ChrisKong
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ChrisKongTeilnehmerWegen der langen Wartezeit, sind das jetzt zwei Jahre her mit Season 4? Bin ich irgendwie raus. Das hat mich schon bei Better Call Saul genervt. Da hab ich Staffel 5 gar nicht mehr geschaut und gedacht warte mal auf das Ende. Ein Jahr ist ja noch okay, wobei das halt früher mit den 24 Folgen ja nur ein halbes Jahr Wartezeit war. Jetzt hat man 10 Episoden im Schnitt, die man dafür gleich alle schauen kann, wartet danach aber min. ein volles Jahr oder eben auch länger. Ich fands von daher immer noch eine meiner besten Entscheidungen, bei GoT auf das Ende zu warten und dann die Serie geniessen zu können, ohne Unterbruch in meinem Tempo.
ChrisKongTeilnehmerThe Book of Boba Chapter 7
Das Finale liefert ziemlich exakt, was zu erwarten war. Das machte es denn auch extrem vorhersehbar im Resultat. Mut, einen der Charaktere auf Seiten der Guten zu opfern, hatte man nicht. Das entspricht halt auch nicht ganz dem SW aus den Filmen, die uns so auch einige Höhepunkte beschert haben. Man denke nur an Hans Tod oder den von Qui Gon. Obi Wan opferte sich auch für die Sache und sorgte bei Luke und dem Zuschauer, dass die emotionalen Wogen hochgingen. Hier hingegen häuft man Charaktere an, will ihnen kaum Substanz verleihen und scheut sich dann trotzdem, sie der dramaturgischen Zuspitzung unterzuordnen. Es hätte zumindest etwas Würze ins Einerlei gebracht. Aber wie gesagt, die Kritik, dass der Krieg gegen die Pykes sowieso nicht wirklich auf einem soliden Fundament steht, wird hier Rechnung getragen. So schnell wie der Konflikt aufkeimte, war er auch wieder vorbei. Dafür haben wir zwei Folgen The Mandalorian gekriegt. Immerhin etwas. Also als Gesamtes muss man die Serie als ein Fehlkonzept betrachten, die Autoren brauchen auch hier reichlich Action, um von div. Baustellen abzulenken.
Der Start ist leider genauso Rodriguez like wie die anderen Episoden von ihm. Plausibilität? Fehlanzeige. Boba lässt sich gleich zu Beginn alles aufschwatzen. Damit wird klar, er ist nicht der Boss, zum wiederholten Male. Wenn es wenigstens über einen Lernprozess stattfinden würde. Aber Boba ist nur gegenüber seinen Feinden stur, ansonsten der nette und verständnisvolle Überdaddy. Die Figur ist wirklich miserabel geschrieben. Morrison macht aber das Beste draus.
Nachdem andere nun das Entscheiden für Boba abgenommen haben, bleiben die in dieser Ruine und hoffen auf Freetown. Funk scheint man nicht zu kennen. Shand ist so clever und platziert überall Leute des Teams wie auf dem Präsentierteller. Da dachte ich auch, auweia, wie blöd ist das denn. Und ausgerechnet von einer Attentäterin. Aber Black Krrsantan hat natürlich dann auch plötzlich nur Gegner um sich, mit Hieb- und Stichwaffen, während die anderen verräterischen Bewohner gleich mit Blastern versorgt sind.
Also die Szenen mit Krrsantan sind eher drollig, besonders der Moment, als sich die ganzen Trandoshaner auf ihn werfen als wärs ein Footballmatch. Da hätte ich deutlich mehr erwartet. Auf der anderen Seite kämpft die Moddergang, aber hier wird auch keine Rasanz oder Dynamik ins Spiel gebracht, es wirkt so, ich wills gar nicht sagen, lachhaft, wie in der Verfolgungsszene aus der anderen Episode. Echt übel.
Irgendwann treten dann die Pykes auf den Plan. Es wird verhandelt, das nichts verhandelt wird. Das war ja zu offensichtlich. Aber die Pykes stehen lieber wie blöd in der Gegend rum. Dann lassen sie sich reihenweise abschlachten, bis ihnen einfällt, die Droiden zuerst vorzuschicken. Das Vorgehen? Unplausibel aus Sicht der Pykes, plausibel aus Sicht der Autoren, um noch ein Ass im Ärmel zu haben, um die Bedrohungslage zu verschärfen.
Bis zu dem Zeitpunkt war die Action wirklich nur Nonsens. Dafür gehts ab da dann deutlich zur Sache. Aber halt auch wieder mit auf und ab. Krrsantan, mal humpelt er, dann wieder kann er absolut alleine gehen. Boba verschiesst endlich mal ne Rakete, woher dann die zweite kam, die er plötzlich wieder im Gepäck hatte in der finalen Konfrontation? Who knows, who cares? Dafür passiert dann das, was jeder gehofft hatte, ich zähle mich da auch dazu, Boba reitet den Rancor und dieser langt ordentlich zu. Das ist genauso inszeniert, wie ich es mir vorgestellt habe, wuchtig, dynamisch mit tollen Effekten. Warum denn nicht gleich so?
Endlich kommt dann auch das Darksaber zum Einsatz, auch wenn es immer noch so wirkt, als wäre der Mando der falsche Träger. Aber das kann durchaus bewusst so inszeniert sein.
Die Droiden bewegen sich ja nicht sehr schnell fort, was wiederum verwundert, dass Motto mit ihrem Gefährt da nicht mehr Abstand gewinnt. Hier stimmt mir das Pacing irgendwie überhaupt nicht. Aber es war ja klar, dass ihr Gefährt gestoppt werden musste, damit Grogu auch noch eingreifen darf. Dass er gleich zweimal den Tag rettet, mag ein wenig zu viel des Guten sein. Aber man achte mal auf die passiven Freetownler, als beim einen Droiden schon lange kein Schild mehr ist, da schiesst niemand. Aber davor dauernd, obwohls nix bringt. Der Mando übrigens auch. Muss man das verstehen? Nicht wirklich. Wäre es nicht sogar klüger gewesen, die Einheit zu zelebrieren und mindestens einen der beiden Droiden gleich von allen unter Blasterschüssen eingehen zu lassen? Sicher besser, als die Freetownler und Modder einfach blöd aus der Wäsche gucken zu lassen. Wie gesagt, mit Schilden oben haben sie alle geballert.
Das zeigt mMn einfach, was für schlechte Schreiber von Actionszenen da am Werk sind. Ich weiss nicht, ob Rodriguez da mehr zu verantworten hat als Favreau, aber dann holt doch jemanden von Marvel.
Das Duell zwischen Boba und Bane, ja, ich fands gut. Auch die minimalistischen Dialoge. Nur wie viel besser hätte das noch sein können, wenn man den Rest der Serie genutzt hätte, um diesen Konflikt noch greifbarer zu machen? Aber nicht mal Vanth wurde geopfert. Einzig, dass er noch aus dem Nichts eingreift, damit lag ich daneben. Dafür war ja dann Grogu da. Dass Boba natürlich noch stilecht mit seiner Tuskenwaffe Bane tötet, fand ich wenigstens einen guten Schlusspunkt. Und ja, nach meiner Ansicht ist Bane tot. Aber wenn die Resonanz entsprechend ist, ist sein Tod auch keine heilige Kuh.
Shand darf dann noch Leon der Profi rezitieren, die Szene ist allzu deutlich an den Anfang von Luc Bessons Klassiker angelehnt, inkl. Tod durch Strick. Wenigstens sind gleich alle Verschwörer auf einem Haufen, damit man nicht noch lästige Fragen beantworten muss. Sich besser zu schützen lag wohl nicht drin. Aber wer mit dem ÖV anreist, hat wohl die Kohle sowieso nicht so rumliegen.
Tattooine ist befreit, Ende gut, alles gut? Nein, allein schon Vanth zeigt man nicht im Bacta-Tank, wenn man ihn nicht noch mal oder sogar mit eigener Show wird wiederbringen wollen. Schliesslich haben wir von den Hutten nichts mehr gehört, die werden die Ereignisse sicher auch mitgekriegt haben. Und dann wäre da noch Bossk. Also noch Material genug, um Tattooine als Schauplatz weitere Geschichten bestreiten zu lassen.
Grogu und Mando, tja, es war und ist ein plumper Trick gewesen, mit Lukes Entscheidungsspiel, die beiden wieder zueinander finden zu lassen. Was war doch das Ende von Staffel 2 ein magischer Moment, als sich der Mando verabschiedet hat. So ist das Wiedersehen einfach nur verschenkt und entfaltet nicht die Kraft, die es hätte haben können. Als müsste Favreau einfach Fanwünsche abarbeiten.
Lass ich das ganze kritische Hinterfragen beiseite, kann ich doch sagen, dass ich mich gut unterhalten fühlte. Aber bei SW ist das irgendwie schon eine Berufskrankheit. Ja, ich hatte durchaus meinen Spass mit der Serie und einzelne Momente waren auch sehr gelungen. Aber wie einige Sachen einfach mal so dahingerotzt abgekanzelt wurden, das war schon fast dreist. MMn kann man das künftig auch nur so lösen, dass man andere und bessere Autoren die Grundideen verwirklichen lässt. Ich sage nicht, Favreau sollte weg, aber er sollte halt auf ein starkes Autorenteam bauen, das auch seine Sichtweise erweitert. Dann kriegen wir vielleicht nicht weniger Formelhaftigkeit, aber sicher bessere Umsetzungen davon.
Btw. auch sehr interessant, wie ausgestorben die Stadt ja war gleich beim Angriff schon. Dann aber wieder die Totale auf die Grösse der City. Da müsste einfach mehr los sein, wenn die Post abgeht. Das wird aber wohl eine Budgetfrage gewesen sein.
Am Ende hats halt praktisch jeder überlebt, was eine komische Auslegung von War ist. Wollte RO die düstere und schmutzigere Version des Sternen Kriegs sein, so hätte Boba genau das sein müssen. Anstatt Fisher Price macht Team Up mit den Glücksbärchis und am Ende lachen alle Member zusammen wie in einer Show von Glen Larson (A-Team, Magnum, etc.). Tattooine wäre genau das richtige Setting für sowas gewesen und Boba genau die richtige Figur dafür. Gekriegt haben wir was anderes.
Ich kann mich so halbwegs damit zufriedengeben, weil ich diese Form der Kost auch woanders kriege und hier nicht irgendein Defizit kompensiert werden muss.
Die Kritik findet an der Sache statt, aber ich seh da aus meiner reinen Fansicht über vieles hinweg. So kann der SW-Zauber dann doch immer wieder wirken. Grogu ist btw. übrigens immer ein Genuss, die animatronischen Leistungen in Kombi mit der CGI sind hier phänomenal. Er wirkt lebensechter als Luke Fakewalker. Der Verzicht auf ein neuerliches Auftreten von ihm, begrüsste ich sehr. Die Folge lässt ja sonst schon zu vieles liegen. Das Thema war auch schon in der letzten Episode eigentlich fehl am Platz in der Show.
In Andor und Obi Wan setze ich deutlich andere Erwartungen. Da liegt auch sehr viel Schmerz und Freude drin. Aber ein Trost bleibt immer, solange es Fans da draussen gibt, ist man nie allein damit und kann sich hoffentlich immer auf irgendeine Art und Weise darüber austauschen.
ChrisKongTeilnehmerGeht man stur nach der Western-Dramaturgie, wäre er klar tot. Dazu passt auch, dass Bane sagt, hätte er besser mal seine Rüstung noch. Er macht zumindest keinen Wank und Bane soll als Bedrohung verkauft werden. Leider ist Cobb so beliebt, dass ich auch nicht glaube, dass Favreau die Eier hat, die Figur zu opfern. Damit unterminiert er halt wieder den Bedrohungsgrad. Bin ja gespannt, wer den Anschlag aufs Etablissement überlebt hat.
ChrisKongTeilnehmerLustig ist in den ganzen Gesprächen mit Fans, wie nun die ganze Tusken-Geschichte auserzählt wird. Ich vermute, dass man da nur noch am Rande drauf zurückkommt. Vielleicht stellt sich Bane als Übeltäter heraus, um das Duell zwischen ihm und Boba aufzuladen. Aber das ist mir doch zu dürftig. Viele Fans gingen gar davon aus, die Kriegerin und das Kind wiederzusehen, weil man deren Leichen nicht explizit sieht und quasi nur symbolisch deren Besitztümer verbrannt werden.
Aber den Bogen zurück zu spannen, die Dramaturgie vom Ende der letzten Episode aufnehmen, Vanth wiederauferstehen lassen etc., ich glaube, gerade wenn Rodriguez Regie führt, wirds nicht ohne faule Kompromisse gehen. Er hat bislang wirklich die schwächeren Episoden zu verantworten, auch beim Mando.
Ich bin natürlich gespannt, in welche Richtung sich das entwickeln wird und ob Boba das Finale überlebt oder die Staffelübergabe an Vanth stattfindet.
Wenns mit Boba weitergeht, dann wage ich mal einen Fanboy-Tipp meinerseits, ein purple Lightsaber, das im Abspann als Postcredit kurz entzündet wird. Ganz unwahrscheinlich ist es nicht. Die Connections sind alle da, alle Beteiligten nicht unwillig und es würde nach dem Balsam für OT Fans das gleiche für PT Fans machen. Und Filoni zumindest ist der PT voll verpflichtet. 🙂
ChrisKongTeilnehmerAlso wenn er so rückslchtsvoll wäre, dann würde er nicht jemanden mit klar kindlichem Gemüt zu so einer Entscheidung zwingen. Nicht zu diesem Zeitpunkt. Wenn er selber schon von dem möglichen Alter weiss, das Grogu erreichen kann, wird er selber wohl mehr Zeit einräumen müssen, bis Grogu die Reife hat, eine solche Entscheidung definitiv zu treffen. Seit Beginn benimmt sich Grogu wie ein Kleinkind. Da hätte Luke auch gleich fragen können, ob er lieber in die Schule will, wo er mit Laserbällen traktiert wird oder mit dem Mando in den Vergnügungspark. Man benutzt das einfach als plumpes Alibi, um Grogu wieder zum Mando zu bringen oder zumindest um hier mit den Erwartungen der Zuschauer zu spielen. Aber aus Lukes Sicht ist das Verhalten problematisch und zwingt Grogu unnötig in ein Dilemma. Er gibt ja selber zu, überfordert zu sein. Und selbst wenn, müsste er das mit dem Mando besprechen, wer sagt, denn, dass er den kleinen dabei haben möchte? Und ich meine jetzt nicht wegen der Bindung, sondern weil der Mando zur Einsicht kommt, dass er bei ihm vermutlich nicht sicher wäre auf lange Dauer. Schliesslich hat er die Entscheidung nicht ohne Grund getroffen und Grogu Luke übergeben.
Luke könnte sich erst mal fragen, ob eine Rückkehr zum Mando im Sinne des Kindswohls ist.
Hier macht man es sich schlicht zu einfach.
Aber es war eh fraglich, warum man Grogu und Luke schon vor der dritten Staffel sehen musste. Auch in der dritten wäre das mMn eher etwas für ein Midseasonfinale. Ansonsten hätte man sich die Verabschiederei sparen können. Aber im Nachhinein solche Momente entwerten, das hat unter Disney wohl schon Tradition. Mit der Rückkehr des Imperators hat man das auf der Leinwand auch schon geschafft.
ChrisKongTeilnehmerIch glaube es geht auch einfach drum, dass irgendwelche Gemeinplätze durchgedroschen werden, ohne eine Beziehung wirklich zu vertiefen. Luke und Grogu sind ein gutes Beispiel. Der Mando baut sowas zu Grogu auf, während Luke sich wie ein Lernbot gebärdet. Boba artikuliert auch nur Ziele, als wäre es eine Powerpoint-Präsentation und Shand gibt die Unterpunkte und Charts wieder. Die Frage ist, muss das so sein? Im vergleich zu anderer Serienkost fällt das leider zu stark auf. Man darf ja ruhig den eigenen Weg und Stil haben, aber Narration in Stakkato empfinde ich jetzt nicht als aufregend eigenen Stil sondern schlicht als Faulheit oder Unvermögen. Und so bleibt es eine Ansammlung von Momenten und Zitaten, die zwar sehr gefällig daherkommen, aber substanziell besser hinterlegt werden können. So schwierig ist das gar nicht. Das machen zig andere Showrunner in Genreserien. Disney spart hier mMn unnötigerweise. Bei Episode 2 hat man doch gezeigt, wie das aussehen könnte für Boba. Bezeichnend, dass Steph Green hier Regie geführt hat. Sieht man mal in ihre Filmografie, zeigt sich schnell, dass sie auf einem anderen Level operiert als Favreau und Rodriguez das tun. Denke mit guter Regie reisst man da doch noch einiges raus.
ChrisKongTeilnehmerEr braucht auch nicht mehr Text, sondern generell mal mehr aussagekräftige Screentime. Man hätte einfach Favreau und Filoni die Szenen ausgestalten lassen sollen, aber als Showrunner jemand anderen nehmen, der weiss, wie man sowas schreibt.
Hier mal ein passender Twitter-Kommentar:
I’m still waiting for characters in these Star Wars D+ shows to just talk to each other like actual people. There is no real dialog between characters, no one challenges each other’s decisions, nor asks how the other is holding up. Every line is an expository bullet point.
Sehr gut erkennt man das im Verhältnis Shand Boba. Da findet einfach nichts statt. Dialoge wirken da nur wie Lesezeichen zwischen der Action. Aber wenn ich die Reaktionen so im Fandom interpretiere, reicht es einfach den Nostalgie-Zug zu fahren, ein bisschen Luke hier, ein bisschen Ashoka da, hinterfragt wird da wenig. Das Pacing ist schlicht missglückt. So ist es wie es scheint, Boba ist einfach für Disney ein Lückenfüller, der schnell hermusste, weil für den Mando noch zu wenig verfügbar war.
ChrisKongTeilnehmer@Captain Carot
Da wir die letzte Folge noch nicht kennen, sind es aktuell sogar 33% der Serienzeit, die man Boba klaut. Da es zudem sogar noch zwei der längeren Episoden waren, eigentlich noch mehr. 🙂
ChrisKongTeilnehmer@Ghostdog
So schön die Szenen auch waren, gibt es doch auch Anlass zur Kritik.
Book of Boba Chapter 6
Nun also doch. Ich hatte nicht erwartet, dass wir Luke und Grogu schon sehen werden. Man spielt jetzt diese Karte und das sehr exzessiv. Wenn ich recht aufgepasst habe, hat Boba in der einzigen Szene, in der er auftritt, kein Wort gesagt. Das Reden übernimmt jetzt Shand. Während des Briefings durch Shand sehen wir nochmals Bobas Truppe minus Rancor. Also die Modder-Gang, Black Krrsantan, die Gamoreaner.
Das Intro gehört jedoch einem alten Bekannten, mit dessen Erscheinen ich richtig lag, Cobb Vanth. Die Szene erinnerte entfernt an Spiel mir das Lied vom Tod und dem ersten Shootout bei der Bahnstation. Mehr vom Feeling her, inszenatorisch wäre es wohl vermessen zu sagen, dass sich Filoni auch nur in der Nähe eines Sergio Leone bewegt. Das muss er aber nicht, die Szene macht genau das, was sie soll. Ganz generell ist hier die Regie ganz solide und alle Szenen sind ordentlich aufgeladen, damit sie das transportieren, was beim Rezipienten dann ausgelöst werden soll.
Mit deutlich verbessertem CGI, in dem Fall Deepfake-Technologie, kommt Luke auch deutlich besser rüber. Auch wenn das Spiel selbst manchmal etwas hölzern wirkt. Aber das könnte auch der charakterlichen Entwicklung von Luke geschuldet sein. Wirklich unnatürlich fühlt es sich jetzt für mich nicht an, wenn dann nur in ein oder zwei kurzen Momenten.
Ashoka kann man hier wohl sehr als absolute Konstruktion betrachten. Sie beantwortet ihren Aufenthalt nicht wirklich zufriedenstellend und reist auch unvermittelt wieder ab. Da hat man sich nichts für einfallen lassen, schlicht und ergreifend. Ich werte das jetzt aber schon mal als klares Signal für die kommende Ashoka-Serie und um die Fans so richtig heiss darauf zu machen.
Diese ganzen Szenen auf dem Planeten sind sehr nett anzusehen und sollten ihren Platz haben. Nur sind sie in diesem Konzept nach wie vor ein Fremdkörper und man kann jetzt schon sagen, the Book of Boba ist eine veritable Mogelpackung. Vielleicht muss man sich gedanklich wirklich komplett davon lösen, damit man das wieder besser im Gesamtkontext eines Mandoverse einsortieren kann. Auf jeden Fall tut Favreau sich keinen Gefallen damit.
Das Ende gehört dann sogar ganz Grogu, der die Grogchen-Frage gestellt bekommt. Das ist wohl auch der eminenteste Punkt in der Erzählung, gerade bezogen auf den Mandalorian. Allein das Thema hätte man im Mando sogar mit Parallel-Erzählsträngen noch vertiefen können. Denn eine wirkliche Bindung und den Zwiespalt kann man so nicht wirklich glaubhaft machen. In welche Richtung Grogu tendiert, scheint absolut klar zu sein, da er ja auch über ein kindliches Gemüt verfügt. Von daher scheint mir die Fragestellung von Luke auch zu einem vollkommen falschen Zeitpunkt zu kommen. Grogu scheint diese Reife eindeutig noch nicht zu besitzen. Wollte man uns das glauben machen, hätte man auf den Grogu-nutzt-Macht-um-Frosch-zu-Fressen-Humor verzichten können. Da die Jedi wie Buddhisten versuchen sämtliches Leben zu respektieren, ist Grogus Verhalten nicht so zu verstehen, als hätte er das verstanden. Und nun soll er eine für ihn sehr einschneidende Entscheidung treffen, wohlwissend von Luke, dass die gefühlsmässige Bindung viel zu stark in Grogu verwurzelt ist? So schön diese Szene auch die Episode abschliesst, und das tut sie wirklich, so wenig sollte man sie zu stark hinterfragen.
Der Flashback von Grogu ist nice gemacht, da spürt man wieder zu 100% wo Filoni zu Hause ist. Allerdings wirft das die Frage auf, ob Grogu bewusst ist, dass er grad beim Sohn des Schlächters ist, der das Massaker und somit das Trauma von ihm mitzuverantworten hat. Auch das ein sehr spannendes Themenfeld, Erbschuld. Das ist auch ein klassischer Konflikt aus der OT, den man hier perfekt als roten Faden hätte weiterführen können. Fast hab ich das Gefühl, narrativ sitzen Favreau und Filoni hier auf einer Goldmine. Aber um das Gold dann abzubauen, fehlen zum Teil noch die Werkzeuge.
Dass man Cobb wiederbringt fand ich absolut passend, da er ja auf Tattooine zu Hause ist. Leider ist das aber auch ein Versäumnis, dass man in den ganzen kurzen Episoden nicht auch hier schon etwas mehr gestreut hat, anstatt Vanth in der einen Folge zu bringen und gleich der Dramatik willen zu opfern. Das führt natürlich gleich zur nächsten Einschätzung, mit der ich ebenfalls goldrichtig lag – Selbstbeweihräucherung incoming – Filoni bringt einen weiteren, neuen Charakter zu RL-Ehren. Und die fast schon logische Wahl (Bossk wäre auch eine Option gewesen) fiel auf Cad Bane. Dieser passt wie Arsch auf Eimer in das Western Setting und die Inszenierung in dieser Szene ist auch absolut auf den Punkt gebracht. Dass man mit diesem für Cobb-Fans negativen Schlusspunkt die Folge nicht hat abschliessen wollen, kann ich gut nachvollziehen. Endlich kriegen die Gegner aber ein Gesicht und Cad Bane ist dafür als Bedrohung perfekt gewählt. Auch sehr schön diese Ironie mit der Rüstung. Woher Bane das aber alles weiss, egal. In dem Moment kommt das halt wirklich sehr gut rüber. Fand die Einführung sogar noch deutlich besser als die von Ashoka beim Mando.
Dass die Pykes dann das Etablissement aufsuchen, verhiess nichts gutes. Das konnte schon erahnt werden. Damit passiert genau das, was ich schon gefordert hatte, eine Konfrontation. Nur muss ich sagen, dass dies so spät passiert und die Pykes selbst immer noch eine gesichtslose Masse sind, macht es nun nicht grad besser. Bane wird ja nur in deren Auftrag handeln. Die Aussagen, die er zu Boba macht, sind in der Hinsicht aber auch sehr interessant.
Kurzum, begonnen der Angriff der Pyke-Krieger hat.
In der letzten Folge wird man diesen Konflikt kaum beenden, sondern eher ein grösseres Feld öffnen. Mich würde es überraschen, wenn man den Helden nicht einen Sieg gönnen würde. Bislang schlossen die Staffeln ja durchaus immer mit Hoffnungsschimmer ab. Hier darf man mMn ruhig etwas mutiger sein.
Bane wird man vermutlich nicht gleich wieder opfern, kann ich mir zumindest nicht vorstellen.
Ich würde es begrüssen, wenn man den Bogen wieder ein wenig zu den Tusken spannt und auf alles andere Beiwerk sonst verzichtet. Denn der Show hat es ingesamt eher geschadet. Das liegt ja nicht an dieser und der letzten Episode an sich, sondern generell der geringen Folgenzahl, die das Pacing der ganzen Erzählung halt nicht wirklich gelungen macht.
Unterm Strich wieder viel für Futter für Fans, einiges, das schön wirkt, ist durchaus zu hinterfragen. Andere Sachen sind dafür sehr passend und verzahnen das ganze Mandoverse. Nur Boba selbst bleibt komplett aussen vor. Und das kann und soll als Kritikpunkt gelten.
ChrisKongTeilnehmerAlso es kommt ja ganz drauf an, ob man Boba danach wieder beim Mando eingliedert oder die Miniserie beendet oder aber ne weitere Staffel bringt.
Wenn seine Geschichte enden sollte, dann bleiben jetzt noch zwei Episoden, in denen sich überhaupt erst mal ein Konflikt heraufbeschwören muss. Da würde ich nicht auf eine separate Episode mit Shand im Zentrum hoffen.
Im Grunde fühlt es sich halt schwer nach Überbrückung an, bis es mit dem Mando weitergeht und dass man für Boba nicht wirklich einen Plan hatte, sondern nur verschiedene Ideen verfolgt hat. Darum wirkt Bobas Handeln auch so dermassen inkonsequent und wechselhaft. Attentäter und Mörder lässt er einerseits wieder frei, erledigt andererseits aber ihm unliebsame Personen (Bib Fortuna), ohne dem Zuschauer eine halbwegs vernünftige Erklärung dafür zu liefern.
Jetzt treten die Pykes auf den Plan und wieder wissen wir nicht, worin genau der Konflikt besteht, wo die Zuspitzung stattfindet.
Die nächste Folge soll wohl komplett von Filoni sein, da könnte es wieder weitere Charaktere geben, wie z.B. Bossk.
Dann fragt man sich schon, warum zwei Episoden nicht mal auf 40 Min. kamen, obwohl es so viel zu erzählen gäbe. Stattdessen führt man weitere Player ein, die Modder-Gang, nur um sie dann wieder im Hintergrund zu behalten. Boba interagiert nicht mit ihnen, die Beziehung wird nicht vertieft. Er bezahlt ihnen Credits, fertig.
Favreau beweist schon beim Mando, dass er lieber seine Formel runterspult als ein bisschen Abwechslung im Handlungskonstrukt zuzulassen. So bleibt oft nur das Worldbuilding und die SW-Stimmung, die wundervoll eingefangen wird und mit einem grossartigen Score hinterlegt ist. Narrativ ist das alles aber mehr als ausbaufähig. Es braucht kein MacBeth zu sein, aber wie viel mehr geht, sieht man bei jeder anderen Serie auf D+, namentlich den ganzen Marvel-Sachen, die Shows von FX usw.
Mir tuts eigentlich für Morrison und Ming Na Wen ein bisschen leid. Die beiden sind total sympathisch und hätten einfach besseres verdient. In dieser eh schon mit limitierten Running Times und Episodenzahl eingeschränkten Show auch noch mit der letzten Episode, die sich nur um den Mando dreht und am Ende noch alibimässig Shand einbaut, Boba den Stinkefinger zu zeigen, hat einen schalen Beigeschmack.
Ist aber auch eine Kunst, gleichzeitig eine tolle Episode abzuliefern, nach der man sich trotzdem verarscht vorkommt.
ChrisKongTeilnehmerDas hab ich jeweils direkt nach Ansicht geschrieben. Einiges hat sich wohl egalisiert oder durch den Fortlauf der Handlung ergeben, gerade bei Unklarheiten.
The Book of Boba Chapter 1
Was war denn das bitteschön? Kaum losgelegt, schon wieder vorbei. So klingt denn auch meine Kritik vermutlich etwas ähnlich wie beim Mandalorian. Ich kann mich damit nicht wirklich anfreunden. Ansonsten finde ich den Einstand sehr gelungen. Allein das Intro war schon wirklich geil gemacht. Dass wir vermutlich mehr von den Tusken sehen werden, finde ich auch gut. Fennec hat ausser Action nicht viel zu tun, das ist mehr als ausbaufähig. Entsprechend gehört die erste Folge ganz Boba. Und genau das meine ich mit dieser kurzen Laufzeit, die mich stört.
Produktionstechnisch sieht es auf jeden Fall erstklassig aus. Rodriguez scheint hier in seinem Element zu sein. Die Musik mixt gegen Ende Elemente aus Wikinger-Shantis und Mexikanischen Bläsern, man fühlt sich gleich an glorreiche Halunken erinnert.
Beim Humor darf man noch etwas zulegen, wobei das mit dem Helm und der Bemerkung von Boba gut gemacht war, zeigt es auch, dass die Figur schnell dazulernen wird. Die Verfolgungsjagd über die Dächer und das Assassins Creed Graffiti muss wohl der feuchte Traum eines Ubisoft-Entwicklers gewesen sein. Ein bisschen viel Zufall. Kurzweilig, launig, will definitiv mehr davon aber gegen längere Episoden hätte ich nichts einzuwenden.Book of Boba Chapter 2
Dieses Mal gibts nur wenig von der Main-Zeitlinie, dafür umso mehr von seiner Zeit bei den Tusken. Das ist nicht verkehrt muss ich sagen, da so später eine emotionale Fallhöhe besteht und man die Charakterentwicklung von Boba besser nachvollziehen kann. Rodriguez zitiert den Western nach allern Regeln der Kunst. Ich bin ja schon gespannt, ob wir hier auch eine Mariachi Version noch sehen werden? Zumindest ein Glücksritter würde noch nach Mos Espa passen, um die Gruppendynamik zu erhöhen. Fennec kriegt dieses Mal noch weniger zu tun. Mal sehen , ob sich das noch ein wenig ändert.
Endlich ist die Folge mal angemessen lang und doch dachte ich beim Abspann, wie schnell auc die wieder rum war. Das spricht für die Serie. Die Action gefällt mir hier einen Ticken besser als beim Mando, was natürlich auch mit der Erfahrenheit von Rodriguez zu erklären ist. Wenn ich mir so die Gehversuche von Bryce Dallas-Howard vergegenwärtige, deren Steckenpferd definitiv nicht die Action ist, darf man hier ganz zufrieden sein. Ein bisschen mehr Dynamik bei der Interaktion zwischen Boba und den Nicht-Tusken wäre wünschenswert. das wirkt ein bisschen hölzern und statisch. Hier fehlts mir wie gesagt noch an weiteren tragenden Charakteren, zumal Fennec auch eher zu den schweigsamen Figuren zählt.
Der böse Wookie war cool, auch wenn die Szenerie nicht bedrohlich wirkte. Dafür war Jabbas Sippe irgendwie zu lachhaft und mit Sicherheit kein Ziel, das Boba verfehlen würde, auch nicht mit 2-3Liter blauer Milch intus.
Im Abspann dann noch gesehen, dass scheinbar auch Effektabteilungen von Ubisoft mitgewirkt haben. Nicht gewusst, dass die das auch für Serien und dgl. machen. Jetzt wundert mich der AC-Parkour der ersten Episode noch weniger. 🙂
Tolle Folge, weiter so.Book of Boba Chapter 3
In der Kürze liegt die Würze, oder doch nicht? In dem Fall eher nicht. Hier findet man exemplarisch sogar mehrere Stellen, die einfach wie eine von Laufzeit befreite Collage wirken. Es führte wie schon in Episode 1 Rodriguez selbst Regie. Und die ist hier wirklich verunglückt. Gerade im Hinblick auf die sehr gute Folge davor.
Die Folge hat ein paar tolle Momente, die entschädigen, aber die Mängel sind zu offensichtlich. Der Auftritt von Krrsstan (Dunst ohne Rasur) war unerwartet und flott, sein Abgang in den Rancor-Käfig auch. Die Idee, den Rancor als Geschenk samt Trainer zurückzubringen passt und ist eins der Dinge, die sich förmlich aus dem Kontext ergeben.
Nun aber zur Kritik, die kein Rant sein will, aber da würden mich mal plausible Gegenargumente interessieren, wie man das so gutheissen kann. Die Flashbackszene fängt mit einem imposanten Ritt auf dem Bantha an, ein paar Schnitte und wenig interessante Dialoge später findet Boba das Lager der Tusken zerstört vor. Also wirklich viel schwächer hätte man das nicht inszenieren können. Vermutlich das Ereignis, was uns den Boba in Mos Espa erklärt und dann wird das so abgefrühstückt? Fackel drauf und gut is? Weiter gehts?
Dieses Mal mit mehr Anteilen in der Gegenwart. Schnitt rüber zu einer Cyberpunk-Gang, die mit ihren Jahrmarktbikes einfach nur lächerlich und peinlich wirken. Vermutlich soll das ein wenig Retro-Sci-Fi Charme haben, aber das ist so poppig bunt und grell, passt wie die Gang einfach nicht in diese Szenerie. Natürlich erleben wir die Bikes in einer Verfolgungsjagd, die sich anfühlt, als wären das Rentner im Rollator, die sich verfolgen. Von Tempo, Sound, keine Spur. Das war mit eine der schwächsten Verfolgungsjagden, die man überhaupt je bei Star Wars sehen konnte, mittendrin ein rumtorkelnder Protokolldroide. Vielleicht ists ja eine Tempo 30 Zone in Mos Espa. Egal, Assoziationen an Back to the Future und oder andere vermeintlich zitierte Verfolgungsjagden weckt das nicht.
Der Kampf mit dem Wookie-Attentäter war ja wirklich gut. Dann treten die Zwillinge auf den Plan und entschuldigen sich gleich mal für den Anschlag auf Boba. Ich so what? Fehlt da ein ganzes Segment? Nein, sie haben sogar schon ein Entschuldigungsgeschenk dabei und Tattooine ist ja eh öde. Also da dachte ich wirklich, will mich Faveau oder Rodriguez verarschen. Aber es passt ja zur ganzen restlichen holprigen Inszenierung.
Nach der Schleichjagd, sehen wir dann noch neue Gegner anrollen, auch da, einfach Schnitt, zack Ankunft, als würde auch da wieder was fehlen.
Also Nein, würde man doch bloss die Übergänge einigermassen vernünftig und sinnig gestalten, dann wäre die Episode locker 50 Minuten lang geworden. Dass Shand wieder praktisch nichts zu tun kriegt und nur kurz beim Wookie eingreift, was soll das?
Rodriguez wirft lauter Brocken hin aber nichts Ganzes. Ich meine schon beim Mando hatte er eine der kürzeren Episoden zu verantworten, die auch nicht wirklich gefeiert wurde. Vielleicht liegt ihm das Serienformat nicht. Aber schlussendlich ist das Drehbuch von Favreau, gemäss Wiki. Und das liefert hier wirklich nur Ausschnitte ab.
So sehr ich keine unnötigen Streckungen mag, aber hier spult man jetzt nur noch runter und das hat keine Klasse. Es fehlt am Bindemittel. Und das ist Aufgabe des Autors, die Teile in Einklang zu bringen und in Rücksprache hat der Regisseur das auch festzustellen mMn.
Black Krrstan war dann vermutlich auch zu cool, um ihn zu entledigen, was ich nachvollziehen kann. Aber davor über Zeichen setzen reden, als ob jetzt Härte ein Thema wäre. Das geht auch irgendwie nicht zusammen.
Aber mal diese Unzulänglichkeiten an Seite, war mit den Tusken jetzt gemacht wurde, war einfach nur unwürdig und für einen billigen Effekt missbraucht, der so gar nicht wirkt, wie er sollte. Wie man das einfach so verkacken konnte nach der exzellenten Vorarbeit durch Steph Green ist mir ein Rätsel.
Ich bin natürlich gespannt wies weitergeht und hoffe mal, dass es nur ein Ausrutscher war, leider ein heftiger.Book of Boba Chapter 4
Die Folge war im Prinzip das, was ich gesundes Mittelmass nenne. Weder machte sie etwas schlecht, noch nennenswert gut. Obwohl die Episode wieder kurz war, fühlte sie sich nicht ganz so an. Vermutlich, weil man auf zwei Sachen im Wesentlichen fokussierte und das zu etwa gleichen Teilen. Wieder ein Trip in die Vergangenheit, der uns zeigt, wie Boba Fennec begegnete. Wer jetzt denkt, dass wir so mehr über Shand erfahren, wird wiederum enttäuscht. Der Austausch mit Boba findet auf einem absoluten Minimum statt. Schade, hier wäre wiederum einfach so viel mehr dringelegen. Die Not-OP hat mich gleich vom Sound her an Clone Wars erinnert. Da gibts auch ein oder zwei Episoden in der ersten Staffel, die einen für SW recht ungewöhnlichen Soundtrack hatten. Wirkt hier aber schon ein wenig wie ein Fremdkörper, also die ganze Sequenz. Weiter sehen wir, dass es vor den Strassenkids Moder in Mos Espa gab. Komisch mutet hier aber gleich an, dass wir die in dieser Episode gar nicht im Einsatz haben. Auch das Nebengleis lässt man schön liegen.
Boba liefert hier auch eine recht unbefriedigende Antwort auf Bibs Ableben, he doublecrossed me. Naja, als wollte man sich da weitere Ausflüge sparen. Generell entsteht der Eindruck, als wäre die Vergangenheit jetzt abgeschlossen, Boba rächt sich noch an den Stridern. Warum er zum Sarlacc zurückgeht ist indes ein Rätsel. Als er diesen verlässt, hat er doch seine Rüstung an. Warum sollte die im Sarlacc liegen? Zumal er ja eigentlich wissen müsste, dass man sie ihm nachträglich abgenommen hat. Kurios. Hätte eher gedacht, dass er dort nach irgendwelchen Hinweisen sucht.
Der Überfall auf Jabbas Palast. Hmm, also ich finde es nicht grad vorteilhaft, Boba so tollpatschig zu zeigen. Als Comedy-Relief funktioniert die Figur für mich so gar nicht. Aber gut, es ist eine recht kurze Sequenz und die Jagd nach dem Robohasen hat Assoziationen mit Mario 64 geweckt. Da jagt man nämlich auch Hasen durch Palastgänge. Mit der Slave 1 stellt er sich dann auch ungeschickt an, zumindest kommt es so rüber.
Enthüllt wird nun auch Bobas Absicht, zumindest ist anzunehmen, dass er Fennec da nicht einfach was erzählt. Er will also wirklich Jabbas Nachfolge antreten und gleichzeitig die Pykes loswerden. Was das Essen am Tisch sollte, hab ich nicht so recht verstanden. Einerseits schüchtert er die anderen Bosse ein, andererseits will er nur, dass sie sich raushalten, anstatt ihn zu unterstützen. Die Idee, den Tisch auf der Falltür zu platzieren war nicht ohne, aber jetzt hat er diesen Trumpf eigentlich gezeigt, aber nicht ausgespielt. Das wäre schon spassig gewesen, wenn gleich die ganzen Bosse als Rancor-Futter verendet wären. Insofern werden sich wohl auch die Vermutungen zerschlagen, dass der Rancor ein Trojaner ist. Dafür setzt Boba ihn schon zu bewusst ein, als hätte es da jetzt schon eine Bindung. Ob man von den Tusken noch was sehen wird, darf auch angezweifelt werden. Zumindest in der Vergangenheit scheint es ja jetzt nicht den Anschein zu machen, als würde er nach der Kriegerin und dem Kind suchen oder Hinweise gestreut werden, dass beide noch am Leben sein könnten. Dafür scheint man eine Annäherung zum Mando anzudeuten. Da die Show bisher viele Gelegenheiten ausgelassen hat, Themenkomplexe zu vertiefen, erwarte ich jetzt für die letzten 3 Episoden nicht, dass sich daran was ändert. Was wir sicher sehen werden, wie er auf die Fährte des Mandos kommt. Das könnte weitere Details zum Mando enthüllen. Auf Motivationsseite wiederholt Boba mehr als einmal, dass er und Fennec eigentlich zu schlau sind, um für Bosse zu arbeiten und darum selber welche sein sollten. Kann man für die Figur durchaus so gelten lassen. Aber es steht im Kontrast zu seiner Läuterung. Und als Boss macht er in seinem eigenen Laden auch keine gute Figur, wenn er es durchgehen lässt, dass Blacky Gästen den Arm abreisst. Dann aber wird er doch noch angeheuert. Dass das gleich in der Folge darauf passieren würde, damit habe ich nicht gerechnet. Insofern eine Überraschung. So richtig glaubwürdig fand ich das aber nicht verkauft.
Das Kennenlernen von Fennec hätte man gut in der letzten Folge unterbringen können und hier weiter vertiefen. Dafür kriegt Beals etwas mehr zu tun. Es wirkt aber auch da so, geben wir ihr endlich mal ein wenig Text. Einen Effekt hat es ja schlussendlich nicht. Generell haben die Charakter-Outputs sowas NPC-Likes. Rumstehen, bis sie angesprochen werden, ansonsten in Wartestellung verharren.
Zusammenfassend, die Highlights: Die Rückkehr an die Unfallstelle von Jabbas Gleiter beim Sarlacc. Das war auch ansprechend gefilmt. Dass man Fennec in Action sieht ebenso die Slave 1. Lowlights: Bobas Tollpatschigkeit, der Moderdoc, weiterhin fehlende Vertiefung von Beziehungen und Charakteren.
Macht unter Strich eine solide Episode, die wie die anderen davor unterhaltsam war. Die Inszenierung war sehr stringent, ich hatte dieses Mal aber nicht das Gefühl, es würde an den Anschlussstellen fehlen. Inhaltlich bleibt man auf Sparflamme.
Erwartungen an die nächste Episode? Evt. da schon ein Auftritt des Mando oder auch von Cobb? Die Pykes kriegen eine Identifikationsfigur und irgendjemand begeht Verrat oder hintergeht jemanden. Die Slave 1 werden wir vermutlich auch wieder in Action sehen und Blacky jetzt natürlich auch wieder.The Book of Boba Chapter 5
Was sich angekündigt hatte, ist nun auch eingetroffen. Und mit meiner Vorhersage, dass bei den verbleibenden Episoden min. eine auf den Mandalorian entfallen würde, lag ich richtiger als erwartet. Denn ich ging zumindest davon aus, dass es zum Treffen mit Boba kommen würde. Fehlanzeige, die Episode ist ein kompletter Trailer für die nächste Staffel Mando und nichts anderes. Hier hat sogar Shand mal mehr Text als Boba, die wenigstens am Ende kurz die Fahne hochhalten darf. Ansonsten wird fleissig aus der kompletten Saga zitiert, was die Folge für Fans sicher zur Mehrfachansicht einlädt. BD-Robotereinheit, Naboo Starfighter, Wiedersehen mit div. Charakteren aus the Mandalorian, etc. Das macht auch alles Spass, keine Frage. Nur gehört so eine Episode mMn in eine Staffel, die 13 Episoden umfasst und sich eben um den Mandalorian dreht. Am Ende mag er sich zwar für einen Einsatz bei Boba bereithalten, nur muss er zuerst noch einen kleinen Freund besuchen, gemeint ist natürlich Grogu.
An dieser Episode kann man eigentlich auch ganz gut erkennen, was bei Book of Boba eben fehlt. Hier nimmt man sich schön Zeit, kostet einzelne Momente aus und drückt nicht inhaltlich auf die Tube, um mit der Story-Checkliste vorwärts zu machen. Wobei man das Prinzip solcher Episoden sicherlich kennt, da werden oft vor irgendwelchen Staffelfinalen Entschleunigungsepisoden dazwischen gepackt, gewissermassen die Ruhe vor dem Sturm. Einfach schade, billigt man Boba in seiner eigenen Mini-Serie nicht zu, was man dem Mandalorian gönnt. Im Kontext von diesem Boba-Intermezzo ist die Episode irgendwie fehlplatziert und dürfte aufgrund dessen sicher zu gemischten Reaktionen führen. Die Episode losgelöst von den bisherigen Episoden, gehört nach der zweiten Folge sicher zu den besten bisher.
Einige Fragen hab ich mir jedoch gestellt, bin mir da aber nicht ganz sicher, ob ich mich da richtig zurückerinnere. Ferner schaue ich The Clone Wars parallel und bin da erst im letzten Drittel der zweiten Staffel und hab grad die Episode auf Mandalore gesehen. Aber der Reihe nach.
Das Darksaber. Hier wird nachträglich eine Schwierigkeit beim Führen des Schwertes thematisiert. Das kann man so im Kontext mit der Macht und den Jedis und Sith gut machen, da in der Regel nur Machtnutzer über die nötigen Skills verfügen, die Schwertkunst zu meistern. Schliesslich schneidet die Klinge bei jeglicher Berührung. Warum dann aber Moff Gideon so locker flockig damit den Mando attackieren konnte, dieser aber wie eine Leberwurst damit kämpft, widerspricht sich für mich klar. Da hat man sich erst im Nachhinein Gedanken dazu gemacht. Ist auch nicht das erste Mal. So seh ich das eher zwiespältig, auch wenn mir der Gedanke grundsätzlich gefällt, dass das nicht eine Waffe für jedermann ist.
Der Beskarspeer. Beskar sei nur für die Rüstung und nicht für Waffen, so die Schwertschmiedin. Und für Mitbringsel für Grogu wies scheint. Vielleicht hatte Pascal keine Lust mehr das Ding auf der Rüstung zu tragen? Naja, wenn man aus dem Speer nicht mehr machen konnte als das kleine Geschenk, dass der Mando in seinem Taschentuch mit sich führt, dann sollten die Mandalorianer mal im kleinen Recycling-Führer durch die Galaxis nachschlagen.
Natürlich kommt es, wie es kommen muss und der Mando wird aus den eigenen Reihen herausgefordert um das Darksaber. Aber nicht von Bo Katan, das hebt man sich wohl für später auf. Nachdem der Kampf zu Mandos Gunsten ausgegangen ist, wird von der Schmiedin die Eignung weiter angezweifelt und sie stellt die Frage nach dem Helm. Hmm, also so wirklich nachvollziehen kann ich diesen Helmzwang nicht, in the Clone Wars wird der Helm sogar von Extremisten wie Death Watch abgenommen. Da der Mando eh kein richtiger Mando ist, scheint die Kleiderordnung für die Rechtmässigkeit der Führerschaft wichtiger zu sein. Vielleicht gibt sich das noch mit weiteren erkärenden Folgen. Zumindest wäre es interessant zu wissen, warum ausgerechnet diese Gruppe der Mandalorianer Anspruch auf die Führerschaft stellen soll oder Kriterien festlegt.
Da der Mando wie die Pykes wohl den Galaxiespasspass zu haben scheint, darf auch er sich mittels ÖV nach Tattooine begeben, um wieder einen fahrbaren Untersatz zu akquirieren. Eine alte Bekannte hilft ihm dabei einen Naboo Fighter wieder flott zu machen. Die Folge ist ähnlich wie Weihnachtsepisoden sowas wie ein Must im Inventar div. Serien, wo der Protagonist sich in aufopferungsvoller Art und Weise seinem Fahrzeug widmet. Im Falcon und Wintersoldier wars am Ende ein Boot, in Breaking Bad wars ein Muscle Car, in DS9 ein Solarsegler und hier halt ein Kampfflieger. Ein wiederkehrendes Motiv in einer für SW-Fans tollen Variation. Besonders lustig war Peli Motto, wie sie mit den Jawas in ihrer Sprache spricht. Die findigen kleinen Wichte organisieren natürlich alle fehlenden Teile für den Fighter, unter anderem ein Teil, das aus einer bekannten Müllpresse stammen könnte. Dieser ganze Part nimmt relativ viel Raum ein und ist von Howard sehr stimmig eingefangen.
Die Sets insgesamt sind sehr abwechslungsreich und wirken manchmal fremd, dann wieder wie reines Star Wars. Auf jeden Fall konnte man hier nur Schauwerte ausmachen. Die ganze Episode sah teurer aus als die vier bisherigen Folgen zusammengefasst. Vielleicht ein böser Kommentar Richtung Boba? Auf jeden Fall wirkt Boba so erst recht wie das ungeliebte Stiefkind. Dass man ihm nicht mal in der letzten Szene einen Moment gönnt oder dazwischen einen, spricht irgendwie auch für sich. Schwer vorstellbar, dass die Geschichte von Boba in den nächsten zwei Episoden fertig erzählt wird, insbesondere nach der Ansage vom Mandalorian. Wohin beim Mando die Reise geht, ist allerdings klar.
Vielleicht wäre die Episode als ein gesondertes Holyday oder X-Mas Special besser gewesen, denn anschlussseitig zu Boba muss diese Episode eigentlich nicht funktionieren.
Auf der Habenseite ist die Regie, die Art-Direction mit allem drum und dran sowie der Appetithappen auf die nächste Staffel mit dem Mando. Dort geht man zwei Schritte vor, bei Boba bleibt man definitiv stehen. Die Möglichkeiten in den vergangenen 5 Folgen Ming Na Wen als zweite Hauptdarstellerin zu etablieren hat man nicht genutzt. In der Hinsicht bleibt auch diese Folge wieder eine absolute Enttäuschung. Wie gut auch der Tapetenwechsel getan hat, weg von Tattooine, muss ich nicht extra erwähnen. Der Fanservice ist reichlich und für mich in der Regel ein Grund zur Kritik, wenn es sich praktisch nur darum dreht, hier aber ist er tatsächlich sehr gut eingebunden und wird nicht nur für plumpes Erzielen eines Aha-Effekts missbraucht.
Fazit: Mehr Folgen in dieser Qualität bitte und generell mehr Folgen, damit solche Episoden auch ihren Platz haben können und nicht zu Lasten anderer Entwicklungen gehen. Auf Rodriguez sollte künftig verzichtet werden, Howard hat sich nochmals deutlich gesteigert.
ChrisKongTeilnehmer@Johnny Rocket
Ich bin Fan, kann aber die ganzen Unzulänglichkeiten nicht ausblenden. Leider erweist sich das als Fehler, Favreau faktisch im Alleingang die Show schreiben zu lassen und ihn nur punktuell zu unterstützen. Oft fehlt in einer Folge Wesentliches und man fühlt sich eher Hauruck artig nach vorne geprügelt. Leider werden auch keinerlei Beziehungen vertieft und das Hauptdarsteller-Duo ist fast keines, da Boba kaum aktiv ist und Shand in 5 Episoden so viel Screentime hat wie der Mando in einer Episode. Ich poste mal im Star Wars Thread meine Fazits zu den ersten paar Episoden. Vielleicht können wir dort auch Sachen gezielt ansprechen bei Bedarf.
ChrisKongTeilnehmerMeat Loaf, Gaspard Ulliel, Hardy Krüger, jüngst hat es gleich einige erwischt. Besonders tragisch, Gaspard wurde nur 37 Jahre alt und verstarb bei einem Ski-Unfall.
ChrisKongTeilnehmer@SFN
Hudson Hawk wirkt mMn nicht annähernd so billig, hat aber auch so eine Art Skurrilität, die man schwer fassen kann. Gab ja div. Streifen wie z.B. Valkenvania mit Chevy Chase (aus den frühen Neunzigern) oder auch Repo Man mit Emilio Estevez (tatsächlich aus den 80ern), die heute kein Greenlight von einem Studio kriegen würden. Insofern verstehe ich auch, dass du solche Filme, wie jetzt auch Kuffs eher feierst, während andere ungläubig wegsehen. Man muss aber schon eine Schwäche für missglückte Kunst haben. Ich bereue die Sichtung keineswegs und schön, wenn ich dich an diesen Film aus deiner Vergangenheit erinnern konnte. Bin auch immer wieder erstaunt, wie manchmal Filme aus dem Gedächtnis verschwinden, wohl auch weil sie abseits von ihrem Erscheinungszeitraum kaum Spuren hinterlassen haben. Darsteller Tony Goldwyn, der in Ghost – Nachricht von Sam den Antagonisten spielte, wirkte auch in the Sixth Day mit Schwarzenegger mit. Ein Film an den sich wohl kaum noch jemand erinnert, respk. nicht zitiert oder als allererstes in den Sinn kommt, wenn man an Schwarzenegger denkt.
ChrisKongTeilnehmerKuffs – Ein Kerl zum Schiessen
Ach du Scheibenkleister, ich konnte mich nicht erinnern, ob ich den Film damals in der Jugend oder so gesehen habe. Ich glaube das wäre mir wohl in Erinnerung geblieben. Oder ich habe ihn erfolgreich verdrängt. Der Streifen kommt im gefälligen Mediabook daher und alles lacht und schreit in dem Film 80er. Man klaut auch bei den Klassikern aus der Zeit wos nur geht. Wenn er das halt nur mit mehr Eigenständigkeit und Niveau machen würde. Aber der ganze Film ist so unglaublich fahrig, dass er ein guter Kandidat für eine SchleFaZ Aufbereitung wäre. Slater müht sich ab und hat die Sympathien, Jovovich darf nice aussehen und die Schurken und Teammates kaspern sich durch die dünne Story, die Anleihen bei Beverly Hills Cop nimmt inkl. Musik. Mit dem Durchbrechen der 4. Wand hat man wenigstens ein eigenständiges Element, dass wenigstens etwas Pep reinbringt. Ansonsten bleibt der Humor recht flach.
Zu den Hintergründen muss man sagen, ich war anfangs etwas verwirrt über die Special Troops in San Francisco. Zumindest kann sich der Film auf die Fahne schreiben, dass ich da was dazugelernt habe. Tatsächlich ist es so, dass es in Frisco Privatpolizeien gibt, die der Polizei unterstellt sind und sich in Bezirke aufteilen. Dass man diese aber erben kann, wie im Film, glaub ich nicht so recht. Zumindest wäre eh eine Eintrittsgebühr fällig, was ich schon eher für wahrscheinlich halte. Wirkt als Nichtwisser trotzdem extrem sonderbar, als bewege man sich in einer alternativen Realität oder Dystopie. Sicher ein interessanter Aspekt, aber inhaltlich liefert der Film jetzt auch kein brauchbares Material dazu. Er will schlicht unterhalten, tut das aber in erster Linie über viel Fremdschämen und eher peinliche Performances, Stichwort Tony Goldwyn.
Mit Sicherheit kein 80er Jahre Hit, das Geld hat auch nur für einen Song aus der Zeit gereicht, der dann auch immer wieder gespielt wird. Eher veranschaulicht er alle Schwächen, die man bei den schlechten Filmen aus jener Zeit finden kann und exemplarisch sind. Auf dieser Ebene holt er aber tatsächlich noch ein paar Punkte. Uninteressant ist er nicht, halt einfach nicht gut gemacht. Die Slater-Filmografie hat da deutlich bessere Werke aus dieser Zeit, z.B. Heathers. Wer einen Ausflug ins Absurde machen will und San Francisco als Hintergrundkulisse schätzt, der kann mal einen Blick riskieren. Alle anderen könnens wie bei einem Unfall halten und trotzdem hinsehen. -
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