ChrisKong
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ChrisKongTeilnehmerHalloween Kills
Die direkte Fortsetzung der letzten Iteration der Reihe. Wir erinnern uns, Michael Myers wurde dem Flammenmeer überantwortet und sollte bei gleichbleibender Kerntemperatur langsam knusprig gegart werden. Aber nach mehrmaligem Neustart der Reihe natürlich Wunschdenken. Und da von Beginn weg von mehreren Teilen die Rede war, hält sich die Spannung hinsichtlich der Hatz auf Myers in Grenzen. So verpufft auch das Ende letztlich und am Ende fragt man sich, was dieser Zwischenhalt auf dem Weg zum Finale überhaupt sollte. Um das ein wenig zu kaschieren hat man krampfhaft versucht, Bezüge zum Original von Carpenter herzustellen. Figuren von damals werden zusammengeführt, damit sie sich gemeinsam ihrem Trauma stellen können. Grundsätzlich klingt die Idee gut. Nur die Umsetzung ist wenig inspirierend gemacht. Am Ende erhält man die übliche Schlachtplatte, die sich versucht in ihren Grausamkeiten zu überbieten. Dass man es mit einem modernen Halloween-Streifen zu tun hat, soll man vermutlich daran erkennen, dass nun diverser gemeuchelt wird. Unter den Opfern sind nun ein schwules Paar, Schwarze, Behinderte, gaaaanz toll. So sieht wohl Horror aus den 2020ern aus, gesellschaftliche Inklusion der Opfer. Leider wirkt vieles einfach arg übertrieben. Wenn ein wütender Mob sich durch ein Krankenhaus pöbelt etwa. Das ist besonders dann problematisch, wenn das Unerklärliche eben eine gewisse Bodenständigkeit und Plausiblität benötigt, um seine Wirkung zu entfalten. Nach Myers spektakulärer Flucht mit zig Toten, fühlt sich nach wie vor die Lokalpolizei zuständig. Diese ist natürlich heillos überfordert. Aber ein FBI oder dgl. tritt nicht auf den Plan. Das ist jetzt auch nicht meine Erwartung und wäre auch weg vom Original, das man so gerne huldigt. Aber warum man die Szenerie dann wieder aufblähen muss inkl. einer reichlich überflüssigen Hetzjagd auf einen Unschuldigen, so recht wird man nicht schlau daraus. Dass der Pöbel dumm ist, beweist er schon weit früher. Die Notwendigkeit das weiter auszuwalzen, erkenne ich nicht.
Der Film versucht verschiedene Themenfelder zu beackern, macht aber nichts davon wirklich vertieft. Der Mythos Myers wird zwar immer wieder auf den Prüfstand gestellt, aber am Ende ist man eigentlich wieder exakt da, wo man angefangen hat. Der Reiz liegt beim Original auch in seiner Schlichtheit, fast so, als wäre Myers ein urbaner Mythos, der sich dann zu Wort meldet, wenn er schon fast in Vergessenheit geraten ist. Hier die Charaktere nach zig Jahren ihre komplette Lebensrealität darauf ausrichten zu lassen, Myers für immer aus dem Verkehr zu ziehen, wirkt wenig stringent und eher dahergeschrieben. Mit Dr. Loomis fehlt zudem eine wichtige Kompenente. Sein Charakter steht stellvertretend für eine ganz bestimmte Sicht und diese würde heute noch stärker mit der modernen Wissenschaft kollidieren. Das würde einen interessanten Kommentar erlauben. Dem entzieht man sich aber und lässt das Potenzial dieser Auseinandersetzung liegen. Am anderen Ende der Gleichung sitzt Jamie Lee Curtis’ Figur. Nur verharrt sie dort und kommt nicht wirklich zur Geltung. Schade, von Curtis hätte man gerne mehr gesehen. Sie begleitet die Reihe schon lange und ihre Entwicklung ist die einzig Variable in der Geschichte, was sie gewissermassen unverzichtbar macht.
Unterm Strich ist der Film dann am stärksten, wenn er das Konzept des ersten Teils wiederholt. Die Erweiterung will als eine Art Meta-Kommentar verstanden werden. Das funktioniert leider nur bedingt. Das Werk traut sich zu wenig, von der Vorlage zu emanzipieren und liefert keine neuen Erkenntnisse. Das reicht immerhin für leichte Spannung zwischendurch, für mehr aber nicht. Dafür ist auch der Gewaltanteil eher bescheiden, um damit jemanden hinter dem Ofen hervorzulocken. Nicht falsch verstehen, es gibt schon deftige Szenen, aber nichts, was man nicht anderswo schon gesehen hätte. Hier kann man sich nicht wirklich profilieren und auf reflektierender Seite ist man mit anderen Horrorstreifen auch besser bedient. Einen wirklich zufriedenstellenden Abschluss kann die Reihe kaum haben, dafür hat man in diesem und dem letzten Teil zu viel versäumt. Ich lass mich natürlich gerne überraschen, und würde mir eine entsprechende Wendung wünschen. Dazu hätte man aber im Ansatz jetzt schon was spüren müssen, so wie Michaels Opfer seine Anwesenheit als leises Unbehagen empfinden, ehe sie überrascht werden.
ChrisKongTeilnehmerResident Evil Welcome to Raccoon City
Irgendwie war ich bei Ankündigung des Films verwirrt, sollte doch eigentlich eine Serie in Produktion gehen. Da die Verantwortlichen auch die gleichen sind, wie schon bei der 6-teiligen Reihe um Jovovichs Alice, waren meine Erwartungen auch eher gedämpft. Tja, was soll man sagen. Man vermeidet viele der Fehler der Kino-Reihe, macht aber dafür jede Menge neue. Da werden die Meinungen sicher auch auseinandergehen. Für mich ist die Entscheidung aus zwei Spielen einen Film zu machen in einer langen Reihe dummer Entscheidungen sicher weit vorne anzusiedeln. Aus Teil 1 hätte man eine klassische Tour de Force mit langsamem Spannungsaufbau machen können, analog zu den filmischen Vorbildern, die dann in den Ereignissen im Herrenhaus gipfelt. Stattdessen lässt man sehr vieles weg, würgt Passagen des zweiten Teils in unpassender Manier ins Szenario des ersten. Das fängt schon bei dieser hirnrissigen Tunnelverbindung vom Herrenhaus zur Stadt an. Irgendwie fühlt es sich exakt so an, als hätten die Macher alle Teile einmal gespielt und sich nachher nicht mehr richtig erinnern können, was in welchem Teil war, warum und wer welcher Charakter ist. So sieht denn auch das Casting aus. Der Darsteller von Leon hätte besser zu Carlos gepasst, die Darstellerin von Jill besser zu Sheva aus Teil 5 und für Wesker hätte man besser Neal McDonough verpflichtet als diesen Random-Guy. Oh Halt, McDonough ist ja im Film, der spielt Dr Birkin. Bei Barry hat man sich dann vermutlich gedacht, hmm, der Darsteller sieht doch zu jung aus, benennen wir die Figur einfach um, fertig. Der Anführer des Bravo Teams, im Spiel eher so eine Tom Selleck/Super Mario Inkarnation, wird von einem glatzköpfigen Latino gespielt und Donal Logue darf sich als Chief Birons versuchen. Wobei die Rolle komplett anders angelegt ist, ebenso wie bei Wesker, der eigentlich die Rolle von Barry spielt. Chris Redfield geht in Ordnung, hat aber das Charisma eines Schirmständers. Claire kann man sich mit geschlossenen Ohren und verkniffenen Augen schon so vorstellen, allerdings wirkt auch ihre Rolle mit irgendwelchem Ballast angereichert, bei dem man sich fragt, wtf? Die beiden Redfields waren, so erfährt man, in einem Waisenhaus, das von Birkin irgendwie betreut wurde. Und während dieser für Chris eine Art Vaterfigur wurde, hat sich Claire schon früh von ihm entfremdet. Das ist alles so oberflächlich geschrieben, peinlich gespielt. Und das ist jetzt nur auszugsweise, womit man rechnen muss. Von einer akuraten Umsetzung kann man mit Sicherheit nicht sprechen. Die Referenzen an die Spiele beschränken sich auf die Settings und hin und wieder aus Momenten aus dem Spiel, die aber halt allesamt so nicht stattgefunden haben (Wesker spielt die Mondscheinsonate, wird von Ada Wong angeleitet, der Helikopter mit Brad Vickers stürzt ins Herrenhaus, Wesker erschiesst Birkins Frau, der erste Zombie im Herrenhaus frisst nicht Kenneth sondern den Führer des Bravo-Teams, die Flucht aus der Stadt findet per UBahn statt, natürlich mit Jill und Chris an Bord…) Die Hunter und den Tyrant spart man sich gleich ganz. Obwohl Birkin in einer Szene sogar mehr nach Tyrant aussieht.
Die Settings sind immerhin sehr nah an den Spielen, das darf man dem Film dann doch zu gute halten. Aber, es ist auch da wieder ein Rätsel, warum alles in ein Schummerlicht getaucht wurde. Sry, die Lobby des Herrenhauses war nicht beleuchtet wie Graf Draculas Schloss in Transylvanien. Gleiches gilt für die Polizeistation. Von irgendwelchen Labors sieht man auch kaum was. Dafür ist Lisa mit drin. Aber irgendwie auch eher als Helfer, denn als Gegner.
Ist es wenigstens spannend? Leider nein. Ein paar der Effekte sind sogar ganz nett, retten aber auch nicht viel. Dafür kann man sagen, dass die Scheibe auf tonaler Ebene überzeugen kann. Was diese ganzen unsinnigen Abänderungen sollen und wen man damit genau glücklich machen will, sollte vielleicht mal in einem interdisziplinären Gespräch geklärt werden. Constantin kann Resident Evil nicht, Paul Anderson kann Resident Evil nicht und die Direktverantwortlichen hier können das zum grössten Teil auch nicht. Die wenigen lobenswerten Ansätze werden schon konzeptionell zunichte gemacht mit dieser Furzidee die Teile 1 und 2 zusammenzulegen. Das Casting ist am Ziel komplett vorbei. Dafür hat man mit dem Sound und auch der Musik einige gute Momente, die in Kombination mit den Sets für ein entsprechendes Feeling sorgen. Der Rest ist und bleibt aber mistig. Eine Fortsetzung kann da auch nichts mehr retten und wird hoffentlich nicht stattfinden. Für mich ein komplett missglückter Reboot. Ich glaube da zieh ich den Trash von den Anderson-Filmen, die sich auch klar von der Reihe abgrenzen, dann doch vor. Einfach weil ich da besser ausblenden kann, dass es sich um Resident Evil handelt.
ChrisKongTeilnehmerBecky
Ein grimmiger, kleiner House-Terror-Film, der wegen Kevin James optischer Wandlung im Gespräch war, was bei Filmen dieser Machart eher selten ist. So kriegt man denn auch ziemlich, was man erwarten darf, mit ein paar speziellen Momenten. Bleiben wir aber erst noch bei James. Tatsächlich kommt die Optik imposant rüber, so hatte man James sicher noch nicht gesehen. Es gibt aber etwas, was all das Make-Up nicht kaschieren kann, James gemütliche Natur und Freundlichkeit, die er in so vielen Rollen zum Einsatz brachte. Somit wirkt sein Charakter nie so bedrohlich, wie sie eigentlich müsste. Trotzdem lobenswert, wenn James mal in andere Gefilde vorstosst und auf dümmliche Ami-Komödien verzichtet.
Die Show gehört aber definitiv Lulu Wilson, die die Protagonistin spielt. Becky ist ein junges und zorniges Ding, das sein Trauma – Verlust der Mutter – mit reichlich Gewalt verarbeitet. Da bietet es sich natürlich an, dass ein Tross mit Sträflingen in der Waldhütte des Vaters nach einen Schlüssel suchen, der etwas öffnen soll. Klassischer McGuffin. Natürlich landet der Schlüssel alsbald bei Becky und die Kriminellen sind hinter ihr her. Nur hat keiner mit der Wehrhaftigkeit gerechnet. Und so gibts ziemlich bald deftige Szenen zu bestaunen. Auf eine Psychologisierung wird vollends verzichtet, Becky ist einfach zornig und darf sich austoben.
Der Film hat durchaus Schwächen bei der Logik, etwa wenn Hilfe durchaus zu kontaktieren wäre, man sich aber lieber weiter in der Gefahrenzone befindet. Da das Ganze recht spannend und schmissig inszeniert ist, verzeiht man das locker. Einen tieferen Sinn muss man woanders suchen.
Die Gesellen dürften durchaus etwas finsterer sein, in der Summe wirken die zu brav. Kann aber auch sein, dass sie im Angesicht von Beckys Gewalteskapaden da nur schwer mithalten können.
Fazit, kurzweiliger Spass mit einer tollen Lulu Wilson, die den restlichen Cast an die Wand wütet. Den Film gabs im Doppelpack mit einem anderen Streifen vom Grabbeltisch.
ChrisKongTeilnehmerEigentlich eine vernünftige Einstellung, denn das normale Wahlvieh ist viel zu leicht vom Moment beinflussbar. “Ich will das so, weil …”, aber kein Bisschen Reflektion, was es in Folge bedeuten würde. Da bin ich sehr zufrieden, dass die depprige Allgemeinheit nur alle vier Jahre ihre Stimme abgeben dürfen.
Ich glaube das liegt schlicht in der geringen Erfahrung und die Aussage, wonach das nur die befürworten, wenn sie recht haben, zeigt, wie gering das Verständnis der Materie hier ist. Wir haben eine solche Form der Demokratie und werden deswegen regelmässig beneidet. Ich glaube kaum jemand würde solche Rechte wieder aufgeben wollen. Das zu vergleichen mit einmal im Leben abstimmen können, ist am Ziel vorbei. Tatsache ist, da jeder mitbestimmen kann, kennen wir auch nicht solche Frust- und Wutbürgerbewegungen in einem Ausmass wie Pegida, AfD, Gelbwesten und was auch immer. Was die Regierung macht erhält so eine höhere Legitimation, weil das Volk Entscheide umkippen kann, wenn es von diesem Recht gebrauch macht.
ChrisKongTeilnehmerDer Punkt ist der, wenn alles unterteilt ist in kleinen Gruppen und keine die Macht an sich reissen kann, wird sie andere, friedliche Wege zur Kooperation finden müssen. Der Gedanke, Deutschland müsste jetzt wieder aufrüsten, halte ich für grundfalsch. Es führt lediglich an den Punkt, dass militärische Optionen überhaupt erst aufs Parkett kommen.
Ich würde dir nicht zustimmen insofern, dass es nur eine Utopie ist. Klar, ich seh da nicht, dass wir auch nur in der Nähe davon sind. Aber es gibt immer wieder Beispiele, die aufzeigen, dass Zusammenarbeit, wie beispw. in der EU eben auch allen zu Gute kommt. Die Schweiz ist auch ein föderalistisches Land und im Prinzip eine Willensnation mit unterschiedlichen Kulturkreisen und Mentalitäten und es funktioniert. Nicht immer optimal, aber Gewalt ist kein Mittel zur Durchsetzung.
ChrisKongTeilnehmerEs geht bei dem Vergleich auch nur darum, dass es hier um ein grundsätzliches Problem geht, welches bedingt durch diese Fehlkonstruktionen immer wieder auftreten wird. Die mächtigsten Staaten sind leider keine wirklichen Demokratien. Darin liegt ja der Konstruktionsfehler. Mit lauter kleineren Ländern, die sich finden müssen, hätten wir viele der Probleme nicht. Darum versuchen grosse Gebilde, damit sie ihre Macht nicht verlieren, zu expandieren. Indien will Kaschmir, China Taiwan – Tibet und das Gebiet der Uiguren haben mit den Chinesen schon genug Erfahrung – dazu noch Streitigkeiten mit Japan um Inselgruppen, und Russland hat wie schon erwähnt Abchasien, Südossetien und die Krim annektiert.
Das einzig richtige wäre, mehr Autonomie in allen Regionen der Welt, damit die Menschen selber bestimmen können. Der nächste Schritt wäre dann die Zusammenarbeit im Stil einer EU, in denen sich Länder auf Augenhöhe begegnen und aus gemeinsamem Handeln die Dinge passieren, die der Menschheit wirklich helfen, namentlich Bekämpfung des Klimawandels, Energiekrise, Nahrungsmittelsicherheit etc.
ChrisKongTeilnehmerDer Konflikt drückt natürlich auf die Stimmung. Nüchtern betrachtet wird aber nichts schlimmer, es war schon immer schlimm. Grosse Staaten sind wie grosse Unternehmen, wenn sie eine gewisse Grösse erreicht haben, werden sie versuchen alles in ihrer Umgebung zu absorbieren, einfach im Glauben ihre wirtschaftliche Leistungsfähigkeit zu erhalten. Und wer am Gängelband dieser grossen Konstrukte ist, macht sich erpressbar. Wer Entwicklungshilfe der USA kassiert, stimmt mit ihnen, ebenso Länder, die militärisch und mit Energieträgern von Russland und China versorgt werden. Sowas wie Veto-Mächte dürfte es gar nicht erst geben. Wer diese Fehlkonstruktion verbrochen hat in den Vereinten Nationen, sollte zur Rechenschaft gezogen werden. Ein globales Miteinander funktioniert nur, wenn die Spielregeln für alle gelten.
Btw. sollte man bei aller Empörung des Westens über diesen brutalen und nicht provozierten Angriff der Russen auch mal in die Vergangenheit zurückblicken. Die USA als Moralapostel sind für mich in dieser Angelegenheit ein Treppenwitz. Der Einfall im Irak erfolgte auch mit einem erfundenen Vorwand und hat gemäss einer neuen US-Studie (kann auf der Webseite der Süddeutschen nachgelesen werden) 500’000 Menschenleben gefordert. Und die Schätzungen werden sogar als extrem niedrig eingestuft. Wir erinnern uns, es gab keinen legitimen Grund, dort einzumarschieren. Der Irak mag eine Diktatur gewesen sein, Saddam ein Monster. Aber hier wurde aus geopolitischen Interessen der USA gehandelt. In der Konsequenz wurde die ganze Region destabilisiert und der Nährboden für den IS geschaffen. In der Bilanz mit den ganzen Toten dürften diese vermutlich noch gar nicht enthalten sein.
Für die Ukraine bleibt zu hoffen, dass jetzt der wirtschaftliche Druck auf Russland so erhöht werden kann, dass man es an den Verhandlungstisch zwingen kann. Den Ausschluss aus SWIFT hätte man gleich machen müssen und die ganzen Financiers von Putin, sprich Oligarchenmafia an die Kandare nehmen. Wenn weiter nicht entschlossen gehandelt wird, fürchte ich, was sich bald China und Co. noch alles erlauben werden.
ChrisKongTeilnehmer@spookey

ChrisKongTeilnehmerWie viele von diesen grossen Dungeons solls denn geben? Unterscheiden die sich auch optisch/thematisch stark? Wäre natürlich cool, wenn man da mal richtig Abwechslung hätte.
ChrisKongTeilnehmerEin grosser Reiz von Dark Souls war ja auch die Levelarchitektur mit diesen ganzen Verbindungen und Abkürzungen, die man nach und nach freischaltet. Frage bleibt für mich, ob man etwas davon auch im OW-Konzept wiederfindet.
ChrisKongTeilnehmerGott bin ich gernvert von diesem ganzen undurchdachten, halbärschig verbrochenen Mist!
Lass deinem Zorn freien Lauf!
ChrisKongTeilnehmerMittlerweile hab ich diese Shops sowieso satt. Die sollen erst mal was herstellen und dann verkaufen. Dieser ganze Vorbestellermist nimmt mittlerweile abartige Züge an. Geht da im Prinzip oft nur darum, denen das Business vorzufinanzieren. Hoffe kriegst dein Geld zurück, mit Paypal sollte das eigentlich kein Problem sein, da die Leistung offensichtlich nicht erbracht wurde.
ChrisKongTeilnehmerCome to Daddy
Dreckiger, kleiner, fieser Thriller mit Elijah Wood in der Hauptrolle. Ich hatte zwar im Vorfeld mal was dazu gelesen, aber so recht ist mir nichts davon hangen geblieben. Einzig, dass er interessant sein soll. Und bei interessant plus Grabbeltisch-Angebot gehe ich gern das Risiko ein. War sowieso am besten, nicht zu wissen, wohin der Film führt. So wähnt man sich im ersten Teil in einer Vater-Sohn-Beziehungskiste, ehe die Ereignisse sich überschlagen und der Protagonist und auch der Zuschauer schon bald nicht mehr wissen, wo sie da gelandet sind. Wood hat da einfach ein Näschen für skurille Stoffe. Unter diesem prangt dieses Mal ein kleiner Schnauzer, der wie die Frisur nur eins sein soll, peinlich. Generell hat der Film sehr viel spassige Momente, ist also kein ernsthaftes Drama in einem Thriller-Gewand. Stephen McHattie, den man z.B. aus Pontypool kennt, darf einen Unsympathen erster Güte spielen. Die optische Ähnlichkeit zu Lance Henriksen qualifiziert ihn wohl für das gleiche Rollenspektrum. Auf der darstellerischen Ebene ist somit Qualität garantiert. Die Wendungen und Entwicklungen könnten aberwitziger nicht sein, vielleicht für manch einen zuviel des Guten. Mir hat der Mix getaugt. Ein paar der späteren Szenen sind einfach köstlich. Seine Indie-Wurzeln kann er natürlich nicht verleugnen und mit dem einen oder anderen billig wirkenden Moment muss man leben.
Wer Genrekost der überraschenden Art mag, ist hier sicherlich nicht verkehrt. Er ist nicht so ambitioniert wie Bad Times at the El Royale mit Jeff Bridges, dafür etwas lustiger nach meinem Dafürhalten. Eine der positiven Überraschungen zum Jahresbeginn.
ChrisKongTeilnehmerMan darf nicht vergessen, die Show wurde ja vom Sender schon mal abgesetzt. Futurama war seinerzeit schon einfach besser als die Simpsons zu der Zeit. Als Sci-Fi-Fan ist die Show einfach ein Fest. Ich hab auch mit Rick und Morty meinen Spass, aber da gehts noch ein wenig mehr Richtung Anarcho-Humor.
ChrisKongTeilnehmerhttps://gizmodo.com/futurama-revival-hulu-new-episodes-2023-1848509517
Ich wills nicht verschreien, bin da eher skeptisch bei diesem Teufel komm raus Prinzip. Aber wenn die Macher noch alle beisammen sind, Ideen haben, dann noch so gerne.
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