captain carot
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captain carotTeilnehmer<b>Europa Report</b>
Ich bin nicht gerade der größte Fan von Found Footage Filmen. Nicht zuletzt dank der immer wieder gleichen Wackelkamera. Europa Report ist hier aber angenehm anders. Denn wir beobachten eine Raumschiffcrew auf dem Weg zum Jupitermond Europa fast die ganze Zeit über die auf dem Schiff installierten Kameras. Zwar gibt es auch ein paar Szenen, die von Crewmitgliedern per Camcorder gefilmt werden und in Außeneinsätzen übernimmt die Kamera des Raumanzugs. Die meiste Zeit aber kommt man sich wie ein Beobachter von Sicherheitskameras oder ähnlichem vor.
Weil zwischendurch auch Interviews von Bodenpersonal eingestreut werden und der Film auf vergleichsweise große wissenschaftliche Korrektheit wert legt wirkt das Gesamtpaket denn auch ziemlich glaubhaft. Zumal es eben nicht Action am laufenden Band gibt sondern man mehr mit den sozialen und psychologischen Aspekten der Langzeitmission beschäftigt ist.
Effekten merkt man teilweise durchaus das eher kleine Budget an, da der Schwerpunkt aber ohnehin nicht darauf liegt und der Cast durchaus überzeugen kann hat mich das aber nicht gestört.
21. Dezember 2022 um 21:09 als Antwort auf: Gebt euren aktuellen Youtube Videos ein Publikum #1754715
captain carotTeilnehmerKevreen allein zu Haus. Blöd wenn man keinen großen Häcksler hat. Alternativ für nächstes Jahr Die Hard Trilogy. Das ist nicht so brutal wie Home Alone auf Amiga.
Was das Ende angeht, mein Vater ist letztes Jahr im Sommer nach tatsächlich schweren Krankheiten gestorben. Vielleicht hat man sich dann noch einiges gesagt, aber irgendwie macht es das am Ende auch nicht wirklich besser. Man sollte halt irgendwie immer versuchen das beste draus zu machen.
captain carotTeilnehmerDie Ringe der Macht:
Nachdem ich jetzt auch mal zum Finale gekommen bin, long story short. Die AUfregung war ja schon im Vorfeld groß, u.a. weil man bei Amazon ja so ‘woke’ war, Figuren mit nichtweißem Cast zu besetzen. Ach ja, und Zwergenfrauen haben keinen Bart. Schlimm sowas.
An der Stelle etwas ernsthafter, mich hat die Zusammensetzung kein bisschen gestört. Es gibt schon Dinge, die mich rein auf logischer Ebene nerven. Bei einer Unter Tage Spezies wie den Zwergen ist eine dunkelhäutige Figur halt einfach unlogisch, weil die starke Pigmentierung nun mal Sonnenschutz ist. Allerdings ist das auch nix, was mich nachhaltig stört. Davon ab hat mich das ganze Thema nicht gestört. Es ist sowieso Fantasy.
Story: Vorweg, Die Ringe der Macht nimmt sich tatsächlich einige Freiheiten. Istari bzw. Zauberer tauchen hier zum Beispiel viel zu früh auf, wenn man sich strikt an die Vorlage hielte. Auch die Haarfüße werden (in den Anhängen) erst für spätere Zeiten erwähnt. Allerdings macht die Akalabeth, also der Untergang Numenors, gerade mal 20 Seiten im Silmarillion aus und ein kleines Bisschen in den Anhängen von Herr der Ringe. Es war also an den Autoren, die Handlung auszuarbeiten und während das Gesamtpaket durchaus solide ist kommt einiges auch zu klischeehaft daher und grade der Anfang ist punktuell etwas zu seifenoperhaft. In dr zweiten Hälfte nimmt Rings of Power aber deutlich an Fahrt auf. Eine ganze Reihe an Figuren sind neu, kein Wunder, weil sich in zwanzig Seiten Handlung eben nicht dutzende Personen unterbringen lassen. Im Gesamtpaket geht das aber gut auf.
Look & Feel sind ganz klar an der Herr der Ringe Trilogie orientiert. Auch das Timing erinnert immer wieder mal daran. Das funktioniert teils so gut, dass Minas Tirith aus den Filmen rückwirkend tatsächlich an den Glanz vergangener Tage erinnert. Die Numenorer nutzen denn auch Rüstungen, die eher an Panzerreiter oder das oströmishce Reich im Frühmittelalter erinnern als an die Plattenrüstungen aus Herr der Ringe. Solche Details vermitteln ein solides Gefühl dafür, eine deutlich frühere Ära zu erleben.
Immer funktioniert das aber nicht, Galadriels Rüstung etwa ist so ganz anders als das, was wir bei den Elben in Herr der Ringe sehen und eine denkbar ‘moderne’ Plattenrüstung. In Verbindung mit dem Soundtrack fühlt man sich unterm Strich jedenfalls schnell ‘zuhause’.Cast: Im Vorfeld wirkte hier der eine oder andere blasser als in der Praxis. Morfydd Clark funktioniet für mich als Galadriel zum Beispiel besser als erwartet. Allerdings sehen wir hier auch eine ganz andere Galadriel als in den Filmen (gut, ein paar Tausend Jahre liegen halt auch dazwischen). Nicht überzeugen konnten mich unter anderem der immer etwas zu teilnahmslose Gil-Galad oder der ewig dümmlich lächelnde Celebrimbor. Sehr schade wiederum ist der Abgang von Joseph Mawle als Adar. Auch hier werd ich nicht auf alles eingehen, Potenzial für Verbesserungen ist da, insgesamt funktioniert Rings of Power in dem Punkt aber für mich besser, als im Vorfeld erwartet.
Onlinewertungen: Tut mir leid, aber was bei MEtacritic abging war hier wirklich nur ein ganz schlechter Witz. Und mit Blick auf imdb, sorry, aber objektiv ist Die Ringe der Macht deutlich besser als die verkorkste Hobbit Trilogie. Nict, dass es keinen Raum für Verbesserungen gäbe. Den gibt es definitiv. Die Serie macht aber auch einiges richtig und ich bin durchaus froh darüber, dass man hier eben kein zweites Game of Thrones versucht. Wenn die zweite Staffel an den richtigen Stellen ein paar Kohlen drauf legt passt das für mich persönlich voll und ganz.
18. Dezember 2022 um 16:20 als Antwort auf: Vor kurzem angespielt / Welche Spiele spielt Ihr zur Zeit? #1754454
captain carotTeilnehmer@Spoonkey:
Ich meinte damit auch schon dass sich das Kampfsystem einfach schlechter spielt als bei From. Nicht nur anders. Aber die Kampfvorbereitung dafür gerade bei manchen Monstern echt wichtig ist. Das ist aber auch so ein Punkt den ich an Witcher mochte weil es gut zur Thematik passt. Wenn das Kampfsystem jetzt auch noch wirklich gut wäre dann wärs der Hammer.Bei Inquisition weiß ich übrigens bis heute nicht warum ich das durchgespielt hab.
captain carotTeilnehmerHier fehlen leider ein paar Stammnutzer. Allerdings gibts anderwo twilweise nicht mal mehr ein Forum…
18. Dezember 2022 um 10:15 als Antwort auf: Vor kurzem angespielt / Welche Spiele spielt Ihr zur Zeit? #1754441
captain carotTeilnehmereigentlich find ich das kampfsystem recht hohl aber da will ich mich jetzt nicht zu sehr aus dem fenster lehnen da ich relativ lange auf dem niedrigstens schwierigkeitsgrad spiele und vorher auch nur wenige stunden auf mittel oder sowas.
vielleicht probier ich morgen doch mal den höchsten aus.Ist kein SOuls, dafür lebt Witcher geade auf den höheren Schwierigkeitsgraden unter anderem davon, dass man gut vorbereitet in einen Kampf geht.
17. Dezember 2022 um 23:41 als Antwort auf: Vor kurzem angespielt / Welche Spiele spielt Ihr zur Zeit? #1754436
captain carotTeilnehmerHmm, normalerweise muss man keinen bestimmten Weg gehen um Sequenzen zu triggern. Außer man folgt Spuren. Und ne, Dungeons gibt es in dem Sinne halt nicht. Die Welt ist halt mehr oder weniger realitätsnah aufgebaut. Die Städte sind auch denkbar nah an mittelalterlichen Städten orientiert.
captain carotTeilnehmerBleibt dabei, ich hab trotz reichlich Fantasyklischees deutlich mehr Spaß mit Willow als Critical Kong.
Dabei ist das eine oder andere Logikloch allerdings wirklich unnötig. Gerade der spontan verschwundene Willow etwa. Solche Dinge wären ziemlich vermeidbar.
captain carotTeilnehmerBrauche ich gar nicht nachgucken. Zwar auf PS4, aber mein mit Abstand meistgespieltes PlayStation Spiel dieses Jahr war definitiv Horizon: Forbidden West.
captain carotTeilnehmerManuel Göttsching, einer der Pioniere der elektronischen Musik und einer der Köpfe von Ash Ra Tempel ist vergangene Woche gestorben.
captain carotTeilnehmerBei Kingdom Come muss man sich auch sehr einarbeiten bis das Kampfsystem halbwegs flüssig ist. Wobei für mich auch der Kampf dort nicht unbedingt die große Stärke des Spiels war. Allerdings auch keine Schwäche.
captain carotTeilnehmerIch verstehe ja echt nicht, warum man in Soielen realistischen Schwertkampf unbedingt haben will. Zumindest wenn die Spiele keinen Wert auf absolute Authentizität legen. Im ganzen Martial Arts Bereich gibt es primär auch nur Moves, die gut aussehen statt effizientes Zeug.
Bei Witcher sah das z.B. schön brachial aus.
captain carotTeilnehmerTatsächlich jetzt erst angeguckt, Joker
Dem Film wird teilweise nachgesagt, an Taxi Driver und The King of Comedy zu erinnern. Beide hab ich vor Ewigkeiten gesehen, würde das aber durchaus unterschreiben. Feiert der Film seine New Hollywood Vorbilder zu sehr? Vielleicht, ich seh das aber persönlich nicht so. Vielleicht hätte es teils eigenständiger sein können, aber das Storygerüst funktioniert IMO einfach. Regie und Kamera feiern zwar klar die Achtziger, aber das hat schon mehr als reinen Retro Charme und wirkt aufgrund der zeitlichen Einordung erst recht passend. Dazu gibt es quasi durch die Bank gutes Schauspiel und das eben bei weitem nicht nur von Joaquin Phoenix.
8. Dezember 2022 um 10:22 als Antwort auf: ELECTRONIC ENTERTAINMENT EVO – GENTLEMEN, START YOUR ENGINES #1753764
captain carotTeilnehmerEinige der neuen Kndies fehlen alleine schon, weil der Artikel nicht mehr ganz neu ist. Aber ich würde für Arcade Racer echt einiges Potenzial im Mid Budget Segment sehen.
Halt ohne teure Lizenzen, quasi Ridge Racer Style. Ich denke auch dass sowas immer noch bei vielen Spielern ankommen würde.
Für sowas wie PGR sehe ich dagegen leider neben Forza Horizon keine Chance mehr. Und obendrein sieht man dort das Problem von Lizenzen. Den Titel wiederzubeleben wäre nicht nur sehr teuer, im Worst Case sind Lizenzen auch noch anderswo exklusiv vergeben.
captain carotTeilnehmerNovum bei HDR Material auf dem OLED, der Showdown im Dunklen ist bei Folge 3 von Willow teilweise in dunkelgrauem Matsch abgesoffen, dann schlagartig aber auch wieder nicht. Schien ein Masteringfehler zu sein.
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