Saldek

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  • als Antwort auf: Final Fantasy 7 Remake #1713873
    SaldekSaldek
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    Ein Jahr nach Release habe ich mir das Spiel ausgeliehen und vorhin beendet.

    1) Die Charaktere gefallen mir gut. Sie sind sympathisch und werden jetzt auch ausreichend portraitiert. Die ständigen Anime-Laute nerven allerdings etwas

    2) Die visuelle Wucht von Midgar finde ich beeindruckend, gerade wenn man von der unteren Ebene nach oben an die Platten schaut, kommt echtes Cyberpunk-Gefühl auf. Künstlerisch und stimmungsseitig ist das alles toll umgesetzt.

    3) Das Kampfsystem habe ich auf „Classic“ gestellt und gefiel mir so ziemlich gut, auch wenn es zu leicht war (bei Classic wird die Schwierigkeit automatisch auf Easy gestellt)

    4) Die Nebenquests sind wirklich belanglos und haben keinerlei Tiefe und Dringlichkeit. Suche hier ein paar Kids (einmal in Sector 5 die Hauptstraße ablaufen), verkloppe nen paar Gegner dort o.ä. Also wenn ich da The Witcher oder Cyberpunk vergleiche… Was für Unterschiede!! Hier ist FF wirklich noch 1997 Standard.

    5) Die permanenten Flashbacks von Cloud haben tierisch genervt. Entweder hätte man sie stark reduzieren sollen, oder spätestens beim 100. Mal irgendwie sinnvoll in die Story einweben.

    6) Total schade fand ich den fehlenden Mut, nicht immer auf diese penetrante Familienfreundlichkeit achten zu müssen. Die Slums sollen ein Drecksviertel mit hoher Kriminalität sein? Was das Spiel zeigt, ist ausschließlich freundlicher und sympathischer Mittelstand. Noch schlimmer im Wall Market: nicht einmal Shinra soll sich in diesen kriminellen Sündenpfuhl wagen? Was das Spiel zeigt ist ein gediegenes, z.T. elegantes Unterhaltungsviertel. In Spielen wie Cyberpunk oder Deus Ex liegen an jeder Ecke Heroinspritzen auf dem Boden, männliche und weibliche Prostituierte bieten sich an und Junkies liegen auf den Straßen. In FF7 ist dieser Gute-Laune Nintendo-Charme ein echter Atmosphäre-Killer.

    7) Die Musik mag ok (i.S. von erträglich) sein, aber ich habe den Originalscore wesentlich einprägsamer und düsterer in Erinnerung. Außer zwei Stücken habe ich den Score des Remakes gar nicht bemerkt. Diese beiden Stücke fand ich aber wirklich gelungen: Der chillige Gitarrensong in Sector 5 https://www.youtube.com/watch?v=LWkk908iX1Y und in der Lobby des Shinra-Towers https://www.youtube.com/watch?v=SR7DCqktzv4

    8) Das Leveldesign hätte ich mir etwas weitläufiger und offener gewünscht. Geht aber in Ordnung.

    9) Äußerst nervend waren die Moiren / Whispers, der ganze Meta-Quatsch rund um Schicksal und vor allem das völlig abgehobene Ende. Nichts gegen SciFi mit Fantasy-Elementen, ich bin da offen. Aber am Ende muss bei mir immer ein Grundmaß an Glaubwürdigkeit vermittelt werden. Wie oft sind die Helden hunderte Meter in die Tiefe gestürzt und haben ohne Kratzer überlebt? Mich nervt sowas, weil ich mich in solchen Momenten in meiner Intelligenz beleidigt fühle. Obwohl ich definitiv nicht intelligent genug bin, um die Story zu verstehen ohne im Internet recherchieren zu müssen. Finden Japaner so nen abgehobenen Quatsch inzwischen wirklich gut? 1997 ging es doch auch ohne. Und warum platzierte man am Ende diesen sinnlosen Über-Bossfight?

    Insgesamt habe ich das Durchspielen aber genossen. Die ruhigen Momente sind klar die großen Stärken des Spiels. Und diese kann man ja ganz entspannt auskosten und beliebig in die Länge ziehen. Aber ansonsten hat sich mir auch wieder bestätigt, dass ich für JRPGS inzwischen einfach zu alt geworden bin.

    als Antwort auf: Stadia Talk #1711078
    SaldekSaldek
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    Wo genau seht ihr die Baustellen bei Stadia? Nur im Preismodell oder auch technich?

    Ich bin gespannt wohin die Reise geht. Ich würde mir wünschen dass Google seinen Dienst permanent ausbaut und verbessert. Die Zeit spricht eher für diese Form des Spielens, denn der Netzausbau und damit auch die Stabilität des Streams wird weltweit immer besser. Und das Google entschieden hat keine Spiele zu entwickeln ist sicher nicht ambitioniert, aber auch kein Todesstoß. Nur kurze Zeit vorher ist der Dienst in zahlreiche weitere europäische Länder expandiert.

    Ich finde aber auch dass man das Preismodell attraktiver machen muss. Vielleicht eine Flatrate wie bei Spotify und Netflix, zumindest aber das Amazon Prime Prinzip, d.h. Grundgebühr, aber dafür attrakivere Spielepreise. Kostet dann ein neues Spiel im Handelt 74 Euro, könnte es bei Stadia für 39 Euro erhältlich sein.

    als Antwort auf: Cyberpunk 2077 #1704293
    SaldekSaldek
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    Ich habe nach dem Ende der Kampagne eine Pause gemacht und steige jetzt wieder ein. Mein Level ist noch ziemlich niedrig, wenn man den Mindestlevel für einige Waffen sieht. Ich finde dass das Spiel tatsächlich noch ausbalanciert werden muss, wenn ich die Hauptquest problemlos mit geringem Level beenden kann. Andererseits bringt das Leveln auch kaum Vorteile, da die Verbesserungen so sinnlos oder marginal sind, dass man viel mehr über das Looten besserer Ausrüstung erreicht.

    Da die Missionen aber gut geschrieben und abwechslungsreich sind, lohnt sich das Weiterspielen aber trotzdem.

    als Antwort auf: Cyberpunk 2077 #1704166
    SaldekSaldek
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    Die Google-Aktion umfasste das Spiel, den Stadia-Controller und einen Chromecast-Ultra für nur 60 Euro. Da alleine die Hardware normalerweise mehr kostet, konnte ich CP-2077 sozusagen fast kostenfrei spielen und das auch relativ bugfrei.

    Fehlerhaft waren lediglich manchmal die KI-Routinen der NPC’s beim Autofahren. Die sind dann halt an Wände gefahren oder haben sich überschlagen. Da man mit “B” die Fahrt aber abbrechen kann war das kein großes Problem. Hier hat sich Stadia wirklich ausgezahlt.

    Ich glaube mit ein paar weiteren Story-DLC’s können die NextGen Versionen inhaltlich und technisch mal echte Knaller werden.

    als Antwort auf: Cyberpunk 2077 #1704148
    SaldekSaldek
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    Night City ist wirklich extrem leblos. Lediglich an story-relevanten Orten wie der Jig Jig Street brodelt es. Zu einigen Orten passt das sogar gut… halt solche Orte wo man nicht unbedingt mit großer Begängnis rechnet. Ich hoffe dass hier CDPR noch nachbessert. Auch bei der Interaktivität mit Passanten sollte geschraubt werden. Quatscht man diese an, bekommt man immer nur äußerst kurze Phrasen als Antwort, die sich auch noch zahlreiche Bewohner teilen.

    Insgesamt ist das Spiel aber wirklich gut. Man muss immer vorsichtig sein AAA-Spiele wegen Details nicht mehr zu zerlegen als Gurkenspiele. Aber Cyberpunk hat eben noch so viel Potenzial. Da bin ich gespannt was noch kommt.

    Übrigens finde ich auch das Verhältnis der Story-Missionen zu den Nebenmissionen nicht ausgewogen, da letztere deutlich überwiegen. Als ich das Spiel nach 45 – 50 Std. beendet habe, hatte ich nur einen Bruchteil der Missionen erledigt. Dabei habe ich schon zwischen jede Story-Mission 2-4 Nebenmissionen geschoben.

    als Antwort auf: Cyberpunk 2077 #1704059
    SaldekSaldek
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    Das Problem hatte ich auch. Beim Scannen habe ich mich manchmal versucht an der Höhe des Kopfgelds zu orientieren, was aber nicht immer passt. Manchmal wurde ich dann einfach weggeballert.

    Ich habe die Hauptquest vor ein paar Tagen nach ca. 45-50 Stunden beendet.

    Insgesamt finde ich es schon top. Die Stärken liegen hier klar bei Story, Charakteren und Nebenquests, die wirklich unterhaltsam und abwechslungsreich sind. Leider machen es sich die Erzähler ein bisschen einfach mit einigen Storywendungen, wenn ein vermeintlich böser Charakter zum GoodGuy wird und umgekehrt. Aber das möchte ich gar nicht beleuchten, da ich dafür spoilern müsste.

    Was mich ein wenig enttäuscht hat, ist die Cyberpunk-Atmosphäre. In meiner Erinnerung spielt Deus Ex 3 hier in einer ganz anderen (besseren) Liga. Auf Basis von Meinungen im Netz scheinen das viele Spieler ähnlich zu bewerten. Ich überlege noch woran es liegt. Das Spiel bietet wunderbare Panoramen und Lichtstimmungen. Das kann es also kaum sein. Sicher spielen hier die übermäßig leeren und oft sterilen Straßen sowie der bunte Grafikstil bei Tag eine gewisse Rolle, der dann eher an GTA erinnert. Vor allem glaube ich aber, dass es an der OpenWorld-Struktur und der Musik liegt. Mir fehlt zumindest ein Radiosender der mich mit verträumten Jazz und Dark Ambient Klängen berieselt. Stattdessen läuft jede Menge HipHop, Rap, Metal usw. was die Cyberpunk-Atmosphäre völlig torpediert. Ich habe deshalb das Radio immer abgeschalten oder 88.3 Pacific Dreams gehört, wo mit RetroWave bzw. SynthPop wenigstens ein bisschen passende Musik läuft.

    Ich finde hier haben die Entwickler ihren persönlichen Rock-Musikgeschmack zu sehr in den Vordergrund gestellt. Überall in der Stadt stehen Typen mit E-Gitarre herum, im Afterlife läuft Hardrock, über die Radiosender sowieso…

    Nur Metal passt halt eher zu Doom Eternal als zu Blade-Runner. Sorry liebe Entwickler, Thema verfehlt, Note 6… 😉

    Cyberpunk als Genre basiert im Grundsatz auf den Stilelementen eines Film Noir (nur halt in der Zukunft) und sollte idealerweise dystopische Szenarien zeichnen, in denen sich die Menschen von Gesellschaft und Natur stark entfremdet haben. Das ist bei CP2077 definitiv der Fall. Dazu wird stilistisch auch gezielt mit wenig Licht und harten Kontrasten gearbeitet. Nebel, Regen und flackernde Neon-Lichter erzeugen hier manchmal durchaus mysteriöse, düstere Stimmungen. Aber wenn dazu flippiger Hardrock oder Metal läuft, wird das für mich völlig kaputt gemacht. Auch Cyberpunk hat sehr gute, atmosphärische Musik, aber immer nur als Soundschnipsel in ausgewählten Missionen. Während der freien Stadterkundung fällt die akustische Komponente zum Stimmungsaufbau komplett in sich zusammen. Cyberpunk = Film Noir = DarkJazz… wie konnte CD-ProjectRed das nur verpennen?

    Aber naja, wie gesagt ist das Spiel trotzdem sehr gut und sein Geld wert.

    als Antwort auf: der kleine Fragen Thread #1704000
    SaldekSaldek
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    Hi ich habe kein spiel-bezogenes Problem: ich versuche hier im Forum seit Tagen einen Thread zu Cyberpunk 2077 zu eröffnen und bekomme immer die Meldung dass das Thema der Moderation zur Freigabe vorliegt. Was aber nicht freigegeben wird. Auch nicht abgelehnt. Wer denkt sich denn so einen Mist aus? Dann kann man das Forum auch gleich schließen. VIelleicht könnte ja jemand von euch ein Topic eröffnen. Vielleicht wurden hier auch nur meine Rechte eingeschränkt. Keine Ahnung.

    als Antwort auf: Vor kurzem durchgespielt #1703993
    SaldekSaldek
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    Gerade Cyberpunk nach knapp 50 Stunden beendet. Gutes Spiel. Die 60€ lohnen sich.

    als Antwort auf: Stadia Talk #1703470
    SaldekSaldek
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    Ich spiele Cyberpunk auch per Stadia. Einerseits weil ich einen reinen Office-PC habe und die Konsolen-Versionen unbrauchbar sein sollen, andererseits weil ich es als schönes Spiel sehe um Streaming mal auszuprobieren. Ich bin da sehr neugierig und das Google-Angebot war ja quasi geschenkt.

    Ich habe eine steinalte 30Mbit Leitung und spiele in 1080p mit Xbox-Controller. Insgesamt bin ich wirklich begeistert. Am Notebook läuft alles bestens. Ich hätte nie geahnt wie lagfrei und responsiv das Spiel reagiert. Für mich fühlt es sich an wie ein 60fps Konsolenspiel. Und die kurzen Ladezeiten sind der Knaller. Keine Ahnung wie es hier auf anderen Plattformen aussieht.

    Negativerlebnisse hatte ich lediglich mit dem Stadia Controller am TV. Der Controller hat regelmäßig Verbindungsabbrüche im Spiel, aber das Stadia-Menü kann man weiter bedienen. Lösung: Kurz auf Einstellungen (Zahnrad) klicken und wieder zurück ins Spiel gehen, dann ist der Controller wieder da. Aber es nervt trotzdem und sollte von Google mal gefixed werden.

    Jetzt während meiner Testphase hat sich meine Meinung zum Game-Streaming geändert. Es streamed quasi heute schon 1a. Ich denke diese Art des Spielekonsums kann in Zukunft eine bedeutende Rolle spielen. Ich finde es cool wie bei der Switch am TV zu beenden und später im Bett noch ne halbe Stunde am Notebook weiterspielen zu können. Dank der Mini-Ladezeiten lohnen sich hier auch sehr kurze Spielzeiten, was alles sehr flexibel macht. So etwas wie QuickResume bei Xbox oder Switch wäre natürlich top.

    Ergänzung: für mich fühlt sich Stadia witzigerweise mehr nach Konsolen-Erfahrung an als ich vorab gedacht habe. Vielleicht weil ich mit Pad spiele, vielleicht weil alles so schnell und unkompliziert geht.

    als Antwort auf: Vor kurzem angespielt / Welche Spiele spielt Ihr zur Zeit? #1698294
    SaldekSaldek
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    Ich habe gut 1 Stunde Cloudpunk gespielt und dabei die tolle Atmosphäre genossen. Nachdem ich allerdings das erste mal in meiner Wohnung in Novalis war, gibt es einen Bug: alle Missionen die ich bereits abgeschlossen habe erscheinen wieder auf der Map bzw. in der Liste und alle bisherigen Funk-Audio-Nachrichten werden in willkürlich in Schleife abgespielt.

    Spielt jemand das Spiel? Ist das Problem nur bei mir der Fall? Ich spiele es auf Switch.

    als Antwort auf: Bessere Alternative zum Sega Mega Drive Mini #1671487
    SaldekSaldek
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    Project Lunar ist noch einfacher als Hakchi. Das kann wirklich jedes Kind in 10 Minuten erledigen. Project Lunar importiert sogar alle Infos wie Spieleranzahl, Releasedatum, Cover usw. automatisch.

    Standardmäßig wird für alle Spiele der M2-Emulator genutzt, was fast überall reibungslos klappt. Für die wenigen Ausnahmen gibt es eine Google-Tabelle unter ModMyClassic. Unterstützung für weitere Systeme (und damit auch MCD und 32X) kommt aber erst mit dem nächsten Release. Man kann den Emulator auch wechseln. ABer das ist derzeit noch nicht so gut gelöst, denn verlässt man das Spiel, kommt man nicht ins MD-Mini Hauptmenü zurück, sondern zur Emulation Station Oberfläche. Das wird hoffentlich auch noch korrigiert aber derzeit würde ich deshalb nur den vorinstallierten M2-Emulator nutzen.

    Project Lunar ermöglicht auch den originalen CPU-Takt (1,3Ghz) wiederherzustellen, wodurch alle Spiele flüssiger laufen und der Lag reduziert werden soll. Habe ich im Netz gelesen, für mich lief es vorher auch so schon ok. Ich habe den Takt natürlich trotzdem korrigiert.

    als Antwort auf: Bessere Alternative zum Sega Mega Drive Mini #1670458
    SaldekSaldek
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    Keine Ahnung, glaube ich aber nicht. Es werden wahrscheinlich eher direkt die US-Versionen sein. Denn die wenigen Nicht-60hz Titel sind genau die Spiele die mehrsprachig sind (Landstalker usw.).

    Ich habe mir jetzt US-Versionen aufgespielt.

    als Antwort auf: Bessere Alternative zum Sega Mega Drive Mini #1670440
    SaldekSaldek
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    Hallo ich habe mir letzte Woche den Mega Drive Mini gekauft inkl. 6-Button Pad von Retro-Bit.

    Was mir sehr gut gefällt ist das extrem hochwertige Gehäuse und das tolle Boxart-Menü inkl. der genialen Hintergrund-Musik. Und das die Spiele in verschiedenen Länderversionen vorliegen. Das alles macht hier einen hochwertigeren Eindruck als beim SNES Mini. Ich liebe das kleine Teil.

    Beim ersten Anspielen war ich aber verunsichert. Bei Sonic wurde ich oft von Hindernissen gebremst weil ich nicht rechtzeitig gehüpft bin. Und bei Ecco the Dolphin bin ich überraschend oft in die Quallen hinein geschwommen. Dazu muss ich sagen dass Ecco mein Lieblingsspiel ist und ich darin durchaus geübt bin.

    Allerdings sagen die Testberichte hier nichts besonders Kritisches. DF Retro geht zwar auf einen InputLag ein, dieser wäre aber im Rahmen des bei Emulation üblichen (“einige Frames Input-Lag”) und besser als z.B. bei der “Sega Mega Drive Collection” für Switch/PS4 und sowieso Welten besser als bei den ATGames Konsolen. Und oben das verlinkte Video von RetroRGB.com registriert auch nur einen moderaten Lag:

    – Originalkonsole: Lag 1 Frame + 1 bis 4 Frames durch den Bildschirm
    – MD Mini: Lag 3 bis 7 Frames + 1 bis 4 Frames durch den Bildschirm

    Wir reden also über wenige (3-7) Frames Unterschied und RetroRGB stellt am Ende ja auch fest, dass würde ziemlich genau dem Lag eines Raspberry Pi entsprechen. Ich muss das die Tage mal probieren und mit dem SNES Mini (Hackchi) vergleichen.

    Ich bin kein Medien-Technologe, aber kann man nicht folgende Rechnung anstellen:
    Wiedergabe 60hz bei sauberen 60 FPS = 16,67ms pro Frame.
    Macht bei einem Lag von sagen wir mal 6 Frames: 6 x 16,67ms = 100ms.
    Das wäre dann schon deutlich mehr Verzögerung als die 25ms beim SNES Mini.

    Aber eigentlich habe ich eine andere Frage:
    Ich habe mir mit Projekt Lunar weitere Spiele auf das Gerät kopiert. Zur Emulation wird der interne M2-Emulator genutzt. Laut DF Retro werden alle PAL-Spiele auf 60hz skaliert und laufen ohne Geschwindigkeitsverlust. Bei einigen PAL-Versionen muss man aber “Force PAL” aktivieren, damit es keinen RegioLock gibt. Laufen diese Spiele dann auch in voller Geschwindigkeit? Ich frage deshalb, weil mir Sonic 3 etwas zäher als üblich vorkommt. Auch das werde ich die Tage nochmal genauer testen.

    als Antwort auf: Alien Isolation O_O #1667976
    SaldekSaldek
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    Heute habe ich das Spiel zum zweiten mal beendet. Diesmal auf Switch. Es ist für mich die beste Version und das Spiel keinen Tag gealtert. Ganz im Gegenteil, die Instant-On Funktion der Switch lädt auch in kniffligen Situationen immer wieder zum kurzweiligen Experimentieren ein. Und wie damals kann ich von der Raumstation gar nicht genug sehen und entdecken. Es ist alles so wunderbar stilsicher und glaubwürdig gestaltet. Ich finde Alien Isolation keineswegs zu lang oder gar zu langatmig. Auch das Alien und die Androiden sind perfekt umgesetzt, da dem Spieler haushoch überlegen (jedenfalls bis kurz vor Ende, wo ich zunehmend vom Flammenwerfer und Bolzenschussgerät Gebrauch gemacht habe). Schade dass es keine umfassenden DLC’s gab, um die Geschichte einiger NPC’s näher kennenzulernen, z.B. Dr. Lingard oder Waits vor und während der Ereignisse von Alien Isolation. Konzeptionell ist das hier für mich das spannendste Setting der Alien Franchise.

    als Antwort auf: Shenmue 3 Gefühle und Crowdfunding #1665641
    SaldekSaldek
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    Ich habe es zwar hier, halte es aber für die Weihnachtsfeiertage zurück. Die Videoreviews fand ich super, die Grafik und Atmosphäre top. Ich bin gespannt.

    Das man die Story nicht übereilt in einem Kickstarter-Projekt abschließt, sondern an den geplanten Kapiteln halbwegs festhält, finde ich umso besser. Shenmue ist eine langsam erzählte Serie. So kann man sich auch auf Teil 4 freuen.

    Natürlich muss man damit rechnen das Teil 4 weniger Support bekommt, einfach weil der Sensationseffekt fehlen würde.

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