich hab es bisher nicht gespielt, aber irgendwo sollte es auch einen Raum füe zum Beispiel solche oversexten Figuren geben. Und ich fürchte, dass zu extreme Ablehnung und Kritik bei sowas dann ausgerechnet den Gruppen Auftrieb gibt, die dann massiv gegen LGBT vorgehwn oder aktuell in den USA zum Beispiel vorhaben, wieder Konföderierten-Denkmale aufzustellen. Kurzum, ein Teil schlägt ins völlige Gegenteil.
captain carotTeilnehmerEinfach mal abwarten. Bei MP 4 rechne ich eh fest mit Cross Gen und bei den meisten Switch Titeln würde mir sowas wie Resolution Boost und fps Boost auf der Xbox völlig reichen. Bzw bei vielen Titeln auch einfach stabile Performance.
26. März 2025 um 13:38 als Antwort auf: [Aufgezwungene] Wokeness in Videospielen, Film und Fernsehen #1799567
captain carotTeilnehmerDie Diskussion ist ja teilweise völlig ausgeufert und man kann sie durchaus ambivalent sehen. Leider gibt es da bisweilen von beiden Seiten absurde Vorwürfe (Jim Knopf und Rassismus orwürfe gegen Michael Ende, da fragt man sich dann ob die Leute das Buch a) gelesen und b) verstanden haben).
Das größere Problem sehe ich dabei im *hüstel* ‚konservativen‘ Lager, das sich mittlerweile ja extrem aufregt, wenn etwas nicht den eigenen Vorstellungen entspricht. Momentan eben Latine Schneewittchen oder eine dunkelhäutige Meerjungfrau. Teilweise reichen aber auch schon Dinge wie optionale, zusätzliche Pronomen in einem Spiel.
Generell ist die ganze Situation mittlerweile furchtbar aufgeladen von zwei Lagern, die oft komplett in ihrem Lager festzuhängen scheinen.
Für mich persönlich sind da ganz andere Punkte relevant. Ist zum Beispiel ein queerer Charakter Selbstzweck oder Anbiederung oder ist das einfach Teil eines gut geschriebenen Charakters (zum Beispiel Claire aus Cyberpunk). Darf es auch noch politisch unkorrekt werden? Wenn ja, dann habe i h überhaupt keine Probleme damit, wenn sich andere auf Political Correctness fokussieren. Und sind bestimmte Sichtweisen wirklich gerechtfertigt oder eher an den Haaren herbeigezogen? Da ist bei Games zum Beispiel Kingdom Come so ein Fall. Es gab zwar auch im Spätmittelalter, gerade in Wirtschaftszentren, durchaus Reisende aus fernen Ländern, aber zum Beispiel im ländlichen Böhmen haufenweise Schwarze zu erwarten ist historisch völlig absurd. Bei einem Fantasytitel, why not? Aber gerade wenn das Spiel einen gewissen Anspruch an eine vielleicht trotzdem romantisierte, aber halbwegs korrekte Darstellung hat, dann ist es einfach völlig korrekt, das entsprechend darzustellen.
Alles in allem würde ich mir da eine differenziertere und vielschichtigere Betrachtung wünschen, als wir sie momentan oftmals haben. Weg vom Lagerdenken und durchaus auch hin zu einer Akzeptanz anderer Sichtweisen. Leider siwht man zum Beispiel momentan in den USA in der Breite, dass es wahrscheinlich sogar mehr als bei den Linken den konservativen und Rechten primär um die freie Äußerung der eigenen Meinung geht, nicht aber anderer Meinungen.
Harry Potter ist noch mal ein Sonderfall. Da stwllt sich die Frage, kann man zwischen Werk und Autor(in) unterscheiden? In dem Fall wegen transphober Haltung, die sich allerdings nicht unbedingt im Werk spiegelt. Und falls man nicht trennen kann, wo zieht man die Grenze? Aber gleichzeitig sollte man sich da gut überlegen, wie weit man den Faden hier spinnt. So kann man Jules Verne aus heutiger Sicht durchaus als Rassisten ansehen. Dabei waren viele seiner Sichtweisen im 19. Jahrhundert wahrscheinlich eher progressiv. Im Endeffekt sollte das aus meiner Sicht jeder von Fall zu Fall für sich swlbst entscheiden statt hier generell Pauschalurteile zu treffen.
Das gilt umso mehr, da Menschen ihre Ansichten im Lauf der Zeit verändern. Was heißt das dann zum Beispiel bei Dave Mustaine (Megadeath), der im Lauf der Zeit einige radikal konservative bis teils rechtsextreme Ansichten entwickelt hat?
Eine Sache zum Schluss, Wokeness ist mittlerweile von der rechtskonservativen Ecke sehr erfolgreich negativ konnotiert. Und das ist ein Teil des woken Spektrums IMO auch selbst Schuld, weil jener Teil irgendwie überall weiße Mäuse sieht. Ich sehe es aber an sich sehr positiv, dass wir mittlerweile gerade auch im Gaming deutlich vielschichtiger unterwegs sind, es mehr Protagonistinnen, Figuren mit psychischen Problemen, körperlichen Beeinträchtigungen, jeder Hautfarbe und auch anderer kultureller Hintergründe gibt. Das macht es deutlich vielschichtiger. Man sollte hier nur nicht den Selbstzweck regieren lassen.
Siehe zum Beispiel momentan die James Bond Diskussion. Bond als Schwarzer? Bond als Frau? In so einem Fall bin ich einfach stark dafür, neue Charaktere zu entwickeln. Erst recht, falls man sich vom britischen Bond entfernt. Andernfalls läuft man hier sehr schnell Gefahr, statt eines gelungenen Charakters zur besseren Zielgruppen-Akquise in jenen Selbstzweck zu verfallen. Es gibt übrigens durchaus zwei, drei Briten mit Migrationshintergrund, die ich mir als neuen Bond generell vorstellen könnte. Aber das sollte dann dennoch ein Schauspieler sein, der in erster Linie noch ein guter Bond ist und kein völlig neuer Charakter mit gleichem Namen.
captain carotTeilnehmerWurde DQ 12 nicht ‚erst‘ vor vier Jahren angekündigt? Ich weiß es echt nicht mehr. Bin irgendwie eh davon ausgegangen, dass man da in der Entwicklung auf neue Systeme umgeschwenkt ist. Das wird dann ohnehin das letzte DQ mit Charakterdesigns von Toriyama sein und vermutlich auch das letzte, bei dem Yuji Hori involviert ist. Würde sich für Nintendo wahrscheinlich extrem als (timed) Exclusive lohnen.
captain carotTeilnehmerDie Switch Vorstellung war damals glaube ich ne Stunde. Davon widmete sich aber auch ein ordentlicher Teil den Besonderheiten der Hardware. Denke mal um die 45 Minuten sind dieses Mal realistischer. Das hängt aber sicher auch davon ab, wie viel von Third Parties gezeigt wird, denn da wird ganz sicher schon zum Start mehr kommen als damals. Eine andere Frage ist, wie es um kleinere First Party Titel steht. Damals gab es unter anderem Arms und 1, 2, Switch.
Im Endeffekt wird es die Mischung machen. First Party bis Jahresende, aber nicht unbedingt alles und eben auch mit kleineren Titeln, Third Party, die neue Hardware selbst…
captain carotTeilnehmerIrgendwie weiß halt keiner so recht, wie groß die Gruppen wirklich sind, wie sich Teams innerhalb einer Gruppe aufteilen usw. Gerade auch noch mal nachgeguckt. Group 10 macht 2D Marios und Pikmin. Super Mario Wonder und Pikmin 4 lagen nur wenige Monate auseinander. Das ist nur ein Beispiel von mehreren, aber es werden doch regelmäßig mehrere Titel parallel von einer Gruppe bearbeitet, oft mittlerweile als Co-Development mit Externen.
Auch New Horizons und Splatoon 3 dürften entwicklungstechnisch eine ordentliche Überschneidung gehabt haben.
Animal Crossing kommt normalerweise nur ein Hauptteil pro Konsole, meistens relativ früh im Life Cycle. Das könnte dank Erweiterungen jetzt sogar noch sinnvoller sein. Auf Switch kam es aber erst relativ spät. Wirklich abschätzen lässt sich da nix, der Titel ist aber extrem verkaufsstark und zumindest die Wahrscheinlichkeit, dass es in den ersten zwölf Monaten kommt gegeben.
Splatoon, der erste Teil war in gewisser Hinsicht ein Schnellschuss. Nicht bezogen auf generelle Qualität, aber in vielen Punkten ausbaufähig. Das gab es dann bei relativ kurzer Entwicklungszeit mit Teil 2, welcher schon eine relativ große Laufzeit hatte bis Teil 3. und die Reihe hat kompetitiv einen gewissen Stellenwert. Falls es hier komplettes Cross Gen Gaming gibt wäre es da durchaus sinnvoll, mit Splatoon 4 noch ein bisschen zu warten um vom Start weg eine große Playerbase zu haben. Zumal anscheinend mit Mario Kart 9 ein sehr wichtiger Multiplayer Titel in den Startlöchern steht.
Außerdwm ist da noch Smash Bros. Die Reihe geht zwar wirklich völlig an mir vorbei, aber Ultimate ist jetzt bald sieben Jahre alt. Da könnte relatic früh was kommen.
Klar ist, wir werden nächste Woche nicht mal alles sehen, was dieses Jahr kommen dürfte. Geschweige denn innerhalb der ersten zwölf Monate. Aber es gibt definitiv einige Titel, bei denen es zumindest wahrscheinlich ist, das was kommen könnte.
25. März 2025 um 11:47 als Antwort auf: Vor kurzem angespielt / Welche Spiele spielt Ihr zur Zeit? #1799524
captain carotTeilnehmerMechwarrior 5: Clans
PC Fassung, was in dem Fall ganz gut ist, weil ich zwar mit Controller angefangen habe, aber auf Maus und Tastatur wechseln werde. Die Controllersteuerung wirkt hier endgültig zu voll, unter anderem dank bis zu sechs Waffengruppen und komplexerer Befehle für das Team, welches hier auch wichtiger ist als bei Mercenaries.
Das Storytelling ist deutlich besser als beim Vorgänger mit wesentlich aufwändigeren Cutscenes, allerdings bin ich mir nicht so sicher, ob Neulinge da nicht durch den Mangel an Lorekenntnis komplett planlos sind. Hängt wahrscheinlich davon ab, wie es weitergeht.
Das Missionsdesign scheint zumindest in den Storymissionen deutlich besser zu sein, als es bei Mercenaries selbst nach Updates war. Gerade zum Release der PC Fassung war MW5 da nicht das Gelbe vom Ei, im Lauf der Zeit hat Piranha Games da aber viel durch Content Updates verbessert. Aber auch nach den ganzen Updates merkt man zumindest am Anfang von Clans eine deutliche Steigerung.
captain carotTeilnehmerDie primäre Frage ist halt wirklich, was wann kommen wird. Und teilweise auch, welche Auswirkungen die stärkere Technik auf Nintendos Produktionszeiten haben wird. Wobei man da heutzutage ja eh viel mit externen Studios zusammenarbeitet.
Außerdem ist da die ziemlich etablierte Mischung aus großen und kleineren Titeln, wobei quasi der komplette Nachschub der letzten zwölf Monate kleinere Produktionen und Ports waren. Das lässt genug Spielraum für konstanten Nachschub.
captain carotTeilnehmerRoboCop: Rogue City
Wirklich viel braucht man dazu mittlerweile ja nicht mehr schreiben. Das Spiel hat definitiv seine Ecken und Kanten, allzu poliert ist es nüchtern betrachtet nicht. Allerdings macht es richtig Spaß weil es straight foward ohne viel Bullshit ist und ziemlich genau weiß was es sein will.
22. März 2025 um 9:57 als Antwort auf: Crunch- SWR-Videospiel-Dokufilm- Eure Gedanken zu Themen des Films? #1799447
captain carotTeilnehmerMal ein, zwei Gegenargumrnte:
Thema Alter, wenn du wirklich alt bist kann es dir zum Beispiel in Teilen Afrikas passieren, dass du als Hexer umgebracht wirst. Natürlich haben wir hier alleine durch die Menge an alten Menschen Probleme. Und da macht es auf Dauer wohl auch durchaus Sinn, wenn man körperlich anstrengende Arbeiten zum Beispiel roboterunterstützt ausführen kann. Auch da sollte man nicht alles schwarz-weiß sehen.
Zweitens, Weberaufstand anyone? Seit Beginn der Industrialisierung trifft es das erste Mal in größerem Maß andere Jobs. Generell ist das alles aber nicht neu. Und tatsächlich sollte man sich zum Beispiel fragen, was man ‚KIs‘ alles machen lassen sollte, ob Dinge überhaupt zum Training verwendet werden dürfen oder statt Widerspruchslösungen vielleicht eher Erlaubnisse angebracht wären.
captain carotTeilnehmerWitzigerweise hat Flashback mit Fade to Black auch ein schlechteres Sequel. Nicht wirklich ein schlechtes Spiel, aber wie bei vielen Titeln mit Wechsel von 2D zu 3D spielt es sich nixht wirklich rund und nach Tomb Raider im gleichen Jahr wirkte es dann schlagartig antiquiert.
Zu Flashback: erstmals gespielt auf dem Amiga, wo die Cutscenes zwar runder liefen aber die Steuerung nicht so der Bringer war. Durchgespielt wbenfalls auf dem SNES. Spielerisch definitiv ausgereifter als Another World, aber erzählerisch finde ich AW tatsächlich stärker.
captain carotTeilnehmerDas Steam Deck ist GPU-seitig trotz moderner Architektur grob auf PS4 Level, die CPU ist zwar schneller, aber quasi nur die Hälfte von PS5 und Co. Ich finde eigentlich erstaunlich, wie viel darauf überhaupt läuft bisher.
captain carotTeilnehmerStranger Things Staffel 1-4
In den letzten anderthalb Wochen am Stück durchgezogen, was insgesamt für die Qualität der Serie spricht. Gerade am Stück macht sich dann natürlich auch noch die Entwicklung der jungen Protagonisten bemerkbar. Dank Figurendynamik ist selbst die dritte Staffel, die verglichen mit den anderen schon abfällt immer noch gut. Der Mest Flayer funktioniert dagegen für mich mehr schlecht als recht und die Russenbasis wirkte in der Form eher albern.
Dicke Pluspunkte gibt es unter anderem bei Ausstattung, Musik und dergleichen. Dadurch verströmt Stranger Things schon extremes 80er Flair.
Und auch wenn ich fürchte dass es ziemlich over the top sein wird freue ich mich jetzt auf das Serienfinale dieses Jahr.
captain carotTeilnehmerIch mag beide. Aber für einen neuen Teil hätte ich a) gerne eine neue Spielwiese und b) mehr offene Dungeons in der Spielwelt. Bin aber eigentlich ganz froh, dass man sich vom klassischen Rezept entfernt hat. Das machte Zelda zum Schluss bei aller Liebe recht vorhersehbar.
60fps, muss nicht unbedingt, allerdings wäre es ziemlich cool wenn die Kiste nen 40fps Modus hat und vor allem die fps sauber sind. Am Ende ist halt alles ein Kompromiss, normalerweise ist Nintendo ziemlich gut darin die richtigen Kompromisse zu machen.
Generell hat Nintendo einen Haufen IPs, zu denen was kommen könnte und die letzten Jahre auch durchaus neue IPs gebracht. Von daher hab ich es nicht zwingend eilig mit Zelda. Zumal Metroid Prime 4 kommt. Ich hoffe aber auch auf ein neues 2D Metroid. Die von Mercury Steam fand ich beide wirklich gut, erst recht Dread. Aber auch Samus Returns, das als Remake ja irgendwie beim Original bleiben musste und daraus sehr viel gemacht hat.
Tatsache ist, auf einiges werden wir wahrscheinlich Jahre warten, aber unterm Strich war Nintendo die letzten Jahre wirklich gut darin, konstanten Nachschub zu liefern. Wenn es dabei bleibt wird es nicht langweilig.
-
AutorBeiträge



